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Sonnenkraftwerk Mont-Soleil: starkes Produktionsergebnis 2007

Kategorie: Energie/Versorger | Eingetragen am 4. Juni 2008 um 12:29 Uhr

Sonnenenergie braucht neue Technologien

Das Sonnenkraftwerk Mont-Soleil hat im Jahr 2007 mit 577’000 Kilowattstunden (kWh) das fünftbeste Produktionsergebnis seit der Betriebsaufnahme 1992 erreicht. Dieses Ergebnis ist unter dem Aspekt des Langzeitverhaltens der Solarzellen von besonderer Bedeutung. Um die Sonnenenergie (Fotovoltaik, Stromerzeugung aus Sonnenlicht) mittelfistig konkurrenzfähig zu machen, braucht es neue Technologien basierend auf Dünnschichtzellen. Die Gesellschaft Mont-Soleil wird daher ihre international anerkannten Entwicklungsarbeiten gezielt weiterführen.

Mit der ab 2009 schweizweit geltenden Einspeisevergütung zur Förderung der Sonnenenergie wird die Reduktion der Produktionskosten von Zellen aus kristallinem Silizium, der heute verfügbaren Technologie, angestrebt. Experten sind sich einig, dass sich die Konkurrenzfähigkeit und damit der breite Einsatz der Sonnenenergie nur mit neuen Technologien mit erheblich höheren Wirkungsgraden erreichen lässt. Der Handlungbedarf für die Schweiz ist gross, über die Anwendung der bestehenden Technologien hinaus die Arbeiten ihrer renommierten Forschungsinstitute verstärkt zu fördern.

Die 1990 gegründete, von elf schweizerischen Energie-Unternehmungen getragene Gesellschaft Mont-Soleil bietet Forschern und Entwicklern mit ihrem Internationalen Testzentrum auf dem Mont-Soleil im Berner Jura seit über fünfzehn Jahren eine Plattform für die Erprobung neuer Technologien unter realistischen Bedingungen. Sie hat bedeutende Entwicklungsimpulse ausgelöst, so für das weltgrösste Solarschiff auf dem Bielersee, das Sonnenkraftwerk auf dem STADE DE SUISSE, das Solarflugzeug-Projekt von Bertrand Piccard und das welthöchste Sonnenkraftwerk auf dem Jungfraujoch. Sie wird ihre Arbeiten konsequent weiterführen.

Erster Betriebsvergleich: „Mont-Soleil – Bern – Jungfraujoch“

Der erste Betriebsvergleich zwischen den Sonnenkraftwerken Mont-Soleil auf 1’200 m ü. M., STADE DE SUISSE Bern auf gut 500 m ü. M. und Jungfraujoch auf über 3’500 m ü.M. zeigt wie erwartet erhebliche Unterschiede als Folge der Differenzen insbesondere bei Sonneneinstrahlung und Temperaturen. Gestützt auf die Messungen während den vier Monaten Januar bis April 2008 sind die spezifischen Ertragswerte auf dem Mont-Soleil rund 12% höher als in Bern und rund 30% tiefer als auf dem Jungfraujoch.

Quelle: BKW FMB Energie AG



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