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Neue Briefverarbeitung – Briefzentrum Eclépens steht vor der Inbetriebnahme

Kategorie: Verkehr/Logistik | Eingetragen am 8. Juli 2008 um 10:01 Uhr

Am 13. Juli nimmt die Schweizerische Post nach mehrmonatiger intensiver Testphase das Briefzentrum Eclépens in Betrieb. Über drei Etappen wird die Produktion in den nächsten Monaten hochgefahren. In einer ersten Etappe werden die Sendungen aus einem Grossteil des Waadtlandes sowie aus dem westlichen Wallis verarbeitet. Im Vollbetrieb bietet das neue, hochautomatisierte Briefzentrum Arbeit für 300 Vollzeitstellen. Täglich werden 2.8 Millionen Sendungen sortiert.

Am 13. Juli 2008 erfolgt im Rahmen des Projekts REMA (Reengineering Mailprocessing) der Startschuss für die Inbetriebnahme der Briefverarbeitung West mit dem neuen Briefzentrum in Eclépens. Das Briefzentrum Eclépens mit seinen 300 Vollzeitstellen ist nach dem Briefzentrum Zürich-Mülligen, das seit März 2008 im Vollbetrieb läuft, das zweite von insgesamt drei neuen Briefzentren. Der Start des Briefzentrums für die Region Mitte in Härkingen ist für November vorgesehen. In Eclépens werden auf einer Fläche von über 23’500 m2 in drei Schichten täglich 2.8 Millionen Sendungen sortiert. Der Startschuss in Eclépens erfolgt nach erfolgreichem Abschluss zahlreicher Tests der neuen Prozesse und Anlagen.

Start in mehreren Etappen

Über drei geografisch definierte Etappen werden die Sendungen der bisherigen Briefzentren Lausanne, Sitten, Genf und Fribourg nach Eclépens überführt. Parallel mit dem Briefzentrum Eclépens startet auch das Logistikzentrum für Videocodierung und Retourenverarbeitung in Sitten. Voraussichtlich im September wird das Briefsubzentrum Genf eröffnet. Dieses ist für die Feinsortierung der Sendungen in der Region Genf zuständig und bietet Arbeit für weitere rund 120 Vollzeitstellen. Mit der Inbetriebnahme der neuen Briefverarbeitung West werden auch die Transporte von den Poststellen und zu den Zustellstellen umgestellt. Die Post ist darauf vorbereitet, in der Anfangsphase auf allfällige Verspätungen und Rückstände in den neuen Verarbeitungsprozessen schnell reagieren zu können, so dass die Kunden von der Umstellung auf die neue Briefverarbeitung möglichst nicht tangiert sind.

Konzentration auf drei Briefzentren und acht Logistikzentren

Mit REMA konzentriert die Schweizerische Post ihre bisher schweizweit in 18 Briefzentren untergebrachte Briefverarbeitung neu auf die drei Hauptzentren Zürich-Mülligen, Härkingen und Eclépens. Zusätzlich übernehmen in sechs Regionen Logistikzentren die regionale Feinsortierung. Die Zentren in Gossau und in Kriens sind schon in Betrieb. Das Zentrum in Cadenazzo startet zeitgleich mit dem Briefzentrum Eclépens. Die Briefsubzentren Genf, Basel und Ostermundigen folgen später. Mit je einem neuen Logistikzentrum für Retourenverarbeitung und Videocodierung in Chur (bereits in Betrieb) und Sitten, richtet die Post auch Standorte in den Randregionen ein.

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