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Abschluss 3.Quartal 2008 – Mit 496 Millionen Gewinn unter dem Vorjahreswert

Kategorie: Finanzen | Eingetragen am 28. Oktober 2008 um 10:01 Uhr

Die Schweizerische Post hat in den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres ei-nen Konzerngewinn von 496 Millionen Franken erwirtschaftet. Das sind 203 Milli-onen Franken weniger als vor einem Jahr zum gleichen Zeitpunkt. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf höhere Treibstoffpreise, wachstums- und teuerungsbe-dingte Mehraufwendungen sowie Wertberichtigungen auf Finanzanlagen zurück-zuführen. Die Post erwartet aus heutiger Sicht ein Jahresergebnis unter dem Ni-veau des Vorjahres.

In den ersten neun Monaten des Jahres 2008 hat die Schweizerische Post einen Konzern-gewinn von 496 Millionen Franken (Vorjahr: 699 Millionen) erzielt. Das sind 203 Millionen Franken oder 29 Prozent weniger als im Rekordjahr 2007. Alle produktführenden Konzern-bereiche verzeichneten einen Ergebnisrückgang. Wachstums- und teuerungsbedingte Mehraufwendungen, höhere Personalkosten, aber auch Wertberichtigungen auf Finanzan-lagen haben den Gewinn geschmälert. Ausserdem verursachten die Subventionskürzungen bei der Presseförderung sowie der Parallelbetrieb im Projekt „Neuorganisation der Briefver-arbeitung“ (REMA) höhere Kosten. PostFinance hat auf Ihren Finanzanlagen Wertberichti-gungen im Umfang von 95 Millionen Franken vornehmen müssen. 67 Millionen Franken an Wertberichtigungen betrafen festverzinsliche Anlagen. Die restlichen 28 Millionen wurden auf Aktienanlagen verbucht. Dank der risikobewussten Anlagestrategie entspricht der Wertverlust nur rund 0,2 Prozent des gesamten Anlageportefeuilles (siehe auch Medienmit-teilung PostFinance vom 22. Oktober).

Der Betriebsertrag stieg im Vergleich zur Vorjahresperiode um 136 Millionen (2,1 Prozent) auf 6’470 Millionen Franken an. Nach wie vor stammen zwei Drittel des Betriebsertrages aus den Segmenten PostMail, PostLogistics und PostFinance. Der Bereich PostFinance hat mit seinem kapitalbedingt höheren Betriebsertrag einen wesentlichen Teil dazu beigetra-gen. Die Investition, die primär ins Projekt „Neuorganisation der Briefverarbeitung“ floss, belief sich auf 299 Millionen Franken und konnten vollständig durch selbst erarbeitete Mit-tel finanziert werden. Das Eigenkapital liegt per 30. September mit 2‘622 Millionen Franken weiterhin unter der von der Post angestrebten Höhe im Umfang von 3‘433 Millionen Franken.

Quelle: Die Schweizerische Post



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