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	<title>Schweiz.biz - Wirtschaftsinformationsdienst für die Schweiz &#187; Bildung und Forschung</title>
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	<description>Der Informationsdienst Schweiz.biz berichtet kontinuierlich und aktuell über Schweizer Wirtschaftsthemen und Neues aus Schweizer Unternehmen.</description>
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		<title>Helma Wennemers erh&#228;lt Leonidas Zervas Award</title>
		<link>http://www.schweiz.biz/2010/09/06/helma-wennemers-erhaelt-leonidas-zervas-award/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 10:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (dr)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung und Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Basel]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Basler Chemieprofessorin Helma Wennemers wird heute (Montag, den 6. September 2010) mit dem Leonidas Zervas Award ausgezeichnet. Der Preis z&#228;hlt zu den bedeutendsten Preisen auf dem Gebiet der Peptidforschung. Die Preis&#252;bergabe findet in Kopenhagen statt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Helma Wennemers erh&#228;lt den Leonidas Zervas Award f&#252;r ihre bedeutenden Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Peptide als asymmetrische Katalysatoren, der selektiven Peptiderkennung, der Polyproline als molekulare Ger&#252;ste und der selektiven Spaltung von Peptiden. Wennemers kam nach Forschungsaufenthalten in Amerika und Japan 1999 an die Universit&#228;t Basel und &#252;bernahm die neu eingerichtete und von Bachem AG gestiftete Assistenzprofessur f&#252;r Peptidchemie. 2003 erfolgte die Bef&#246;rderung zur Extraordinaria. Sie hat in kurzer Zeit eine sehr aktive Forschungsgruppe aufgebaut, die innovative und zukunftsweisende Projekte an der Nahtstelle von Chemie und Biologie verfolgt.</p>
<p>Der Leonidas Zervas Award wurde 1988 durch die European Peptide Society, einem Zusammenschluss von Peptidforschenden aus 26 L&#228;ndern, etabliert. Der Preis wird alle zwei Jahre im Rahmen des jeweiligen European Peptide Symposium vergeben. Er z&#228;hlt zu den bedeutendsten Preisen auf dem Gebiet der Peptidforschung. Die Preistr&#228;ger werden durch den European Peptide Council gew&#228;hlt. Mit Helma Wennemers geht der Preis zum dritten Mal nach Basel. 1988 wurde er Prof. Dr. Alex N. Eberle, Universit&#228;t Basel, und 2006 an Dr. Carlos Garcia-Echeverria von der Novartis verliehen.</p>
<p>Prof. Dr. Leonidas Zervas, der Namensgeber des Preises, war einer der Gr&#252;nderv&#228;ter der modernen Peptidchemie. Er erhielt 1960 den Doktor honoris causa der Universit&#228;t Basel.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.unibas.ch/index.cfm?uuid=E5C501E63005C8DEA3E0F9A5C8196BF8&#038;type=search&#038;show_long=1" target="_blank">Universit&#228;t Basel</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>550 Jahre Universit&#228;t Basel &#8211; Die Universit&#228;t Basel feiert vom 17. bis 19. September 2010 das «Fest der Wissenschaften» in Basel</title>
		<link>http://www.schweiz.biz/2010/09/02/550-jahre-universitaet-basel-die-universitaet-basel-feiert-vom-17-bis-19-september-2010-das-fest-der-wissenschaften-in-basel/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 09:18:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (dt)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung und Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[550-Jahr-Jubiläum]]></category>
		<category><![CDATA[Fest der Wissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläum]]></category>
		<category><![CDATA[Markt des Wissens]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Basel]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Universit&#228;t Basel richtet im Rahmen ihres 550-Jahr-Jubil&#228;ums vom 17. bis 19. September auf dem Petersplatz in Basel das «Fest der Wissenschaften» aus. Kernst&#252;ck des Festes ist der «Markt des Wissens». Mit &#252;ber 130 Vortr&#228;gen, 90 Wissens-St&#228;nden sowie Ausstellungen, F&#252;hrungen und Diskussionsrunden bietet der Markt der interessierten &#214;ffentlichkeit die M&#246;glichkeit, sich aus erster Hand &#252;ber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Universit&#228;t Basel richtet im Rahmen ihres 550-Jahr-Jubil&#228;ums vom 17. bis 19. September auf dem Petersplatz in Basel das «Fest der Wissenschaften» aus. Kernst&#252;ck des Festes ist der «Markt des Wissens». Mit &#252;ber 130 Vortr&#228;gen, 90 Wissens-St&#228;nden sowie Ausstellungen, F&#252;hrungen und Diskussionsrunden bietet der Markt der interessierten &#214;ffentlichkeit die M&#246;glichkeit, sich aus erster Hand &#252;ber aktuellen Themen aus der Wissenschaft und Forschung zu informieren. Die drei Festtage stehen aber nicht nur im Zeichen der Wissenschaft. Das Fest wird begleitet durch ein attraktives Unterhaltungsprogramm mit &#252;ber 70 Musikdarbietungen, die von Klassik bis Hip-Hop reichen, und Auftritten nationaler Musikgr&#246;ssen wie DJ Antoine und Stiller Has. Fasnachtscliquen, Vereine und Z&#252;nfte sind vor Ort mit &#252;ber 30 Beizen f&#252;r das leibliche Wohl der G&#228;ste besorgt. Der Zutritt zu allen Veranstaltungen ist kostenlos.</p>
<p>Rektor Prof. Dr. Antonio Loprieno, Projektleiter Dr. med. Raoul Furlano und Dr. Beat M&#252;nch freuen sich, Ihnen anl&#228;sslich der Medienkonferenz das «Fest der Wissenschaften» vorzustellen.</p>
<p>Medienkonferenz der Universit&#228;t Basel: «Fest der Wissenschaften» vom 17. bis 19. September 2010 / Donnerstag, 9. September 2010, 09.00 Uhr / Kollegienhaus, Fakult&#228;tenzimmer, 1. Stock / Petersplatz 1, 4051 Basel</p>
<p>Wir freuen uns auf Ihr Kommen und bitten um Ihre Anmeldung mit beiliegendem Antwortschreiben.<br />
Mit freundlichen Gr&#252;ssen</p>
<p>Hans Syfrig Fongione</p>
<p>Quelle: <a title="unibas" href="http://www.unibas.ch" target="_blank">www.unibas.ch</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gelungener Basler Universit&#228;tstag in Aarau</title>
		<link>http://www.schweiz.biz/2010/08/29/gelungener-basler-universitaetstag-in-aarau/</link>
		<comments>http://www.schweiz.biz/2010/08/29/gelungener-basler-universitaetstag-in-aarau/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 10:12:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (jr)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung und Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Basel]]></category>
		<category><![CDATA[Universitätstag]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Wochenende war der Kanton Aargau f&#252;r einmal Universit&#228;tskanton, denn die Universit&#228;t Basel richtete im Rahmen ihrer 550-Jahr-Feierlichkeiten in Aarau einen Universit&#228;tstag aus. &#220;ber 5000 Besucher waren vom Gebotenen begeistert und nutzten die Gelegenheit, sich aus erster Hand &#252;ber aktuellen Themen aus der Wissenschaft und Forschung zu informieren. Die Universit&#228;t Basel zeigte Wissenschaft zum Anfassen und f&#252;r das musikalische Highlight am Abend sorgte Stiller Has im Rahmen der Veranstaltung «Musig i de Altstadt».]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Universit&#228;tstag fand gestern Samstag, den 20. August 2010, auf dem Schlossplatz in der Aargauer Altstadt sowie im benachbarten Kultur- und Kongresshaus, Stadtmuseum Schl&#246;ssli und Forum Schlossplatz statt. Im Beisein von Regierungsrat Alex H&#252;rzeler (Vorsteher Departement f&#252;r Bildung, Kultur und Sport), Stadtammann Dr. Marcel Guignard sowie Prof. Dr. Antonio Loprieno (Rektor der Universit&#228;t Basel) und Prof. Dr. Christian Sch&#246;nenberger (Direktor des Swiss Nanoscience Institute Basel) wurde im Rahmen einer kleinen Feier der Universit&#228;tstag w&#252;rdig er&#246;ffnet. Die Referenten betonten bei dieser Gelegenheit das Gemeinsame und signalisierten weitere M&#246;glichkeiten von Zusammenarbeiten.</p>
<p>Von der Neugier und dem Interesse des zahlreich erschienenen jungen und jung gebliebenen Publikums waren die Dozierenden der Universit&#228;t Basel beeindruckt. Mit einem «Markt des Wissens» zeigten sie zusammen mit Studierenden an rund 40 St&#228;nden ein spannendes und unterhaltsames Wissenschaftsprogramm, das Erwachsene, Familien und Jugendliche gleichermassen ansprach. Die grossen und kleinen Besucherinnen und Besucher nahmen ganz nach der Devise «Mitmachen, Staunen, Lernen» die zahlreichen Mitmachm&#246;glichkeiten wahr, besuchten Vorlesungen, lauschten Referaten, diskutieren, machten an Tests, Spielen und Experimenten mit, schauten Filme und Theater und vieles mehr. Nat&#252;rlich kam auch das Feiern und Zusammensitzen nicht zu kurz, und es wurden neue Freundschaften geschlossen. Am Abend sorgten diverse Musikformationen und Stiller Has als Hauptattraktion f&#252;r Stimmung und volles Haus.</p>
<p><strong>Br&#252;cke Basel – Aarau</strong><br />
Der Kanton Aargau und die Universit&#228;t Basel pflegen schon seit l&#228;ngerer Zeit eine freundschaftliche Zusammenarbeit. Seit 2006 leistet der Aargau einen j&#228;hrlichen Beitrag von f&#252;nf Millionen Franken an das Swiss Nanoscience Institute der Universit&#228;t Basel. Zudem wurden mit Martino Poggio, Roderick Lim und Beat M&#252;ller Argovia-Professuren an der Universit&#228;t Basel geschaffen, und Thomas Jung und Frithjof Nolting vom PSI wurden zu Titularprofessoren der Universit&#228;t Basel ernannt. Eine weitere enge Zusammenarbeit besteht im Bereich der Arch&#228;ologie mit der Professur mit Schwerpunkt provinzialr&#246;mische Arch&#228;ologie, welche in enger Zusammenarbeit mit der aargauischen Kantonsarch&#228;ologie die Grabungen in Vindonissa erforscht. Im Fr&#252;hjahrsemester 2010 waren 1067 Studierende und Doktorierende an der Universit&#228;t Basel eingeschrieben, die zum Zeitpunkt ihrer Matura im Kanton Aargau wohnten.</p>
<p><strong>Mit «Wissen mobil» Grenzen &#252;berqueren</strong><br />
Die Universit&#228;tstag in Aarau ist Teil des Jubil&#228;umsprojekts «Wissen mobil», mit dem die Universit&#228;t Basel eindr&#252;cklich belegt, dass Wissenschaft nicht an Grenzen gebunden ist. Nachdem der Startschuss zu ihrem 550-Jahr-Jubil&#228;um im Hauptort des benachbarten Tr&#228;gerkantons Basel-Landschaft erfolgte und sie als erste Universit&#228;t der Schweiz mit einem Universit&#228;tstag in Porrentruy die Sprachgrenze &#252;berschritt, richtete sie nach Solothurn nun auch in Aarau einen Universit&#228;tstag in Solothurn aus. Abschluss der Festreihe bildet das Fest der Wissenschaften in Basel, das vom 17. bis 19. September auf dem Petersplatz stattfindet.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.unibas.ch/index.cfm?uuid=BA3DC0723005C8DEA30C99934B27BB87&#038;type=search&#038;show_long=1" target="_blank">Universit&#228;t Basel</a></p>
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		<item>
		<title>Universit&#228;t Basel: Neue Extraordinarien f&#252;r Osteuropa-Geschichte, Neonatologie und Umweltgeowissenschaften</title>
		<link>http://www.schweiz.biz/2010/08/20/universitaet-basel-neue-extraordinarien-fuer-osteuropa-geschichte-neonatologie-und-umweltgeowissenschaften/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 08:49:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (dt)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeiten in der Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung und Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Professoren]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Basel]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Universit&#228;tsrat hat Prof. Frithjof Benjamin Schenk zum Extraordinarius f&#252;r Osteurop&#228;ische Geschichte und Prof. Sven Schulzke zum Extraordinarius f&#252;r Neonatologie gew&#228;hlt. Prof. Moritz Lehmann wurde zum Extraordinarius f&#252;r Umweltgeowissenschaften bef&#246;rdert, und neuer Assistenzprofessor f&#252;r Public Economics/Public Finance wird Prof. Beat Hintermann. Prof. Frithjof Benjamin Schenk. Der neue Extraordinarius f&#252;r Osteurop&#228;ische Geschichte an der Philosophisch-Historischen Fakult&#228;t, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Universit&#228;tsrat hat Prof. Frithjof Benjamin Schenk zum Extraordinarius f&#252;r Osteurop&#228;ische Geschichte und Prof. Sven Schulzke zum Extraordinarius f&#252;r Neonatologie gew&#228;hlt. Prof. Moritz Lehmann wurde zum Extraordinarius f&#252;r Umweltgeowissenschaften bef&#246;rdert, und neuer Assistenzprofessor f&#252;r Public Economics/Public Finance wird Prof. Beat Hintermann.</p>
<p>Prof. Frithjof Benjamin Schenk.<br />
Der neue Extraordinarius f&#252;r Osteurop&#228;ische Geschichte an der Philosophisch-Historischen Fakult&#228;t, Prof. Frithjof Benjamin Schenk, ist derzeit wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar der Ludwig-Maximilians-Universit&#228;t M&#252;nchen, wo er seit 2003 arbeitet. Er wird seine Professur in Basel als Nachfolger des emeritierten Prof. Heiko Haumann auf Anfang Februar 2011 antreten. Geboren 1970 in Stuttgart, studierte er Ost- und S&#252;dosteurop&#228;ische sowie Neuere Geschichte und Volkswirtschaftslehre in Marburg, St. Petersburg und Berlin. 2002 promovierte er an der Freien Universit&#228;t Berlin &#252;ber russische Geschichtsbilder und Konzepte kollektiver Identit&#228;t vom 13. bis 20. Jahrhundert. Schenks wissenschaftliche Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet. 2006/07 war er Stipendiat der Alexander-von-Humboldt-Stiftung und wird derzeit von der Volkswagen-Stiftung durch ein Dilthey-Fellowship gef&#246;rdert. K&#252;rzlich hat er sein Habilitationsprojekt &#252;ber Mobilit&#228;t und die Neuordnung sozialer R&#228;ume in Russland im Eisenbahnzeitalter abgeschlossen.</p>
<p>Schenk hat sich auf die neuere und neueste Geschichte Osteuropas und Ostmitteleuropas unter besonderer Ber&#252;cksichtigung kultur- und sozialhistorischer Fragestellungen spezialisiert. Zu seinen Schwerpunkten in Forschung und Lehre z&#228;hlen die Geschichte von Erinnerung und Konzepten kollektiver Identit&#228;t, die Raum- und Kommunikationsgeschichte, die vergleichende Imperiengeschichte, die Geschichte politischer Gewalt und die Stadtgeschichte. In Basel wird er das Fach Osteurop&#228;ische Geschichte in seiner ganzen Breite mit einem Fokus auf das 19. und 20. Jahrhundert vertreten. Schenk ist verheiratet und Vater zweier T&#246;chter.</p>
<p>Zum Extraordinarius f&#252;r Neonatologie an der Medizinischen Fakult&#228;t und gleichzeitig zum Leitenden Arzt der Abteilung Neonatologie des Universit&#228;ts-Kinderspitals beider Basel wurde Prof. Sven Schulzke gew&#228;hlt. 1966 in Todtnau (Deutschland) geboren, studierte er Medizin in Freiburg/Br. mit einem Studienaufenthalt an der Universit&#228;t Newcastle upon Tyne (Grossbritannien). Seine Ausbildung in P&#228;diatrie und Neonatologie setzte er von 1995 bis 2002 als Assistenzarzt in L&#246;rrach, Whitehaven (Grossbritannien) und Freiburg/Br. fort. Als stellvertretender Oberarzt, dann als Oberarzt Neonatologie war von 2002 bis 2005 an der Universit&#228;ts-Kinderspital beider Basel t&#228;tig. Danach forschte er im Bereich Lungenphysiologie von Fr&#252;h- und Neugeborenen an der School of Women’s and Infant’s Health an der University of Western Australia sowie an den King Edward and Princess Margaret Hospitals in Perth (Australien); hier war er im Perinatalzentrum und auf der chirurgisch-neonatologischen Intensivstation als leitender Arzt t&#228;tig. Seine Forschungsschwerpunkte sind vor allem klinisch orientiert und liegen in der neonatalen Respiration sowie in der klinischen Epidemiologie/clinical trials. Schulzke ist verheiratet und Vater zweier Buben.</p>
<p>Bef&#246;rderung zum Extraordinarius …</p>
<p>Prof. Moritz Lehmann.<br />
Zudem hat der Universit&#228;tsrat Prof. Moritz Lehmann, seit 2007 Assistenzprofessor f&#252;r Umweltgeowissenschaften (mit Tenure Track), zum Extraordinarius an der Philosophisch-Naturwissenschaftlichen Fakult&#228;t bef&#246;rdert. 1971 in Freiburg/Br. geboren, studierte er Geologie an der Universit&#228;t T&#252;bingen, der California State University in San Diego (USA) sowie dem Departement f&#252;r Erdwissenschaften der ETH Z&#252;rich, wo er 1998 sein Diplom und 2002 seine Promotion in Geochemie abschloss. Danach arbeitete er, zuerst als Visiting Research Fellow mit einem Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft und sp&#228;ter als Research Associate, am Department for Geosciences der Princeton University in Princeton (USA). Zwischen 2004 und 2007 war er Professor (mit Tenure Track) am Departement des Sciences de la Terre et de l&#8217;Atmosphère an der Université du Québec in Montréal (Kanada), bevor er den Ruf an die Universit&#228;t Basel annahm. Hier leitet er seit September 2007 die Arbeitsgruppe «Aquatische Biogeochemie und stabile Isotopengeochemie». Er besch&#228;ftigt sich mit Stoffkreisl&#228;ufen im Ozean, in Seen, in Fl&#252;ssen und im Grundwasser und untersucht die chemischen und (mikro-) biologischen Prozesse, welche die Chemie dieser Gew&#228;sser und den Austausch von Spurengasen mit der Atmosph&#228;re beeinflussen. Lehmann ist verheiratet und Vater dreier Kinder.</p>
<p>… und neuer Assistenzprofessor</p>
<p>Prof. Beat Hintermann.<br />
Zur Kenntnis genommen hat der Universit&#228;tsrat die vom Rektorat vorgenommene Wahl von Prof. Beat Hintermann zum Assistenzprofessor f&#252;r Public Economics / Public Finance (mit Tenure Track) an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakult&#228;t. Zurzeit ist er als Postdoktorand am Centre for Energy Policy and Economics der ETH Z&#252;rich t&#228;tig. Er wurde 1974 in Winterthur geboren und studierte Umweltnaturwissenschaften an der ETH Z&#252;rich bis zum Abschluss im Jahr 2000. Darauf arbeitete er von 2001 bis 2004 als Berater f&#252;r Umweltfragen in New York. Von 2004 bis 2008 absolvierte Hintermann ein weiteres Studium in Agricultural and Resource Economics an der University of Maryland in College Park (USA), das er mit dem Doktorat abschloss. Seine Dissertation schrieb er &#252;ber Preismechanismen in Emissions-Zertifikatsm&#228;rkten. W&#228;hrend dieser Zeit arbeitete er auch als Berater f&#252;r die Weltbank. Seine Forschungsinteressen sind &#214;ffentliche Finanzen, Umwelt&#246;konomie und Entwicklungs&#246;konomie, insbesondere das Design und die empirische Analyse von M&#228;rkten.</p>
<p>Quelle: <a title="UniB" href="http://www.unibas.ch/index.cfm?uuid=896202DD3005C8DEA3368FC3FA024855&amp;type=search&amp;show_long=1" target="_blank">Univerit&#228;t Basel</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Universit&#228;t Basel zu Gast in Aarau</title>
		<link>http://www.schweiz.biz/2010/08/19/die-universitaet-basel-zu-gast-in-aarau/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 07:49:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (jr)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung und Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Aarau]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Basel]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Universit&#228;t Basel belegt einmal mehr eindr&#252;cklich, dass Wissenschaft nicht an Grenzen gebunden ist. Nachdem sie im Rahmen ihrer 550-Jahr-Feierlichkeiten ihre heimatlichen Gefilde verlassen hat, um in Liestal, Porrentruy und Solothurn je einen Universit&#228;tstag durchzuf&#252;hren, macht sie nun am 28. August 2010 Halt in Aarau und richtet dort einen Festtag aus. Die &#228;lteste Universit&#228;t der Schweiz bietet tags&#252;ber mit dem «Markt des Wissens» Wissenschaft zum Anfassen f&#252;r Gross und Klein, und am Abend sorgt Stiller Has f&#252;r das musikalische Highlight.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Universit&#228;t Basel feiert in diesem Jahr ihren 550. Geburtstag. Im Rahmen ihres Jubil&#228;umsprojekts «Wissen mobil» kommt sie nun nach Liestal, Porrentruy und Solothurn am 28. August 2010 auch nach Aarau und pr&#228;sentiert den «Markt des Wissens». Dozierende, Mitarbeitende und Studierende haben ein spannendes und unterhaltsames Wissenschaftsprogramm zusammengestellt, das mit &#252;ber 70 Beitr&#228;gen Erwachsene, Familien, Jugendliche und Kinder gleichermassen anspricht und viele Spiel- und Mitmachm&#246;glichkeiten bietet. Mit dem «Markt des Wissens» sucht die Universit&#228;t Basel den Dialog mit der Bev&#246;lkerung und bietet der interessierten &#214;ffentlichkeit die M&#246;glichkeit, sich aus erster Hand &#252;ber aktuellen Themen aus der Wissenschaft und Forschung zu informieren.</p>
<p>Die Besucherinnen und Besucher haben Gelegenheit, an Vorlesungen teilzunehmen, Referaten zu lauschen, mitzudiskutieren, an Tests, Spielen und Experimenten mitzumachen, Filme und Theater anzuschauen und vieles mehr, wobei der Spass, das Unterhaltsame, das Zusammensitzen und das Festen nicht zu kurz kommen sollen. Am Abend werden diverse Musikformationen mit Stiller Has als Hauptakt ein attraktives Unterhaltungs- und Musikprogramm bieten. Das Fest geniesst die freundschaftliche Unterst&#252;tzung von Kanton Aargau, Stadt Aarau, Kantonsspital Aarau und «Musig i de Altstadt». Der Zutritt zu allen Veranstaltungen ist frei.</p>
<p>Der Universit&#228;tstag findet im Kultur- und Kongresshaus, im benachbarten Stadtmuseum Schl&#246;ssli und Forum Schlossplatz sowie auf dem Schlossplatz statt. Regierungsrat Alex H&#252;rzeler, Vorsteher Departement f&#252;r Bildung, Kultur und Sport des Kantons Aargau, Dr. Marcel Guignard, Aargauer Stadtammann, sowie Prof. Dr. Antonio Loprieno, Rektor der Universit&#228;t Basel, und Prof. Dr. Christian Sch&#246;nenberger, Direktor des Swiss Nanoscience Institute Basel, werden im Rahmen einer kleinen Feier den Universit&#228;tstag er&#246;ffnen.</p>
<p><strong>Br&#252;cke Basel – Aarau</strong><br />
Der Kanton Aargau und die Universit&#228;t Basel pflegen schon seit l&#228;ngerer Zeit eine freundschaftliche Zusammenarbeit. Seit 2006 leistet der Aargau einen j&#228;hrlichen Beitrag von f&#252;nf Millionen Franken an das Swiss Nanoscience Institute der Universit&#228;t Basel. Ein Teil dieser Mittel wird f&#252;r gemeinsame Projekte mit dem Paul-Scherrer-Institut, der Fachhochschule Nordwestschweiz und der Industrie verwendet. Zudem wurden die ersten Argovia-Professuren an der Universit&#228;t Basel an die zwei jungen Wissenschaftler Martino Poggio und Roderick Lim verliehen. Mit der k&#252;rzlich erfolgten Ernennung von Thomas Jung und Frithjof Nolting vom PSI zu Titularprofessoren der Universit&#228;t Basel erfuhr die Zusammenarbeit zwischen der Universit&#228;t Basel und dem Kanton Aargau im Bereich Nanowissenschaften eine weitere St&#228;rkung. Jung und Nolting sind damit die ersten zwei Basler Physikprofessoren, die ihre Forschungst&#228;tigkeit hauptamtlich im Aargau aus&#252;ben.</p>
<p>Eine weitere enge Zusammenarbeit erfolgt im Bereich der Arch&#228;ologie. An der Universit&#228;t Basel wurde eine Professur mit Schwerpunkt provinzialr&#246;mische Arch&#228;ologie, welche in enger Zusammenarbeit mit der aargauischen Kantonsarch&#228;ologie die Grabungen in Vindonissa erforscht. Im Gegenzug leistet der Kanton Aargau einen j&#228;hrlichen Beitrag von 350&#8217;000 Franken. Das Projekt ist vorerst auf f&#252;nf Jahre befristet.<br />
Die erste Argovia-Professur an der Universit&#228;t Basel wurde mit Prof. Dr. Beat M&#252;ller, Bereichsleiter Medizin, Chefarzt f&#252;r Innere Medizin und Endokrinologie am Kantonsspital Aarau, besetzt. Auch er wird in seiner neuen Funktion als Ordinarius an der Universit&#228;t Basel weiterhin am Kantonsspital Aarau t&#228;tig sein.</p>
<p>Die Argovia-Professuren, also die Unterst&#252;tzung durch einen anderen Kanton, stellen f&#252;r die Universit&#228;t Basel eine hochwillkommene und innovative Form von «Public-Public-Partnership» dar. Als gr&#246;sster Kanton ohne Universit&#228;t will sich der Aargau nicht nur in der angewandten Forschung der Fachhochschule, sondern auch in der Grundlagenforschung der Universit&#228;ten engagieren. Dazu will er die Beziehungen zur Universit&#228;t Basel festigen. F&#252;r die Aargauer Wirtschaft mit ihrer starken Ausrichtung auf Kunststoff- und Materialtechnologie, Maschinenbau und Life Sciences ist die Nanotechnologie von besonderem Interesse.</p>
<p><strong>Studierende aus dem Aargau</strong><br />
Im Fr&#252;hjahrsemester 2010 waren 1067 Studierende und Doktorierende an der Universit&#228;t Basel eingeschrieben, die zum Zeitpunkt ihrer Matura im Kanton Aargau wohnten. &#220;ber die H&#228;lfte davon absolviert ein Studium in der Philosophisch-Historischen Fakult&#228;t (314) oder in der Medizinischen Fakult&#228;t (280), gefolgt von den Philosophisch-Naturwissenschaftlichen (170), Juristischen (115) und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakult&#228;ten (88) sowie der Fakult&#228;t f&#252;r Psychologie (78).</p>
<p><strong>Herzlichen Dank</strong><br />
Die Universit&#228;t Basel bedankt sich bei den folgenden Partnern f&#252;r die wertvolle Unterst&#252;tzung: Roche, apg, Kanton Aarau, Stadt Aarau, Kantonsspital Aarau, «Musig i de Altstadt» und bei der Aargauer Zeitung.</p>
<p>Weitere Informationen zum Jubil&#228;umsjahr: www.550.unibas.ch </p>
<p>Quelle: <a href="http://www.unibas.ch/index.cfm?uuid=85B52BF63005C8DEA3366EA067B280BE&#038;type=search&#038;show_long=1" target="_blank">Universit&#228;t Basel</a></p>
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		<title>Nationales Schulprojekt «Eiger-Klima-Schulen»</title>
		<link>http://www.schweiz.biz/2010/08/10/nationales-schulprojekt-eiger-klima-schulen/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 08:53:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (dt)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung und Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[BKW FMB Energie AG]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>

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		<description><![CDATA[Start mit Olympiasiegerin und Klimabotschafterin Tanja Frieden Heute startet das Mitte Juni 2010 von Nationalratspr&#228;sidentin Pascale Bruderer Wyss lancierte nationale Projekt «Eiger-Klima-Schulen» am unteren Grindelwaldgletscher. F&#252;nfzig 15- bis 17-j&#228;hrige Jugendliche aus Adelboden (BE) und Aesch (BL) machen sich am 9. und 10. August als erste von insgesamt zweitausend Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler im europaweit einzigartigen „Freiluftlabor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Start mit Olympiasiegerin und Klimabotschafterin Tanja Frieden<br />
Heute startet das Mitte Juni 2010 von Nationalratspr&#228;sidentin Pascale Bruderer Wyss lancierte nationale Projekt «Eiger-Klima-Schulen» am unteren Grindelwaldgletscher. F&#252;nfzig 15- bis 17-j&#228;hrige Jugendliche aus Adelboden (BE) und Aesch (BL) machen sich am 9. und 10. August als erste von insgesamt zweitausend Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler im europaweit einzigartigen „Freiluftlabor Jungfrau Region“ mit den sicht- und greifbaren Folgen des Klimawandels vertraut. Motiviert zu pers&#246;nlichem Handeln werden sie von der Snowboard-Olympiasiegerin Tanja Frieden, die f&#252;r das Projekt «Eiger-Klima-Schulen» als Klimabotschafterin wirkt. Das von der BKW FMB Energie AG initiierte und von zahlreichen Fachleuten und Unternehmungen mitgetragene Projekt, das unter dem Patronat der Schweizer Kantone steht, dauert bis Mitte Oktober 2010.</p>
<p>Das stark nachgefragte „Lernerlebnis Klimawandel“ – von den 5&#8217;000 Angemeldeten konnte nur knapp die H&#228;lfte ber&#252;cksichtigt werden – f&#252;hrt die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern gest&#252;tzt auf didaktisch aufbereitete Erkenntnisse der Klimaforscher der Universit&#228;t Bern und der Hochalpinen Forschungsstation Jungfraujoch am ersten Nachmittag zum Eigersturz und Gletschersee am Unteren Grindelwaldgletscher. Fr&#252;hmorgens am zweiten Tag steht die Gletscher- und Eiswelt sowie die Problematik des Auftauens des Permafrostes auf dem Jungfraujoch auf dem Programm. Anschliessend werden im Anblick des stark schwindenden Eigergletschers pers&#246;nliche Schlussfolgerungen und Handlungserkenntnisse erarbeitet. Am Schluss des Parcours bringen sich die Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen auf der von K&#252;nstler Pierre Mettraux geschaffenen „Clima-Balance“ symbolisch mit unserer vom Klimawandel bedrohten Welt ins Gleichgewicht.</p>
<p>Quelle: <a title="bkw" href="http://www.bkw-fmb.ch/" target="_blank">BKW FMB Energie AG</a></p>
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		<title>Fachleute Kundendialog: Swisscom bietet ab 2011 neuen Lehrberuf an</title>
		<link>http://www.schweiz.biz/2010/08/03/fachleute-kundendialog-swisscom-bietet-ab-2011-neuen-lehrberuf-an/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 09:20:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (dt)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeiten in der Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung und Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Lehre]]></category>
		<category><![CDATA[Swisscom]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab Lehrbeginn 2011 bietet Swisscom neben den f&#252;nf bisherigen Lehrberufen die neue dreij&#228;hrige Ausbildung &#8220;Fachmann/-frau Kundendialog&#8221; mit Eidgen&#246;ssischem F&#228;higkeitszeugnis an. Mit diesem neuen Lehrberuf wird die T&#228;tigkeit im Kundendienst aufgewertet. 264 Lernende haben 2010 die Lehre bei Swisscom abgeschlossen. Davon absolvierten elf Jugendliche erstmals eine zweij&#228;hrige Grundbildung zum Informatikpraktiker oder zur B&#252;roassistentin mit Eidgen&#246;ssischem Berufsattest. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ab Lehrbeginn 2011 bietet Swisscom neben den f&#252;nf bisherigen Lehrberufen die neue dreij&#228;hrige Ausbildung &#8220;Fachmann/-frau Kundendialog&#8221; mit Eidgen&#246;ssischem F&#228;higkeitszeugnis an. Mit diesem neuen Lehrberuf wird die T&#228;tigkeit im Kundendienst aufgewertet. 264 Lernende haben 2010 die Lehre bei Swisscom abgeschlossen. Davon absolvierten elf Jugendliche erstmals eine zweij&#228;hrige Grundbildung zum Informatikpraktiker oder zur B&#252;roassistentin mit Eidgen&#246;ssischem Berufsattest. In diesen Tagen treten 244 junge Menschen ihre Lehre bei Swisscom an. Insgesamt bildet das Unternehmen derzeit 813 Lernende aus.</p>
<p>Die dreij&#228;hrige Lehre &#8216;Fachmann/-frau Kundendialog&#8217; schliesst mit Eidgen&#246;ssischem F&#228;higkeitszeugnis ab. Im Mittelpunkt dieses neuen Lehrberufes stehen die Kunden. Die Fach! leute Kundendialog haben bei Swisscom neben den Eins&#228;tzen in einem der gr&#246;ssten Kundendienstzentren der Schweiz aber auch die M&#246;glichkeit in Swisscom Shops, im Verkauf, im Marketing oder weiteren berufsnahen Gebieten eingesetzt zu werden. Unter der Federf&#252;hrung des Verbandes Callnet haben Unternehmungen wie Swisscom, Billag sowie Versicherungen und weitere Branchen die Richtlinien und Inhalte des neuen Lehrberufes ausgearbeitet. Mit dem Eidgen&#246;ssischen F&#228;higkeitszeugnis werden die T&#228;tigkeiten im telefonischen Kundenkontakt aufgewertet. Jugendliche erhalten so die M&#246;glichkeit, durch eine fundierte Ausbildung in ein neues Berufsfeld einzusteigen, f&#252;r das in der Wirtschaft eine starke Nachfrage besteht.</p>
<p>Pilot der Grundbildungen Informatikpraktiker und B&#252;roassistentin erfolgreich beendet<br />
Die ersten Lernenden bei Swisscom haben eine zweij&#228;hrige Grundbildung zum Informatikpraktiker oder zur B&#252;roassistentin mit Eidgen&#246;ssischem Berufsattest erfo! lgreich beendet. Die Grundbildung mit Berufsattest ist eine Lehre mit eher repetitiven T&#228;tigkeiten und weniger Schulf&#228;chern und somit ideal um praktisch orientierten Sch&#252;lern den Einstieg ins Berufsleben zu erm&#246;glichen. Die Informatikpraktiker und B&#252;roassistenten konnten mit entsprechender Begleitung gut ins Ausbildungssystem integriert werden, welches auf Eigenverantwortung und Selbstst&#228;ndigkeit basiert. Die meisten schliessen nun eine verk&#252;rzte Lehre an, mit welcher sie ein Eidgen&#246;ssisches F&#228;higkeitszeugnis erlangen werden. Aufgrund der &#252;berwiegend positiven Erfahrungen bietet Swisscom 2010 und 2011 erneut Lehrstellen mit Berufsattest an.</p>
<p>Quelle: <a title="swisscom" href="http://www.swisscom.com/GHQ/content/Media/Medienmitteilungen/2010/20100803_MM_neuen_Lehrberuf.htm" target="_blank">www.swisscom.com</a></p>
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		<title>Neue Extraordinarien f&#252;r Medizin an der Universit&#228;t Basel</title>
		<link>http://www.schweiz.biz/2010/06/23/neue-extraordinarien-fuer-medizin-an-der-universitaet-basel/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 10:05:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (jr)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung und Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Basel]]></category>

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		<description><![CDATA[Neue Professorin und neuer Professor an der Medizinischen Fakult&#228;t der Universit&#228;t Basel: Der Universit&#228;tsrat hat Prof. Christina Stadler zur Extraordinaria f&#252;r Kinder- und Jugendpsychiatrische Entwicklungspsychopathologie sowie Prof. Marc Donath zum Extraordinarius f&#252;r Endokrinologie gew&#228;hlt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Christina Stadler tritt das Extraordinariat f&#252;r Entwicklungspsychopathologie an der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Klinik (KJPK) der Universit&#228;ren Psychiatrischen Kliniken Basel auf den 1. September 2010 an. Sie ist derzeit Leitende Psychologin in der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Goethe-Universit&#228;t in Frankfurt/M., leitet dort den interdisziplin&#228;ren Arbeitsbereich «Neurobiologie externaler St&#246;rungen» und besch&#228;ftigte sich schwerpunktm&#228;ssig mit der Entwicklung und Evaluation verhaltenstherapeutischer Trainings zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit St&#246;rungen des Sozialverhaltens und komorbider Symptome. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl f&#252;r Klinische und Biologische Psychologie in W&#252;rzburg promovierte sie 2000 im Fach Psychologie &#252;ber impulsives Verhalten bei Kindern, mit den Nebenf&#228;chern Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie P&#228;diatrie. Die an der medizinischen Fakult&#228;t Frankfurt 2007 eingereichte Habilitation umfasste eine Reihe experimenteller Studien zur Untersuchung neuronaler, endokrinologischer und neuropsychologischer Faktoren von St&#246;rungen des Sozialverhaltens.</p>
<p>In Basel wird Prof. Christina Stadler zuk&#252;nftig die Forschungsabteilung der KJPK leiten, deren Schwerpunkt neben der Untersuchung externaler St&#246;rungen auch die Untersuchung autistischer St&#246;rungen und Pers&#246;nlichkeitsst&#246;rungen ist. Im Fokus weiterer Forschungsaktivit&#228;ten stehen f&#252;r sie auch die Untersuchung der Bedeutung fr&#252;her psychosozialer und biologischer Risiko- und Schutzfaktoren f&#252;r die Entwicklung und den Verlauf kinder- und jugendpsychiatrischer St&#246;rungen. Im Rahmen ihrer klinischen T&#228;tigkeit an der KJPK will die ausgebildete Verhaltenstherapeutin neue intensivtherapeutische Behandlungsprogramme f&#252;r Kinder und Jugendliche mit aggressivem und gewaltt&#228;tigem Verhalten etablieren. Prof. Christina Stadler ist verheiratet und Mutter zweier S&#246;hne.</p>
<p>Der neue Extraordinarius f&#252;r Endokrinologie an der Universit&#228;t Basel, Prof. Marc Donath, wird gleichzeitig Chefarzt Endokrinologie, Diabetologie und Metabolismus am Universit&#228;tsspital Basel. Zurzeit ist er Leitender Arzt an der Klinik f&#252;rEndokrinologie, Diabetologie und Klinische Ern&#228;hrung am Universit&#228;tsspital Z&#252;rich und Professor an der Universit&#228;t Z&#252;rich. Er wurde 1963 in Bern geboren und arbeitete nach dem Medizinstudium und der Promotion 1990 an der Universit&#228;t Z&#252;rich in der medizinischen Grundlagenforschung unter anderem w&#228;hrend je zwei Jahren an der ETH Z&#252;rich und am Hadassah University Hospital in Jerusalem (Israel). 1998 erwarb er die Titel eines Spezialarztes FMH f&#252;r Innere Medizin sowie f&#252;r Endokrinologie/Diabetes. Nach der Habilitation im Jahr 2002 an der Universit&#228;t Z&#252;rich erhielt er im folgenden Jahr eine SNF-F&#246;rderungsprofessur zugesprochen. Donath ist Tr&#228;ger mehrerer Forschungspreise, so zuletzt 2008 des Novartis-Preises in Diabetesforschung. Seine haupts&#228;chliche Forschungst&#228;tigkeit umfasst die Entstehungsmechanismen des Typ-2-Diabetes, gegen den er eine Aufsehen erregende neue Therapie entwickelt hat; seine Annahme ist, dass diese h&#228;ufigste Art der Zuckerkrankheit auf eine Art Entz&#252;ndung der Insulin produzierenden Zellen zur&#252;ckzuf&#252;hren sei. In Basel m&#246;chte Donath seine Therapie f&#252;r den Typ-2-Diabetes implementieren und an einer Behandlung f&#252;r den Typ-1-Diabetes arbeiten. Er ist Vater von drei Kindern.</p>
<p><strong>Bef&#246;rderung</strong><br />
Weiter hat der Universit&#228;tsrat Prof. J&#246;rg Rieskamp (*1971), seit 2008 Assistenzprofessor f&#252;r Economic Psychology, zum Ordinarius an der Fakult&#228;t f&#252;r Psychologie bef&#246;rdert.</p>
<p><strong>Drei Titularprofessoren</strong><br />
Der Universit&#228;tsrat hat zudem die von der Regenz beschlossene Ernennung folgender Personen zu Titularprofessoren genehmigt: PD Dr. theol. Lukas Kundert f&#252;r Neues Testament, PD Dr. med. Alex Straumann f&#252;r Innere Medizin, speziell Gastroenterologie, und PD Dr. med. vet. et phil. Jakob Zinsstag f&#252;r Epidemiologie. </p>
<p>Quelle: <a href="http://www.unibas.ch/index.cfm?uuid=49FB3C5A3005C8DEA35C073C7FFBF127&#038;type=search&#038;show_long=1" target="_blank">Universit&#228;t Basel</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Thomas Boller erh&#228;lt Dr. Rudolf Maag-Preis 2010</title>
		<link>http://www.schweiz.biz/2010/06/09/thomas-boller-erhaelt-dr-rudolf-maag-preis-2010/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 10:26:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (jr)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung und Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Rudolf Maag-Preis]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Boller]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Basel]]></category>

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		<description><![CDATA[Prof. Dr. Thomas Boller vom Botanischen Institut der Universit&#228;t Basel erh&#228;lt heute (9. Juni 2010) den Dr. Rudolf Maag-Preis verliehen. Die Stiftung Lotte + Willi G&#252;nthart-Maag ehrt damit Bollers herausragendes Wirken zur Pflege und F&#246;rderung der Pflanzen sowie f&#252;r seine grossen Verdienste als Botaniker und Forscher auf dem Gebiet der pflanzlichen Immunit&#228;t.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Boller hat in einem breiten wissenschaftlichen Ansatz wegweisende Arbeiten auf dem Gebiet der Wechselwirkung der Pflanzen mit Mikroorganismen beschrieben, so &#252;ber die nat&#252;rlichen Abwehrkr&#228;fte der Pflanzen gegen&#252;ber von Krankheitserregern und &#252;ber die lebenswichtige Mykorrhiza-Symbiose von Pflanzen mit Pilzen. Dabei hat er auch immer wieder die Praxisrelevanz dieser Erkenntnisse f&#252;r die Bek&#228;mpfung von Pflanzenkrankheiten ber&#252;cksichtigt. Um die Pflanzenwissenschaften schweizweit zu f&#246;rdern, hat er das Swiss Plant Science Web ins Leben gerufen. Boller betrachtet die Pflanzen aus einer gesamtheitlichen Sicht und macht am Beispiel der Pflanzen die Verbindung von Natur, Kunst und Literatur sichtbar.</p>
<p>Der Dr. Rudolf Maag-Preis wird seit 1973 j&#228;hrlich an eine herausragende Pers&#246;nlichkeit vergeben, die sich in besonderer Weise um die Pflege und F&#246;rderung der Pflanzen verdient gemacht hat.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.unibas.ch/index.cfm?uuid=1B8C4CCE3005C8DEA3510B025C3BC891&#038;type=search&#038;show_long=1" target="_blank">Universit&#228;t Basel</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie Pflanzen Infektionen bemerken</title>
		<link>http://www.schweiz.biz/2010/06/02/wie-pflanzen-infektionen-bemerken/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 09:46:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (jr)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung und Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Infektionen]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Basel]]></category>

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		<description><![CDATA[Kleinste Bruchst&#252;cke von Bakterien reichen aus, um bei Pflanzen eine Abwehrreaktion gegen die Sch&#228;dlinge auszul&#246;sen. Forscher der Universit&#228;ten Basel und W&#252;rzburg beschreiben in den renommierten Zeitschriften «The Plant Journal» und «Journal of Biological Chemistry» die molekularen Details dieser Reaktion.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der freien Natur ist das Leben der Pflanzen st&#228;ndig in Gefahr: Ung&#252;nstige Umweltbedingungen wie anhaltende Trockenheit oder Schadstoffe in Atmosph&#228;re, Boden und Wasser bedrohen sie. Ausserdem lauern st&#228;ndig angriffslustige Pilze, Bakterien und Viren. K&#246;nnten diese Krankheitserreger so, wie sie wollen, w&#228;re die Flora nicht mehr so satt gr&#252;n und pr&#228;chtig. Pflanzen sind demzufolge in der Lage, ihre kleinen Feinde in Schach zu halten. Wie schaffen sie das, wo sie doch nicht einfach weglaufen oder zum Arzneischr&#228;nkchen greifen k&#246;nnen?</p>
<p>Antworten auf diese Frage geben Forschungsgruppen der Universit&#228;ten Basel und W&#252;rzburg. Ihre Ergebnisse haben Prof. Dr. Thomas Boller aus Basel und die W&#252;rzburger Arbeitsgruppe um den Biophysiker Prof. Dr. Rainer Hedrich und den Molekularbiologen Dr. Dirk Becker in den renommierten Zeitschriften «The Plant Journal» und «Journal of Biological Chemistry» ver&#246;ffentlicht. Die Forscher zeigen, wie Pflanzen mit ihrem angeborenen Immunsystem potentielle Krankheitserreger in die Schranken weisen. Erforscht haben sie dieses Ph&#228;nomen mit Bakterien vom Typ Pseudomonas und mit der Modellpflanze Arabidopsis thaliana (Ackerschmalwand). Pseudomonas-Bakterien k&#246;nnen bei Pflanzen F&#228;ulnis und andere Sch&#228;den hervorrufen.</p>
<p><strong>Rezeptor erkennt Bruchst&#252;cke von Bakterien</strong><br />
Auf das Bakterium Pseudomonas fiel die Wahl nicht von ungef&#228;hr, denn der Forschungsgruppe um Thomas Boller war zuvor ein entscheidender Durchbruch gelungen: Die Basler Forschenden identifizierten in der H&#252;llmembran von Pflanzenzellen einen Rezeptor (FLS2). Er erkennt noch in verschwindend kleinen Mengen Bruchst&#252;cke der bakteriellen Fortbewegungsorgane, der so genannten Flagellen. «Auf einer Tagung haben wir ausgemacht, unser Fachwissen in Biophysik (W&#252;rzburg) und Biochemie (Basel) zu b&#252;ndeln», berichtet Rainer Hedrich. Ziel der Forscher: Die fr&#252;hen Prozesse zu kl&#228;ren, mit denen Pflanzen Krankheitserreger erkennen.</p>
<p><strong>Elektrische Erregung durch Bakterien-Bruchst&#252;cke</strong><br />
Aus Basel bekamen die W&#252;rzburger eine 22 Aminos&#228;uren lange Peptidkette (Flg22) aus dem Flagellen-Baustein Flagellin und dazu Rezeptor-Mutanten von Arabidopsis. Mit diesem Material stellten sie fest, dass das Bakterien-Peptid die Pflanzenzellen elektrisch erregt: Etwa eine Minute, nachdem sie den Pflanzen das Bakterien-Bruchst&#252;ck verabreicht hatten, stellten sie einen Anstieg der Kalzium-Konzentration zusammen mit einer zehn Minuten anhaltenden Depolarisation der Membran fest. «Der Flagellin-Rezeptor aktiviert – abh&#228;ngig von Kalzium – einen Anionen-Kanal in der Membran», sagt Dirk Becker.</p>
<p><strong>Pflanze sch&#252;ttet antibakterielle Substanzen aus</strong><br />
Gleichzeitig konnte gezeigt werden, dass die Erregung der Membran an den Zellkern weitergeleitet wird und das Immunsystem stimuliert: Die Pflanze aktiviert Abwehrgene, baut antimikrobielle Substanzen und Enzyme zusammen und &#252;bersch&#252;ttet damit die eingedrungenen Bakterien. Um die Verbreitung der Mikroben zu verhindern, begehen – quasi als letzte Instanz – rund um den Infektionsherd ganze Gruppen von Zellen den Opfertod. Zur&#252;ck bleiben braune Flecken und mikroskopisch kleine «Narben» als Zeugen der gelungenen Sch&#228;dlingsabwehr.</p>
<p><strong>Hunderte von Fr&#252;hwarnsystemen gegen Eindringlinge</strong><br />
Was aber, wenn die Pflanze das Flagellin &#252;bersieht, das bei vielen Bakterien vorkommt? «Kein Problem», sagt Thomas Boller, «die Pflanze identifiziert Eindringlinge gleichzeitig &#252;ber verschiedene Rezeptoren – so nimmt sie einen typischen Fingerabdruck von den jeweiligen Erregern.» Das angeborene Immunsystem der Pflanzen besteht aus Hunderten solcher Fr&#252;hwarnsysteme. Dazu geh&#246;ren auch solche vom PEPR1/2 Typus, welche pflanzeneigene Peptide aus dem Zellinnern erkennen. Sobald Mikroben eine Pflanzenzelle verletzen, gelangen diese Peptide an die Oberfl&#228;chenrezeptoren umgebender Zellen und signalisieren Gefahr.</p>
<p><strong>Anionen-Kanal leitet Gefahrensignale weiter</strong><br />
Aus ihren Untersuchungen schliesst die deutsch-schweizerische Forschungsallianz: Die unterschiedlichen Gefahrensignale, die von diesen Rezeptoren erkannt werden, werden &#252;ber den gleichen Anionen-Kanal in ein elektrisches Signal &#252;bersetzt. Hedrich: «Gegenw&#228;rtig sind wir dabei, das Gen f&#252;r diesen zentralen Ionenkanal aufzusp&#252;ren. Wir haben zwei Genfamilien gefunden, die Anionen-Kan&#228;le codieren. Jetzt gilt es, den Hauptverd&#228;chtigen dingfest zu machen.»</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.unibas.ch/index.cfm?uuid=F79BD5753005C8DEA3E4DB07E7DA677D&#038;type=search&#038;show_long=1" target="_blank">Universit&#228;t Basel</a></p>
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