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Neue Langzeitdaten unterstreichen Wirksamkeit von ACTEMRA bei allen Patientengruppen mit rheumatoider Arthritis

Kategorie: Pharma/Medizin | Eingetragen am 10. Juni 2009 um 00:25 Uhr

Mit ACTEMRA behandelte Patienten erzielen durchweg hohe und im Laufe der Zeit weiter ansteigende Remissionsraten

Patienten mit aktiver rheumatoider Arthritis (RA) erreichen bei zwei Jahren Behandlung mit ACTEMRA (Tocilizumab, in der EU unter dem Handelsnamen RoACTEMRA bekannt) in bis zu 56% aller Fälle eine Remission. Diese neuen Daten1 wurden heute beim Kongress der European League Against Rheumatism (EULAR)vorgestellt. Eine Remission – definiert als ein Disease Activity Score (DAS28) von <2,62 – bedeutet eine grosse Erleichterung im täglichen Leben von Patienten, die mit RA leben. Durch die bedeutsame Verbesserung ihrer Krankheitssymptome erhalten die Patienten die Möglichkeit, ihr Leben normal weiterzuführen bzw. ihr normales Leben wiederzuerlangen. Professor Josef Smolen von der Universität Wien in Österreich kommentiert die Daten wie folgt: „Durchweg hohe Remissionsraten wie diese sind für Ärzte wie auch Patienten äusserst signifikant. Erstens zeigen die Daten, dass eine sehr niedrige Krankheitsaktivität und Remission bei einer grossen Zahl von Patienten und bei allen Patientengruppen möglich ist, zweitens bestätigen sie, dass wir mit Tocilizumab eine wirksame Langzeitbehandlung besitzen, die einen deutlichen Unterschied im Leben eines Patienten bedeuten kann.“ Die Langzeitdaten unterstreichen das umfangreiche Datenmaterial, das die Wirksamkeit von ACTEMRA und die Erzielung durchweg hoher Remissionsraten belegen. Die Sicherheitsdaten decken sich mit dem zuvor gewonnenen Sicherheitsprofil. Die am häufigsten gemeldeten Nebenwirkungen waren Infektionen der oberen Atemwege, Nasopharyngitis, Kopfschmerzen und Hypertonie. Neben Krankheitsremission hat ACTEMRA ausserdem Wirksamkeit bei der Prävention fortschreitender Gelenkzerstörungen gezeigt. Die Einjahresdaten der LITHE-Studie3, die ebenfalls beim Kongress der EULAR vorgestellt wurden, zeigen, dass bei den mit ACTEMRA behandelten Patienten das Fortschreiten der Gelenkzerstörung (gemessen anhand des Total Sharp Score) dreifach geringer ist, als bei den ausschliesslich mit Methotrexat (MTX) behandelten Patienten. Eine Verhinderung struktureller Gelenkschäden bei Patienten mit RA ist eine kritische Messgrösse für die Wirksamkeit einer RA-Therapie. In der LITHE-Studie erzielten signifikant mehr der mit ACTEMRA 8mg/kg behandelten Patienten eine Remission nach 6 Monaten als bei den ausschliesslich mit MTX behandelten Patienten (33% vs. 4%). In der Zeit bis zu 1 Jahr stiegen die Zahlen noch weiter an (47% vs. 8%). Die kürzlich bekannt gegebenen ersten Ergebnisse aus der LITHE-Studie zeigen ein Anhalten bzw. eine Verbesserung der positiven Wirkung nach 2 Jahren. Beurteilungen nach dem Health Assessment Questionnaire (HAQ)4 haben ferner ergeben, dass ACTEMRA ausserdem die Fähigkeit der Patienten zur Ausübung täglicher Aktivitäten verbessert. Die Ergebnisse der Phase-III-Studie AMBITION haben gezeigt, dass eine Monotherapie mit ACTEMRA beim ACR20-, ACR50- und ACR70-Ansprechen (nach 6 Monaten)5 das einzige Präparat ist, das gegenüber der derzeitigen Standardtherapie MTX überlegen ist. Ausserdem erzielten 40% der Patienten, die zuvor nicht mit DMARD vorbehandelt worden waren, in Woche 24 eine Remission nach DAS285. Quelle: Roche AG



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