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Tamedia-Abstimmungsumfrage: Mehrheit gegen die No-Billag-Initiative

Kategorie: Medien | Eingetragen am 19. Januar 2018 um 09:46 Uhr

Am 4. März 2018 kommen die No-Billag-Initiative und die neue Finanzordnung 2021 vors Volk. Gemäss der ersten Welle der titelübergreifenden Tamedia-Abstimmungsumfrage sagen derzeit 59 Prozent Nein zur Abschaffung der Empfangsgebühren. Ein Ja zeichnet sich dagegen bei der Finanzordnung ab.

Die Schweizer Mediengruppe Tamedia hat auf ihren Newsportalen die erste titelübergreifende Umfrage hinsichtlich der eidgenössischen Abstimmungen vom 4. März 2018 durchgeführt. 15’197 Personen aus der ganzen Schweiz haben am 15. Januar online an der Befragung teilgenommen. Der Fehlerbereich liegt bei 1,1 Prozentpunkten.

No-Billag-Initiative im Gegenwind
Schon seit Wochen wird die No-Billag-Initiative kontrovers diskutiert. Gemäss der Tamedia-Abstimmungsumfrage sind die Befürworter der Vorlage nun ins Hintertreffen geraten: 59 Prozent der Stimmbürger lehnen die Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren ab, 40 Prozent wollen Ja stimmen.

Mehrheitlich für die Vorlage sind einzig die Anhänger der SVP: 73 Prozent wollen ihr laut der ersten Befragungswelle zustimmen. Die Wähler aller anderen grösseren Parteien lehnen das Volksbegehren mehrheitlich ab, am deutlichsten die Wähler von SP und Grünen (je 82 Prozent Nein).

Signifikante Unterschiede gibt es zwischen den Sprachregionen: Während in der Westschweiz nur 35 Prozent der Stimmbürger die No-Billag-Initiative unterstützen, sind es in der Deutschschweiz 42 Prozent.

Mehrheit für die Finanzordnung
Bislang noch kaum öffentlich diskutiert wurde der Bundesbeschluss über die neue Finanzordnung 2021. Das widerspiegelt sich auch in den Umfragedaten: Jeder Vierte (25 Prozent) hat keine Angaben zur Stimmabsicht gemacht. Trotzdem zeichnet sich bereits ein Ja ab: 54 Prozent würden der Vorlage derzeit zustimmen, 21 Prozent lehnen sie tendenziell ab.

Umfassende Tamedia-Abstimmungsumfragen
Die Tamedia-Abstimmungsumfragen werden in Zusammenarbeit mit der LeeWas GmbH der Politikwissen­schaftler Lucas Leemann und Fabio Wasserfallen durchgeführt. Sie gewichten die Umfragedaten nach demografischen, geografischen und politischen Variablen, sodass die Stichprobe der Struktur der Stimmbevölkerung entspricht. Die Resultate werden jeweils umgehend ausgewertet, damit die Tageszeitungen und Newsplattformen von Tamedia schweizweit rasch und fundiert darüber berichten können. Weitere Informationen und der detaillierte Bericht zur Umfrage sind hier abrufbar.

Beteiligte Tamedia-Medien
Deutschschweiz: 20 Minuten, BZ Berner Zeitung, Der Bund, Tages-Anzeiger, SonntagsZeitung und ZRZ Zürcher Regionalzeitungen

Romandie: 20 minutes, 24 heures, Tribune de Genève und Le Matin/Le Matin Dimanche

Tessin: 20 minuti


Quelle:
Tamedia AG
www.tamedia.ch


Über Tamedia
Tamedia ist die führende private Schweizer Mediengruppe. Die Digitalplattformen, Tages- und Wochenzeitungen und Zeitschriften von Tamedia bieten Überblick, Einordnung und Selektion. Das 1893 gegründete Unternehmen beschäftigt rund 3‘400 Mitarbeitende in der Schweiz, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Israel, Luxemburg, Österreich und Serbien und ist seit 2000 an der Schweizer Börse kotiert.



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