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Geberit stabil in der Krise

Kategorie: Industrie | Eingetragen am 12. Januar 2010 um 07:03 Uhr

Geberit AG, Rapperswil-Jona, 12. Januar 2010
Die Geberit Gruppe hat im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von CHF 2181,2 Mio. (2008: CHF 2455,1 Mio.) erzielt. In Schweizer Franken entspricht dies einem Rückgang von 11,2%. In lokalen Währungen fiel die Abnahme mit 6,5% deutlich moderater aus. Für das Gesamtjahr erwartet die Unternehmensleitung deutlich über dem Vorjahresniveau liegende operative Margen und einen im Verhältnis zu den operativen Ergebnissen überproportional abgeschwächten Gewinn je Aktie. Jahresabschluss und Geschäftsbericht 2009 werden zur Analysten- und Medienkonferenz am 11. März 2010 in Zürich veröffentlicht.

Umsatzwachstum im 4. Quartal
Der Umsatz im 4. Quartal 2009 betrug CHF 501,2 Mio., was einem leichten Wachstum von 1,3% in Schweizer Franken und von 3,0% in lokalen Währungen entspricht. Dies nach Rückgängen von währungsbereinigt 8,3% im ersten, 10,5% im zweiten sowie 7,9% im dritten Quartal.

Die kumulierte Umsatzabnahme verlangsamte sich entsprechend weiter. Im Gesamtjahr 2009 ging der Umsatz um 11,2% auf CHF 2181,2 Mio. zurück, währungsbereinigt hauptsächlich als Folge des schwachen Euros nur um 6,5%.

Regionen/Märkte mehrheitlich mit Umsatzrückgängen1)
In allen Regionen und Märkten haben sich die kumulierten Umsatzabweichungen für das Jahr 2009 im Vergleich zu den Neunmonatszahlen verbessert. In Europa reduzierte sich der Umsatz im Vorjahresvergleich noch um 6,0%. Einziger grösserer Markt mit einer positiven kumulierten Umsatzentwicklung war dabei Frankreich mit einem Plus von 2,2%, Deutschland gelang es, den Umsatz auf Vorjahresniveau zu halten. Leichte Rückgänge verzeichneten Benelux (-2,7%), die Schweiz (-3,7%) und Österreich (-5,0%). Zweistellig verlor der Kernmarkt Italien (-14,2%) sowie Grossbritannien/Irland (-11,8%), die nordischen Länder (-13,6%), Zentral-/Osteuropa (-18,5%) und die Iberische Halbinsel (-25,7%). Anhaltend schwierig präsentierte sich die Entwicklung in den Regionen Nahost/Afrika (-13,8%) und Amerika (-15,1%). Hingegen wuchs die Region Fernost/Pazifik nach dem dritten Quartal erneut und verbesserte sich deutlich auf -4,7%.

1) alle Werte kumuliert und in lokalen Währungen

Quelle: Geberit



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