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Geberit behauptet sich in schwächerem Umfeld

Kategorie: Industrie | Eingetragen am 29. April 2008 um 07:03 Uhr

Die Geberit Gruppe erwirtschaftete in den ersten drei Monaten 2008 einen Umsatz von CHF 643,1 Mio. Dies entspricht einer Abnahme gegenüber Vorjahr von 4,9% in Schweizer Franken und organisch in Lokalwährungen von 1,5%. Das Betriebsergebnis (EBIT) erreichte einen Wert von CHF 166,2 Mio. (-5,2%), der operative Cashflow (EBITDA) von CHF 185,7 Mio. (-5,3%). Das Nettoergebnis betrug CHF 130,3 Mio. (+0,2%). Nach Überzeugung der Unternehmensleitung lassen die Einführung neuer Produkte und die breite geografische Umsatzbasis ein weiteres erfolgreiches Geschäftsjahr erwarten.

Die Geberit Gruppe erzielte im ersten Quartal 2008 einen konsolidierten Umsatz von CHF 643,1 Mio. (Vorjahr CHF 676,2 Mio.), was einem Umsatzrückgang von 4,9% entspricht. Währungsverluste aus dem im Vorjahresvergleich stärkeren Schweizer Franken beeinflussten diesen Wert massgeblich. Währungsbereinigt betrug der Rückgang 3,2%. Bereinigt um den im Jahr 2007 erfolgten Verkauf des PVC-Geschäfts in Grossbritannien und in Lokalwährungen resultierte ein Minus von lediglich 1,5%. Verantwortlich für die Umsatzabnahme waren ein hoher Basiseffekt aus dem Vorjahr sowie die Tatsache, dass das erste Quartal 2008 zwei Arbeitstage weniger hatte als das Vorjahresquartal. Die Regionen entwickelten sich sehr unterschiedlich. Während Europa unter den vorerwähnten Effekten litt und währungsbereinigt/organisch betrachtet einen Rückgang von 2,3% verzeichnete, wuchsen Nahost/Afrika mit 13,4%, vor allem aber Fernost/Asien mit 34,6% weiterhin kräftig. Amerika entwickelte sich in Anbetracht des schwierigen Umfelds mit -0,4% respektabel.

Die Profitabilität konnte trotz tieferem Umsatz sowie gestiegenen Rohmaterialpreisen und Energiekosten auf dem hohen Niveau des Vorjahres gehalten werden. Das Betriebsergebnis (EBIT) belief sich auf CHF 166,2 Mio. Dies entspricht einer Abnahme von 5,2% und einer EBIT-Marge von 25,8% (Vorjahr 25,9%). Der operative Cashflow (EBITDA) reduzierte sich um 5,3% und erreichte CHF 185,7 Mio. Die EBITDA-Marge betrug 28,9% (Vorjahr 29,0%). Bei einer Umsatzrendite von 20,3% (Vorjahr 19,2%) verblieb das Nettoergebnis mit CHF 130,3 Mio. praktisch auf Höhe des Vorjahres (+0,2%). Entsprechend konnte der Gewinn je Aktie um 0,9% auf CHF 3.31 leicht gesteigert werden.

Die unsichere und volatile Entwicklung der Rahmenbedingungen machen Prognosen für das Gesamtjahr sehr schwierig. Nach wie vor geht Geberit davon aus, dass die Baukonjunktur in einigen wichtigen europäischen Märkten den Höhepunkt überschritten hat, währenddem in anderen Regionen wie zum Beispiel Osteuropa, Nahost oder Asien sich das rasante Branchenwachstum ungebremst fortsetzen wird. Insgesamt ist die Unternehmensleitung überzeugt, im Geschäftsjahr 2008 an die Erfolge der Vergangenheit anknüpfen zu können. Die breite geografische Abstützung der Gruppe sowie erste, positive Rückmeldungen aus der Markteinführung von bedeutenden neuen Produkten gegen Ende des ersten Quartals unterstützen diese Einschätzung zusätzlich.

Als europäischer Marktführer ist die Geberit Gruppe ein globaler Anbieter in der Sanitärtechnik mit einem Umsatz von CHF 2,5 Milliarden. Sie beschäftigt weltweit 5’600 Mitarbeitende in 40 Ländern.

Quelle: Geberit AG



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