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Gemeinsamer Spin-off-Inkubator von Universität Basel und Fachhochschule Nordwestschweiz

Kategorie: Bildung und Forschung | Eingetragen am 13. März 2009 um 09:48 Uhr

Die Universität Basel, die Fachhochschule Nordwestschweiz, der Kanton Basel-Stadt und «EVA – the Basel life sciences start-up agency» haben heute (12. März 2009) einen Vertrag für den Aufbau und Betrieb eines Spin-off-Inkubators unterzeichnet. Der Inkubator ist primär für Forschende aus der Universität und der Fachhochschule gedacht und wird ihnen mit Infrastruktur zu günstigen Konditionen sowie kompetenter Beratung und professionellem Coaching zur Seite stehen. Mit dem Inkubator sollen erfolgsversprechende Ideen und Erfindungen in Start-up-Unternehmungen überführt werden.

Die Universität Basel und die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) richten mit Unterstützung des Kantons Basel-Stadt einen Spin-off-Inkubator mit Laborräumlichkeiten und Büros ein, die jungen Unternehmen zu günstigen Bedingungen zur Verfügung gestellt werden. Zudem werden die Jungunternehmerinnen und -unternehmer in der Gründungsphase begleitet und erhalten ein auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Coaching. Mit diesen Massnahmen werden Start-up-Gründungen aus Universität und Fachhochschule gezielt gefördert und die Chancen einer kommerziellen Verwertung der Forschungsergebnisse merklich gesteigert.

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt den Spin-off-Inkubator für die nächsten fünf Jahre mit einem Beitrag an den Ausbau der Infrastruktur und an die Mietkosten. Regierungsrat Christoph Brutschin sieht im Spin-off-Inkubator ein wichtiges Angebot, um Unternehmertum und Technologietransfer zu fördern und einen Beitrag dazu zu leisten, dass in Basel eine neue Generation junger Technologieunternehmen gedeihen kann. Die Einrichtung von Labors und Büroräumlichkeiten wird durch die Universität Basel und die FHNW getragen.

Win-Win-Situation für alle
Für die Universität Basel mit Vizerektor Prof. Peter Meier-Abt ist mit dem Spin-off-Inkubator ein weiterer Meilenstein in der Umsetzung der universitären Strategie im Bereich Life Sciences umgesetzt. Hauptaufgabe der Universität bleibe Lehre, Forschung und Nachwuchsförderung, doch: «Dank dem Gründerzentrum erhalten Forschende der Universität die Möglichkeit, ein vielversprechendes Forschungsergebnis unter professioneller Begleitung weiterzuverfolgen, in eine Start-up-Firma zu überführen und im besten Fall auf den Markt zu bringen.» Für die Fachhochschule Nordwestschweiz meint Frau Prof. Dr. Gerda Huber, Direktorin der Hochschule für Life Sciences FHNW, dass insbesondere für ihre Hochschule der Spin-off-Inkubator eine ausgezeichnete Gelegenheit bietet ihre Katalysatoraufgabe mit unternehmerischem Nutzen für die Region Nordwestschweiz in einer zentralen Wirtschaftsstossrichtung wahrzunehmen. Die Synergien der professionellen Betreuung bei der Verwirklichung innovativer Gründungsideen aus beiden Hochschultypen verstärken die Vernetzung der FHNW im Hochschulraum Nordwestschweiz.

Der Spin-off-Inkubator wird im Stücki Business Park in Kleinhünigen zu liegen kommen und seinen Betrieb voraussichtlich Ende des Jahres 2009 aufnehmen. Betrieben wird er durch «EVA – the Basel life sciences start-up agency», die auch für das Coaching der angehenden Jungunternehmen verantwortlich ist. EVA ist eine Firma mit grosser Erfahrung im Begleiten von Firmengründungen im Bereich Life Sciences. Hauptaktionäre sind die Basler Kantonalbank und die Basellandschaftliche Kantonalbank. Der Inkubator soll in einer ersten Phase für Ausgründungen aus der Universität und der Fachhochschule offen stehen und Start-up-Unternehmungen in Bereichen wie Life Sciences, Chemie, Physik, Nanowissenschaften und -technologie oder Informations- und Kommunikationstechnologie ermöglichen.

Der Spin-off-Inkubator der Hochschulen der Region Basel ist eine gemeinsame Initiative des Kantons Basel-Stadt, der Universität Basel, der Fachhochschule Nordwestschweiz und der «EVA – the Basel life sciences Start-up agency». Im Stücki Business Park werden Laboratorien und Büros eingerichtet, die primär Angehörigen aus der Universität und der Fachhochschule zur Verfügung stehen, damit sie Erfindungen in Start-up-Unternehmungen überführen können.

Quelle: Universität Basel



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