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Höhere Heilungschancen für Patienten mit HER2-positivem frühem Brustkrebs nach einjähriger Behandlung mit Herceptin

Kategorie: Pharma/Medizin | Eingetragen am 12. Dezember 2009 um 16:47 Uhr

Langzeit-Überlebensvorteile durch Herceptin und günstiges Sicherheitsprofil in zwei entscheidenden Studien bestätigt

Heute stellte Roche (SIX: RO, ROG; OTCQX: RHHBY) auf dem San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) neue Langzeitnachbeobachtungsdaten aus zwei grossen entscheidenden Studien zur Beurteilung von adjuvantem Herceptin bei HER2-positivem Brustkrebs im Frühstadium vor. Die Studie N9831, die von der North Central Cancer Treatment Group (NCCTG) durchgeführt wurde, und die Studie BCIRG006 der Breast Cancer International Research Group zeigten beide übereinstimmend, dass Herceptin das Risiko des Wiederauftretens der Krebserkrankung bei Frauen mit HER2-positivem frühem Brustkrebs im Vergleich zu Patientinnen, die nur eine Chemotherapie erhielten, um etwa ein Drittel reduzierte. In beiden Studien waren mindestens 80% der Frauen, die eine einjährige Behandlung mit Herceptin erhielten, nach 5-jähriger Nachbeobachtung krankheitsfrei.

William M. Burns, CEO der Division Pharma von Roche: „Der Verlauf dieser aggressiven Erkrankung wurde deutlich positiv verändert. Herceptin bietet Frauen mit HER2-positivem Brustkrebs damit bessere Heilungschancen. Die Ergebnisse der Langzeitnachbeobachtung aus entscheidenden Studien bestätigen fundiert, dass die einjährige Gabe von Herceptin die Grundlage der Behandlung ist.“

Die Studien bestätigten das günstige langfristige kardiale Sicherheitsprofil von Herceptin. Darüber hinaus suchten beide Studien nach Antworten auf Fragen der medizinischen Fachwelt, wie die Patienten am besten mit Herceptin behandelt werden könnten.

Die Studie N9831 ist bisher die einzige Studie zur Untersuchung des Nutzens der Gabe von Herceptin gleichzeitig mit oder nach einer Chemotherapie. Die Studie zeigte klar den Langzeitnutzen der einjährigen Behandlung mit Herceptin in beiden Therapieschemata, jedoch zeigte sich auch, dass das Behandlungsschema mit gleichzeitiger Chemotherapie tendenziell günstiger für die Patienten war.

In der Studie BCIRG006 wurde Herceptin in Kombination mit einer Chemotherapie auf der Basis von Anthracyclin gegenüber einem anthrazyklinfreien Therapieschema beurteilt. Die Studie ergab, dass beide Ansätze die Überlebenszeit ohne Wiederauftreten des Tumors sowie das Gesamtüberleben im Vergleich zur Chemotherapie allein verlängerten.

Dr. Dennis Slamon, Direktor der klinischen/translationalen Forschung am UCLA Jonsson Comprehensive Cancer Center: „Es ist sehr erfreulich, zu sehen, dass Herceptin in Kombination mit einer anthrazyklinfreien Chemotherapie Überlebensvorteile bietet, da diese Kombination ein besseres kardiales Sicherheitsprofil als die Kombination mit einer anthrazyklinhaltigen Chemotherapie aufweist.“

Quelle: Roche



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