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	<title>Schweiz.biz - Wirtschaftsinformationsdienst für die Schweiz &#187; Kultur</title>
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	<description>Der Informationsdienst Schweiz.biz berichtet kontinuierlich und aktuell über Schweizer Wirtschaftsthemen und Neues aus Schweizer Unternehmen.</description>
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		<title>Pro Helvetia erm&#246;glicht neue musikalische Werke</title>
		<link>http://www.schweiz.biz/2010/07/01/pro-helvetia-ermoeglicht-neue-musikalische-werke/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 10:14:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (jr)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Pro Helvetia]]></category>

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		<description><![CDATA[19 Komponisten und Musiker aus Klassik, Pop und Volksmusik erhalten einen Kompositionsauftrag der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia. Die Fachgruppe Musik des Stiftungsrats traf ihre Wahl aus 49 K&#252;nstlerinnen und K&#252;nstlern. Total werden daf&#252;r 190'000 Franken eingesetzt. Das sind 10'000 Franken mehr als im Vorjahr, weil ein st&#228;rkerer Akzent auf die Volksmusik gesetzt wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit ihren j&#228;hrlich vergebenen Kompositionsauftr&#228;gen erm&#246;glicht Pro Helvetia etablierten wie aufstrebenden Tonk&#252;nstlern das Schaffen neuer Werke und Tontr&#228;ger. Die Stiftung legt dabei einen Fokus auf die enge Zusammenarbeit zwischen Komponisten, Veranstaltern und Ensembles und schafft damit ideale Voraussetzungen f&#252;r die Verbreitung der neuen Werke &#8211; &#252;ber die Landesgrenzen hinaus. 2010 profitieren 19 Musikschaffende aus Klassik, Pop und Volksmusik von dieser Form der Musikf&#246;rderung. Die Bandbreite der unterst&#252;tzten Bewerbungen reicht von der Kammermusik &#252;ber die Suite f&#252;r L&#228;ndlerorchester bis zum elektronischen Pop-Track. Hinzu kommen zwei Kompositionsauftr&#228;ge, welche Originalmusik f&#252;r neue Tanzkreationen erarbeiten.</p>
<p>Diese Kompositionsauftr&#228;ge erm&#246;glichen es den K&#252;nstlerinnen und K&#252;nstler, sich auf die Kreation zu konzentrieren und sich auf nationalen und internationalen B&#252;hnen zu profilieren. Total setzt die Kulturstiftung daf&#252;r 190&#8217;000 Franken ein. Das sind 10&#8217;000 Franken mehr als 2009, weil die Volksmusik heuer st&#228;rker zum Zuge kommt.</p>
<p>An folgende Musikerinnen und Musiker sowie Formationen vergibt Pro Helvetia einen Kompositionsauftrag:</p>
<p><strong>Klassik</strong></p>
<ul>
<li>Isabel Klaus, Basel, «Konzertabend», 5 Kammermusikwerke, Gare du Nord, Basel 2012</li>
<li>J&#252;rg Wyttenbach, Basel, «fiaba giapponese», Werk f&#252;r das Orchestra della Svizzera italiana, Festival OggiMusica, Lugano, Oktober 2010</li>
<li>Ernst Thoma, Stein am Rhein, Komposition f&#252;r Stimme, Perkussion, Elektronik und Video, aufgef&#252;hrt von canto battuto, Tage f&#252;r Neue Musik Z&#252;rich, 2010</li>
<li>Junghae Lee, Basel, Werk f&#252;r das Quatuor Antipodes, Berlin, Basel, Bern, Z&#252;rich, September 2010 &#8211; April 2011</li>
<li>Michael Jarrell, Genf, Werk f&#252;r das Trio George Sand, Festival de Radio France, Montpellier, Juli 2012</li>
<li>Isabel Mundry, Z&#252;rich, «Kleist-Projekt», szenisches Konzert, interpretiert vom Ensemble Recherche und vom Vokalensemble Z&#252;rich, Thuner Schlosskonzerte, Juni 2011 </li>
</ul>
<p><strong>Popmusik</strong><br />
Auftr&#228;ge f&#252;r jeweils neues Repertoire und Tontr&#228;ger erhalten:</p>
<ul>
<li>Anna Aaron, Basel</li>
<li>Disco Doom, Z&#252;rich</li>
<li>Joy Frempong, Z&#252;rich</li>
<li>Mama Rosin, Genf </li>
</ul>
<p><strong>Volksmusik und Crossover</strong></p>
<ul>
<li>Daniel H&#228;usler, Unter&#228;geri, Suite f&#252;r L&#228;ndlerorchester, Stubete am See, Z&#252;rich, 2010</li>
<li>Christoph Baumann &#038; Matthias Ziegler, Wettingen AG, St&#228;fa, «Vom Scheiden der Wege», Festival Alpent&#246;ne, Altdorf 2011</li>
<li>Daniel Schnyder, Zurich / New York, «Sinfonia Concertante», Deutsches Bundesjugendorchester, Philharmonie K&#246;ln, 9.1.2011</li>
<li>Felix Profos, Winterthur, Werk f&#252;r Orchester und Rapper, basel sinfonietta, Mai 2011</li>
<li>Urban M&#228;der, Luzern, Raummusik «Schafmatt. Amphitheater», Festival R&#252;mlingen, August 2010</li>
<li>Barry Guy, Oberstammheim, Komposition f&#252;r Sopran, Bass-Stimme und Streichorchester, Festival Huddersfield 2012</li>
<li>Ruedi H&#228;usermann, Lenzburg, «Der Scheerbart», interdisziplin&#228;res Musiktheaterprojekt, HAU Berlin und Wiener Festwochen, September 2010 </li>
</ul>
<p><strong>Musik f&#252;r den Tanz</strong></p>
<ul>
<li>Sha f&#252;r Hideto Heshiki Dance and Choreography, Bern</li>
<li>Cristian Vogel f&#252;r Cie Gilles Jobin, Genève </li>
</ul>
<p>Quelle: <a href="http://www.prohelvetia.ch/Medien.33.0.html?&#038;L=0" target="_blank">Pro Helvetia</a></p>
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		<title>Neue Leiterin der Tanzf&#246;rderung</title>
		<link>http://www.schweiz.biz/2010/06/29/neue-leiterin-der-tanzfoerderung/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 11:08:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (jr)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Pro Helvetia]]></category>
		<category><![CDATA[Tanzförderung]]></category>

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		<description><![CDATA[Felizitas Ammann &#252;bernimmt auf 1. Oktober 2010 die Leitung des Fachbereichs Tanz bei Pro Helvetia. Der Leitende Ausschuss des Stiftungsrates hat die 36-j&#228;hrige zur Nachfolgerin von Andrew Holland gew&#228;hlt. Dieser weitet seine Aufgaben als bereits amtierender stellvertretender Direktor aus. Ausl&#246;ser daf&#252;r ist eine Reorganisation.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Felizitas Ammann hat in Basel, Bern und Berlin Germanistik, Theaterwissenschaften und Kunstgeschichte studiert. Seit drei Jahren wirkt sie als Kommunikationsverantwortliche und Projektleiterin bei Reso, dem Schweizer Tanznetzwerk, das sich f&#252;r eine koordinierte F&#246;rderung des professionellen Tanzschaffens in der Schweiz einsetzt. Einen Namen gemacht hat sich die 36-j&#228;hrige als Tanzkritikerin f&#252;r verschiedene Medien sowie als Mitglied der Jury des Schweizer Tanz- und Choreographiepreises und des k&#252;nstlerischen Beirats der Kaserne Basel. Als freie Mitarbeiterin hat sie zudem an verschiedenen B&#252;hnenprojekten mitgewirkt. Felizitas Ammann tritt ihre neue Stelle als Tanzchefin von Pro Helvetia am 1. Oktober an. Der Fachbereich f&#246;rdert das zeitgen&#246;ssische Tanzschaffen in der Schweiz und ist f&#252;r dessen Verbreitung im Ausland zust&#228;ndig.</p>
<p><strong>Vereinfachte Struktur</strong><br />
Ammanns Anstellung ist eine Folge einer internen Reorganisation: Per 1. Juli wird der Dienst International in den Bereich Programme integriert. Wie bisher gestaltet dieser die von Pro Helvetia initiierten Programme im In- und Ausland. Neu f&#252;hrt er auch die Aussenstellen. Zust&#228;ndig ist die Co-Leitung Danielle Nanchen und Lukas Heuss. Zum gleichen Zeitpunkt &#252;bernimmt Andrew Holland, der bisherige Tanzchef, die Leitung des Bereichs F&#246;rderung. In dieser Funktion koordiniert er die Fachabteilungen Musik, Literatur und Gesellschaft, Visuelle K&#252;nste, Theater und Tanz. Daneben wirkt er weiterhin als stellvertretender Direktor von Pro Helvetia. Mit diesem Umbau b&#252;ndelt die Stiftung ihre internen Abl&#228;ufe. Ihre Arbeit ruht nun im Wesentlichen auf zwei S&#228;ulen: der subsidi&#228;ren Unterst&#252;tzung und Promotion von Projekten Dritter sowie der von Pro Helvetia selbst verantworteten Programmarbeit in Zusammenarbeit mit Kultureinrichtungen und anderen Bundesstellen. Anteilm&#228;ssig vergibt der F&#246;rderbereich jedoch mehr als zwei Drittel der Mittel. </p>
<p>Quelle: <a href="http://www.prohelvetia.ch/Medien.33.0.html?&#038;L=0" target="_blank">Pro Helvetia</a></p>
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		</item>
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		<title>Die Schweiz auf der B&#252;hne in Avignon</title>
		<link>http://www.schweiz.biz/2010/06/02/die-schweiz-auf-der-buehne-in-avignon/</link>
		<comments>http://www.schweiz.biz/2010/06/02/die-schweiz-auf-der-buehne-in-avignon/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 13:18:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (jr)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Festival d’Avignon]]></category>
		<category><![CDATA[Pro Helvetia]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Festival d’Avignon vom 7. bis 27. Juli 2010 legt erstmals einen Schwerpunkt auf Schweizer Theater- und Tanzproduktionen. Christoph Marthaler, zum «Artiste associé» erkoren, er&#246;ffnet das Festival im Ehrenhof des Papstpalastes mit seiner neuen Produktion «Papperlapapp». Pro Helvetia unterst&#252;tzt den Gastauftritt von neun Schweizer Produktionen am gr&#246;ssten Theaterfestival der Welt tatkr&#228;ftig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>F&#252;r seine 64. Ausgabe hat Avignon, das wie kaum ein anderes Festival eine grosse Anziehungskraft geniesst, den Schweizer Regisseur Christoph Marthaler zu einem ihrer zwei «Artistes associés» erkoren. Zusammen mit seiner langj&#228;hrigen B&#252;hnenbildnerin Anna Viebrock wird der preisgekr&#246;nte Theatermacher das Festival am 7. Juli er&#246;ffnen und zwar mit dem eigens f&#252;r den Ehrenhof des Papstpalastes konzipierten St&#252;ck «Papperlapapp». Dieses sei nur in Avignon zu sehen, betont Vincent Baudriller, der Codirektor des Festivals. Der Kulturkanal Arte &#252;bertr&#228;gt das neue St&#252;ck am 17. Juli direkt. Als zweite Produktion Marthalers wird «Schutz vor der Zukunft» wieder aufgenommen, eine theatralisch-musikalische Recherche &#252;ber die Euthanasiepraxis im Dritten Reich.</p>
<p>Daneben sind weitere herausragende Schweizer Produktionen nach Avignon eingeladen: Das Z&#252;rcher Duo Zimmermann &#038; de Perrot stellt sein neustes St&#252;ck «Chouf Ouchouf» vor, das es mit der Groupe acrobatique de Tanger erarbeitet hat. Der Lausanner Massimo Furlan pr&#228;sentiert «1973», eine Performance zum Concours d&#8217;Eurovision. Mit von der Partie ist auch das Theater Vidy-Lausanne mit «Délire à deux» von Eugène Ionesco in der Regie von Christophe Feutrier. Kleinere Produktionen von Cindy van Acker, Mathieu Bertholet und Foofwa d’Imobilité sowie eine Arbeit der Theaterhochschule La Manufacture aus Lausanne erg&#228;nzen den Schweiz-Schwerpunkt des Festivals.</p>
<p><strong>Der Ruf hiesiger Kunstproduktionen wird gest&#228;rkt</strong></p>
<p>Die Promotion hiesigen Kunstschaffens im Ausland geh&#246;rt zu den Kernaufgaben von Pro Helvetia. Die Schweizer Auftritte in Avignon zeigen dies exemplarisch auf: Die Direktion des Festivals kontaktierte Pro Helvetia fr&#252;hzeitig, die ihrerseits Kontakte vermittelte und den Schweiz-Schwerpunkt mit 200’000 Franken unterst&#252;tzt. Solche Plattformen bei renommierten Festivals lenken die Aufmerksamkeit auf die schweizerische Theater- und Tanzproduktion und haben erwiesenermassen einen nachhaltig positiven Effekt: Sie st&#228;rken den Ruf der Kunstproduktion in unserem Land. Insofern profitieren nicht nur die eingeladenen K&#252;nstlerinnen und K&#252;nstler, sondern generell die schweizerischen B&#252;hnenk&#252;nste. Pro Helvetia versteht sich als Vermittlerin, Vernetzerin und Unterst&#252;tzerin in diesem Gef&#252;ge und tr&#228;gt aktiv zur Verbreitung bei.</p>
<p>Programm unter: www.festival-avignon.com </p>
<p>Quelle: <a href="http://www.prohelvetia.ch/Medien.33.0.html?&#038;L=0" target="_blank">Pro Helvetia</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Werkbeitr&#228;ge f&#252;r 24 Schweizer Autorinnen und Autoren</title>
		<link>http://www.schweiz.biz/2010/05/21/werkbeitraege-fuer-24-schweizer-autorinnen-und-autoren/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 10:48:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (jr)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Pro Helvetia]]></category>

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		<description><![CDATA[2010 kommen landesweit 24 Autorinnen und Autoren in den Genuss der Literaturf&#246;rderung von Pro Helvetia. Werkbeitr&#228;ge von insgesamt 610'000 Franken erhalten 3 Literaturschaffende aus dem Tessin, 8 aus der franz&#246;sischsprachigen Schweiz sowie 13 aus der Deutschschweiz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sich einen l&#228;ngeren Zeitraum und ohne finanzielle N&#246;te einem neuen literarischen Text zu widmen – dies erm&#246;glicht Pro Helvetia mit ihren Werkbeitr&#228;gen 24 Autorinnen und Autoren aus allen drei Landesteilen. In Frage kommen Prosaautoren genauso wie Dramatiker und Lyriker. Aus &#252;ber hundert Bewerbungen hat der Stiftungsrat jene Projekte ausgew&#228;hlt, die in Konzeption und literarischer Qualit&#228;t am meisten &#252;berzeugten. Entschieden hat das Gremium auf der Basis eines umfangreichen Textauszugs, einer Projektbeschreibung sowie vor dem Hintergrund des bereits publizierten Oeuvres.</p>
<p>Insgesamt vergibt die Schweizer Kulturstiftung dieses Jahr 610’00 Franken f&#252;r literarische Werkbeitr&#228;ge. Folgende Autorinnen und Autoren erhalten einen Beitrag von je 20&#8217;000 bis 30&#8217;000 Franken:</p>
<p>Italienischsprachige Schweiz</p>
<p>Vanni Bianconi, Minusio</p>
<p>Silvana Lattmann, Z&#252;rich</p>
<p>Tommaso Soldini, Bellinzona</p>
<p>Franz&#246;sischsprachige Schweiz</p>
<p>Olivier Chiacchiari, Genève</p>
<p>Serge Laplace, Genève</p>
<p>Daniel de Roulet, Basel</p>
<p>Reynald Freudiger, Vevey</p>
<p>Philippe Rahmy, Lutry</p>
<p>Jérôme Richer, Genève</p>
<p>Isabelle Sbrissa, Genève</p>
<p>José-Flore Tappy, Lausanne</p>
<p>Deutschsprachige Schweiz</p>
<p>Urs Augstburger, Ennetbaden</p>
<p>Eva Burkard, Winterthur</p>
<p>Franz Dodelm, Boll</p>
<p>Simon Froehling, Z&#252;rich</p>
<p>Nora Gomringer, Rehau, Deutschland</p>
<p>Martin Hennig, Z&#252;rich</p>
<p>Keller+Kuhn, St.Gallen</p>
<p>Tania Kummer, Z&#252;rich</p>
<p>Lorenz Langenegger, Z&#252;rich</p>
<p>Sunil Mann, Z&#252;rich</p>
<p>Urs Mannhart, Langenthal</p>
<p>Mariella Mehr, Lucignano, Italien</p>
<p>Christian Uetz, Z&#252;rich </p>
<p>Quelle: <a href="http://www.prohelvetia.ch/Medien.33.0.html?&#038;L=0" target="_blank">Pro Helvetia</a></p>
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		<item>
		<title>Zwischen Kultur und Politik: Pro Helvetia 1939 bis 2009</title>
		<link>http://www.schweiz.biz/2010/05/11/zwischen-kultur-und-politik-pro-helvetia-1939-bis-2009/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 May 2010 09:36:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (jr)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Pro Helvetia]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[F&#252;nf junge Historikerinnen und Historiker der Universit&#228;ten Z&#252;rich und Fribourg zeichnen mit der Geschichte von Pro Helvetia jene Kontroversen nach, die seit sieben Jahrzehnten die Kulturpolitik unseres Landes pr&#228;gen. Herausgekommen ist eine auch f&#252;r Laien lesenswerte Publikation. Sie zeigt auf, wie die 1939 zur «geistigen Landesverteidigung» gegr&#252;ndete Stiftung immer wieder die Diskussion um die nationale Identit&#228;t entfachte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ab 2012 schl&#228;gt die Schweiz in der Kulturpolitik ein neues Kapitel auf. Das erste Kulturf&#246;rderungsgesetz auf Bundesebene tritt in Kraft; es ver&#228;ndert auch Aufgaben und Strukturen von Pro Helvetia. Grund genug f&#252;r f&#252;nf junge Historikerinnen und Historiker aus der Deutschschweiz und der Romandie, sich unter der Leitung der beiden Professoren Jakob Tanner (Z&#252;rich) und Claude Hauser (Fribourg) aus verschiedenen Perspektiven der Stiftung anzun&#228;hern. Sie zeigen auf, wie sich die Rolle der Kultur f&#252;r das Selbstverst&#228;ndnis unseres Landes &#252;ber sieben Jahrzehnte hinweg ver&#228;ndert hat. Die dreisprachige Publikation (d, f, i) zeichnet die kontroversen Debatten rund um die Kulturstiftung nach, seit sie am Vorabend des Zweiten Weltkriegs im Zuge der «geistigen Landesverteidigung» als «Arbeitsgemeinschaft» gegr&#252;ndet worden ist. 1949 in eine autonome Stiftung umgewandelt, gab sie Politik und &#214;ffentlichkeit jeweils Anlass zu grunds&#228;tzlichen Diskussionen &#252;ber die nationale Identit&#228;t. «Die Geschichte von Pro Helvetia ist auch eine Geschichte der schweizerischen Gesellschaft, ihrer Aspirationen und Verunsicherungen, ihrer Tr&#228;ume und ihrer blinden Flecken», schreiben die beiden Herausgeber Tanner und Hauser.</p>
<p><strong>Allen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann</strong></p>
<p>Immer wieder stand Pro Helvetia auch in der Kritik. Der Schriftsteller Léon Savary beschimpfte die Stiftung bereits 1942 als «Doktoren-Konklave», andere beklagten Willk&#252;r und Vetternwirtschaft. Anlass zu scharfen Worten gaben einzelne Ausland-Aktivit&#228;ten. So etwa der Sonderkredit f&#252;r Projekte zur Geschichte der Schweiz im Zweiten Weltkrieg von 1997. Die zugeh&#246;rige schweizkritische Filmschau in den USA verurteilte der damalige Nationalrat Christoph Blocher als «masochistischen Amerika-Feldzug». Auch w&#228;hrend des Kalten Krieges wurde die Landeswerbung, wie die aussenpolitischen Aktivit&#228;ten damals noch hiessen, parteipolitisch unterschiedlich bewertet. So wurde etwa eine B&#252;cherschenkung an die Madrider Universit&#228;tsbibliothek 1951 von der linken Arbeiterpresse als «Steuerbatzen, die an Diktaturen verschenkt werden», gegeisselt. Und nach dem Einmarsch der UdSSR in die Tschechoslowakei im Jahre 1968 sagte die Stiftung unter dem Druck der Politik mehrere Architekturausstellungen in Russland ab. Die &#246;ffentliche Diskussion zwang Pro Helvetia, ihre Rolle und ihre Aktivit&#228;ten immer wieder zu &#252;berdenken. «Die Kritik war oft der Motor f&#252;r Ver&#228;nderungen, sie hat Pro Helvetia dazu gebracht, ihre Organisation, ihren Kommunikationsstil und die Mittel dazu ver&#228;nderten Bedingungen anzupassen», heisst es am Schluss des Buches. </p>
<p>Quelle: <a href="http://www.prohelvetia.ch/Medien.33.0.html?&#038;L=0" target="_blank">Pro Helvetia</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Neue Aussenstelle in Shanghai</title>
		<link>http://www.schweiz.biz/2010/04/20/neue-aussenstelle-in-shanghai/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 10:33:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (jr)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Aussenstelle Shanghai]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Pro Helvetia]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 15. Oktober er&#246;ffnet die Schweizer Kulturstiftung in Shanghai ein Verbindungsb&#252;ro. Aufgabe der Niederlassung ist es, den schweizerisch-chinesischen Kulturaustausch langfristig zu pflegen. Neuland betritt die Stiftung auch mit dem Programm «GameCulture»: In den n&#228;chsten zwei Jahren widmet sie sich der Rolle von Computerspielen in der Gesellschaft und ihrem k&#252;nstlerischen Potential. Dank straffem Management konnte die Stiftung ein Maximum an Mitteln f&#252;r das Schweizer Kulturschaffen einsetzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pro Helvetia bleibt in China. Der Stiftungsrat hat beschlossen, neben Warschau, Kapstadt, Kairo und New Delhi in Shanghai ein weiteres Verbindungsb&#252;ro zu er&#246;ffnen. Das neue B&#252;ro mit drei lokalen Mitarbeitenden verschafft Schweizer K&#252;nstlerinnen und K&#252;nstlern einen direkten Zugang zur dynamischen Kulturszene Chinas und erm&#246;glicht Koproduktionen mit und Pr&#228;sentationen von Kunst und Kultur aus der Schweiz. Um Synergien zu nutzen, hat sich die Kulturstiftung bei swissnex eingemietet, der Niederlassung des Staatssekretariats f&#252;r Bildung und Forschung. Auf der Schweizer Botschaft in Peking ist ein zus&#228;tzlicher Arbeitsplatz bereit. Zur Verf&#252;gung steht ein Jahresbudget von gut 500&#8217;000 Franken, wovon 70 Prozent in k&#252;nstlerische Aktivit&#228;ten fliessen. Im Vergleich zu klassischen Kulturzentren ist das eine &#252;beraus kosteng&#252;nstige L&#246;sung.</p>
<p>Der Entscheid f&#252;r eine feste Niederlassung in China fiel nach den positiven Erfahrungen mit dem Programm «Swiss Chinese Cultural Explorations», welches am 30. April zu Ende geht. Gestartet war es im Sommer 2008 mit einem viel beachteten Beitrag zu «Synthetic Times», der ersten internationalen Ausstellung &#252;ber digitale Kunst im National Art Museum of China (NAMOC) in Peking. Das Z&#252;rcher Ballett, erg&#228;nzt um chinesische Schauspieler, setzte im Herbst 2008 ein weiteres Glanzlicht. Seither wurden &#252;ber 60 schweizerisch-chinesische Projekte realisiert: von experimenteller Musik &#252;ber Literatur bis hin zur Esskultur. Wie schwungvoll sich dieser Kulturaustausch entwickelt hat, davon kann man sich bis Ende Mai in der Ausstellung «Timelapse» im CentrePasquArt in Biel &#252;berzeugen. Oder am Festival «CultureScapes» China, das diesen Herbst in Basel startet.</p>
<p><strong>Computerspiele als Kunst der Zukunft</strong><br />
Neuland betritt Pro Helvetia mit dem Programm «GameCulture». Mit einem zweij&#228;hrigen Schwerpunkt widmet sie sich ab Herbst 2010 der popul&#228;rsten Unterhaltungsform des 21. Jahrhunderts. Das kreative Potential von Computerspielen ist in der Schweiz noch weithin unbekannt. Die &#246;ffentliche Diskussion dreht sich einzig um Suchtgefahr und «Killerspiele». Doch die Spiele entwickeln neue, intelligente Formen. Und sie wandeln sich zu einem Arbeitsfeld f&#252;r K&#252;nstler unterschiedlichster Sparten – von Drehbuchautoren &#252;ber Designer bis hin zu Komponisten. Eine Ausschreibung, die Pro Helvetia zusammen mit dem Bundesamt f&#252;r Kultur lanciert, will die hiesigen Game-Designer ins Rampenlicht r&#252;cken und zu neuen Konzepten f&#252;r anspruchsvolle Computerspiele ermutigen. Ausserdem lanciert Pro Helvetia verschiedene Ausstellungen und Diskussionsforen, welche die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und &#228;sthetischen Aspekte des Spiels beleuchten. Mit an Bord sind gewichtige Partner wie die Hochschule der K&#252;nste Z&#252;rich (ZHdK), die ETH Z&#252;rich, das Animationsfestival Fantoche in Baden, das Maison d’Ailleurs in Yverdon oder das Neuchâtel International Fantastic Film Festival. Das Programm «GameCulture» ist bis 2012 befristet. Es startet mit einem Budget von 1,5 Millionen Franken.</p>
<p><strong>Kosten erneut gesenkt</strong><br />
Dank straffem Management ist es der Kulturstiftung im letzten Jahr erneut gelungen, die administrativen Kosten zu senken und zwar auf 13,1 Prozent gegen&#252;ber 13,8 Prozent im Vorjahr (gem&#228;ss den Normen der Zertifizierungsstelle f&#252;r gemeinn&#252;tzige Organisationen). Dies erm&#246;glicht es der Stiftung, mit einem Maximum an Mitteln das Schweizer Kulturschaffen zu f&#246;rdern. Die Zahl der Unterst&#252;tzungsanfragen ist 2009 leicht auf 3&#8217;409 gestiegen (+77). Der Rahmenkredit des Bundes blieb mit 34 Millionen Franken gleich wie im Vorjahr. </p>
<p>Quelle: <a href="http://www.prohelvetia.ch/Medien.33.0.html?&#038;L=0" target="_blank">Pro Helvetia</a></p>
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		<title>Schlusscommuniqué der „Schweizerischen Geschichtstage“</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 09:39:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (dr)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom Donnerstag 4. bis Samstag 6. Februar nahmen weit &#252;ber 700 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus dem In- und Ausland an den „Zweiten Schweizerischen Geschichtstagen“ in Basel zum Thema „Grenzen“ teil. Veranstaltet wurde der Kongress von der Schweizerischen Gesellschaft f&#252;r Geschichte und dem Historischen Seminar der Universit&#228;t Basel. In den anregenden Hauptvortr&#228;gen wurde das Thema in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom Donnerstag 4. bis Samstag 6. Februar nahmen weit &#252;ber 700 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus dem In- und Ausland an den „Zweiten Schweizerischen Geschichtstagen“ in Basel zum Thema „Grenzen“ teil. Veranstaltet wurde der Kongress von der Schweizerischen Gesellschaft f&#252;r Geschichte und dem Historischen Seminar der Universit&#228;t Basel.</p>
<p>In den anregenden Hauptvortr&#228;gen wurde das Thema in seiner unterschiedlichen Bedeutung ausgelotet: J&#252;rgen Osterhammel (Konstanz) richtete in „Grenzen und Br&#252;cken“ sein Augenmerk auf die wichtige kulturgeschichtliche Bedeutung dieser „Bauwerke“, Merry Wiesner (Wisconsin, USA) sprach die Anf&#228;nge und die methodischen Entwicklungen von Grenzziehungen in der Geschlechtergeschichte an und Gérard Noiriel (Paris) kam zum Schluss, dass mit der „Erfindung des Immigranten“ in Frankreich am Ende des 19. Jahrhunderts eine protektionistische Bedeutung der Grenzziehungen begann, die bis heute fortgesetzt wird.</p>
<p>In den 66 Sektionen mit ihren &#252;ber 300 Vortr&#228;gen wurde die ganze Spannbreite des Themas von der Antike bis zur Zeitgeschichte angesprochen und diskutiert. Sie gaben Einblick in verschiedene Bereiche der Geschichtswissenschaft: von der politischen Geschichte &#252;ber die Sozial- zur Kulturgeschichte, von der Geschlechtergeschichte &#252;ber die Technikgeschichte zu einer neuen Geschichte der &#214;konomie. Rund ein Drittel der Referierenden stammte aus dem Ausland, zahlreiche Panels wurden mehrsprachig durchgef&#252;hrt. Damit wurde der Anlass seinen eigenen Zielsetzungen gerecht: die Kommunikation innerhalb der Schweizerischen Geschichtswissenschaften zu intensivieren, sie international zu vernetzen und gegen&#252;ber der &#214;ffentlichkeit zu zeigen, was Geschichte in der heutigen Gesellschaft zu leisten vermag und leisten muss.</p>
<p>Zum grossen Erfolg beigetragen hat die Vielfalt der Vortr&#228;ge und Debatten innerhalb des sehr offenen Gesamtthemas, das jeweils spezifische Fragestellungen erlaubte. Weiterhin hat die M&#246;glichkeit, politisch brisante Fragen von Exklusion und Inklusion, von sozialen, kulturellen und politischen Grenzziehungen in ihrer historischen Dimension zu er&#246;rtern sowie die Feststellung der Aktualit&#228;t von weit zur&#252;ckliegenden Entwicklungen das Tagungsklima gepr&#228;gt. Nicht zuletzt hat auch die so imponierend und ungew&#246;hnlich grosse Zahl von Fachhistorikern und -historikerinnen und an Geschichte Interessierten zum inspirierenden Diskussionsklima beigetragen.</p>
<p>Die n&#228;chsten Geschichtstage finden 2013 an der Universit&#228;t Fribourg statt.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.unibas.ch/" target="_blank">Universit&#228;t Basel</a>, <a href="http://www.geschichtstage.ch/" target="_blank">Schweizerische Geschichtstage</a></p>
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		<title>Novartis-Generalversammlung: Ethos f&#252;r Wiederwahl von Daniel Vasella und gegen Wiederwahl von Hans-J&#246;rg Rudloff</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 11:21:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (jr)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Ethos ver&#246;ffentlichte heute die Analyse und die Stimmempfehlungen zur Generalversammlung von Novartis vom 26. Februar 2010. Ethos empfiehlt einerseits unter dem Traktandum 5 Daniel Vasella und Marjorie Yang f&#252;r eine dreij&#228;hrige Mandatsdauer als Mitglieder des Verwaltungsrats von Novartis wiederzuw&#228;hlen. Andererseits ruft Ethos die Aktion&#228;rinnen und Aktion&#228;re von Novartis auf, gegen die Wiederwahl des Pr&#228;sidenten des Verg&#252;tungsausschusses von Novartis, Hans-J&#246;rg Rudloff, zu stimmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ethos empfiehlt, die Wiederwahl von Daniel Vasella zu unterst&#252;tzen. Diese Empfehlung steht vor dem Hintergrund der ausgewiesenen Kompetenzen von Daniel Vasella und der Entscheidung des Verwaltungsrats, die Funktionen des Verwaltungsratspr&#228;sidenten und CEO zu trennen.</p>
<p>Ethos empfiehlt, den Pr&#228;sidenten des Verg&#252;tungsausschusses von Novartis, Hans-J&#246;rg Rudloff, nicht wiederzuw&#228;hlen. In dieser Funktion tr&#228;gt Hans-J&#246;rg Rudloff f&#252;r das Verg&#252;tungssystem bei Novartis eine grosse Verantwortung. Dieses entspricht nicht der internationalen Best Practice. Die Gesamtverg&#252;tung f&#252;r die Gesch&#228;ftsleitung des Konzerns zu Marktwerten berechnet betr&#228;gt f&#252;r das Jahr 2009 94 Millionen Schweizer Franken, davon 42 Millionen f&#252;r Daniel Vasella. Das Gehalt des Pr&#228;sidenten setzt sich aus einem variablen Teil von &#252;ber neunzig Prozent zusammen. Ausserdem ist der Grossteil der als Verg&#252;tung zugeteilten Aktien keinen Leistungskriterien unterworfen.</p>
<p>Ausserdem empfiehlt Ethos, f&#252;r die Statuten&#228;nderung zur Einf&#252;hrung einer Konsultativabstimmung &#252;ber das Verg&#252;tungssystem zu stimmen (Traktandum 4.2). Dieser Antrag entspricht einer langj&#228;hrigen Forderung von Ethos und anderen institutionellen Investoren: Die Aktion&#228;rinnen und Aktion&#228;re sollen sich regelm&#228;ssig zur Verg&#252;tungspolitik des Konzerns &#228;ussern k&#246;nnen.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.ethosfund.ch/d/news-publikationen/news.asp?code=225" target="_blank">Ethos</a></p>
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		<title>Ethos erfreut &#252;ber die Trennung der Funktionen Chairman/CEO bei Novartis</title>
		<link>http://www.schweiz.biz/2010/01/26/ethos-erfreut-ueber-die-trennung-der-funktionen-chairmanceo-bei-novartis/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 08:42:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (jr)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Genf, 26.1.2010 – Ethos begr&#252;sst die Entscheidung von Novartis, die Funktionen des Verwaltungsratspr&#228;sidenten und des CEO zu trennen. Novartis wird zudem k&#252;nftig das Verg&#252;tungssystem der Generalversammlung zur Abstimmung vorlegen. Beide Entscheidungen kommen den Forderungen von Ethos entgegen und entsprechen den Erwartungen der institutionellen Investoren. Angesichts dieser Ank&#252;ndigung zieht Ethos die beiden Aktion&#228;rsantr&#228;ge „Stop Chairman-CEO“ und „Say on Pay“ von der Tagesordnung der Novartis-Generalversammlung vom 26. Februar 2010 zur&#252;ck.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Wir sind sehr zufrieden mit der Entscheidung von Novartis, die Funktionen des Verwaltungsratspr&#228;sidenten und des CEO zu trennen und die Aktion&#228;rinnen und Aktion&#228;re &#252;ber das Verg&#252;tungssystem abstimmen zu lassen. Es ist erfreulich, dass der Druck der Aktion&#228;re nun Wirkung zeigt“, erkl&#228;rte Dominique Biedermann, Direktor der Ethos Stiftung. Ethos kann deshalb die Antr&#228;ge „Stop Chairman-CEO“ und „Say on Pay“ zur&#252;ckziehen, die gemeinsam mit acht Schweizer Pensionskassen* eingereicht worden waren.</p>
<p><strong>Immer noch exzessive Verg&#252;tungen bei Novartis</strong></p>
<p>Laut den heute ver&#246;ffentlichten Zahlen von Novartis betr&#228;gt die Gesamtverg&#252;tung der Gesch&#228;ftsleitung des Konzerns f&#252;r das Jahr 2009 sechzig Millionen Schweizer Franken, davon zwanzig Millionen f&#252;r den Verwaltungsratspr&#228;sidenten und CEO Daniel Vasella. Dieser Betrag wurde anhand von Steuerwerten errechnet. Gem&#228;ss den Berechungen von Ethos betr&#228;gt die Gesamtverg&#252;tung aber 94 Millionen Schweizer Franken und 42 Millionen f&#252;r den Pr&#228;sidenten. Den Berechnungen von Ethos liegen die gem&#228;ss Best Practice &#252;blichen Marktwerte der Verg&#252;tungselemente zugrunde. Das Gehalt des Pr&#228;sidenten und CEO setzt sich aus einem festen Anteil von acht Prozent und einem variablen Teil von 92 Prozent zusammen. Letzterer wird im Rahmen von vier Bonus- und Beteiligungspl&#228;nen in Aktien und Optionen bezahlt. Diese Verg&#252;tung entspricht mehr als dem F&#252;nfhundertfachen des niedrigsten Lohns bei Novartis.</p>
<p>Die Stimmempfehlungen von Ethos f&#252;r die Novartis-Generalversammlung vom 26. Februar 2010 werden nach der Ver&#246;ffentlichung der Einladung zur Generalversammlung ver&#246;ffentlicht werden.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.ethosfund.ch/d/news-publikationen/news.asp?code=224" target="_blank">Ethos</a></p>
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		<title>Zweite Schweizerische Geschichtstage &#8211; Tagungsthema «Grenzen»</title>
		<link>http://www.schweiz.biz/2010/01/25/zweite-schweizerische-geschichtstage-tagungsthema-grenzen/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 09:50:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (jr)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Ausschreibung der Zweiten Schweizerischen Geschichtstage zum Thema «Grenzen» ist auf grosses Interesse gestossen. &#220;ber 300 Referentinnen und Referenten aus dem In- und Ausland werden erwartet. 66 Panels setzen sich mit Grenzziehungen, aber auch mit Grenz&#252;berschreitungen und Entgrenzungen in unterschiedlichen historischen Kontexten wie auch innerhalb der Geschichtswissenschaft( en) auseinander. Organisiert werden die Geschichtstage von der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ausschreibung der Zweiten Schweizerischen Geschichtstage zum Thema «Grenzen» ist auf grosses Interesse gestossen. &#220;ber 300 Referentinnen und Referenten aus dem In- und Ausland werden erwartet. 66 Panels setzen sich mit Grenzziehungen, aber auch mit Grenz&#252;berschreitungen und Entgrenzungen in unterschiedlichen historischen Kontexten wie auch innerhalb der Geschichtswissenschaft( en) auseinander. Organisiert werden die Geschichtstage von der Schweizerischen Gesellschaft f&#252;r Geschichte SGG in Zusammenarbeit mit dem Historischen Seminar der Universit&#228;t Basel.</p>
<p>Warum muss die Grenze zwischen Mensch und Tier immer wieder neu definiert werden? In welchem Verh&#228;ltnis stand die Entgrenzung der Erde durch Gagarins Kosmosflug zum realen sowjetischen Alltag im Jahr 1961? Wie wurde Verwandtschaft im europ&#228;ischen Sp&#228;tmittelalter zu einem Instrument der sozialen Grenzziehung? Wo lagen die Grenzen religi&#246;ser Toleranz in der Schweiz im 19. Jahrhundert? Dies nur vier der Fragen, die an den Zweiten Schweizerischen Geschichtstagen diskutiert werden. Die vorgestellten Forschungsergebnisse decken die Zeitr&#228;ume von der Alten Geschichte bis zur j&#252;ngsten Zeitgeschichte ab und geben Einblick in verschiedene Bereiche der Geschichtswissenschaft: von der politischen Geschichte &#252;ber die Sozial- zur Kulturgeschichte, von der Geschlechtergeschichte &#252;ber die Technikgeschichte zu einer neuen Geschichte der &#214;konomie.</p>
<p>Viele Panels verweisen auf die wissenschaftlichen Trends der letzten Jahre: Kolonialismus und Postkolonialismus, K&#246;rper als Schnittstellen normierender Diskurse oder das Verh&#228;ltnis der Geschichte zu anderen Wissenschaften. Mit der Untersuchung internationaler und interkultureller Verflechtungen und Transfers wird dem seit einiger Zeit intensiv diskutierten Paradigma der transnationalen Geschichtsschreibung Rechnung getragen. Gleichzeitig sind die Geschichtstage als Grossanlass auch Gradmesser f&#252;r Fragestellungen, die an Aktualit&#228;t gewinnen. Eindeutig ablesbar ist dabei: Menschenrechte und Sozialpolitik sowie entsprechende internationale Organisationen stehen stark im Zentrum der Aufmerksamkeit.</p>
<p><strong>Big Shots, Nachwuchs und historische Berufsgruppen</strong><br />
Fast die H&#228;lfte der Tagungsteilnehmenden gestaltet das Programm aktiv mit. Vielen Panelverantwortlichen ist es gelungen, bekannte in- und ausl&#228;ndische Namen f&#252;r ihre Veranstaltungen zu gewinnen. Junge Historiker und Historikerinnen diskutieren so auf Augenh&#246;he mit den Big Shots.</p>
<p>F&#252;r Geschichtsstudierende ist der Anlass die ideale Gelegenheit, sich umfassend &#252;ber das eigene Fach ins Bild zu setzen. Ausserdem will der Kongress zur Weiterbildung in den historischen Berufen beitragen. Geschichtsdidaktische Panels werden an allen f&#252;nf Halbtagen des Kongresses angeboten. Sie befassen sich etwa mit dem historischen Ler2 nen im Kindheitsalter oder mit der anspruchsvollen Aufgabe der &#220;berf&#252;hrung wissenschaftlicher Erkenntnisse in den Schulunterricht.</p>
<p>Archivwissenschaftliche Panels ziehen ein weiteres Berufsspektrum an. Das in einer Postersession und einer Podiumsdiskussion verhandelte Thema der Digitalisierung d&#252;rfte dar&#252;ber hinaus von grossem Interesse sein: Die Ver&#246;ffentlichung von Texten, Bildern und T&#246;nen via Internet stellt Archive und Bibliotheken vor stets neue Herausforderungen. Gleichzeitig ist es eine interessante Frage, wie sich die F&#252;lle global jederzeit und sofort abrufbarer Daten auf die historische Forschung auswirkt.</p>
<p><strong>Geschichte f&#252;r Alle</strong><br />
F&#252;r Hauptvortr&#228;ge konnten mit J&#252;rgen Osterhammel (Universit&#228;t Konstanz), Merry Wiesner (University of Wisconsin) und Gérard Noiriel (EHESS Paris) drei renommierte Pers&#246;nlichkeiten gewonnen werden. Weil die Erm&#246;glichung und Begrenzung des Denkens durch Sprache auch in den Geschichtswissenschaften zu einem zentralen Gegenstand der Auseinandersetzung geworden ist, findet zudem eine literarische Veranstaltung statt. Unter dem Titel «Ein Pinselstrich – weder eine Grenze noch eine Br&#252;cke» wird sich die in deutscher und japanischer Sprache schreibende Schriftstellerin Yoko Tawada mit Ausz&#252;gen aus ihren Essays, Gedichten und Erz&#228;hlungen auf zugleich scharfsinnige wie spielerische Weise an die Thematik ann&#228;hern. Die Hauptvortr&#228;ge und die Lesung sind – anders als das &#252;brige Programm – nicht kostenpflichtig. Geschichte soll an den Geschichtstagen allen zug&#228;nglich sein.</p>
<p><strong>Tagung im Wachstum</strong><br />
Die Geschichtstage wurden 2007 an der Universit&#228;t Bern zum ersten Mal durchgef&#252;hrt, und sie sollen auch in Zukunft alle drei Jahre an wechselnden historischen Seminarien der Schweiz organisiert werden. Sie sind der gr&#246;sste von einer Fachgesellschaft organisierte Kongress auf dem Gebiet der Geistes- und Kulturwissenschaften in der Schweiz. An der Basler Tagung 2010 sind gegen&#252;ber 2007 noch einmal etwa 20 Panels und gut 100 Referierende mehr angemeldet. Viele Panels sind mehrsprachig und von den Referierenden stammt etwa ein Drittel aus dem Ausland. Damit wird der Anlass seinen eigenen Zielsetzungen gerecht: die Kommunikation innerhalb der Schweizerischen Geschichtswissenschaften zu intensivieren, sie international zu vernetzen und gegen&#252;ber der &#214;ffentlichkeit zu zeigen, was Geschichte in der heutigen Gesellschaft zu leisten vermag und leisten muss.</p>
<p>Die Zweiten Schweizerischen Geschichtstage finden vom 4. bis 6. Februar statt. Tagungsort ist das Kollegienhaus der Universit&#228;t Basel. Unter www.geschichtstage.ch finden sich alle Informationen zum Kongress. Bis zum 13. Januar kann man sich hier auch anmelden. Tageseintritte k&#246;nnen vor Ort gel&#246;st werden (CHF 60.-, SGG-Mitglieder CHF 50.-, Studierende und Doktorierende CHF 30.-; Am Donnerstagnachmittag gelten die halben Preise). Die &#246;ffentlichen Veranstaltungen finden in der Aula statt: Der Vortrag von J&#252;rgen Osterhammel am Donnerstag, 4. Februar, 14:00-15:00 Uhr; der Vortrag von Merry Wiesner am Freitag, 5. Februar, 09:00-10:00 Uhr; der Vortrag von Gérard Noiriel am Samstag, 6. Februar, 09:00-10:00 Uhr; Die Lesung von Yoko Tawada am Donnerstag, 4. Februar, 19:30-21:00 Uhr.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.unibas.ch/" target="_blank">Universit&#228;t Basel</a></p>
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