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Schweizer Firmen in China optimistisch

Kategorie: Finanzen, Handel, Industrie | Eingetragen am 11. Februar 2009 um 10:43 Uhr

Der Wirtschaftskrise zum Trotz: Eidgenössische Unternehmer sind für das chinesische Geschäftsjahr 2009 zuversichtlich und wollen stärker investieren.

Shanghai (11. Februar 2009) – Mit überraschend hohen Erwartungen sind die Schweizer Unternehmen ins neue chinesische Jahr gestartet: Investitionen sollen aufgestockt, Mitarbeiter eingestellt und das Wachstum beschleunigt werden. Das ergibt eine repräsentative Umfrage der Schweizerischen-Chinesischen Handelskammer. „Zwei Drittel der Befragten zeigen sich für 2009 optimistisch. In den kommenden fünf Jahren erwarten sogar mehr als 78 Prozent erfolgreiche Geschäfte“, berichtet Christian Gürtler, Präsident der Handelskammer in Shanghai.

Den Wettbewerb mit Konkurrenten scheuen die befragten 69 Firmen offenbar nicht: Während nur sechs Prozent mit geringeren Marktanteilen rechnen, erwarten 70 Prozent eine bessere Performance als der Durchschnitt der jeweiligen Industrie. „Das zeigt, wie gut aufgestellt die Schweizer Unternehmen in China sind: Fast alle sind 100-Prozent-Tochtergesellschaften, die eigene Kunden bedienen – anstatt nur für die Mutterfirma zu arbeiten“, erklärt Gürtler.

Höhere Investitionen
Ein weiteres Zeichen für den großen Optimismus ist die Absicht, die Investments in China um 14 Prozent zu verstärken und mehr Arbeitskräfte einzustellen. Obwohl die Löhne und Personalkosten steigen, planen die Schweizer Firmen keine Verlagerung ins chinesische Binnenland, wo günstigere Arbeitskräfte verfügbar wären. Die große Mehrheit ist weiterhin davon überzeugt, dass die gut entwickelten Küstengebiete sehr wettbewerbsfähig sind.

Wenig überraschend ist die weltweit schlechte Konjunktur die Hauptbesorgnis der Schweizer Firmen in China. Neben den steigenden Personalkosten zählen auch der Mangel an talentierten Fachkräften und die Inflation zu den größten Sorgenkindern. Im Vergleich dazu bereitet ein langsameres BIP-Wachstum in China erstaunlich wenig Kopfzerbrechen: „Schweizer Firmen sind nicht allzu abhängig von der chinesischen Wachstumsrate, weil es noch große Marktanteile zu erobern gibt“, analysiert Gürtler.

Die Schweizerische-Chinesische Handelskammer in China (SwissCham China, www.swisscham.org) ist ein Netzwerk zur Förderung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen der Schweiz und China. Mehr als 600 Unternehmen (Multinationals und KMU’s) in China und Hong Kong sind Mitglieder, unter ihnen führende Schweizer Industrie-, Handels- und Finanzfirmen. SwissCham China ist ein Verbund der drei lokalen Handelskammern in Shanghai, Beijing und Guangzhou und ist assoziert mit der SwissCham Hong Kong. Rege Zusammenarbeit praegt zudem die Beziehung zur Schweizerischen-Chinesischen Handelskammer in der Schweiz (SCCC) mit Büros in Zürich, Genf und Lugano.

Quelle: Swiss Center Shanghai



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