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Ferinject® : weitere Etappenziele erreicht

Kategorie: Pharma/Medizin | Eingetragen am 11. Dezember 2007 um 09:11 Uhr

Im Juni hat die britische Zulassungsbehörde für Arzneimittel MHRA weltweit als erste Behörde Ferinject® zur Registrierung zugelassen. Nun hat auch die Schweizer Zulassungsbehörde Swissmedic das Medikament registriert. Im November wurde Ferinject® erstmals in Deutschland vertrieben, die Markteinführung in der Schweiz ist auf Anfang 2008 geplant. Ferinject® ist ein Medikament der nächsten Generation zur intravenösen Behandlung von Eisenmangel und Eisenmangelanämie, entwickelt von Vifor (International). Das neue Medikament zeichnet sich durch seine zuverlässige, einfache und damit insgesamt kosteneffiziente Anwendung aus. Ferinject® revolutioniert damit nicht nur die Behandlung von Eisenmangel in den angestammten Therapien wie beispielsweise in der Nephrologie, sondern eröffnet ganz neue Möglichkeiten für weitere Anwendungsbereiche.

Einsatz in verschiedenen Indikationsgebieten

Ferinject® ist zur Behandlung von erwiesenen Eisenmangelzuständen bei Patienten mit verschiedenen Krankheitsbildern zugelassen. Das Medikament kann damit nicht nur in den traditionellen Indikationen wie der Nephrologie (Nierenerkrankung) eingesetzt werden, sondern auch in weiteren Anwendungsbereichen wie beispielsweise in der Gastroenterologie (Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes), in der Onkologie, aber auch in der Gynäkologie und der Geburtshilfe.

Deutschland: weltweit erste Markteinführung

Ende Juni 2007 hat die britische Zulassungsbehörde für Arzneimittel Medicines and Healthcare products Regulatory Agency (MHRA) weltweit als erste Behörde Ferinject® zur Registrierung zugelassen. Da Grossbritannien Referenzland im dezentralisierten Zulassungsverfahren ist, wird das neue Produkt insgesamt in 18 EU-Ländern registriert. Im November wurde Ferinject® erstmals in Deutschland über die Galenica Tochtergesellschaft Vifor Deutschland eingeführt. Vifor Deutschland wurde im Februar 2007 gegründet mit dem Ziel, die eigenen Produkte im Ausland auch durch Tochtergesellschaften zu vermarkten. Produziert wird das Medikament von Vifor (International) in der Schweiz (St. Gallen). Die Markteinführung in weitere europäische Länder erfolgt sukzessive nach Eingang der Registrierungsurkunden der 18 EU-Staaten, in denen Ferinject® zugelassen wurde. Nebst Deutschland haben bereits fünf weitere Länder die erforderlichen Dokumente ausgestellt.

Schweizer Markteinführung auf Anfang 2008 geplant

Im November hat nun auch die Schweizer Zulassungsbehörde Swissmedic Ferinject® registriert. Die Entscheide bezüglich der Krankenkassenzulässigkeit und der Preisbestimmung werden per Ende 2007 erwartet, die Einführung auf dem Schweizer Markt ist auf Anfang 2008 geplant.

Quelle: Galenica AG



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