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Kunstpreis 2009 für Florian Germann

Kategorie: Bildung und Forschung | Eingetragen am 2. Dezember 2008 um 10:00 Uhr

Florian Germann (30), Absolvent der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), ist Gewinner des Kunstpreises der Nationale Suisse 2009. Ausgezeichnet wurde er für seine Diplomarbeit, „Ballungscenter aller Energien II“, eine Installation aus Zeichnungen und skulpturalen Objekten. Der bereits zum sechsten Mal verliehene Förderpreis richtet sich an die Diplomanden und Diplomandinnen der Schweizer Fachhochschulen im Bereich „Bildende Kunst und Medienkunst“. Damit verbunden sind ein Preisgeld von 15 000 Franken und eine Ausstellung an der internationalen Messe für junge Kunst LISTE 09, The Young Art Fair (9. – 14. Juni 2009) in Basel.

Eigenes Universum
Florian Germann (*1978) ist ein konzeptuell arbeitender Künstler, der sich mit der erzählerischen Dimension von Kunst auseinandersetzt. Ausgehend von der Zeichnung visualisiert er in installativen Inszenierungen persönliche Assoziationsketten, die auf der Vernetzung zwischen Dingen, Orten, Ereignissen und Ideen basieren. Er entführt den Betrachter in sein eigenes Universum und eröffnet ihm dadurch neue, kontinuierlich erweiterbare Welten. Die Jury schätzt die Offenheit und Konsequenz der Arbeit und das grosse künstlerische Entwicklungspotenzial von Florian Germann.

Die Jury
Der Jury des Kunstpreises gehören dieses Jahr an: Bernhard Fibicher (Direktor Musée cantonal des Beaux-Arts Lausanne), Olivier Kaeser (Direktor Centre culturel suisse de Paris), Sabine Schaschl (Direktorin Kunsthaus Baselland), Madeleine Schuppli (Direktorin Aargauer Kunsthaus) sowie Peter Bläuer (Leiter LISTE Basel).

Kunstpreis als Starthilfe
2004 hat Nationale Suisse den ersten nationalen Förderpreis für Diplomandinnen und Diplomanden der Schweizer Fachhochschulen im Bereich „Bildende Kunst und Medienkunst“ lanciert. Mit diesem Preis unterstreicht sie ihr langjähriges Engagement für das Schweizer Kunstschaffen. Sie fördert nicht einen bekannten, in der Kunstszene bereits etablierten Künstler, sondern ein junges Nachwuchstalent am Anfang seiner Berufskarriere. Teilnahmeberechtigt sind die Diplomandinnen und Diplomanden der schweizerischen Fachhochschulen Basel, Bern, Genf, Lausanne, Luzern, Sierre und Zürich, die von ihren Schulen aufgrund ihrer Diplomarbeit nominiert wurden. Das Preisgeld ist als finanzielle Starthilfe in die berufliche Laufbahn gedacht. Die Ausstellung der eigenen künstlerischen Arbeit im Rahmen der internationalen Kunstmesse „LISTE“ bietet die Chance, sich einem Fachpublikum und einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen.

Das Kunstengagement von Nationale Suisse
Nationale Suisse versichert Kunstwerke und sammelt seit über sechzig Jahren zeitgenössische Schweizer Kunst. Sie versteht den Ankauf von Werken der Gegenwartskunst als Beitrag zur Unterstützung und Förderung des Schweizer Kunstschaffens. Die so entstandene Sammlung Schweizer Kunst zählt mittlerweile zu den wichtigsten ihrer Art. Sie konzentriert sich primär auf Malerei und Skulptur, während der Förderpreis für junge Kunst bewusst offener gehalten wird, um auch neue Ideen und Kunstformen der nachrückenden Künstlergeneration zu fördern.

Fotomaterial sowie weitere Informationen finden Sie unter: www.nationalesuisse.ch

Quelle: Nationale Suisse



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