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CO2-neutrale Wärmeproduktion

Kategorie: Energie/Versorger | Eingetragen am 7. März 2008 um 17:21 Uhr

Die Elektrizitätswerk Grindelwald AG (EWG) und die sol-E Suisse AG – beides Tochtergesellschaften der BKW FMB Energie AG (BKW) – planen, zusammen mit ihren lokalen Partnern Hotelierverein Grindelwald (HVG), Handwerker- und Gewerbeverein Grindelwald (HGG) und der Einwohnergemeinde Grindelwald ein Holzheizwerk zu realisieren. Für die Projektentwicklung wird die Trägerschaft HOLZWÄRME GRINDELWALD gebildet. Das geplante Holzheizwerk mit einer voraussichtlichen Leistung von 7500 Kilowatt (kW) soll die einheimische, erneuerbare Energie zur Wärmeproduktion nutzen. Die Projektkosten belaufen sich auf rund 13.6 Mio. CHF.

Die Holzwärme Grindelwald hat im Februar 2008 ein Gesuch für die notwendige Umzonung zum Bau eines Holzheizwerks bei der Gemeinde Grindelwald eingereicht. Der Bauentscheid wird für Anfang 2009 erwartet. Die Holzwärme Grindelwald plant in einem ersten Schritt, den Grundausbau eines Holzheizkessels mit einer Leistung von 4000 kW sowie der Einbau eines Ölkessels für die Abdeckung der Bedarfsspitzen zu realisieren. In einer zweiten Etappe soll ein weiterer, 2000 kW Holzheizkessel hinzu kommen.
Das Holzheizwerk soll nach der Inbetriebnahme im Jahr 2010 keinen nach aussen sichtbaren Kaminausstoss (Dampfschwaden) aufweisen. Die produzierte, CO2-neutrale Wärmeenergie wird aus der Verbrennung von Waldhackschnitzel, Sägereirestholz und Altholz aus der Region Grindelwald gewonnen. Die Betriebsführung wird von der EWG übernommen.

Die Holzheizungsanlage ermöglicht im Vollausbau eine Substitution von 1.8 Mio. Litern Heizöl und die Einsparung von jährlich 4?800 Tonnen CO2.

Quelle: BKW FMB Energie SA



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