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Straumann präsentiert „RoxolidTM“ – ein neues Material, das Festigkeit und Osseointegration von Dentalimplantaten erhöhen soll

Kategorie: Wirtschaft | Eingetragen am 26. September 2008 um 08:43 Uhr

  • Beeindruckende präklinische sowie erste klinische Resultate wurden von unabhängigen Forschern und Klinikern beim EAO-Kongress vorgestellt
  • 50% stabiler als reines Titan, dem für die meisten Dentalimplantate verwendeten Werkstoff
  • Die Kombination von Festigkeit und Osseointegration könnte Roxolid zur idealen Wahl für Implantate mit kleinerem Durchmesser machen
  • Laufendes internationales klinisches Programm in 10 Zentren; bereits mehr als 100 Patienten mit Implantaten versorgt
  • Unternehmen plant die Einführung in ausgewählten Märkten im Jahr 2009, abhängig von positiven klinischen Ergebnissen und Erteilung der Zulassung

Beim 17. wissenschaftlichen Jahreskongress der European Association for Osseointegration (EAO) in Warschau, Polen, hat Straumann ein neues Material vorgestellt, das Dentalimplantate noch kleiner und stabiler machen könnte. Der neue Werkstoff, eine Legierung aus Titan und Zirkonium, trägt den Namen RoxolidTM und ist das erste speziell für Dentalimplantate entwickelte Material.

Roxolid ist 50% stabiler als reines Titan[1], dem derzeit gebräuchlichsten Werkstoff für Implantate. Die in Warschau vorgestellten präklinischen Studienergebnisse belegen, dass die Osseointegration von Roxolid besser ist, als die von Reintitan[2]. Die Kombination von erhöhter Festigkeit und verbesserter Osseointegration könnte den Weg hin zu einer neuen Generation von kleineren, verlässlicheren Implantaten bereiten, günstig besonders für die Versorgung von engen Lücken. Ein weiterer möglicher Vorteil kann der Einsatz bei schmalen Knochenkämmen sein, wo die Verwendung von Implantaten mit größerem Durchmesser eine zusätzliche Knochenaugmentation erfordern würde.

Roxolid, eine Eigenentwicklung von Straumann, wird derzeit in sechs Ländern in klinischen Studien geprüft. Beim EAO-Kongress wurden ebenfalls vorläufige Ergebnisse (6–12 Monate) der ersten klinischen Studie vorgestellt, die viel versprechende erste Resultate zeigt[3].

Abhängig von der Erteilung der Zulassungen sowie weiteren positiven Ergebnissen des breiten klinischen Programms, soll die Einführung von Roxolid-Implantaten in ausgewählten Märkten 2009 erfolgen.

Quelle: Straumann Gruppe



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