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Übernahme der Gazobois AG: Konkretisierung eines innovativen Projekts für die Energieerzeugung

Kategorie: Energie/Versorger | Eingetragen am 17. November 2009 um 07:07 Uhr

Beim Gazobois-Projekt geht es um die Produktion von Gas und Elektrizität aus Holz und Holzabfällen. Die Initianten des Projekts treten es an das Konsortium aus Holdigaz, sol-E Suisse AG, einer Tochtergesellschaft der BKW FMB Energie AG, und Romande Energie ab. Dieses Konsortium wird die Studien abschliessen und das industrielle Projekt, mit dem eine innovative Technologie realisiert wird, in die Praxis umsetzen.

Vevey, Bern, Morges und Cossonay, 17. November 2009 – Holdigaz AG, sol-E Suisse AG und Romande Energie – über ihre Tochtergesellschaft Romande Energie Renouvelable AG – übernehmen die Gazobois AG. Diese Unternehmen halten von nun an je einen Drittel des Gesellschaftskapitals.

Die Gesellschaft Gazobois, die 1992 von echten Visionären gegründet wurde, hat sich zum Ziel gesetzt, eine industrielle Anlage zu errichten, in der aus Holz aus den Wäldern der Region und aus industriellen Holzabfällen natürliches Synthesegas – das mit dem Erdgas im Netz kompatibel ist – und Elektrizität erzeugt werden.

Im Rahmen der Forschungsarbeiten und Voranalysen sowie von Labortests wurden die technische Machbarkeit des Projekts sowie dessen ökologischer und wirtschaftlicher Nutzen aufgezeigt. Im Übrigen ist in Güssing (Österreich), dem europäischen Kompetenzzentrum für erneuerbare Energien, bereits eine Pilotanlage mit einer Leistung von 1 MW in Betrieb.

In der nächsten Etappe geht es um die Fertigstellung der Studien sowie um die Errichtung und Inbetriebnahme einer industriellen Anlage in Eclépens. Da damit beträchtliche Investitionen verbunden sind, wollten die Initianten das Gazobois-Projekt an erfahrene, solide Unternehmen abtreten, die in der Lage sind, das Projekt erfolgreich abzuschliessen.

Das Projekt war Gegenstand einer ersten technischen Entwicklung der Universität Nancy (Frankreich) sowie einer vertieften Entwicklung durch ein technisches Konsortium, das aus dem Paul Scherrer Institut (PSI), dem Unternehmen CTU (Conzepte Technik Umwelt, Winterthur), der Technischen Universität Wien und dem Unternehmen Repotec Umwelttechnik in Wien gebildet wurde. Ausserdem erhielt es technische Unterstützung vom LENI-Labor der ETH Lausanne.

Holdigaz, sol-E Suisse und Romande Energie freuen sich, dass sie im Rahmen der Gazobois AG gemeinsam an der Umsetzung dieses Projekts arbeiten können. Mit diesem wird eine innovative Technologie realisiert, die auf lokalen Ressourcen beruht. Den Initianten des Projekts sprechen sie ihren herzlichen Dank aus.

Quelle: BKW FMB Energie AG



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