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	<title>Schweiz.biz - Wirtschaftsinformationsdienst für die Schweiz &#187; Politik</title>
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	<description>Der Informationsdienst Schweiz.biz berichtet kontinuierlich und aktuell über Schweizer Wirtschaftsthemen und Neues aus Schweizer Unternehmen.</description>
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		<title>APK-N bef&#252;rwortet Quotenreform</title>
		<link>http://www.schweiz.biz/2012/01/17/apk-n-befurwortet-quotenreform/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 16:22:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (dr)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[APK-N]]></category>
		<category><![CDATA[Quotenreform]]></category>
		<category><![CDATA[Schweizer Parlament]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Aussenpolitische Kommission des Nationalrates (APK-N) genehmigte eine Vorlage des Bundesrates betreffend die Quoten- und Gouvernanzreform des Internationalen W&#228;hrungsfonds (IWF). Die Quotenreform f&#252;hrt zu einer Verdoppelung der ordentlichen Ressourcen des IWF. Sie sieht dabei eine namhafte Umverteilung der Quoten zugunsten der schnell wachsenden Schwellenl&#228;nder vor. Schliesslich wird mit dieser Gouvernanzreform eine ausgewogene Vertretung der IWF-Mitglieder im Exekutivdirektorium angestrebt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die APK-N ist mit 19 zu 5 Stimmen auf die Vorlage des Bundesrates eingetreten. Die Kommissionsmehrheit unterst&#252;tzte die Anpassung des Mandats des IWF an die Entwicklung des globalen W&#228;hrungs- und Finanzsystems sowie der Weltwirtschaft. Die Schweiz kann mit der Teilnahme an der Quotenerh&#246;hung die ihr zustehenden Stimmrechte aus&#252;ben. Eine angemessene Vertretung im IWF ist f&#252;r die Schweiz als offene Volkswirtschaft mit einem international stark verflochtenen Finanzsektor von grosser Bedeutung. Einen R&#252;ckweisungsantrag hat sie mit 17 zu 7 Stimmen abgelehnt. Dieser wollte den Bundesrat beauftragen, die Botschaft mit den Folgen f&#252;r den IWF zu erg&#228;nzen, falls gewisse Mitgliedl&#228;nder nicht in der Lage sein sollten, ihre Quotenleistungen zu erbringen. Im Rahmen der Detailberatung wurde ein Antrag mit 16 zu 8 Stimmen verworfen, der den Bundesrat beauftragen wollte, sich f&#252;r eine weitere Lockerung der IWF-Kreditauflagen einzusetzen, insbesondere bei den konzessionellen Krediten f&#252;r die &#228;rmsten L&#228;nder. Die Kommissionsmehrheit war der Ansicht, dass die bereits bestehenden Auflagen des IWF in diesem Zusammenhang ausreichen. In der Gesamtabstimmung hat die Kommission die Vorlage mit 15 zu 8 Stimmen bei 1 Enthaltung zuhanden ihres Rates verabschiedet.</p>
<p><b>Aussen- und Europapolitik der Schweiz</b><br />
Die APK-N hat den neuen Vorsteher des EDA, Bundesrat Didier Burkhalter, in der Kommission willkommen geheissen. Der neue Aussenminister legte seine Priorit&#228;ten und Leitlinien im Bereich der Aussenpolitik f&#252;r die kommende Legislatur dar.<br />
Ferner informierten sich die Kommissionsmitglieder &#252;ber die Schwerpunkte, welche sich der Bundesrat im Bereich der Europapolitik f&#252;r das Jahr 2012 sowie f&#252;r die laufende Legislatur gesetzt hat. Angesichts der Verflechtungen der Schweiz mit ihren europ&#228;ischen Nachbarn geht es in erster Linie darum, den Dialog mit der Europ&#228;ischen Union auszubauen. Der neue EDA-Vorsteher orientierte die Kommission zudem &#252;ber die anstehenden Termine und die wichtigsten Herausforderungen, wie z.B. die Regelung der institutionellen Fragen. Die Kommission plant die dargelegten Leitlinien der bundesr&#228;tlichen Europapolitik an einer weiteren Sitzung nochmals aufzunehmen und zu vertiefen.</p>
<p><b>Zugang von US-amerikanischen Beh&#246;rden zu den Datenbanken der Schweizer Polizei</b><br />
Die Schweiz nimmt seit 1986 am Visa Waiver Programm der USA teil, welches Schweizer B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern USA-Reisen bis zu 90 Tage Visa-befreit erm&#246;glicht. Die USA hegen nun die Absicht, ein bilaterales Abkommen zur Bek&#228;mpfung von schwerer Kriminalit&#228;t und Terrorismus abzuschliessen, welches den USA Zugriff auf Schweizer Polizeidatenbanken erm&#246;glichen soll. Verwehrt die Schweiz den USA den Zugriff auf ihre diesbez&#252;glichen Datenbanken, k&#246;nnte dies die Wiedereinf&#252;hrung der Visumspflicht f&#252;r US-Reisende aus der Schweiz zur Folge haben.<br />
Die aktuellen Entwicklungen werfen die Frage auf, ob die bereits bestehenden Rechtsgrundlagen im repressiven Bereich der Strafverfolgung zwischen der Schweiz und den USA sowie die diesbez&#252;gliche Zusammenarbeit (Operative Working Arrangement II) ausreichen oder ob eine weitere Vertiefung aus Schweizer Sicht notwendig ist. Die Kommission wird die Entwicklungen in diesem Dossier eng begleiten und sich &#252;ber den Stand der Dinge fortlaufend informieren lassen. Sie will sich, wie ihre Schwesterkommission des St&#228;nderates, zu allf&#228;lligen Verhandlungsabsichten des Bundesrates konsultieren lassen.</p>
<p>Die APK-N hat am 16./17. Januar 2012 unter dem Vorsitz von Nationalrat Andreas Aebi (SVP/BE) und in Anwesenheit der Bundespr&#228;sidentin Eveline Widmer-Schlumpf sowie des Bundesrates Didier Burkhalter in Bern getagt.</p>
<p>Bern, 17. Januar 2012 Parlamentsdienste</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.parlament.ch/d/mm/2012/Seiten/mm-apk-n-2012-01-17.aspx" target="_blank">Die Bundesversammlung &#8211; Das Schweizer Parlament</a></p>
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		<title>Washington strebt Austausch von Polizeidaten an</title>
		<link>http://www.schweiz.biz/2012/01/10/washington-strebt-austausch-von-polizeidaten-an/</link>
		<comments>http://www.schweiz.biz/2012/01/10/washington-strebt-austausch-von-polizeidaten-an/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 16:12:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (dr)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[APK-S]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalität]]></category>
		<category><![CDATA[Polizeidaten]]></category>
		<category><![CDATA[Schweizer Polizei]]></category>

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		<description><![CDATA[Zugang von US-amerikanischen Beh&#246;rden zu den Datenbanken der Schweizer Polizei Die Aussenpolitische Kommission des St&#228;nderates (APK-S) hat sich &#252;ber die Absicht der US-Beh&#246;rden, Abkommen im Bereich des Datenaustausch bez&#252;glich der Bek&#228;mpfung und Verhinderung von schwerer Kriminalit&#228;t abzuschliessen, informiert. Zugang von US-amerikanischen Beh&#246;rden zu den Datenbanken der Schweizer Polizei Die Schweiz nimmt seit 1986 am Visa [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zugang von US-amerikanischen Beh&#246;rden zu den Datenbanken der Schweizer Polizei</p>
<p>Die Aussenpolitische Kommission des St&#228;nderates (APK-S) hat sich &#252;ber die Absicht der US-Beh&#246;rden, Abkommen im Bereich des Datenaustausch bez&#252;glich der Bek&#228;mpfung und Verhinderung von schwerer Kriminalit&#228;t abzuschliessen, informiert.</p>
<p><strong>Zugang von US-amerikanischen Beh&#246;rden zu den Datenbanken der Schweizer Polizei</strong><br />
Die Schweiz nimmt seit 1986 am Visa Waiver Programm der USA teil, welches Schweizer B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern USA-Reisen bis zu 90 Tage Visa-befreit erm&#246;glicht. Die USA hegen nun die Absicht, bilaterale Abkommen zur Bek&#228;mpfung von schwerer Kriminalit&#228;t und Terrorismus abzuschliessen, welches den USA Zugriff auf Schweizer Polizeidatenbanken erm&#246;glichen soll. Verwehrt die Schweiz den USA den Zugriff auf ihre diesbez&#252;glichen Datenbanken, k&#246;nnte dies die Wiedereinf&#252;hrung der Visumspflicht f&#252;r US-Reisende aus der Schweiz zur Folge haben.<br />
Die aktuellen Entwicklungen werfen die Frage auf, ob die bereits bestehenden Rechtsgrundlagen im repressiven Bereich der Strafverfolgung zwischen der Schweiz und den USA sowie die diesbez&#252;gliche Zusammenarbeit (Operative Working Arrangement II) ausreichen oder ob eine weitere Vertiefung aus Schweizer Sicht notwendig ist. Die Kommission wird die Entwicklungen in diesem Dossier eng begleiten. Insbesondere will sie sich &#252;ber allf&#228;llige Verhandlungsabsichten des Bundesrates konsultieren lassen.</p>
<p><strong>Aussen-, Aussenwirtschafts- und Europapolitik der Schweiz</strong><br />
Die APK-S hat den neuen Vorsteher des EDA, Bundesrat Didier Burkhalter, in der Kommission willkommen geheissen. Der neue Aussenminister legte seine Priorit&#228;ten und Leitlinien f&#252;r die kommende Legislatur dar. Die Kommission teilt die Ansicht des Bundesrates, dass insbesondere die Ausgestaltung der bilateralen Beziehungen zu den Nachbarl&#228;ndern und zur EU, Fragen der internationalen Zusammenarbeit und der Friedensf&#246;rderung sowie der themenbezogenen Diplomatie wichtige Handlungsfelder sein werden.<br />
Im Beisein der Vorsteher von EDA und EVD hat sich die APK-S zudem mit den institutionellen und &#246;konomischen Schwerpunkten der k&#252;nftigen Ausgestaltung der schweizerischen Europapolitik besch&#228;ftigt.<br />
Ebenfalls angesprochen wurde auch der Stand der Verhandlungen zu verschiedenen Freihandelsabkommen (Indien, China, Vietnam). In Bezug auf das Abkommen mit Indien wurde festgestellt, dass zwischen den Verhandlungspartnern Uneinigkeiten &#252;ber die Senkung der Z&#246;lle, Konzessionen im Bereich Landwirtschaft, Schutz des Geistigen Eigentums sowie die Markt&#246;ffnung f&#252;r Dienstleistungen besteht.</p>
<p><strong>Motionen</strong><br />
Des Weiteren wurden folgende Motionen von der Kommission vorberaten:</p>
<ul>
<li>Reimann Lukas. Christenverfolgung. Genozid in Irak stoppen (10.4158): Annahme ohne Gegenstimmen.</li>
<li>Fraktion RL. N&#246;tige Hilfe an Nordafrika mit Fl&#252;chtlingspolitik verbinden (11.3510): Annahme mit 6 zu 3 bei 1 Enthaltung. Eine Minderheit beantragt die Motion abzulehnen.</li>
<li>Fraktion V. Entwicklungshilfe an kooperatives Verhalten im Asyl- und Ausl&#228;nderbereich koppeln (10.3558): Annahme mit 6 zu 4 Stimmen. Eine Minderheit beantragt die Motion abzulehnen.</li>
<li>Nationalrat (APK-NR (11.2017)). Beseitigung aller Diskriminierungen gegen&#252;ber der kurdischen Minderheit in Syrien (11.4038): Annahme ohne Gegenstimmen.</li>
</ul>
<p><strong>Petitionen</strong><br />
Die Kommission hat zudem die drei nachstehenden Petitionen gepr&#252;ft und beantragt ohne Gegenstimme, diesen keine Folge zu geben:</p>
<ul>
<li>Petition f&#252;r volle Religionsfreiheit und Gleichberechtigung f&#252;r Christen in islamischen L&#228;ndern (11.2010 n).</li>
<li>Petition f&#252;r das Engagement der Schweiz zur Wahrung des Friedens in der Demokratischen Republik Kongo.</li>
<li>Petition f&#252;r die Achtung des Volksentscheids bei den Pr&#228;sidentschaftswahlen von November 2011 im Kongo.</li>
</ul>
<p>Die APK-S hat am 9./10. Januar 2012 unter dem Vorsitz von St&#228;nderat Hannes Germann (SVP/SH) und in Anwesenheit der Bundesr&#228;te Didier Burkhalter und Johann Schneider-Ammann in Bern getagt.</p>
<p>Bern, 10. Januar 2012 Parlamentsdienste</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.parlament.ch/d/mm/2012/Seiten/mm-apk-s-2012-01-10.aspx" target="_blank">Die Bundesversammlung &#8211; Das Schweizer Parlament</a></p>
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		<title>Standard &amp; Poor&#8217;s best&#228;tigt AAA-Rating der Z&#252;rcher Kantonalbank</title>
		<link>http://www.schweiz.biz/2011/12/16/standard-poors-bestatigt-aaa-rating-der-zurcher-kantonalbank/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 12:25:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (dr)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Rating]]></category>
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		<category><![CDATA[Zürcher Kantonalbank]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Ratingagentur Standard &#038; Poor's hat das AAA-Rating der Z&#252;rcher Kantonalbank best&#228;tigt. Sie honoriert damit vor allem die solide Ertragskraft, die sehr starke Eigenkapitalbasis, das moderate Risikoprofil sowie die Staatsgarantie der Bank.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ratingagentur Standard &#038; Poor&#8217;s (S&#038;P) attestiert der Z&#252;rcher Kantonalbank sowohl auf kurz- als auch auf langfristige Sicht weiterhin h&#246;chste Kreditqualit&#228;t (Short-Term: A-1+ / Long-Term: AAA).</p>
<p>Zus&#228;tzlich ver&#246;ffentlichte S&#038;P zum zweiten Mal das Stand-alone Rating (ohne Ber&#252;cksichtigung der Staatsgarantie) und bewertet die Bank wie im Vorjahr mit AA-.</p>
<p>Unter Einbezug der Staatsgarantie des Kantons Z&#252;rich verdient die Z&#252;rcher Kantonalbank weiterhin die H&#246;chstnote AAA. S&#038;P begr&#252;ndet diese Einsch&#228;tzung mit der &#8216;extrem hohen&#8217; Wahrscheinlichkeit der Unterst&#252;tzung des Kantons Z&#252;rich als Eigner der Bank in Krisensituationen. Zudem seien die solide Ertragskraft, das moderate Risikoprofil sowie die sehr starke Eigenkapitalbasis f&#252;r das AAA-Rating ausschlaggebend.</p>
<p>F&#252;r die Zukunft der Z&#252;rcher Kantonalbank ist S&#038;P optimistisch und bewertet die Bank dementsprechend mit &#8216;stable&#8217;.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.zkb.ch/de/center_worlds/ueber_uns/medien/medienmitteilungen/aktuell/medienmitteilung_16_12_11.html" target="_blank">Z&#252;rcher Kantonalbank</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bau von gedeckten Energieholzlagern im Wald</title>
		<link>http://www.schweiz.biz/2011/12/15/bau-von-gedeckten-energieholzlagern-im-wald/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 12:18:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (dr)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie/Versorger]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesversammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Energieholzlager]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Holzenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Schweizer Parlament]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kommission f&#252;r Umwelt, Raumplanung und Energie des Nationalrates schl&#228;gt im Zusammenhang mit der parlamentarischen Initiative „Raumplanerische Rahmenbedingungen f&#252;r die Lagerung einheimischer erneuerbarer Rohstoffe“ (10.470) die Einf&#252;hrung eines neuen Artikels 13a in das Waldgesetz vor. Die Nutzung der Holzenergie f&#252;r Heizungen hat in den letzten rund 20 Jahren Marktanteile gewonnen. Die Kommission anerkennt, dass das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kommission f&#252;r Umwelt, Raumplanung und Energie des Nationalrates schl&#228;gt im Zusammenhang mit der parlamentarischen Initiative „Raumplanerische Rahmenbedingungen f&#252;r die Lagerung einheimischer erneuerbarer Rohstoffe“ (10.470) die Einf&#252;hrung eines neuen Artikels 13a in das Waldgesetz vor.</p>
<p>Die Nutzung der Holzenergie f&#252;r Heizungen hat in den letzten rund 20 Jahren Marktanteile gewonnen. Die Kommission anerkennt, dass das Heizen mit Holz das Klima sch&#252;tzt und regional verf&#252;gbare, nachwachsende Ressourcen nutzt. Sie ist der &#220;berzeugung, dass die sichere Versorgung von Holzschnitzelheizungen davon abh&#228;ngt, dass gen&#252;gend grosse Lagervolumen f&#252;r Holzschnitzel zur Verf&#252;gung stehen. Die Kommission stellt fest, dass die entsprechende Bewilligungspraxis in den Kantonen aus verschiedenen Gr&#252;nden derzeit sehr unterschiedlich ist. Zudem ist sie der Meinung, dass die Bedingungen, die gem&#228;ss der Praxis des Bundesgerichts f&#252;r den Bau von Energieholzlagern im Wald erf&#252;llt sein m&#252;ssen, etwas zu restriktiv sind.</p>
<p>Der neu vorgeschlagene Artikel 13a regelt die Errichtung von forstlichen Bauten und Anlagen im Wald, zu denen insbesondere gedeckte Energieholzlager z&#228;hlen. Diese Bauten k&#246;nnen bewilligt werden, sofern sie unter anderem der lokalen Bewirtschaftung des Waldes dienen, f&#252;r die Baute ein Bedarf ausgewiesen, der Standort im Wald zweckm&#228;ssig und die Dimensionierung den &#246;rtlichen Verh&#228;ltnissen angepasst ist. Die Kommission erachtet es als sinnvoll, dass Energieholzlager im Wald errichtet werden k&#246;nnen.</p>
<p>Die Kommission gibt den Vorentwurf zur &#196;nderung des Waldgesetzes nun in die Vernehmlassung. Die Vernehmlassung dauert bis am 30. M&#228;rz 2012. Die Stellungnahmen sind dem Bundesamt f&#252;r Umwelt BAFU, Abteilung Wald, 3003 Bern zuzustellen. Der Vorentwurf und der erl&#228;uternde Bericht k&#246;nnen auf der Website der Kommission unter der Rubrik „Berichte“ abgerufen werden.</p>
<p>Bern, 15. Dezember Parlamentsdienste</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.parlament.ch/d/mm/2011/Seiten/mm-urek-n-2011-12-15.aspx" target="_blank">Die Bundesversammlung &#8211; Das Schweizer Parlament</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Haltung von Sport- und Freizeitpferden in der Landwirtschaftszone</title>
		<link>http://www.schweiz.biz/2011/12/05/haltung-von-sport-und-freizeitpferden-in-der-landwirtschaftszone/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 12:34:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (dr)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie/Versorger]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[energie]]></category>
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		<category><![CDATA[Raumplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Tierhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen einer parlamentarischen Initiative (04.472) hat die Kommission f&#252;r Umwelt, Raumplanung und Energie des Nationalrates einem ausgearbeiteten Vorentwurf zu einer &#196;nderung des Bundesgesetzes &#252;ber die Raumplanung zugestimmt, welcher die Haltung von Sport- und Freizeitpferden in der Landwirtschaftszone betrifft. Gem&#228;ss diesem Vorentwurf, der in die Vernehmlassung geht, sollen Bauten und Anlagen eines bestehenden landwirtschaftlichen Gewerbes, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen einer parlamentarischen Initiative (04.472) hat die Kommission f&#252;r Umwelt, Raumplanung und Energie des Nationalrates einem ausgearbeiteten Vorentwurf zu einer &#196;nderung des Bundesgesetzes &#252;ber die Raumplanung zugestimmt, welcher die Haltung von Sport- und Freizeitpferden in der Landwirtschaftszone betrifft. Gem&#228;ss diesem Vorentwurf, der in die Vernehmlassung geht, sollen Bauten und Anlagen eines bestehenden landwirtschaftlichen Gewerbes, die der Haltung von Pferden dienen, als zonenkonform bewilligt werden, wenn der Landwirtschaftsbetrieb &#252;ber Weiden und eine &#252;berwiegend betriebseigene Futtergrundlage verf&#252;gt. Es soll somit nicht mehr unterschieden werden zwischen eigenen und fremden Pferden. Zudem sollen diese landwirtschaftlichen Gewerbe in Zukunft einen befestigten Platz f&#252;r die Nutzung der auf dem Betrieb gehaltenen Pferde errichten d&#252;rfen. Weiter werden verschiedene Lockerungen f&#252;r die hobbym&#228;ssige Tierhaltung in der Landwirtschafts- wie auch in der Bauzone vorgeschlagen. So k&#246;nnen beispielsweise Einz&#228;unungen, die der Beweidung dienen und sich nicht nachteilig auf die Landschaft auswirken, auch dann zugelassen werden, wenn die Tiere in der Bauzone gehalten werden.</p>
<p>Die Vernehmlassung dauert bis zum 5. M&#228;rz 2012. Stellungnahmen sind an das Bundesamt f&#252;r Raumentwicklung, 3003 Bern, zu richten. Der Vorentwurf und sein erl&#228;uternder Bericht k&#246;nnen auf der Webseite der Kommission in der Rubrik „Berichte“ heruntergeladen werden.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.parlament.ch/d/mm/2011/Seiten/mm-urek-n-2011-12-05.aspx" target="_blank">Die Bundesversammlung &#8211; Das Schweizer Parlament</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Grosse Zustimmung zum revidierten Tierschutzgesetz</title>
		<link>http://www.schweiz.biz/2011/11/25/grosse-zustimmung-zum-revidierten-tierschutzgesetz/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 09:44:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (dr)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Schweizer Parlament]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Tierversuche]]></category>
		<category><![CDATA[WBK-S]]></category>

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		<description><![CDATA[Die WBK-S begr&#252;sst die vom Bundesrat vorgeschlagenen &#196;nderungen im Tierschutzgesetz. Ge&#228;ndert wurde lediglich die Bestimmung betreffend Information der &#214;ffentlichkeit &#252;ber durchgef&#252;hrte Tierversuche. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kommission f&#252;r Wissenschaft, Bildung und Kultur des St&#228;nderates (WBK-S) heisst die vom Bundesrat vorgeschlagenen &#196;nderungen im Tierschutzgesetz (11.060 s ) gut. Sie anerkennt, dass bei den unterbreiteten &#196;nderungsvorschl&#228;gen W&#252;rde und Wohlergehen der Tiere weiterhin im Vordergrund stehen und dass die Auflagen f&#252;r einen besseren Tierschutz versch&#228;rft werden. Die Kommission stimmte daher, mit Ausnahme eines Artikels, allen &#196;nderungsvorschl&#228;gen zu. Artikel 20a (neu), der eine verbesserte und transparentere Information im Bereich der Tierversuche anstrebt, wird als sehr sinnvoll und notwendig erachtet. Trotzdem fragten sich die Mitglieder, welche Informationen in welchen Umfang an die &#214;ffentlichkeit gelangen sollen, ohne dabei schutzw&#252;rdige private oder &#246;ffentliche Interessen zu verletzen. Da jedoch interessierte Kreise die M&#246;glichkeit haben, sich anhand von Publikationen und Forschungsdatenbanken ausreichend zu informieren, stimmte eine Kommissionsmehrheit einer Artikel&#228;nderung zu. Neu sollen nach Beendigung eines Tierversuchs Angaben &#252;ber den Titel und das Fachgebiet des Versuchs nicht mehr ver&#246;ffentlicht werden. K&#252;nftig soll das Bundesamt f&#252;r Veterin&#228;rwesen (BVET) bei der Informationsweitergabe die &#252;berwiegenden schutzw&#252;rdigen und privaten oder &#246;ffentlichen Interessen beachten.</p>
<p>Eine Minderheit vertritt die Ansicht, dass die vom Bundesrat vorgeschlagene Bestimmung, die Akzeptanz und das Verst&#228;ndnis f&#252;r Tierversuche in der Gesellschaft verbessern w&#252;rde, und lehnt den &#196;nderungsvorschlag ab. Der Vorlage wurde in der Gesamtabstimmung einstimmig angenommen und wird in der Wintersession 2011 im St&#228;nderat beraten.</p>
<p>Ebenfalls im Bereich des Tierwohls ist die Beratung der Motion 09.3458 n Mo. Nationalrat (Favre Laurent). Haltung von Pferden auf Weiden. Unangemessenes Stacheldrahtverbot angesiedelt. Mit dem Vorstoss soll das Stacheldrahtverbot f&#252;r Pferdeweiden aus der Tierschutzverordnung gestrichen werden, da die aufw&#228;ndigen Umz&#228;unungsarbeiten besonders in den Freibergen praktische und wirtschaftliche Probleme schaffen. Die Kommission lehnt die Motion mit 9 zu 2 Stimmen bei 1 Enthaltung ab, weil sie den Tierschutz st&#228;rker gewichtet. Zudem wurde ihr von der Verwaltung versichert, dass f&#252;r schwer zug&#228;ngliche Weideabschnitte nach Kompromissl&#246;sungen gesucht werde. Eine Minderheit wird die Motion im Rat zur Annahme empfehlen.</p>
<p>Die Kommission hat weiter einstimmig entschieden, dem Rat die Motion Beteiligung der Schweiz am Strategic Energy Technology Plan der EU (10.3142) in einer abge&#228;nderten Form zur Annahme zu empfehlen. Die modifizierte Motion beauftragt den Bundesrat, die Beteiligung der Schweiz an der Ausschreibung der Europ&#228;ischen Industrieinitiative Bioenergie des SET-Plans im Sinne eines Pilotprojekts sicherzustellen. Angesichts der mangelnden Erfahrungen mit dem SET-Plan erachtet es die Kommission als angezeigt, zum jetzigen Zeitpunkt anstelle einer generellen gleichberechtigten Mitwirkung die Mitwirkung an einem Pilotprojekt anzustreben. Es wird sich dabei um das ERA-Net+ Bioenergie handeln.</p>
<p>Die nationalr&#228;tliche WBK hatte der parlamentarischen Initiative Geb&#252;hrenreduktion f&#252;r die eidgen&#246;ssische Medizinalpr&#252;fung ( 10.488 ), welche eine Streichung der Pr&#252;fungs- und Diplomerteilungsgeb&#252;hren im Medizinalberufegesetz fordert, Folge gegeben (s. Medienmitteilung vom 9. 9.2011). Die WBK-S stimmte diesem Beschluss nicht zu. Eine Mehrheit vertritt die Auffassung, dass diese Geb&#252;hren im Vergleich zu anderen Berufspr&#252;fungsgeb&#252;hren vertretbar seien und die bestehenden Ungleichheiten bei der Finanzierung der Ausbildungsbereiche geregelt werden k&#246;nnen.</p>
<p>Die Kommission tagte am 24.November 2011 morgens unter dem Vorsitz von St&#228;nderat Felix Gutzwiller (RL/ZH) und nachmittags von St&#228;nderat Hermann B&#252;rgi (SVP/TG).</p>
<p>Bern, 25. November 2011 Parlamentsdienste</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.parlament.ch/d/mm/2011/Seiten/mm-wbk-s-2011-11-25.aspx" target="_blank">Die Bundesversammlung &#8211; Das Schweizer Parlament</a></p>
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		<title>SGK verabschiedet Verfassungsartikel f&#252;r die Familienpolitik</title>
		<link>http://www.schweiz.biz/2011/11/11/sgk-verabschiedet-verfassungsartikel-fur-die-familienpolitik/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 14:27:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (dr)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Cannabis]]></category>
		<category><![CDATA[Familienpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Mutterschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Schweizer Parlament]]></category>

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		<description><![CDATA[Die SGK des Nationalrates verabschiedete nach erfolgten Vernehmlassungen sowohl einen neuen Verfassungsartikel zur Familienpolitik wie auch einen Erlassentwurf f&#252;r die Ratifizierung des IAO-&#220;bereinkommens Nr. 183 &#252;ber den Mutterschutz. F&#252;r den Erlassentwurf f&#252;r ein Ordnungsbussenverfahren bei Cannabiskonsum &#252;bernahm sie einen Antrag des Bundesrates aus dessen Stellungnahme.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit 11 zu 9 Stimmen bei 4 Enthaltungen verabschiedete die Kommission f&#252;r soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates ihren Entwurf zur Umsetzung der Pa. Iv. Verfassungsbasis f&#252;r eine umfassende Familienpolitik (Hochreutener; 07.419 n) . Sie best&#228;tigte im Wesentlichen den Vorentwurf, wie er in die Vernehmlassung gegangen war: Die Kommission schl&#228;gt einen neuen Verfassungsartikel 115a vor, gem&#228;ss welchem Bund und Kantone die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbst&#228;tigkeit f&#246;rdern und insbesondere f&#252;r ein bedarfsgerechtes Angebot an familien- und schulerg&#228;nzenden Tagesstrukturen sorgen. Eine Minderheit will zus&#228;tzlich den Bund erm&#228;chtigen, Grunds&#228;tze f&#252;r die Harmonisierung der Alimentenbevorschussung durch die Kantone festzulegen. Die Vorlage geht an den Nationalrat und zur Stellungnahme an den Bundesrat.</p>
<p>Die Kommission nahm Kenntnis vom Bericht zu den Ergebnissen der Vernehmlassung zum Vorentwurf zur Pa. Iv. Ratifikation des IAO-&#220;bereinkommens Nr. 183 &#252;ber den Mutterschutz (Maury Pasquier; 07.455 n). Nach einer Detailberatung nahm sie die Vorlage in der Gesamtabstimmung   mit 12 gegen 10 Stimmen bei 2 Enthaltungen an. Der Entwurf zu einem Bundesbeschluss erm&#228;chtigt den Bundesrat zur Ratifikation des &#220;bereinkommens und beinhaltet gleichzeitig eine kleine &#196;nderung des Arbeitsgesetzes, die die Rechte der stillenden M&#252;tter betreffend Entl&#246;hnung leicht verbessert. Die Vorlage geht nun an den Nationalrat und den Bundesrat zur Stellungnahme.</p>
<p>Die Kommission nahm die Stellungnahme des Bundesrates zu ihrem Entwurf f&#252;r ein Ordnungsbussenverfahren bei Cannabiskonsum zur Kenntnis (04.439 n Pa. Iv. Bet&#228;ubungsmittelgesetzrevision. Revision. Fraktion C) . Auf Antrag des Bundesrates beschloss sie mit 16 zu 9 Stimmen, auf die Bestimmung zu verzichten, wonach Polizisten nur dann Ordnungsbussen verh&#228;ngen k&#246;nnen, wenn sie Dienstuniform tragen. Hingegen hielt sie mit 13 zu 11 Stimmen bei 1 Enthaltung daran fest, dass die Busse im ordentlichen Verfahren mindestens so hoch sein muss wie die Ordnungsbusse (100 Franken). Die Vorlage ist bereit f&#252;r den Nationalrat.</p>
<p>Mit 15 zu 10 Stimmen beantragt die Kommission, der parlamentarischen Initiative Vorw&#228;rtsmachen mit Elternzeit und Elterngeld der Gr&#252;nen Fraktion (11.405) keine Folge zu geben. Die Mehrheit ist der Ansicht, dass sich die bisherige Regelung mit sozialpartnerschaftlichen L&#246;sungen grunds&#228;tzlich bew&#228;hrt hat und dass die Einf&#252;hrung eines Elternurlaubs von 24 Wochen angesichts der schwierigen finanziellen Lage der Sozialversicherungen keine Priorit&#228;t hat.</p>
<p>Mit 13 zu 13 Stimmen und Stichentscheid der Pr&#228;sidentin beantragt die Kommission ihrem Rat weiter, der parlamentarischen Initiative Carobbio Guscetti. Offenlegung von Interessenkonflikten im Gesundheitswesen (10.536) keine Folge zu geben. Die Kommissionsmehrheit ist der Ansicht, dass es zweckm&#228;ssiger ist, die Frage anl&#228;sslich der ordentlichen Revision des Heilmittelgesetzes zu behandeln. Die Botschaft des Bundesrates zu dieser Revision wurde f&#252;r das Fr&#252;hjahr 2012 angek&#252;ndigt.</p>
<p>Die Kommission hat die von Nationalr&#228;tin Lucrezia Meier-Schatz eingereichten parlamentarischen Initiativen 11.411n «Betreuungszulage f&#252;r pflegende Angeh&#246;rige » und 11.412 n «Rahmenbedingungen f&#252;r die Entlastung von pflegenden Angeh&#246;rigen» vorgepr&#252;ft. Diese sehen vor, dass Personen f&#252;r die freiwillige Pflege eines Angeh&#246;rigen eine Anerkennung in Form einer Betreuungszulage zugestanden (11.411) beziehungsweise eine Auszeit erm&#246;glicht wird (11.412). Die Kommission beantragt mit 12 zu 11 Stimmen bei 3 Enthaltungen, der Initiative 11.411 keine Folge zu geben, und mit 14 zu 12 Stimmen, der Initiative 11.412 Folge zu geben.</p>
<p>Mit 12 zu 10 Stimmen bei 3 Enthaltungen beantragt die Kommission, der Pa. Iv. Leutenegger Oberholzer. Krankenkassen. Pr&#228;mienfreiheit f&#252;r Kinder (10.414 n) keine Folge zu geben. Diese Initiative will zus&#228;tzlich junge Erwachsene in Ausbildung von den Pr&#228;mien befreien, anders als die Pa. Iv. Pr&#228;mienbefreiung f&#252;r Kinder (Humbel N&#228;f; 10.407), zu deren Umsetzung ein Erlassentwurf ausgearbeitet wird.</p>
<p>Ausserdem beantragt die Kommission einstimmig, die Motion St&#228;nderat (Altherr) Nationale Strategie der Krebsbek&#228;mpfung. F&#252;r mehr Chancengleichheit und Effizienz (11.3584 s) anzunehmen. Die Kommission ist der Ansicht, dass die Zusammenarbeit in der Krebsbek&#228;mpfung gut funktioniert, dass aber mit einer Strategie des Bundesrates und aller beteiligten Organisationen Schwerpunkte gesetzt und die knappen Mittel besser genutzt werden k&#246;nnten.</p>
<p>Zudem beschloss die Kommission ohne Gegenstimme, ein Kommissionspostulat, das den Bundesrat beauftragt, einen Bericht zur Bisphenol-A-Problematik zu verfassen.</p>
<p>Die Kommission tagte am 10./11. November 2011 in Bern unter dem Vorsitz von Thérèse Meyer-Kaelin (CVP, FR) und teilweise in Anwesenheit von Bundesrat Didier Burkhalter.</p>
<p>Bern, 11. November 2011 Parlamentsdienste</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.parlament.ch/d/mm/2011/Seiten/mm-sgk-n-2011-11-11.aspx" target="_blank">Die Bundesversammlung &#8211; Das Schweizer Parlament</a></p>
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		<title>Regelung im Umgang mit nachrichtenlosen Verm&#246;genswerten</title>
		<link>http://www.schweiz.biz/2011/11/10/regelung-im-umgang-mit-nachrichtenlosen-vermogenswerten/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 09:57:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (jr)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Amtshilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Parlament]]></category>
		<category><![CDATA[Sparkasse]]></category>
		<category><![CDATA[Vermögenswerte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kommission f&#252;r Wirtschaft und Abgaben des Nationalrates (WAK-N) folgt den Vorschl&#228;gen ihrer Subkommission zu den nachrichtenlosen Verm&#246;genswerten und beantragt mehrere &#196;nderungen am Entwurf des Bundesrates. 1. 10.049 Bundesgesetz &#252;ber Banken und Sparkassen. Nachrichtenlose Verm&#246;genswerte Die Kommission ist bereits im Januar 2011 einstimmig auf die Vorlage eingetreten. Danach hat sie f&#252;r die Beratung des Entwurfs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kommission f&#252;r Wirtschaft und Abgaben des Nationalrates (WAK-N) folgt den Vorschl&#228;gen ihrer Subkommission zu den nachrichtenlosen Verm&#246;genswerten und beantragt mehrere &#196;nderungen am Entwurf des Bundesrates.</p>
<h2>1. 10.049 Bundesgesetz &#252;ber Banken und Sparkassen. Nachrichtenlose Verm&#246;genswerte</h2>
<p>Die Kommission ist bereits im Januar 2011 einstimmig auf die Vorlage eingetreten. Danach hat sie f&#252;r die Beratung des Entwurfs eine Subkommission eingesetzt, welche der Kommission nun ihre Vorschl&#228;ge unterbreitete.<br />
Gem&#228;ss Entwurf des Bundesrates sollte die Frist, nach welcher nachrichtenlose Verm&#246;genswerte liquidiert werden k&#246;nnen, in der Verordnung geregelt werden. Die Kommission hat nun oppositionslos beschlossen, die Liquidationsfrist von 50 Jahren auf Gesetzesstufe festzusetzen. Nachrichtenlose Verm&#246;gen von h&#246;chstens 100 Schweizer Franken sollen ausserdem ohne Publikation liquidiert werden k&#246;nnen.<br />
Die zentrale Frage der Vorlage betrifft den endg&#252;ltigen Untergang des Rechtsanspruchs mit der Liquidation. Mit 13 zu 7 Stimmen bei 1 Enthaltung hat sich die Kommission f&#252;r einen Fortbestand des Rechtsanspruchs nach der Liquidation ausgesprochen. Dazu sollen berechtigte Personen ihre Anspr&#252;che nach der Liquidation w&#228;hrend weiteren 50 Jahren gegen&#252;ber dem Bund geltend machen k&#246;nnen. In den Augen der Mehrheit gew&#228;hrleistet diese zweistufige L&#246;sung einerseits, dass sich die Banken mit der &#220;berweisung des Liquidationserl&#246;ses von den nachrichtenlosen Verm&#246;genswerten befreien k&#246;nnen; andererseits werden die Interessen der Bankkunden durch den Fortbestand des Rechtsanspruchs umfassender gesch&#252;tzt. Die Minderheit hingegen ist der Meinung, dass der Anspruch der berechtigten Person – wie vom Bundesrat vorgeschlagen – mit der Liquidation und der &#220;berweisung der Verm&#246;genswerte an den Bund erl&#246;schen soll. Sie argumentiert insbesondere, dass mit einer Liquidationsfrist von 50 Jahren gen&#252;gend Zeit bleibt, um ein Verm&#246;gen zu beanspruchen.<br />
Eine weitere Minderheit beantragt, die liquidierten Gelder nicht an den Bund sondern an den Ausgleichsfonds der Alters- und Hinterlassenenversicherung zu &#252;berweisen. Damit soll dem Vorwurf, die Schweiz verfolge mit der Vorlage fiskalische Ziele, entgegengewirkt werden. Die Mehrheit hingegen ist der Ansicht, dass die Handhabung der Dokumente, welche mit den Verm&#246;genswerten &#252;bertragen werden, beim Bund einfacher ist. Dieser Beschluss zugunsten einer &#220;berweisung an den Bund wurde mit 14 zu 7 Stimmen bei 3 Enthaltungen gef&#228;llt. F&#252;r den Fall, dass die Gelder an den Bund fallen, beantragt schliesslich eine Minderheit, dass der Bund diesen Erl&#246;s zur Bek&#228;mpfung des Rassismus verwendet.<br />
In der Gesamtabstimmung wurde die Vorlage einstimmig angenommen.</p>
<h2>2. 11.044n Steueramtshilfegesetz</h2>
<p>Der Bundesrat hat der WAK-N die Botschaft (11.044) mit dem Gesetzentwurf zum Steueramtshilfegesetz (StAG) vorgelegt. Es regelt die verfahrensrechtlichen Grundlagen zum Vollzug der Amtshilfe in Steuersachen.<br />
An der Sitzung vom 10. Oktober 2011 ist die WAK-N einstimmig auf die Vorlage eingetreten. Sie empfiehlt dem Nationalrat in der Gesamtabstimmung den Entwurf mit 9 zu 6 Stimmen bei 3 Enthaltungen zur Annahme.<br />
Die Kommissionsmehrheit empfiehlt ihrem Rat das Steueramtshilfegesetz mit zwei &#196;nderungsvorschl&#228;gen zur Vorlage des Bundesrates zur Annahme. Trotz der wenigen &#196;nderungsempfehlungen der Kommissionsmehrheit war der Entwurf zum StAG Anlass f&#252;r rege Diskussionen. Der Entwurf des StAG beinhaltet 25 Artikel. F&#252;r die Behandlung im Nationalrat wurden 25 Minderheitsantr&#228;ge eingereicht.<br />
Ausf&#252;hrlich diskutiert wurde der Artikel 6 des Gesetztes. Der Artikel 6 StAG setzt die Empfehlungen des Peer- Review Report vom Juni 2011 des Global Forum um. Die Mehrheit der Kommission erachtet den Vorschlag des Bundesrates als &#252;berzeugend.<br />
Zwei Minderheiten fordern ein Erleichterung des Informationsaustauschens. Die erste will den Artikel auch auf Amtshilfeersuchen von Staaten anwenden die kein DBA mit der Schweiz haben. Die zweite will eine Klausel einf&#252;hren die explizit sagt, dass der Artikel so ausgelegt werden muss dass er die Amtshilfe f&#246;rdert.<br />
F&#252;nf Minderheiten wollen die Amtshilfe restriktiver gestalten. Sie schlagen vor, dass Amtshilfeersuchen nur erteilt werden, wenn der Name und die Adresse der betroffenen Person bekannt ist. Zudem sollen die ersuchenden Staaten nachweisen, dass sie alle innerstaatlichen Informationsquellen ausgesch&#246;pft haben und gem&#228;ss ihrem internen Recht handeln.<br />
Der Umgang mit Amtshilfeanfragen, die auf Daten basieren, die vom ersuchenden Staat aufgrund strafbarere Handlungen erlangt wurden, wird in Art. 7 lit. c StAG geregelt. Die Kommissionsmehrheit folgt dem Bundesrat. Eine Minderheit schl&#228;gt dem Rat vor, die Bestimmung zu pr&#228;zisieren. Eine andere Minderheit will die Bestimmung streichen.<br />
Die Verteilung der Kosten, die im Amtshilfeverfahren anfallen, gaben auch Anlass zu l&#228;ngeren Debatten. Der Bundesrat schl&#228;gt gem&#228;ss internationaler &#220;bung vor, dass die Kosten nicht erstattet werden. Die Kommissionsmehrheit erachtet dies als eine gute L&#246;sung. Eine Minderheit will die entstehenden Kosten dem ersuchenden Staat auferlegen.<br />
Eine weitere Minderheit will die Barriere zur Auferlegung der Kosten an die betroffene Person und die Informationsinhaber tiefer legen als vom Bundesrat vorgeschlagen.<br />
Eine Minderheit regt in allgemeiner Form an, die schweizerische Gesetzgebung so anzupassen, dass den schweizerischen Steuerbeh&#246;rden die gleichen Ermittlungsm&#246;glichkeiten zur Verf&#252;gung stehen wie ausl&#228;ndischen Steuerbeh&#246;rden. Das heisst, dass von Schweizer Steuerbeh&#246;rden Anfragen im gleichen Sinne wie im StAG gemacht werden k&#246;nnen. Zudem sollen schwere und wiederholte F&#228;lle von Steuerhinterziehung nach schweizerischem Recht beurteilt werden k&#246;nnen.</p>
<h2>3. 08.053 Vereinfachung der Mehrwertsteuer</h2>
<p>Nachdem sich der St&#228;nderat gegen den Beschluss ausgesprochen hatte, die Vorlage betreffend MWST-Einheitssatz (08.053 Vorlage 2/B) an den Bundesrat zur&#252;ckzuweisen, beantragt die Kommission ihrem Rat mit grosser Mehrheit (19 zu 5 Stimmen),   an seinem R&#252;ckweisungsbeschluss festzuhalten und den Bundesrat zu beauftragen, dem Parlament eine MWST-Revision mit einem 2-Satz-Modell zu unterbreiten.<br />
Zudem hat die Kommission beschlossen, im n&#228;chsten Quartal die Beratung der Vorlage 4 dieser Revision wieder aufzunehmen. Mit 12 zu 3 Stimmen bei 7 Enthaltungen beauftragte sie die Verwaltung mit der Ausarbeitung eines dringlichen Bundesgesetzes, um die MWST im Tourismus- und Hotelleriebereich kurzfristig zu senken.<br />
Ferner hat die WAK-N mit 13 zu 7 Stimmen bei 2 Enthaltungen die Motion 11.3185 von St&#228;nderat Hans Hess angenommen. Diese beauftragt den Bundesrat, Artikel 89 Absatz 5 des Mehrwertsteuergesetzes zu streichen, der vorsieht, dass Steuerforderungen der MWST unabh&#228;ngig davon bestehen, ob sie in &#246;ffentlichen Inventaren oder auf Rechnungsrufe eingegeben werden.</p>
<h2>4. 10.538 Pa.Iv. Bourgeois. Bundesgesetz &#252;ber die technischen Handelshemmnisse. </h2>
<p>Lebensmittel vom Cassis-de-Dijon-Prinzip ausnehmen<br />
Die Teilrevision des Bundesgesetzes &#252;ber die technischen Handelshemmnisse (08.054), dessen Kern die Einf&#252;hrung des sogenannten Cassis-de-Dijon-Prinzips war, wurde im Juni 2009 von National- und St&#228;nderat in der Schlussabstimmung angenommen und ist am 1. Juli 2010 in Kraft getreten. Die vorliegende parlamentarische Initiative will nun die Lebensmittel vom Geltungsbereich des Cassis-de-Dijon-Prinzips ausnehmen. Mit 13 zu 12 Stimmen bei 1 Enthaltung hat die Kommission der parlamentarischen Initiative Folge gegeben. Die Kommissionsmehrheit ist insbesondere der Ansicht, dass mit dem Cassis-de-Dijon-Prinzip im Bereich der Lebensmittel die schweizerische Qualit&#228;tsstrategie gef&#228;hrdet wird.</p>
<h2>5. 09.510 Pa.Iv. Bigger. Erhalt des Viehexportes aus der Schweiz. 2. Phase</h2>
<p>Entgegen dem Antrag der WAK-N ist der Nationalrat w&#228;hrend der Herbstsession mit 88 zu 72 Stimmen auf die Vorlage eingetreten und hat sie zur Detailberatung zur&#252;ck an die Kommission gewiesen. Diese beantragt ihrem Rat nun keine &#196;nderung am Entwurf. In der Gesamtabstimmung wurde das Gesch&#228;ft mit 12 zu 12 Stimmen und Stichentscheid des Pr&#228;sidenten angenommen.</p>
<h2>6. 10.502 Pa.Iv. Sommaruga Carlo. Stopp dem Lohndumping und dem Missbrauch bei Unterauftr&#228;gen</h2>
<p>Die Kommission anerkennt den Handlungsbedarf im von der Pa. Iv. angesprochenen Bereich. Sie reicht darum mit 16 zu 4 Stimmen bei 3 Enthaltungen eine Kommissionsmotion ein. Die Kommissionsmotion beauftragt den Bundesrat das Vergaberecht so anzupassen, dass Lohndumping und Missbrauch bei Unterauftr&#228;gen bek&#228;mpft werden. Den Entscheid zur Pa. Iv. 10.502 hat sie in Erwartung der Umsetzung der Motion sistiert.</p>
<h2>7. 11.3750 Mo. St&#228;nderat (WAK-SR). Neuverhandlung der Grenzg&#228;ngervereinbarung mit Italien</h2>
<p>Die Kommission folgte dem in der vergangenen Herbstsession vom St&#228;nderat gefassten Beschluss, den Bundesrat zu beauftragen, das Doppelbesteuerungsabkommen mit Italien neu zu verhandeln mit dem Ziel, die Einseitigkeit bei der Grenzg&#228;ngerbesteuerung zu beseitigen und dabei dem neuen Grenzg&#228;ngerstatus und den j&#252;ngsten Entwicklungen in diesem Bereich Rechnung zu tragen.<br />
Die Kommission unterst&#252;tzt auch die Standesinitiative des Kantons Tessin zu diesem Thema (11.305).</p>
<p>Die Kommission hat unter dem Vorsitz von Nationalrat Hansruedi Wandfluh (SVP, BE) und teilweise im Beisein von Bundesrat Johann Schneider-Ammann und Bundesr&#228;tin Eveline Widmer-Schlumpf am 7. und 8. November 2011 in Bern getagt. </p>
<p>Bern, 8. November 2011 Parlamentsdienste</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.parlament.ch/d/mm/2011/Seiten/mm-wak-n-2011-11-08.aspx" target="_blank" rel="nofollow">Das Schweizer Parlament</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kommission schliesst sich dem Finanzierungsmodell des Nationalrates an</title>
		<link>http://www.schweiz.biz/2011/09/28/kommission-schliesst-sich-dem-finanzierungsmodell-des-nationalrates-an/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 08:32:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Armee]]></category>
		<category><![CDATA[Ausrüstungslücken]]></category>
		<category><![CDATA[Kampfflugzeug]]></category>
		<category><![CDATA[Schweizer Parlament]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Sicherheitspolitische Kommission des St&#228;nderates beantragt mit 6 zu 2 Stimmen bei 4 Enthaltungen, einem Ausgabenplafond von 5 Milliarden Franken zuzustimmen. Mit diesem Ausgabenplafond sollen die neue Armee, der Kauf von neuen Kampfflugzeugen und die Beseitigung der Ausr&#252;stungsl&#252;cken finanziert werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit diesem Beschluss verzichtet die Kommission auf ihre urspr&#252;ngliche Idee einer Sonderfinanzierung im Umfang von inzwischen 5,2 Milliarden Franken zur Finanzierung des Tiger-Teilersatzes (TTE) und zur Beseitigung der Ausr&#252;stungsl&#252;cken. Sie beantragt allerdings, die Erh&#246;hung des Ausgabenplafonds erst ab 2014 und nicht wie vom Nationalrat beschlossen ab 2013 vorzusehen. Dank diesem Aufschub sollen die Grundlagen geschaffen werden k&#246;nnen, die zur Finanzierung der neuen Armee, wie sie vom Parlament beschlossen wird, erforderlich sind.</p>
<p>Ein Antrag, der vorsah, dass eine Stellungnahme des Bundesrates eingeholt und die Eidgen&#246;ssische Finanzverwaltung zu den finanziellen Auswirkungen der verschiedenen Finanzierungsvarianten angeh&#246;rt werden sollte, wurde mit 7 zu 5 Stimmen abgelehnt.</p>
<p>Ein weiterer Antrag, wonach auf die Frage zur&#252;ckzukommen sei, ob die Erh&#246;hung des Ausgabenplafonds dem fakultativen Referendum unterstellt werden soll, wurde mit dem gleichen Stimmenverh&#228;ltnis verworfen.</p>
<p>Die Vorlage wird am Mittwochmorgen (28. September 2011) im St&#228;nderat behandelt.</p>
<p>Die Kommission hat am 27. September 2011 unter dem Vorsitz von St&#228;nderat Bruno Frick (CVP, SZ) und in Anwesenheit von Bundesrat Ueli Maurer, Chef des VBS, sowie Bundesr&#228;tin Eveline Widmer-Schlumpf, Vorsteherin des EFD, in Bern getagt.</p>
<p>Bern, 27 September 2011 Parlamentsdienste</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.parlament.ch/d/mm/2011/Seiten/mm-sik-s-2011-09-27.aspx" target="_blank">Die Bundesversammlung &#8211; Das Schweizer Parlament</a></p>
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		<title>Kommission will neues Raumplanungsinstrument</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 13:20:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (yl)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeine Infos]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kommission f&#252;r Umwelt, Raumplanung und Energie des Nationalrates hat die Detailberatung der Vorlage zur Teilrevision des Raumplanungsgesetzes, die sich auf die Siedlungsentwicklung beschr&#228;nkt, abgeschlossen. Sie beantragt dem Nationalrat, der sich in der Herbstsession mit diesem Gesch&#228;ft befassen wird, den Entwurf des Erstrates in mehreren Punkten zu &#228;ndern. So will sie u. a. ein neues [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Kommission f&#252;r Umwelt, Raumplanung und Energie des Nationalrates hat die Detailberatung der Vorlage zur Teilrevision des Raumplanungsgesetzes, die sich auf die Siedlungsentwicklung beschr&#228;nkt, abgeschlossen. Sie beantragt dem Nationalrat, der sich in der Herbstsession mit diesem Gesch&#228;ft befassen wird, den Entwurf des Erstrates in mehreren Punkten zu &#228;ndern. So will sie u. a. ein neues Raumplanungsinstrument, den Fl&#228;chenausgleich, einf&#252;hren.</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.parlament.ch/d/suche/Seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20100019">10.019</a> s Raumplanungsgesetz. Teilrevision</strong><br />
Die Kommission widmete einen grossen Teil ihrer letzten Sitzungen der Detailberatung der Vorlage zur Teilrevision des Raumplanungsgesetzes (RPG), die der Bundesrat als Gegenvorschlag zur Landschaftsinitiative (<a href="http://www.parlament.ch/d/suche/Seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20100018">10.018</a>) unterbreitet hat. Mit 13 zu 11 Stimmen hat die Kommission die ge&#228;nderte Vorlage angenommen.</p>
<p>Eingehend diskutiert wurden u. a. die Vorgaben zur Dimensionierung der Bauzonen. Da die Kommission der zweckm&#228;ssigen und haush&#228;lterischen Nutzung des Bodens grosse Bedeutung beimisst, beantragt sie mit 14 zu 12 Stimmen, den Kantonen vorzuschreiben, dass sie entweder eine Mehrwertabgabe oder die Pflicht zu einem Fl&#228;chenausgleich vorsehen m&#252;ssen. Mit diesem neuen Raumplanungsinstrument m&#252;sste f&#252;r jedes neu einer Bauzone zugewiesene Land eine Fl&#228;che mit gleicher Ausdehnung und mindestens gleicher landwirtschaftlicher Ertragsm&#246;glichkeit der Landwirtschaftszone zugewiesen werden. Die Kantone k&#246;nnen w&#228;hlen zwischen diesem System und der Erhebung einer Abgabe, wie der St&#228;nderat es beschlossen hat. Diese Abgabe betr&#228;gt mindestens ein Viertel des planungsbedingten Mehrwerts, wenn der Boden neu einer Bauzone zugewiesen, umgezont oder aufgezont wird. In den Augen einer starken Minderheit reicht das geltende Recht aus, wonach die Kantone einen Ausgleich vorzusehen haben (Art. 5 Abs. 1), weshalb den Kantonen keine genaueren Vorgaben gemacht werden sollen. Diese Minderheit spricht sich sowohl gegen eine Bundesregelung bei der Mehrwertabgabe als auch gegen die Pflicht zu einem Fl&#228;chenausgleich aus.</p>
<p>Die Kommission schloss sich mit einer knappen Mehrheit von 12 zu 11 Stimmen dem St&#228;nderat an und beantragt eine &#196;nderung der Bestimmung &#252;ber die Bauzonen (Art. 15), wonach diese „so festzulegen [sind], dass sie dem voraussichtlichen Bedarf f&#252;r 15 Jahre entsprechen“. W&#228;hrend eine Minderheit am geltenden Recht festhalten will, spricht sich eine zweite – wie der Bundesrat – daf&#252;r aus, die Bauzonen so festzulegen, dass sie den voraussichtlichen Bedarf f&#252;r 15 Jahre nicht &#252;berschreiten. Eine weitere Minderheit beantragt zudem gem&#228;ss St&#228;nderat, dass &#252;berdimensionierte Bauzonen zu reduzieren sind. Die Kommission sprach sich mit 15 zu 10 Stimmen gegen diesen Antrag aus.</p>
<p>Einstimmig beantragt die Kommission, den Grundsatz der Landschaftsschonung (Art. 3 Abs. 2) so zu erg&#228;nzen, dass der Landschaft nicht nur gen&#252;gende Fl&#228;chen geeigneten Kulturlandes, sondern insbesondere Fruchtfolgefl&#228;chen erhalten bleiben.</p>
<p>Ferner stimmte die Kommission der Regelung zu, dass die Kantone in Zusammenarbeit mit den Gemeinden die Massnahmen treffen, die notwendig sind, um die Bauzonen ihrer Bestimmung zuzuf&#252;hren. Hingegen spricht sie sich dagegen aus, im kantonalen Recht vorzusehen, dass die zust&#228;ndige Beh&#246;rde eine Frist f&#252;r die &#220;berbauung eines Grundst&#252;cks setzen kann. Eine Minderheit will den kantonalen Beh&#246;rden diese M&#246;glichkeit belassen; eine weitere Minderheit m&#246;chte die ganze Bestimmung &#252;ber die Verf&#252;gbarkeit von Bauland gestrichen haben.</p>
<p>Schliesslich bef&#252;rwortet die Kommission die Vorgaben, welche die Kantone f&#252;r deren Richtplaninhalte im Siedlungsbereich zu befolgen haben (Art. 8 a ). Eine Minderheit m&#246;chte diese Bestimmung allerdings streichen, und eine weitere Minderheit m&#246;chte in diesen Richtpl&#228;nen zus&#228;tzlich festgelegt haben, wie in den Gemeinden ein Landangebot f&#252;r preisg&#252;nstigen Wohnraum geschaffen werden kann.<br />
<strong><br />
<a href="http://www.parlament.ch/d/suche/Seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20080314">08.314</a>n Kt. Iv. Bauen ausserhalb Bauzone (SG)</strong><br />
Die Kommission hat im Rahmen der Standesinitiative „Bauen ausserhalb der Bauzone“ des Kantons St. Gallen eine &#196;nderung des Artikels 24 c Absatz 2 des Raumplanungsgesetzes mit 16 gegen 8 Stimmen bei 2 Enthaltungen verabschiedet. Sie hat die Ergebnisse der Vernehmlassung zur Kenntnis genommen, die von April bis Juni dieses Jahres durchgef&#252;hrt worden war, und hat einige &#196;nderungen am bisherigen Vorentwurf vorgenommen.</p>
<p>Gem&#228;ss dem angenommenen Vorschlag wird der bisherige Absatz 2 von Artikel 24c durch 4 Abs&#228;tze ersetzt. Darin werden die M&#246;glichkeiten von Abbruch und Wiederaufbau sowie von Erweiterungen ausserhalb des bestehenden Geb&#228;udevolumens auf landwirtschaftliche Wohnbauten sowie auf angebaute &#214;konomiebauten, die rechtm&#228;ssig erstellt oder ge&#228;ndert worden sind, ausgedehnt, die am 1. Juli 1972 landwirtschaftlich bewohnt beziehungsweise genutzt waren. Bei diesem Datum handelt es sich um den Stichtag, an dem die konsequente Trennung von Baugebiet und Nichtbaugebiet im Bundesrecht in Kraft getreten war. Der Kommission ist es dabei ein Anliegen, einem schleichenden Verlust des Charakters der landwirtschaftlich gepr&#228;gten Landschaften durch Abbruch und Wiederaufbau entgegenzuwirken. Ver&#228;nderungen am &#228;usseren Erscheinungsbild m&#252;ssen deshalb gem&#228;ss der verabschiedeten Vorlage f&#252;r eine zeitgem&#228;sse Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung n&#246;tig oder darauf ausgerichtet sein, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern. Weiter ist es der Kommission wichtig, dass negative Auswirkungen auf die Landwirtschaft aufgrund der Neuregelung vermieden werden. Sie beauftragt deshalb den Bundesrat, entsprechende Vorschriften zu erlassen. Eine Minderheit m&#246;chte, dass lediglich landwirtschaftliche Wohnbauten, nicht aber angebaute &#214;konomiebauten vom Gesetz betroffen sind. Eine zweite Minderheit hat dasselbe Anliegen und m&#246;chte zus&#228;tzlich festhalten, dass Geb&#228;ude ganzj&#228;hrig bewohnte sein m&#252;ssen, damit die Regelung anwendbar ist. Eine dritte Minderheit schliesslich fordert insbesondere, dass allf&#228;llige Ver&#228;nderungen den Charakter der Baute oder Anlage wahren.</p>
<p><strong><a href="http://www.parlament.ch/d/suche/Seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20113758">11.3758</a> n Mo. UREK-N. Mehr Transparenz bei der Herkunft der Brennstoffe f&#252;r die Schweizer Kernkraftwerke</strong><br />
Die Kommission hat mit 12 gegen 9 Stimmen bei 1 Enthaltung beschlossen, eine Kommissionsmotion einzureichen, die mehr Transparenz bei der Herkunft der Brennstoffe f&#252;r die Schweizer Kernkraftwerke fordert.</p>
<p>In der Beratung stellte die Kommission fest, dass das Gesetz zwar eine Bewilligungs- und Buchhaltungspflicht f&#252;r den Umgang mit Kernmaterialien vorsieht, die sich in der Schweiz befinden, &#252;ber die Herkunft der Rohstoffe allerdings keine gesicherten Kenntnisse vorliegen. Sie fordert deshalb eine strengere Regulierung und beauftragt in ihrer Kommissionsmotion den Bundesrat, M&#246;glichkeiten zur Erh&#246;hung der Transparenz zu untersuchen, damit nachvollzogen werden kann, woher die Rohstoffe f&#252;r Brennelemente in Schweizer Kernkraftwerken stammen und unter welchen Bedingungen sie abgebaut und verarbeitet werden. Dabei soll der Bundesrat auch rechtliche Umsetzungen f&#252;r Auflagen bei der Einf&#252;hrung von Kernmaterialien im Zusammenhang mit dem Umwelt- und Gesundheitsschutz bei Gewinnung und Herstellung pr&#252;fen.</p>
<p>Ausgangspunkt f&#252;r die Diskussion waren zwei parlamentarische Initiativen von Nationalrat Geri M&#252;ller (<a href="http://www.parlament.ch/d/suche/Seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20100478">10.478 </a>und <a href="http://www.parlament.ch/d/suche/Seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20100479">10.479</a>), die der Initiant schliesslich zur&#252;ckzog.</p>
<p>Die Kommission hat in Bern am 22. August 2011 unter dem Vorsitz von Nationalrat Jacques Bourgeois (RL/FR) und teils in Anwesenheit von Bundesr&#228;tin Doris Leuthard getagt.</p>
<p> Bern, 23. August 2011 Parlamentsdienste </p>
<p>Quelle: <a href="http://www.parlament.ch/d/mm/2011/Seiten/mm-urek-n-2011-08-23.aspx" target="_blank" rel="nofollow">Schweizer Parlament</a></p>
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