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Neue Ordinaria und neuer Extraordinarius an der Universität Basel

Kategorie: Allgemeine Infos | Eingetragen am 27. März 2008 um 15:09 Uhr

Der Universitätsrat der Universität Basel hat Prof. Miriam Locher zur neuen Ordinaria für Linguistik des Englischen und Prof. Klaus Scheffler zum Extraordinarius für Radiologische Physik gewählt.

Prof. Miriam Locher, die neue Ordinaria für Linguistik des Englischen an der Philosophisch-Historischen Fakultät, ist zurzeit Oberassistentin an der Universität Bern. An der Universität Basel wird sie Nachfolgerin von Prof. Ingrid Piller. Geboren 1972 in Genf, studierte sie englische Literatur und Linguistik sowie allgemeine, britische und amerikanische Geschichte an der Universität Zürich. Nach dem Lizenziat wechselte sie an der Universität Bern, wo sie als Assistentin 2001 ihre Dissertation über Höflichkeit und Konflikt in Sprechsituationen abschloss. Zuvor absolvierte sie einen einjährigen Forschungsaufenthalt an der Georgetown University, Washington D.C. 2005 habilitierte sie sich an der Universität Bern über Online-Gesundheitsberatung in den USA. In ihrer Forschung über Höflichkeit entwickelte sie den Ansatz des „relational work“ mit, der verschiedene Grade der situativen Angemessenheit von Äusserungen berücksichtigt. Weitere Forschungsschwerpunkte von Miriam Locher sind neben ihrer Lehrtätigkeit Soziolinguistik, Diskursanalyse, Gesprächsanalyse sowie Textlinguistik, wobei sie Methoden der Korpuslinguistik mit der Qualitätsanalyse verbindet. An der Universität Basel möchte sie sich der Entwicklung des Englischen im Internet und im globalen Kontext sowie der Erzählforschung widmen und sich in der Nachwuchsförderung engagieren.

Zum neuen Extraordinarius für Radiologische Physik an der Medizinischen Fakultät wurde Prof. Klaus Scheffler gewählt; er ist bereits seit 2002 als Assistenzprofessor und seit 2003 als SNF-Förderungsprofessor am Departement für Medizinische Radiologie am Universitätsspital Basel tätig. Geboren wurde er 1965 in Tübingen. Nach dem Studium in Theoretischer Physik und Diplom auf dem Gebiet der stochastischen dynamischen Systeme an der Universität Freiburg/Br. wechselte er 1992 an die Abteilung für Biophysikalische Chemie am Biozentrum der Universität Basel, wo er 1995 über ein Thema der Kernresonanz-Bildgebung doktorierte. An der Universität Freiburg/Br. wurde er 2002, an der Universität Basel 2003 in Medizinischer Physik habilitiert. 2006 war Scheffler Visiting Professor an der John Hopkins University in Baltimore MA und an der Mayo Clinic in Rochester MN. Zu seinen Forschungsgebieten gehören unter anderem biophysikalische Methoden der Magnetresonanz-Bildgebung zur Darstellung und Charakterisierung spezifischer Gewebeeigenschaften am Tier und am Menschen. Scheffler ist Staatsbürger von Deutschland und der Schweiz, verheiratet und Vater zweier kleiner Kinder.

Quelle: Universität Basel



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