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	<title>Schweiz.biz - Wirtschaftsinformationsdienst für die Schweiz &#187; Pharma/Medizin</title>
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	<description>Der Informationsdienst Schweiz.biz berichtet kontinuierlich und aktuell über Schweizer Wirtschaftsthemen und Neues aus Schweizer Unternehmen.</description>
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		<title>Bachem und Atheris arbeiten auf dem Gebiet der Melusine® Peptid- Bibliotheken zusammen</title>
		<link>http://www.schweiz.biz/2010/09/09/bachem-und-atheris-arbeiten-auf-dem-gebiet-der-melusine-peptid-bibliotheken-zusammen/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 05:02:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (jr)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pharma/Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Atheris]]></category>
		<category><![CDATA[Bachem]]></category>
		<category><![CDATA[Melusine]]></category>
		<category><![CDATA[Peptid-Bibliotheken]]></category>

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		<description><![CDATA[Bubendorf und Genf, Schweiz, 9. September, 2010 – Bachem (SIX: BANB) gab heute bekannt, dass eine Vereinbarung mit Atheris Laboratories zur Vermarktung ihrer Melusine® Bibliotheken unterzeichnet wurde. Diese Sammlungen enthalten nat&#252;rliche Produkte, die aus Tiergiften isoliert wurden. Das Abkommen beinhaltet auch Dienstleistungen f&#252;r Kunden, die entweder die Struktur der aktiven Verbindung bestimmen wollen oder einen Bedarf f&#252;r die Synthese individueller Verbindungen haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Bibliotheken, gewonnen aus diversen Giften, sind bereits vorfraktioniert und liegen deshalb als definierte Mischungen vor. Peptid-Toxine stellen die Hauptkomponente dar und sind eine vielversprechende Stoffklasse im Hinblick auf die Entwicklung peptid-basierender Medikamente und Kosmetika. Atheris und Bachem beabsichtigen, die Selektion und Weiterentwicklung dieser Verbindungen und damit die verschiedenen Anwendungen als Heilmittel zu unterst&#252;tzen.</p>
<p>Die Strukturbestimmung der aktiven Substanzen, sowie die Auswahl geeigneter Entwicklungskandidaten und die Optimierung dieser Peptide, k&#246;nnen bei Atheris Laboratories durchgef&#252;hrt werden. Nachdem die Identit&#228;t eines aktiven Molek&#252;ls sichergestellt wurde, ist Bachem in der Lage, entsprechende Kundensynthesen f&#252;r diese Lead-Verbindungen zu offerieren und ebenso Unterst&#252;tzung f&#252;r die klinische Medikamentenentwicklung anzubieten.</p>
<p>Dr. Lester Mills, CMO von Bachem, kommentiert: “Melusine®-Kits sind innovative Produkte, die die Entwicklung von Peptid-Therapeutika vorantreiben und damit Bachem’s weltweite F&#252;hrungsrolle in der Herstellung von Peptiden untermauern.“<br />
“Wir sind stolz und enthusiastisch bez&#252;glich dieser Partnerschaft mit Bachem” f&#252;gt Dr. Reto St&#246;cklin, President &#038; CEO von Atheris, hinzu und erg&#228;nzt: “Nicht nur das Vertrauen und die Transparenz unserer Leistungen wird besser wahrgenommen, sondern diese Zusammenarbeit erm&#246;glicht auch die Entwicklung neuer innovativer Pharmaka auf der Basis von Toxinen“.</p>
<p>F&#252;r weitere Informationen &#252;ber Melusine® besuchen Sie bitte: www.melusine.com.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.bachem.com/index.cfm?uuid=22421A70ED7D11D5B4C100500465876C&#038;lang=1" target="_blank">Bachem</a></p>
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		<title>Roche k&#252;ndigt „Operational Excellence“ Initiative an</title>
		<link>http://www.schweiz.biz/2010/09/03/roche-kuendigt-operational-excellence-initiative-an/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 12:13:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (dr)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pharma/Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Roche]]></category>

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		<description><![CDATA[Anpassung der Kostenstruktur; St&#228;rkung der Innovationskraft in einem ver&#228;nderten Marktumfeld Roche (SIX: RO, ROG; OTCQX: RHHBY) gab heute den Start der konzernweiten Initiative „Operational Excellence“ bekannt. Aufgrund des zunehmenden Kostendrucks im Gesundheitswesen – vor allem in den USA und Europa – sowie der j&#252;ngsten Entwicklungen bei Projekten im Sp&#228;tstadium der Roche Pipeline hat die angek&#252;ndigte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anpassung der Kostenstruktur; St&#228;rkung der Innovationskraft in einem ver&#228;nderten Marktumfeld</p>
<p>Roche (SIX: RO, ROG; OTCQX: RHHBY) gab heute den Start der konzernweiten Initiative „Operational Excellence“ bekannt. Aufgrund des zunehmenden Kostendrucks im Gesundheitswesen – vor allem in den USA und Europa – sowie der j&#252;ngsten Entwicklungen bei Projekten im Sp&#228;tstadium der Roche Pipeline hat die angek&#252;ndigte Initiative zum Ziel, die Kostenstruktur anzupassen und Produktivit&#228;tsverbesserungen &#252;ber die ganze Organisation hinweg zu beschleunigen.</p>
<p>Severin Schwan, CEO von Roche: „Wir starten diese Initiative aus einer Position der St&#228;rke. Im Gegensatz zu vielen unserer Wettbewerber sind wir nur in geringem Masse von Patentabl&#228;ufen betroffen. Ausserdem verf&#252;gen wir trotz der R&#252;ckschl&#228;ge in den vergangenen Monaten &#252;ber eine der st&#228;rksten F&#038;E Produkte-Pipelines der Industrie. Wir werden unsere Ressourcen auf Investitionen fokussieren, die Innovation vorantreiben und den langfristigen Erfolg des Unternehmens sicherstellen. Gleichzeitig wollen wir unsere Profitabilit&#228;t sch&#252;tzen, um unsere finanzielle Flexibilit&#228;t zu wahren. In diesem Zusammenhang best&#228;tigen wir den Ausblick f&#252;r das Gesamtjahr 2010.“</p>
<p>In Anbetracht der gek&#252;rzten Gesundheitsbudgets geht Roche davon aus, dass die Kostentr&#228;ger ihre Ressourcen zunehmend in diagnostische Testmethoden und Therapien investieren werden, die f&#252;r Patienten den gr&#246;ssten medizinischen Nutzen bieten. Bei „Operational Excellence“ handelt es sich deshalb nicht nur um eine Kostensenkungsmassnahme, sondern vor allem auch darum, vorausschauend die richtigen Priorit&#228;ten f&#252;r eine erfolgreiche Zukunft zu setzen.</p>
<p>In den n&#228;chsten Monaten werden alle Teile der Organisation ihre Strukturen und Prozesse &#252;berpr&#252;fen und analysieren. Informationen &#252;ber konkrete Massnahmen und m&#246;gliche Auswirkungen auf den Stellenbestand werden vor Ende des Jahres bekannt gegeben. Die Umsetzung der Massnahmen ist im Zeitraum 2011 und 2012 vorgesehen.</p>
<p><strong>&#220;ber Roche</strong><br />
Roche mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ein f&#252;hrendes, forschungsorientiertes Unternehmen, ist spezialisiert auf die beiden Gesch&#228;fte Pharma und Diagnostics. Als weltweit gr&#246;sstes Biotech-Unternehmen entwickelt Roche klinisch differenzierte Medikamente f&#252;r die Onkologie, Virologie, Entz&#252;ndungs- und Stoffwechselkrankheiten und Erkrankungen des Zentralnervensystems. Roche, ein Pionier im Diabetesmanagement, ist auch der weltweit bedeutendste Anbieter von In-vitro-Diagnostik und gewebebasierten Krebstests. Medikamente und Diagnostika, welche die Gesundheit, die Lebensqualit&#228;t und die &#220;berlebenschancen von Patienten entscheidend verbessern, sind das strategische Ziel der personalisierten Medizin von Roche. 2009 besch&#228;ftigte Roche weltweit &#252;ber 80&#8217;000 Mitarbeitende und investierte fast 10 Milliarden Franken in die Forschung und Entwicklung. Der Konzern erzielte einen Umsatz von 49,1 Milliarden Franken. Genentech, USA, geh&#246;rt vollst&#228;ndig zur Roche-Gruppe. An Chugai Pharmaceutical, Japan, h&#228;lt Roche die Mehrheitsbeteiligung. F&#252;r weitere Informationen: www.roche.com</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.roche.com/de/med-cor-2010-09-03.htm" target="_blank">F. Hoffmann-La Roche Ltd</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Roche informiert zum neuesten Stand des FDA-Zulassungsgesuchs f&#252;r T-DM1 &#8211; Roche rechnet mit Einreichung der Zulassungsunterlagen weltweit Mitte 2012</title>
		<link>http://www.schweiz.biz/2010/08/27/roche-informiert-zum-neuesten-stand-des-fda-zulassungsgesuchs-fuer-t-dm1-roche-rechnet-mit-einreichung-der-zulassungsunterlagen-weltweit-mitte-2012/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 06:04:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (jr)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pharma/Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Roche]]></category>
		<category><![CDATA[T-DM1]]></category>
		<category><![CDATA[Zulassung]]></category>

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		<description><![CDATA[Roche (SIX: RO, ROG; OTCQX: RHHBY) gab heute bekannt, dass sie von der U.S. Nahrungs- und Arzneimittelaufsicht (FDA) f&#252;r das beschleunigte Zulassungsgesuch ( Biologics License Application, BLA) ihres Medikaments Trastuzumab-DM1 (T-DM1)einen ablehnenden Bescheid erhalten hat. Wie geplant, wird Roche seine laufende Phase-III-Zulassungsstudie EMILIA weiterf&#252;hren. Roche wird weiterhin mit der FDA zusammenarbeiten und erwartet, Mitte 2012 weltweit Zulassungsgesuche f&#252;r T-DM1 einreichen zu k&#246;nnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem im Juli 2010 eingereichten BLA war auf Basis der Ergebnisse einer einarmigen Phase-II-Studie eine beschleunigte Zulassung f&#252;r T-DM1 beantragt worden. Die Studie hatte gezeigt, dass T-DM1 bei einem Drittel der Frauen mit fortgeschrittenem, HER2-positivem Brustkrebs, die zuvor durchschnittlich sieben Medikamente &#8211; einschlie&#223;lich zweier HER2-spezifischen Wirkstoffe &#8211; erhalten hatten, die Tumore schrumpfen liess.</p>
<p>Eine Anforderung f&#252;r ein beschleunigtes Zulassungsverfahren der FDA ist die Anerkennung einer definierten Patientenguppe, die an einer lebensbedrohlichen Krankheit leidet und nur begrenzte Bahandlungsm&#246;glichkeiten hat. F&#252;r diese Gruppe von Patienten m&#252;ssen fr&#252;hzeitige Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit eines Medikaments mit angemessener Wahrscheinlichkeit auf einen klinischen Nutzen schliessen lassen. Nach Gespr&#228;chen mit der FDA im M&#228;rz 2010 war Roche zum Schluss gelangt, dass die Einreichung eines BLA zur beschleunigten Zulassung angebracht sei. Nach Durchsicht des BLA erkl&#228;rte die FDA, dass die T-DM1-Studien den Standard f&#252;r eine beschleunigte Zulassung nicht erf&#252;llten, weil f&#252;r die Patienten, ungeachtet des HER2-Status, nicht alle verf&#252;gbaren, f&#252;r metastasierenden Brustkrebs zugelassenen Behandlungsoptionen ausgesch&#246;pft worden seien.</p>
<p>„Wir sind fest &#252;berzeugt von T-DM1 als neuartige, wirksame HER2-spezifische Therapie und werden die Entwicklung weiter vorantreiben, sagte Hal Barron, Leiter Globale Entwicklung bei Roche.</p>
<p>Roche wird die Daten der angepassten, randomisierten Phase-III-Studie EMILIA zur Unterst&#252;tzung eines globalen Zulassungsgesuchs bei den Aufsichtsbeh&#246;rden Mitte 2012 einreichen. Die EMILIA-Studie vergleicht T-DM1 mit Lapatinib in Kombination mit Capecitabin bei Patientinnen mit fortgeschrittenem HER2-positivem Brustkrebs, deren Erkrankung sich nach der Erstbehandlung verschlimmert hat.</p>
<p><strong>&#220;ber T-DM1</strong><br />
T-DM1 ist ein Antik&#246;rper-Wirkstoff-Konjugat (ADC), ein so genannter „bewaffneter“ Antik&#246;rper, der f&#252;r die Behandlung von fortgeschrittenem HER2-positivem Brustkrebs erforscht wird. T-DM1 verkn&#252;pft Trastuzumab und das Chemotherapeutikum DM1 mit Hilfe eines stabilen Linkers, der f&#252;r den Zweck geschaffen wurde, T-DM1 als Ganzes zu erhalten, bis es zu den spezifischen Krebszellen gelangt. Der Antik&#246;rper (Trastuzumab) bindet an die HER2-positiven Krebszellen und man geht davon aus, dass er die ausser Kontrolle geratenen Signale blockiert, die den Krebs wachsen lassen, und dass er gleichzeitig das Immunsystem des K&#246;rpers dazu anregt, die Krebszellen anzugreifen. Wenn T-DM1 dann einmal in die Krebszellen aufgenommen wird, soll es diese durch Freisetzung des DM1 zerst&#246;ren. Genentech erh&#228;lt im Rahmen einer Vereinbarung mit ImmunoGen, Inc. Lizenzen f&#252;r T-DM1-Technologie.<br />
Studien mit T-DM1 und anderen HER2-spezifischen Wirkstoffen</p>
<p>Das FDA-Zulassungsgesuch st&#252;tzte sich auf die Phase-II-Studie TDM4374g, eine einarmige, multizentrische Studie zur Pr&#252;fung der Monotherapie mit T-DM1 bei 110 Frauen mit HER2-positivem fortgeschrittenem Brustkrebs, deren metastasierender Krebs sich nach mindestens zwei vorherigen HER2-spezifischen Behandlungen (Herceptin und Lapatinib) sowie der Behandlung mit einem Anthrazyklin, einem Taxan und Capecitabin verschlimmert hatte. Der prim&#228;re Endpunkt der Studie war die objektive Ansprechrate (vollst&#228;ndiges oder teilweises Schrumpfen des Tumors um mindestens 30 Prozent bei zwei Tumoruntersuchungen im Abstand von mindestens 28 Tagen), die von einem unabh&#228;ngigen Gremium ermittelt wurde.</p>
<p>Die Ergebnisse der Studie wurden beim San Antonio Brustkrebssymposium 2009 vorgestellt und zeigten, dass T-DM1 bei 33 Prozent der Frauen mit fortgeschrittenem HER2-positivem Brustkrebs, der nach einer Behandlung mit durchschnittlich sieben Medikamenten gegen metastasierenden Brustkrebs weiter fortgeschritten war, die Tumore zum Schrumpfen brachte. Die meisten Nebenwirkungen in der Studie waren leicht ausgepr&#228;gt (Schweregrad 1-2) und entsprachen denen in fr&#252;heren klinischen Studien mit T-DM1. Die h&#228;ufigsten Nebenwirkungen, unabh&#228;ngig von ihrem Schweregrad, waren M&#252;digkeit (62 Prozent) und &#220;belkeit (37 Prozent). Die h&#228;ufigsten schweren Nebenwirkungen (Grad 3 oder h&#246;her) waren eine verminderte Zahl der Blutpl&#228;ttchen (7 Prozent), M&#252;digkeit (5 Prozent) und Zellulitis (4 Prozent). Es wurden keine schweren herzspezifischen Nebenwirkungen beobachtet. Eine Patientin mit vorbestehender, nichtalkoholischer Fettlebererkrankung erlag einem Leberversagen. Die Sicherheitsergebnisse deckten sich mit denen fr&#252;herer Studien, einschliesslich jenen einer Phase-II-Studie (TDM4258g) zum Nachweis der Wirksamkeit des Therapiekonzepts, deren Daten ebenfalls mit dem Zulassungsantrag bei der FDA eingereicht wurden.</p>
<p>Weitere laufende Phase-II- und Phase-III-Studien mit T-DM1 und anderen HER2-spezifischen Medikamenten:</p>
<ul>
<li>Vorl&#228;ufige Ergebnisse einer randomisierten Phase-II-Studie (TDM4450g), die T-DM1 mit Herceptin (Trastuzumab) in Kombination mit Docetaxel-Chemotherapie vergleicht bei Patientinnen, deren fortgeschrittener, HER2-positiver Brustkrebs zuvor noch nicht behandelt wurde, sind zur Pr&#228;sentation beim Kongress der European Society of Medical Oncology (ESMO) im Oktober in Mailand (Italien) angenommen worden.</li>
<li>Eine laufende Phase-III-Studie, MARIANNE, wird T-DM1 sowohl allein als auch in Kombination mit Pertuzumab mit der Behandlung von Herceptin in Kombination mit einer Taxan-Chemotherapie bei Patientinnen mit fortgeschrittenem HER2-positivem Brustkrebs vergleichen, die zuvor noch nicht aufgrund des Fortschreitens ihrer Erkrankung behandelt worden sind.</li>
<li>CLEOPATRA ist die entscheidende Zulassungsstudie von Pertuzumab in Kombination mit Herceptin und Docetaxel als Therapeutika der ersten Wahl bei HER2-positivem, metastasierendem Brustkrebs. Der Zeitplan f&#252;r die Antragstellung bleibt unver&#228;ndert. Roche rechnet mit der Einreichung von Zulassungsantr&#228;gen weltweit f&#252;r Pertuzumab auf der Grundlage der CLEOPATRA-Studie f&#252;r Ende 2011. </li>
</ul>
<p><strong>&#220;ber Pertuzumab</strong><br />
Pertuzumab ist ein neuer Typ eines zielgerichteten Anti-Tumor-Wirkstoffs, der die Bezeichnung HER2-Dimerisationshemmer (HDI) tr&#228;gt und die Zellpaarung (oder Dimerisation) des HER2-Proteins mit anderen Rezeptoren der HER-Familie hemmt. Diese Paarung ist f&#252;r die Ausl&#246;sung der HER-Signalgebung innerhalb der Zelle verantwortlich. Man nimmt an, dass die HER-Signalpfade eine wichtige Rolle bei Wachstum und Fortbestand mehrerer unterschiedlicher Krebsarten spielen. Man geht davon aus, dass die Wirkungsweise von Herceptin und Pertuzumab synergistisch ist. Herceptin bindet ebenfalls an HER2, aber an einer anderen Stelle.</p>
<p><strong>&#220;ber Herceptin</strong><br />
Herceptin ist ein humanisierter Antik&#246;rper, der gezielt die Funktion von HER2 hemmt. HER2 ist ein Protein, das von einem spezifischen Gen mit krebserzeugendem Potenzial gebildet wird. Der Wirkmechanismus von Herceptin ist einzigartig und beruht auf der Aktivierung des k&#246;rpereigenen Immunsystems und der HER2-Unterdr&#252;ckung zur gezielten Zerst&#246;rung von Krebszellen. Herceptin hat sowohl bei HER2-positivem Brustkrebs im Fr&#252;hstadium als auch bei fortgeschrittenem (metastasierendem) HER2-positivem Brustkrebs eine zuvor unerreichte Wirksamkeit bewiesen. Nicht nur als Monotherapie, sondern auch in Kombination mit oder nach einer Standardchemotherapie konnten bei Patientinnen mit HER2-positivem Brustkrebs dank Herceptin die Ansprech- bzw. Remissionsraten, das krankheitsfreie &#220;berleben sowie die Gesamt&#252;berlebenszeit bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Lebensqualit&#228;t verbessert werden. Herceptin wird in den USA von Genentech, in Japan von Chugai und in den &#252;brigen L&#228;ndern von Roche vertrieben. Seit 1998 haben weltweit mehr als 740’000 Patientinnen mit HER2-positivem Brustkrebs eine Therapie mit Herceptin erhalten.<br />
&#220;ber Brustkrebs</p>
<p>Brustkrebs ist weltweit die h&#228;ufigste Krebsart bei Frauen1).  Jedes Jahr werden auf der ganzen Welt &#252;ber eine Million neuer F&#228;lle von Brustkrebs diagnostiziert, und fast 400.000 Patientinnen sterben j&#228;hrlich an der Erkrankung2).</p>
<p>Bei HER2-positivem Brustkrebs sind auf der Oberfl&#228;che der Tumorzellen erh&#246;hte Mengen des Proteins HER2 vorhanden. Dieses Ph&#228;nomen wird als ‘HER2-Positivit&#228;t’ bezeichnet und betriff 20-25% der an Brustkrebs erkrankten Frauen. Ist der HER2-positive Brustkrebs fortgeschritten, hat sich die Krankheit auch auf andere Teile des K&#246;rpers ausgebreitet, meist die Lungen, Knochen, die Leber und das Gehirn.</p>
<p><strong>&#220;ber Roche</strong><br />
Roche mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ein f&#252;hrendes, forschungsorientiertes Unternehmen ist spezialisiert auf die beiden Gesch&#228;fte Pharma und Diagnostics. Als weltweit gr&#246;sstes Biotech-Unternehmen entwickelt Roche klinisch differenzierte Medikamente f&#252;r die Onkologie, Virologie, Entz&#252;ndungs- und Stoffwechselkrankheiten und Erkrankungen des Zentralnervensystems. Roche, ein Pionier im Diabetesmanagement, ist auch der weltweit bedeutendste Anbieter von In-vitro-Diagnostik und gewebebasierten Krebstests. Medikamente und Diagnostika, welche die Gesundheit, die Lebensqualit&#228;t und die &#220;berlebenschancen von Patienten entscheidend verbessern sind das strategische Ziel der personalisierten Medizin von Roche. 2009 besch&#228;ftigte Roche weltweit &#252;ber 80’000 Mitarbeitende und investierte fast 10 Milliarden Franken in die Forschung und Entwicklung. Der Konzern erzielte einen Umsatz von 49,1 Milliarden Franken. Genentech, USA, geh&#246;rt vollst&#228;ndig zur Roche-Gruppe. An Chugai Pharmaceutical, Japan, h&#228;lt Roche die Mehrheitsbeteiligung. F&#252;r weitere Informationen: www.roche.com.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.roche.com/de/med-cor-2010-08-27.htm" target="_blank">Roche</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Roche &#252;bernimmt BioImagene, einen f&#252;hrenden Anbieter von Laborl&#246;sungen f&#252;r die digitale Pathologie</title>
		<link>http://www.schweiz.biz/2010/08/23/roche-uebernimmt-bioimagene-einen-fuehrenden-anbieter-von-laborloesungen-fuer-die-digitale-pathologie/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 09:11:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (dr)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Pharma/Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[BioImagene]]></category>
		<category><![CDATA[Roche]]></category>

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		<description><![CDATA[&#220;bernahme st&#228;rkt weltweite Marktf&#252;hrerschaft von Roche in gewebebasierter Krebsdiagnostik und -forschung Roche (SIX: RO, ROG; OTCQX: RHHBY) gab heute die Unterzeichnung einer Vereinbarung bekannt, nach der Ventana Medical Systems Inc., ein Mitglied der Roche-Gruppe, 100 Prozent der Anteile von BioImagene, Inc., einem Unternehmen in privater Hand mit Sitz in Sunnyvale, Kalifornien, &#252;bernehmen wird. Der Kaufpreis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#220;bernahme st&#228;rkt weltweite Marktf&#252;hrerschaft von Roche in gewebebasierter Krebsdiagnostik und -forschung</strong></p>
<p>Roche (SIX: RO, ROG; OTCQX: RHHBY) gab heute die Unterzeichnung einer Vereinbarung bekannt, nach der Ventana Medical Systems Inc., ein Mitglied der Roche-Gruppe, 100 Prozent der Anteile von BioImagene, Inc., einem Unternehmen in privater Hand mit Sitz in Sunnyvale, Kalifornien, &#252;bernehmen wird. Der Kaufpreis betr&#228;gt rund 100 Millionen US-Dollar auf schuldenfreier Basis. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der &#252;blichen Abschlussbedingungen und wird voraussichtlich in den kommenden Wochen abgeschlossen werden.</p>
<p>BioImagene ist ein innovativer Marktf&#252;hrer auf dem Gebiet der digitalen Pathologie. Die digitale Pathologie macht sich eine Reihe von dynamischen, bildbasierten Technologien zunutze, um Arbeitsabl&#228;ufe wie Bilderfassung, Bilddatenverwaltung und Bildanalyse einfacher, schneller und effizienter zu gestalten, und erm&#246;glicht die virtuelle gemeinsame Verwendung von Gewebeproben auf digitalisierten Objekttr&#228;gern.</p>
<p>„Im Rahmen der Personalisierten Medizin erstellen Pathologen in steigendem Masse wichtige Informationen, die sich unmittelbar auf Behandlungsentscheidungen auswirken,“ so Daniel O’Day, COO von Roche Diagnostics. „Die wachsende Komplexit&#228;t neuer Tests und Technologien schafft einen enormen Bedarf an hochentwickelten Instrumenten f&#252;r die Gewebeanalyse und Diagnostik. Die Produkte von BioImagene erg&#228;nzen und st&#228;rken unser bestehendes Angebotsspektrum im Bereich der Bildanalyse und des Bilddatenmanagements.“</p>
<p>„Mit seiner f&#252;hrenden Position im Bereich der Pathologie und seiner weltweiten Pr&#228;senz ist Ventana der ideale Partner f&#252;r BioImagene,“ so Ajit Singh, CEO von BioImagene, Inc. „Ventana ist schon jetzt f&#252;hrend in der Bildanalyse f&#252;r Anwendungen zur Brustkrebsdiagnostik und hat ein breites Angebot an marktf&#252;hrenden diagnostischen Produkten, die in Krankenh&#228;usern und Laboren weltweit eingesetzt werden. BioImagene seinerseits bringt Ventana zus&#228;tzliche Kompetenzen in der Erfassung und Analyse von Gewebeproben, die in der Welt der Glasobjekttr&#228;ger undenkbar w&#228;ren.“</p>
<p>Die Produkte von BioImagene erzeugen hochaufgel&#246;ste digitale Bilder von mikroskopischen Glasobjekttr&#228;gern und bieten die Software, um die digitalisierten Bilder von Gewebeschnitten am Computer zu betrachten, zu analysieren und zu verwalten. Sie f&#252;hren die Pathologie &#252;ber die Grenzen der herk&#246;mmlichen Anwendungsm&#246;glichkeiten des Mikroskops hinaus. Ausserdem verbessern diese Produkte die Effizienz der Arbeitsabl&#228;ufe in Bildarchivierung und -abruf sowie bei der Fernbefundung und verk&#252;rzen die Durchlaufzeit.</p>
<p>„Durch diese &#220;bernahme ist Ventana in einzigartiger Weise positioniert, um die Laboreffizienz zu steigern und Pathologen dabei zu helfen, die Patientenversorgung zu verbessern,“ sagte Hany Massarany, Pr&#228;sident von Ventana Medical Systems, Inc. „Das Bildanalysesystem VIAS von Ventana war unser Einstieg in den Markt der digitalen Pathologie und es ist mittlerweile das f&#252;hrende System f&#252;r die automatisierte Bildanalyse bei Brustkrebs. Mit den derzeitigen und zuk&#252;nftigen Produkten von BioImagene werden wir in die Lage versetzt, umfassende Komplettl&#246;sungen von der automatisierten Anf&#228;rbung bis zum ausf&#252;hrlichen Patientenbefund anzubieten.“</p>
<p><strong>&#220;ber BioImagene, Inc.</strong><br />
BioImagene (http://www.bioimagene.com) ist ein f&#252;hrender Anbieter von innovativen und skalierbaren L&#246;sungen f&#252;r die digitale Pathologie. Die Komplettl&#246;sung des Unternehmens f&#252;r die digitale Pathologie umfasst die digitale Pathologiesoftware Virtuoso™, die automatisierten digitalen Objekttr&#228;gerscanner der iScan™ Familie und eine breite Auswahl an Algorithmen f&#252;r diagnostische Begleittests. Zur innovativen Produktlinie von BioImagene geh&#246;ren ausserdem das einzigartige Bildbetrachtungs- und Eingabeger&#228;t iSlide™ sowie der hochleistungsf&#228;hige Pathologie-Arbeitsplatzrechner Crescendo™.</p>
<p><strong>&#220;ber Ventana Medical Systems, Inc./ Roche Tissue Diagnostics</strong><br />
Ventana entwickelt, produziert und vermarktet Ger&#228;te- und Reagenziensysteme, mit deren Hilfe die Gewebeprobenvorbereitung und die Anf&#228;rbung histologischer Pr&#228;parate in Labors, die in den Bereichen klinische Histologie und Entdeckung neuer Wirkstoffe t&#228;tig sind, automatisiert werden. Die klinischen Systeme des Unternehmens sind wichtige Instrumente in der Diagnostik und Behandlung von Krebs und Infektionskrankheiten. Die zur Entdeckung neuer Wirkstoffe entwickelten Systeme von Ventana beschleunigen die Entdeckung neuer Zielstrukturen f&#252;r Medikamente und werden zur Beurteilung der Sicherheit neuer Wirkstoffe eingesetzt. Ausserdem entwickelt das Unternehmen hervorragende Workflow-L&#246;sungen zur Steigerung der Laboreffizienz, die letztendlich dazu beitragen, die Qualit&#228;t der Gesundheitsf&#252;rsorge zu verbessern. Ventana geh&#246;rt vollst&#228;ndig zur Roche-Gruppe. Weitere Informationen finden sich auf der Website von Ventana Medical Systems, Inc. unter www.ventanamed.com.</p>
<p><strong>&#220;ber Roche</strong><br />
Roche mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ein f&#252;hrendes, forschungsorientiertes Unternehmen, ist spezialisiert auf die beiden Gesch&#228;fte Pharma und Diagnostics. Als weltweit gr&#246;sstes Biotech-Unternehmen entwickelt Roche klinisch differenzierte Medikamente f&#252;r die Onkologie, Virologie, Entz&#252;ndungs- und Stoffwechselkrankheiten und Erkrankungen des Zentralnervensystems. Roche, ein Pionier im Diabetesmanagement, ist auch der weltweit bedeutendste Anbieter von In-vitro-Diagnostik und gewebebasierten Krebstests. Medikamente und Diagnostika, welche die Gesundheit, die Lebensqualit&#228;t und die &#220;berlebenschancen von Patienten entscheidend verbessern, sind das strategische Ziel der personalisierten Medizin von Roche. 2009 besch&#228;ftigte Roche weltweit &#252;ber 80’000 Mitarbeitende und investierte fast 10 Milliarden Franken in die Forschung und Entwicklung. Der Konzern erzielte einen Umsatz von 49.1 Milliarden Franken. Genentech, USA, geh&#246;rt vollst&#228;ndig zur Roche-Gruppe. An Chugai Pharmaceutical, Japan, h&#228;lt Roche die Mehrheitsbeteiligung. F&#252;r weitere Informationen: www.roche.com.</p>
<p>Alle in dieser Mitteilung verwendeten oder erw&#228;hnten Markennamen sind gesetzlich gesch&#252;tzt.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.roche.com/" target="_blank">Roche</a></p>
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		</item>
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		<title>D&#228;twyler Gruppe mit zur&#252;ckgewonnener Ertragskraft</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 09:08:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (dt)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Industrie]]></category>
		<category><![CDATA[Pharma/Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Dätwyler]]></category>
		<category><![CDATA[Gummi]]></category>
		<category><![CDATA[Kabel]]></category>
		<category><![CDATA[Nischenplayer]]></category>
		<category><![CDATA[technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Altdorf, 20. August 2010. Die D&#228;twyler Gruppe hat im ersten Halbjahr 2010 den Nettoumsatz um 19.5% auf CHF 677.0 Mio. gesteigert. Dazu haben die Erholung der wichtigen M&#228;rkte sowie die erstmalige Konsolidierung von Reichelt Elektronik beigetragen. Durch die bessere Kapazit&#228;tsauslastung und die tieferen Kostenstrukturen hat die Gruppe mit einer EBIT-Marge von 10.4% nahezu wieder die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Altdorf, 20. August 2010. Die D&#228;twyler Gruppe hat im ersten Halbjahr 2010 den Nettoumsatz um 19.5% auf CHF 677.0 Mio. gesteigert. Dazu haben die Erholung der wichtigen M&#228;rkte sowie die erstmalige Konsolidierung von Reichelt Elektronik beigetragen. Durch die bessere Kapazit&#228;tsauslastung und die tieferen Kostenstrukturen hat die Gruppe mit einer EBIT-Marge von 10.4% nahezu wieder die Ertragskraft fr&#252;herer Jahre erreicht. Das Nettoergebnis hat sich mit CHF 51.0 Mio. im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt. F&#252;r das Gesamtjahr ist D&#228;twyler optimistisch und rechnet mit einer weiterhin stabilen Entwicklung der Nachfrage.</p>
<p>Im ersten Halbjahr 2010 haben sich die f&#252;r D&#228;twyler relevanten M&#228;rkte wieder stabilisiert. W&#228;hrend sich die Industrie- und Baukonjunktur langsam und uneinheitlich erholten, entwickelte sich die Automobilindustrie  dynamischer als allgemein erwartet. Unver&#228;ndert stabil pr&#228;sentierte sich die Nachfrage der Pharmaindustrie.<br />
Insgesamt steigerte die D&#228;twyler Gruppe im ersten Halbjahr den Nettoumsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um 19.5% auf CHF 677.0 Mio. (VJ CHF 566.4 Mio.). Dabei trug die seit Anfang 2010 erstmals konsolidierte Reichelt Elektronik CHF 74.8 Mio. oder 13.2% zum Umsatzwachstum bei. Der negative W&#228;hrungseffekt belief sich auf -2.0%. Bereinigt um diese beiden Faktoren ergab sich ein organisches Wachstum von 8.3%.</p>
<p>Verdoppelung der Ertragskraft<br />
Durch die bessere Kapazit&#228;tsauslastung und die tieferen Kostenstrukturen hat die Gruppe nahezu wieder die Ertragskraft fr&#252;herer Jahre erreicht. Die konsequente Fokussierung auf attraktive Marktnischen hat sich auch im ersten Halbjahr 2010 in allen vier Konzernbereichen ausbezahlt. Sowohl das Betriebsergebnis (EBIT) als auch das Nettoergebnis haben sich mit CHF 70.7 Mio. (VJ CHF 33.1 Mio.) und CHF 51.0 Mio. (VJ CHF 26.3 Mio.) im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Im EBIT enthalten ist ein W&#228;hrungsverlust von CHF 1.9 Mio. (VJ W&#228;hrungsgewinn von CHF 0.1 Mio.). Die EBIT-Marge stellte sich bei 10.4% (VJ 5.8%) ein und lag damit &#252;ber der Mitte des Zielbands von 8% bis 12%. Die Konsolidierung von Reichelt Elektronik hat die EBIT-Marge positiv beeinflusst. In den Ergebniszahlen enthalten sind auch die anteilm&#228;ssigen Einmalkosten und Abgrenzungen von CHF 3.5 Mio. f&#252;r die &#220;berf&#252;hrung der bestehenden ICT-Infrastruktur in die angek&#252;ndigte Outsourcingl&#246;sung sowie Sonderabschreibungen auf Hardware und Netzwerke von CHF 1.4 Mio.</p>
<p>Konzernbereich Technische Komponenten mit deutlich verbesserter Profitabilit&#228;t<br />
Im Konzernbereich Technische Komponenten haben sich die M&#228;rkte unterschiedlich entwickelt. Die Katalogdistribution mit den Marken Distrelec, ELFA und Reichelt Elektronik verzeichnete in allen bearbeiteten Regionen eine Erholung. Diese war in Osteuropa dynamischer als in Zentral- und Nordeuropa. Der Fachhandel mit der Marke Maagtechnic litt nach wie vor unter der anhaltenden Schw&#228;che der exportorientierten Schweizer Maschinenindustrie. Erste positive Signale kamen aus S&#252;ddeutschland und Frankreich, wo die Nachfrage aus der produzierenden Industrie im ersten Halbjahr wieder leicht angezogen hat. Insgesamt konnte im bestehenden Gesch&#228;ft der Nettoumsatz leicht gesteigert werden. Das Wachstum des Nettoumsatzes um 30.0% auf CHF 328.7 Mio. (VJ CHF 252.9 Mio.) resultierte weitgehend aus der erstmaligen Konsolidierung von Reichelt Elektronik per Anfang 2010. Auf der Kostenseite zeigten die 2009 durchgef&#252;hrten Restrukturierungsprogramme Wirkung. Durch die um mehr als CHF 20 Mio. reduzierte Kostenstruktur sowie durch den Beitrag der margenstarken Reichelt Elektronik ergab sich ein Betriebsergebnis (EBIT) von CHF 33.1 Mio. (VJ CHF 3.1 Mio.). Die EBIT-Marge belief sich auf 10.1% (VJ 1.2%). Der W&#228;hrungseinfluss auf Stufe Konzernbereich war vernachl&#228;ssigbar.</p>
<p>Strategischer Wachstumssprung mit Reichelt Elektronik<br />
In der Katalogdistribution f&#252;r Industrieelektronik, Automation und Computerzubeh&#246;r ist D&#228;twyler mit der Akquisition von Reichelt Elektronik per Anfang 2010 innerhalb von zwei Jahren der zweite strategische Wachstumssprung gelungen. Durch die konsequente Weiterentwicklung der Strategie zum Ausbau der Distributionsaktivit&#228;ten hat D&#228;twyler die bisherigen &#220;bernahmen und das Stammgesch&#228;ft im Konzernbereich Technische Komponenten weiter aufgewertet. Die Integration von Reichelt Elektronik kommt plangem&#228;ss voran. In der Zusammenarbeit von Distrelec und ELFA konnten wichtige Synergieprojekte bereits erfolgreich umgesetzt werden. So haben die beiden Unternehmen das Produktmanagement und die Katalogproduktion zusammengelegt und die Beschaffung schrittweise optimiert. Der zielgerichtete Ausbau des Sortiments und die verst&#228;rkte Vermarktung &#252;ber die Internetplattformen sind die zentralen Elemente der organischen Wachstumsstrategie. Dabei liegt der Fokus auf dem Ausbau der Marktposition in Osteuropa. Zus&#228;tzlich wird D&#228;twyler in der Katalogdistribution auch in Zukunft sich bietende Chancen f&#252;r strategiekonforme &#220;bernahmen nutzen.</p>
<p>Turnaround bei Maagtechnic auf gutem Weg<br />
Das Fachhandelsunternehmen Maagtechnic hat die 2009 eingeleiteten Restrukturierungen abgeschlossen. Die Zentralisierung der Lagerhaltung im modernen Logistikzentrum in D&#252;bendorf hat zu einer tieferen Kostenstruktur gef&#252;hrt. In Anbetracht des nach wie vor schwierigen Industrieumfelds hat das Unternehmen im ersten Halbjahr einen akzeptablen Betriebsgewinn erwirtschaftet. Die neu ausgerichtete Kunden- und Sortimentsstrategie wurde sukzessive eingef&#252;hrt. Parallel dazu hat Maagtechnic zur Steigerung der Nachfrage Projekte zur Sortiments- und Markterweiterung lanciert. Durch diverse Massnahmen in der Beschaffung konnte das Unternehmen im ersten Halbjahr die Bruttomarge halten.</p>
<p>Konzernbereich Technische Komponenten mit starken Marktpositionen<br />
F&#252;r den weiteren Verlauf des Jahres ist D&#228;twyler im Konzernbereich Technische Komponenten vorsichtig optimistisch. Dank den starken Marktpositionen und den wettbewerbsf&#228;higen Kostenstrukturen werden die D&#228;twyler Distributionsunternehmen von den Erholungstendenzen profitieren. Seit Anfang August wird der Konzernbereich Technische Komponenten neu von Markus Heusser gef&#252;hrt. Er hat CEO Paul J. H&#228;lg abgel&#246;st, der das seit 2004 bestehende Doppelmandat abgegeben hat und sich in Zukunft noch st&#228;rker auf die Gesamtf&#252;hrung der D&#228;twyler Gruppe konzentriert.</p>
<p>Konzernbereich Pharmazeutische Verpackungen auf stabilem Wachstumskurs<br />
Der Konzernbereich Pharmazeutische Verpackungen, der als Helvoet Pharma auftritt, festigte im ersten Semester 2010 seinen Wachstumskurs. Der Nettoumsatz stieg um 4.8% auf CHF 153.9 Mio. (VJ CHF 146.9 Mio.). Wechselkursbereinigt betrug das organische Wachstum 9.6%. Auf Stufe Betriebsergebnis (EBIT) resultierte eine Steigerung von 7.7% auf CHF 22.3 Mio. (VJ CHF 20.7 Mio.). Dies f&#252;hrte zu einer Erh&#246;hung der EBIT-Marge auf 14.5% (VJ 14.1%). Der W&#228;hrungseinfluss war unwesentlich. Die M&#228;rkte f&#252;r hochwertige pharmazeutische Verpackungskomponenten entwickeln sich weiterhin sehr positiv. Mit der neuen Reinraumfertigung “FirstLine” im belgischen Alken ist Helvoet Pharma optimal positioniert, um von diesem Trend zu profitieren. In den USA hat das Unternehmen eine vergleichbare, moderne Reinraumfertigung umgesetzt, validiert und in Betrieb genommen. Helvoet Pharma hat damit die Grundlage geschaffen, um die Wettbewerbsf&#228;higkeit im wichtigen amerikanischen Pharmamarkt weiter zu steigern. Parallel dazu sind die Projektarbeiten zum Bau einer Produktionsanlage in Indien angelaufen. Im zweiten Halbjahr muss als Folge der wirtschaftlichen Erholung mit anziehenden Kosten bei den Rohmaterialien gerechnet werden. Der hohe Auftragsbestand und die zahlreichen Neuprojekte in den hochwertigen biopharmazeutischen M&#228;rkten stimmen<br />
D&#228;twyler aber zuversichtlich, dass der Konzernbereich Pharmazeutische Verpackungen Umsatz und Ergebnis<br />
auch in der zweiten Jahresh&#228;lfte weiter entwickeln kann.</p>
<p>Konzernbereich Kabel mit leichtem Wachstum bei tieferen Bruttomargen<br />
Der Konzernbereich Kabel, der als D&#228;twyler Cables auftritt, vermochte die Ums&#228;tze im ersten Halbjahr 2010 in<br />
den meisten Absatzgebieten zu steigern. In Deutschland und im Binnenmarkt China konnte gar ein &#252;berdurchschnittliches Wachstum verbucht werden. Weiterhin schwach blieben die Verk&#228;ufe jedoch in Zentral- und Osteuropa sowie im Mittleren Osten. Insgesamt erh&#246;hte sich der Nettoumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 10.8% auf CHF 119.0 Mio. (VJ CHF 107.4 Mio.). Wechselkursbereinigt betrug das Wachstum 13.4%. Auf der Basis der Kupferpreise aus der Vorjahresperiode stieg der Nettoumsatz um 4.0%. Die Bruttomargen standen im ersten Halbjahr 2010 stark unter Druck. Ursachen waren der massive Einbruch des Euro im Vergleich zum Schweizer Franken sowie der rasche Anstieg der Kupferpreise. Auf Stufe Betriebsergebnis (EBIT) resultierte ein R&#252;ckgang um 11.6% auf CHF 6.1 Mio. (VJ CHF 6.9 Mio.). Dies entspricht einer EBIT-Marge von 5.1% (VJ 6.4%). Der W&#228;hrungsverlust belief sich auf CHF 1.2 Mio. (VJ W&#228;hrungsgewinn von CHF 0.3 Mio.). Im EBIT enthalten sind Ertr&#228;ge aus Verk&#228;ufen von nichtbetriebsnotwendigen Liegenschaften von CHF 1.1 Mio. (VJ CHF 2.4 Mio.). Im Rahmen der neuen Gesamtstrategie konnte D&#228;twyler Cables als Generalunternehmer erste Turnkey-Projekte im Bereich Glasfasernetzwerke akquirieren. Angesichts der damit verbundenen Personal-Vorinvestitionen leisteten diese Auftr&#228;ge in der Berichtsperiode noch keinen namhaften Ergebnisbeitrag, haben aber zuk&#252;nftiges Potenzial. Als Folge der voraussichtlich l&#228;ngerfristig anhaltenden Euro- Schw&#228;che ist D&#228;twyler Cables daran, die Strukturen und Prozesse in der Produktion und im Vertrieb im Detail zu analysieren und den erschwerten Rahmenbedingungen so schnell als m&#246;glich anzupassen. F&#252;r das zweite Halbjahr rechnet D&#228;twyler im Konzernbereich Kabel mit einem leichten Marktwachstum, welches aber weiterhin durch W&#228;hrungseffekte und volatile Kupferpreise beeintr&#228;chtigt werden d&#252;rfte.</p>
<p>Konzernbereich Gummi mit kr&#228;ftiger Erholung<br />
Der Konzernbereich Gummi, der als D&#228;twyler Rubber auftritt, erzielte im ersten Halbjahr 2010 wesentliche Steigerungen bei Umsatz und Ergebnis. Die deutliche Erholung der Automobilindustrie und die weiterhin plangem&#228;sse Entwicklung des Grossauftrags aus der Konsumg&#252;terindustrie f&#252;hrten zu einem Anstieg des Nettoumsatzes um 25.0% auf CHF 77.1 Mio. (VJ CHF 61.7 Mio.). Der Wechselkurseinfluss war vernachl&#228;ssigbar. Die stark erh&#246;hte Kapazit&#228;tsauslastung bei gleichzeitig optimierter Kostenbasis f&#252;hrte zu einer deutlichen Steigerung der Ertragskraft. Die Verlagerung der Nafta-Produktionsst&#228;tte von den USA nach Mexiko konnte mit der Schliessung des US-Standorts Marion erfolgreich abgeschlossen werden. Dadurch entstand ein einmaliger positiver Effekt von CHF 1.7 Mio. Insgesamt stieg das Betriebsergebnis (EBIT) im Vergleich zum krisenbedingt schwachen Vorjahr um rund das Vierfache auf CHF 9.2 Mio. (VJ CHF 2.4 Mio.). Der W&#228;hrungsverlust auf Stufe EBIT belief sich auf CHF 1.1 Mio. (VJ W&#228;hrungsgewinn von CHF 0.1 Mio.). Die EBIT-Marge verbesserte sich von 3.9% auf 11.9%. F&#252;r das zweite Semester rechnet D&#228;twyler im Konzernbereich Gummi mit einer weiterhin hohen Auslastung. Die Ergebnisentwicklung wird zunehmend durch die volatilen Devisenm&#228;rkte, insbesondere den starken Schweizer Franken, sowie den steigenden Rohstoffpreisen beeinflusst.</p>
<p>Ausblick<br />
F&#252;r das Gesamtjahr ist D&#228;twyler optimistisch und rechnet mit einer weiterhin stabilen Entwicklung der Nachfrage. Inklusive der erstmaligen Konsolidierung von Reichelt Elektronik sollte die Gruppe trotz einem traditionell schw&#228;cheren zweiten Halbjahr einen Nettoumsatz von mindestens CHF 1&#8217;300 Mio. erreichen. Tendenziell steigende Rohstoffpreise und ein anhaltend schwacher Euro werden sich im zweiten Halbjahr negativ auf die Bruttomarge auswirken. Das Management ist aber zuversichtlich, dass die D&#228;twyler Gruppe aufgrund der starken Marktpositionen und den wettbewerbsf&#228;higen Kostenstrukturen auch im Gesamtjahr im fr&#252;her definierten Zielband f&#252;r die EBIT-Marge von 8% bis 12% liegen wird.</p>
<p>D&#228;twyler Gruppe (www.daetwyler.ch)<br />
Die D&#228;twyler Gruppe ist ein international ausgerichteter Multi-Nischenplayer, t&#228;tig als industrieller Zulieferer und Distributor technischer und elektronischer Komponenten. Dabei konzentriert sich die Gruppe auf attraktive Nischen, die eine Erh&#246;hung der Wertsch&#246;pfung sowie nachhaltig profitables Wachstum erm&#246;glichen. Mit den vier  Konzernbereichen Technische Komponenten, Pharmazeutische Verpackungen, Kabel und Gummi fokussiert sich D&#228;twyler auf die M&#228;rkte Industrie, Pharma und Datacom. Innovative L&#246;sungen und die Positionierung als kompetenter Entwicklungspartner der Kunden bilden die Pfeiler der Strategie. Mit &#252;ber 40 operativen Gesellschaften, Verk&#228;ufen in &#252;ber 80 L&#228;ndern und rund 4&#8217;600 Mitarbeitenden erwirtschaftet die D&#228;twyler Gruppe einen Umsatz von rund CHF 1&#8217;300 Mio. Die Gruppe ist seit 1986 an der SIX Swiss Exchange kotiert (Valoren-Nr. 3048677).</p>
<p>Quelle: <a title="daetwyler" href="http://www.daetwyler.ch" target="_blank">www.daetwyler.ch</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Straumann steigert Betriebsgewinn im ersten Halbjahr; Nettoumsatz in Lokalw&#228;hrungen um 4% auf CHF 392 Mio. erh&#246;ht</title>
		<link>http://www.schweiz.biz/2010/08/19/straumann-steigert-betriebsgewinn-im-ersten-halbjahr-nettoumsatz-in-lokalwaehrungen-um-4-auf-chf-392-mio-erhoeht/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 06:02:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (jr)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pharma/Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Halbjahresbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Halbjahresergebnis]]></category>
		<category><![CDATA[Straumann]]></category>

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		<description><![CDATA[Umsatz im zweiten Quartal um 5% (in Lokalw&#228;hrungen) angestiegen, getrieben von gr&#246;sseren Verkaufsvolumen bei Implantaten und einem h&#246;heren Anteil von Implantat-Systemen der neuen Generation (Bone Level und Roxolid®) Wachstum in allen Regionen, starkes Ergebnis in Nordamerika und im „Rest der Welt“ Verbesserte Betriebsgewinnmarge dank konsistenter Preispolitik und effektivem Kostenmanagement, trotz ung&#252;nstiger W&#228;hrungseinfl&#252;sse sowie h&#246;herer Investitionen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>Umsatz im zweiten Quartal um 5% (in Lokalw&#228;hrungen) angestiegen, getrieben von gr&#246;sseren Verkaufsvolumen bei Implantaten und einem h&#246;heren Anteil von Implantat-Systemen der neuen Generation (Bone Level und Roxolid®)</li>
<li>Wachstum in allen Regionen, starkes Ergebnis in Nordamerika und im „Rest der Welt“</li>
<li>Verbesserte Betriebsgewinnmarge dank konsistenter Preispolitik und effektivem Kostenmanagement, trotz ung&#252;nstiger W&#228;hrungseinfl&#252;sse sowie h&#246;herer Investitionen in Vertrieb und Innovation</li>
<li>Solider Free Cashflow (CHF 80 Mio.) trotz h&#246;herem Nettoumlaufverm&#246;gen aufgrund gestiegener Verk&#228;ufe</li>
<li>Erwartungen f&#252;r das ganze Jahr best&#228;tigt (unter Vorbehalt weiterer ung&#252;nstiger W&#228;hrungseinfl&#252;sse und unvorhergesehener Ereignisse)</li>
</ul>
<p><strong>KENNZAHLEN</strong></p>
<table>
<thead>
<tr>
<th align="left" valign="top"><strong>(in Mio. CHF)</strong></th>
<th align="right" valign="top"><strong>H1, 2010</strong></th>
<th align="right" valign="top"><strong>H1, 2009</strong></th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td align="left" valign="top"><strong>Nettoumsatz</strong></td>
<td align="right" valign="top"><strong>392.4</strong></td>
<td align="right" valign="top"><strong>384.1</strong></td>
</tr>
<tr>
<td align="left" valign="top">Ver&#228;nderung in %</td>
<td align="right" valign="top">2.2</td>
<td align="right" valign="top">(6.9)</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" valign="top">Ver&#228;nderung in Lokalw&#228;hrungen in %</td>
<td align="right" valign="top">4.2</td>
<td align="right" valign="top">(3.3)</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" valign="top"><strong>Bruttogewinn</strong></td>
<td align="right" valign="top"><strong>314.6</strong></td>
<td align="right" valign="top"><strong>306.5</strong></td>
</tr>
<tr>
<td align="left" valign="top">Marge in % </td>
<td align="right" valign="top">80.2</td>
<td align="right" valign="top">79.8</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" valign="top">Ver&#228;nderung in % </td>
<td align="right" valign="top">2.6</td>
<td align="right" valign="top">(9.7)</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" valign="top"><strong>Betriebsgewinn (EBIT)</strong></td>
<td align="right" valign="top"><strong>98.8</strong></td>
<td align="right" valign="top"><strong>93.8</strong></td>
</tr>
<tr>
<td align="left" valign="top">Marge in % </td>
<td align="right" valign="top">25.2</td>
<td align="right" valign="top">24.4</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" valign="top">Ver&#228;nderung in % </td>
<td align="right" valign="top">5.3</td>
<td align="right" valign="top">(21.7)</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" valign="top"><strong>Reingewinn der Periode</strong></td>
<td align="right" valign="top"><strong>82.0</strong></td>
<td align="right" valign="top"><strong>84.6</strong></td>
</tr>
<tr>
<td align="left" valign="top">Marge in % </td>
<td align="right" valign="top">20.9</td>
<td align="right" valign="top">22.0</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" valign="top">Ver&#228;nderung in % </td>
<td align="right" valign="top">(3.1)</td>
<td align="right" valign="top">(15.8)</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" valign="top"><strong>Free Cashflow</strong>1</td>
<td align="right" valign="top"><strong>80.3</strong></td>
<td align="right" valign="top"><strong>91.8</strong></td>
</tr>
<tr>
<td align="left" valign="top">Marge in % </td>
<td align="right" valign="top">20.5</td>
<td align="right" valign="top">23.9</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" valign="top"><strong>Gewinn pro Aktie (unverw&#228;ssert, in CHF)</strong></td>
<td align="right" valign="top"><strong>5.24</strong></td>
<td align="right" valign="top"><strong>5.43</strong></td>
</tr>
<tr>
<td align="left" valign="top">Ver&#228;nderung in % </td>
<td align="right" valign="top">(3.5)</td>
<td align="right" valign="top">(15.8)</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" valign="top"><strong>Anzahl Mitarbeitende (per 30. Juni)</strong></td>
<td align="right" valign="top"><strong>2268</strong></td>
<td align="right" valign="top"><strong>2161</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Basel, 19. August 2010: In einem weiterhin tr&#228;gen Marktumfeld meldete die Straumann-Gruppe heute ein Umsatzwachstum von 4% (in LW) f&#252;r das erste Halbjahr 2010. Damit erwirtschaftete sie einen auf CHF 392 Mio. gestiegenen Nettoumsatz. Das Wachstum im zweiten Quartal beschleunigte sich auf 5% (in LW). Die Anzahl Handelstage war gleich wie im Vorjahr; es gab 2010 keine wesentlichen Akquisitionseffekte. Die St&#228;rke des Schweizer Frankens gegen&#252;ber dem Euro und anderen W&#228;hrungen f&#252;hrte zu einem negativen W&#228;hrungseffekt von 2 Prozentpunkten. Der Nettoumsatz wuchs somit um 2% in Schweizer Franken.</p>
<p>Weitere Kosteneffizienzmassnahmen und eine verbesserte Produktionsleistung steigerten die EBITDA-Marge auf &#252;ber 31%. Der Betriebsgewinn (EBIT) erreichte CHF 99 Mio., die EBIT-Marge stieg trotz negativer W&#228;hrungseffekte auf &#252;ber 25%. Ein negatives Nettofinanzergebnis dr&#252;ckte den Gewinn pro Aktie vor Verw&#228;sserung auf CHF 5.24; dennoch belief sich der Reingewinn auf CHF 82 Mio., was einer Marge von 21% entspricht.</p>
<p>Beat Spalinger, President &#038; CEO, erl&#228;uterte: «Dieser Erfolgsausweis stimmt trotz des sehr schwierigen Umfelds mit unserer Prognose &#252;berein. Die Ergebnisse wurden von h&#246;heren Verkaufsvolumen bei den Implantaten getrieben. Neue langfristige Studiendaten belegen die Qualit&#228;t unserer etablierten Produkte, und wir haben Innovationen f&#252;r unsere Kunden auf der ganzen Welt hervorgebracht. Diese Errungenschaften und unsere Dienstleistungen erm&#246;glichten es uns, eine konsequente und transparente Preisgestaltung beizubehalten. Wir konnten unsere Margen verbessern und gehen davon aus, dass sich unsere im Februar ver&#246;ffentlichten Annahmen f&#252;r das Gesamtjahr best&#228;tigen werden – vorausgesetzt, dass es zu keinen zus&#228;tzlichen unerwarteten negativen W&#228;hrungseffekten kommt.»</p>
<p><strong>UMSATZENTWICKLUNG</strong></p>
<p>W&#228;hrend des Abschwungs f&#252;hrten hohe Arbeitslosigkeit, begrenzter Zugang zu Krediten sowie das schlechte Konsumklima zu weniger Patientenbesuchen in Zahnarztpraxen. Komplexe Behandlungen wurden zum Teil aufgeschoben. Neueste Zahlen deuten jedoch darauf hin, dass sich der Markt f&#252;r Zahnersatz langsam vom beispiellosen Wirtschaftsabschwung des letzten Jahres erholt.</p>
<p>Das Implantatgesch&#228;ft von Straumann zeigte einerseits ein solides, von Volumenwachstum und Produkten der neuen Generation (Bone Level und Roxolid) getriebenes Ergebnis. Die gestiegene Nachfrage nach regenerativen Produkten trug ebenfalls zum Nettoumsatzwachstum bei. Das CADCAM-Gesch&#228;ft anderseits verzeichnete geringere Ums&#228;tze als in der Vergleichsperiode des Vorjahres, haupts&#228;chlich aufgrund sinkender Nachfrage nach Laborscannern. Dies liegt an der Zur&#252;ckhaltung bei den Dentallaboren, unter den herrschenden Wirtschaftsbedingungen zu investieren sowie daran, dass Kunden die Einf&#252;hrung von Straumanns neuem Scanner- und CADCAM-System in der zweiten Jahresh&#228;lfte abwarten. Die Ums&#228;tze von CADCAM-Elementen stiegen im Gegensatz hierzu weiter an.</p>
<p><strong>Innovation und herausragende klinische Studienergebnisse unterst&#252;tzen Wachstum</strong><br />
Gegen Ende des ersten Quartals wurden beeindruckende langfristige Daten zu Straumanns SLA-Implantaten pr&#228;sentiert. Die Resultate stammen aus der ersten randomisierten kontrollierten klinischen Studie, welche Zehnjahresdaten eines derzeit im Handel erh&#228;ltlichen Schraubenimplantates mit rauer Oberfl&#228;che beinhaltet2.</p>
<p>Weitere Zehnjahresdaten aus anderen Studien werden demn&#228;chst pr&#228;sentiert. Sie f&#252;gen sich in die Reihe langfristiger klinischer Ergebnisse, welche das Implantatsystem und die Oberfl&#228;chentechnologie von Straumann wissenschaftlich abst&#252;tzen. Dies ist deshalb von Bedeutung, da Implantatoberfl&#228;chen und -design zunehmend ins Blickfeld kritischer Betrachtung gelangen.</p>
<p><strong>Roxolid setzt neue Massst&#228;be</strong><br />
Die Erfolgsgeschichte von Roxolid-Implantaten mit kleinem Durchmesser setzt sich weiter fort – nicht nur hinsichtlich der weiter zunehmenden Verbreitung im Markt, sondern auch aufgrund klinischer Ergebnisse und der Anerkennung durch unabh&#228;ngige Experten. Roxolid erlangte weitere Zulassungen, und an wichtigen Kongressen weltweit wurden Forschungsergebnisse pr&#228;sentiert. Zur Unterst&#252;tzung des laufenden klinischen Programms wurden im zweiten Quartal neue Studien an Zentren rund um die Welt begonnen. Im Mai erhielt Roxolid den «Medical Device Technology of the Year Award» 2009 – eine von Frost &#038; Sullivan f&#252;r Best Practices im Bereich Innovation vergebene Auszeichnung.</p>
<p><strong>Fortschritte in digitaler Zahnheilkunde</strong><br />
Im ersten Quartal pr&#228;sentierte Straumann eine Reihe von digitalen L&#246;sungen aus integrierten Technologien und Dienstleistungen; sie beinhalten intra-orale Scanner, computergef&#252;hrte Chirurgie und ein neues CADCAM-System.</p>
<p>Im zweiten Quartal wurden die intra-oralen iTero-Scanner am europ&#228;ischen Markt eingef&#252;hrt, f&#252;r welchen Straumann die exklusiven Vertriebsrechte besitzt. Intra-orales Scanning ersetzt das unangenehme und weniger pr&#228;zise Verfahren f&#252;r einen konventionellen Abdruck. Dem Zahnarzt wird damit die Anfertigung einer 3D-Abbildung der Z&#228;hne des Patienten mit einem digitalen Scanner in dessen Mund erm&#246;glicht. Gleichzeitig mit dieser Markteinf&#252;hrung gab Straumann eine neue Software frei, welche die iTero-Scanner mit dem CADCAM-System von Straumann verbindet. Da es sich hierbei um einen neuen Gesch&#228;ftszweig handelt, musste die Gruppe die erforderlichen Systeme und die notwendige Organisation aufbauen, w&#228;hrend dessen Beitrag zum Nettoumsatz sukzessive zunehmen wird.</p>
<p>Ein weiterer H&#246;hepunkt war die Einf&#252;hrung des 2009 erworbenen Systems f&#252;r gef&#252;hrte Chirurgie, welches mit zahlreichen neuen Funktionen unter der Marke Straumann in ersten europ&#228;ischen M&#228;rkten und den USA lanciert wurde.</p>
<p>Die dritte Komponente der digitalen L&#246;sungen von Straumann ist ein neues CADCAM-System, das an verschiedenen wichtigen Fachtreffen vorgestellt wurde. Es beinhaltet einen neuen Laborscanner sowie Software, die im weiteren Jahresverlauf am Markt eingef&#252;hrt werden sollen. Das neue CADCAM-Sortiment wird zahngetragene (Inlays, Onlays usw.) und implantatgetragene (verschraubte Br&#252;cken usw.) restaurative Anwendungen umfassen.</p>
<p><strong>Erg&#228;nzung des regenerativen Sortiments</strong><br />
Der innovativen PEG-Membran f&#252;r die gef&#252;hrte Knochenregeneration – sie erg&#228;nzt das regenerative Sortiment von Straumann – wurde an wichtigen Fachtreffen grosses Interesse entgegengebracht. Zur Unterst&#252;tzung des Produktes wurden in laufenden klinischen Multicenterstudien weitere Daten gesammelt. Da in Europa und den USA die klinischen Ziele erreicht und die Zulassungen erteilt wurden, ist das Produkt auf dem Weg, im weiteren Jahresverlauf schrittweise am Markt eingef&#252;hrt zu werden.</p>
<p><strong>Anhaltendes Engagement in Forschung und Entwicklung</strong><br />
Mit dem weiteren Vorantreiben evidenzbasierter Behandlung und Innovation stiegen im ersten Halbjahr 2010 die Investitionen von Straumann in Forschung und Entwicklung auf ein Rekordniveau. Gleichzeitig hielt die Gruppe an ihrem Engagement zur F&#246;rderung unabh&#228;ngiger Forschung fest. Dies zeigte sich bei der Verleihung des André Schroeder-Forschungspreises – einer der renommiertesten Auszeichnungen in der Zahnheilkunde – und dem neu geschaffenen IADR/Straumann Award for Periodontal Regenerative Medicine. Die Preise wurden im April bzw. im Juli verliehen und sind zusammen mit insgesamt CHF35&#8217;000.- dotiert.</p>
<p><strong>Ergebnisse in den regionen</strong></p>
<p><strong>Stabiler Fortschritt in Europa</strong><br />
Alle Regionen erwirtschafteten ein Umsatzwachstum im ersten Halbjahr 2010, wobei der Anstieg in Europa bescheidener ausfiel. Der Nettoumsatz in der Region wuchs um 3% (LW) auf CHF 242 Mio. (62% des Gruppentotals). Die Schw&#228;che des Euro und des britischen Pfunds gegen&#252;ber dem Schweizer Franken f&#252;hrte zu einem negativen W&#228;hrungseffekt von fast 4 Prozentpunkten. Im zweiten Quartal beschleunigte sich das Wachstum leicht auf 4% (in LW).</p>
<p>Im gewichtigen deutschen Markt &#252;bertrafen die Ums&#228;tze das Vergleichsniveau des ersten Halbjahres 2009. Frankreich, Grossbritannien und der iberische Markt erwirtschafteten ein Umsatzwachstum, w&#228;hrend der Umsatz in Italien leicht zur&#252;ckging.</p>
<p><strong>Starkes Ergebnis in Nordamerika</strong><br />
Nach einem weiteren ermutigenden Quartal meldete die Gruppe f&#252;r das erste Halbjahr einen Anstieg des Nettoumsatzes in Nordamerika um 8% (in LW). W&#228;hrungseffekte reduzierten das Wachstum in Schweizer Franken auf 6%. Der Nettoumsatz von Straumann in den USA und Kanada belief sich auf CHF 85 Mio. bzw. 22% des Gruppentotals. Neue Implantatprodukte (Bone Level und Roxolid), Sortimentserweiterungen und die Vergr&#246;sserung des Verkaufsteams f&#252;r regenerative Produkte erm&#246;glichten es Straumann, neue Kunden zu gewinnen und ihre Position in der Region zu st&#228;rken.</p>
<p><strong>Positiver Trend in Asien/Pazifik</strong><br />
Die Region Asien/Pazifik trug 13% respektive CHF 52 Mio. zum Nettoumsatz der Gruppe bei. Dies entspricht einem Anstieg um 3% (in LW) im Vergleich zum ersten Halbjahr 2009. Der positive W&#228;hrungseffekt – haupts&#228;chlich wegen der St&#228;rke des japanischen Yen – hob das Wachstum auf 7% in Schweizer Franken. Das dynamische Wachstum in China und positive Entwicklungen in Korea vermochten das schwache Ergebnis in Japan, wo sich der Markt generell weiter abschw&#228;chte, mehr als auszugleichen. Das Ergebnis war auch gepr&#228;gt von grossen Bestellvolumen regionaler Vertriebspartner, nachdem in der Rezession die Lagerbest&#228;nde reduziert wurden. Ein weiterer H&#246;hepunkt in der Region war die k&#252;rzlich erfolgte Zulassung von SLActive® Bone Level-Implantaten in Taiwan.</p>
<p><strong>Solides Wachstum im „Rest der Welt“</strong><br />
Der Nettoumsatz im Rest der Welt stieg um 16% (in LW) auf CHF 14 Mio. respektive 3% vom Nettoumsatz der Gruppe, was die positive Grundnachfrage nach Straumann-L&#246;sungen widerspiegelt, vor allem in Brasilien und Mexiko. Die Wechselkurse f&#252;r die Region entwickelten sich g&#252;nstig und hoben das Wachstum in Schweizer Franken auf 23%.</p>
<p><strong>Operative und finanzielle Situation</strong></p>
<p><strong>Effektives Kostenmanagement</strong><br />
Die Kombination aus h&#246;herem Umsatz, gr&#246;sseren Volumina und entsprechendem Kostenmanagement liess die Bruttogewinnmarge trotz insgesamt negativer W&#228;hrungseffekte von 40 Basispunkten die Schwelle von 80% &#252;berschreiten. Ohne diese W&#228;hrungseffekte betrug das Margenwachstum 80 Basispunkte.</p>
<p>Fokussiertes Kostenmanagement und Wechselkurseffekte wirkten sich g&#252;nstig auf die Vertriebs- und Verwaltungskosten aus, die mehr oder weniger stabil bei CHF 195 Mio. blieben – trotz Investitionen in Marketing und Verkauf, haupts&#228;chlich Personal f&#252;r CADCAM- und regenerative Produkte. Dies war der massgebliche Treiber hinter dem Anstieg der Mitarbeiterzahl um 5% auf 2&#8217;268. In Verh&#228;ltnis zum Nettoumsatz gingen die Vertriebs- und Verwaltungskosten um 90 Basispunkte auf 50% zur&#252;ck.</p>
<p>Die Forschungs- und Entwicklungskosten stiegen auf CHF 23 Mio., was Ausdruck der Gruppenstrategie ist, trotz des ung&#252;nstigen Marktumfelds in Innovation zu investieren. Die Ausgaben entsprechen 6% des Nettoumsatzes und positionieren Straumann an der Spitze der Branche.</p>
<p>Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation stieg um CHF 4 Mio. auf CHF 123 Mio., haupts&#228;chlich dank der Verbesserung der Bruttogewinnmarge. Die EBITDA-Marge belief sich auf 31%.</p>
<p><strong>Operative Marge w&#228;hrungsbereinigt um 170 Basispunkte verbessert</strong><br />
Nach Amortisation und Abschreibungen in H&#246;he von CHF 24 Mio. belief sich der Betriebsgewinn (EBIT) auf CHF 99 Mio. Die EBIT-Marge stieg auf 25%, 80 Basispunkte h&#246;her als im ersten Halbjahr des Vorjahres. Bereinigt um negative W&#228;hrungseffekte verbesserte sich die Marge um 170 Basispunkte.</p>
<p>Das Nettofinanzergebnis belief sich auf minus CHF 4 Mio., im Wesentlichen verursacht durch Verluste auf Devisen- und gr&#246;sstenteils unrealisierten Absicherungsgesch&#228;ften. Der Steueraufwand belief sich auf CHF 13 Mio. (CHF 2 Mio. weniger als im ersten Halbjahr 2009), was einem Steuersatz von 14% entspricht. Der k&#252;nftig zu erwartende Steuersatz liegt weiterhin im Bereich von 16 bis 17%.</p>
<p>Aufgrund all dieser Effekte belief sich der Reingewinn im ersten Halbjahr 2010 auf CHF82Mio., was einer Marge von 21% und einem Gewinn pro Aktie vor Verw&#228;sserung von CHF5.24 entspricht.</p>
<p><strong>H&#246;heres Nettoumlaufverm&#246;gen dr&#252;ckt auf operativen Cashflow</strong><br />
Der Geldfluss aus operativer Gesch&#228;ftst&#228;tigkeit ging um 16% auf CHF 90 Mio. zur&#252;ck, haupts&#228;chlich aufgrund einer durch h&#246;here Verk&#228;ufe getriebenen absoluten Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungsausst&#228;nde in Tagen verringerten sich zur Jahresmitte um 2 auf 53 Tage.</p>
<p>Mit CHF 10 Mio. lagen die Investitionen weit unter denen des ersten Halbjahres 2009. Dank der Produktionsausweitung in den vergangenen Jahren waren niedrigere Kapitalinvestitionen in Sachanlagen und Software erforderlich.</p>
<p>Der Free Cashflow belief sich auf CHF 80 Mio., was einer Marge von 21% entspricht. Im Berichtszeitraum gab es keine akquisitionsbedingten Investitionen.</p>
<p>Der Geldabfluss aus Finanzierungst&#228;tigkeit betrug nach Auszahlung der ordentlichen Dividende von CHF 59 Mio. und dem Erl&#246;s von CHF 3 Mio. aus dem Verkauf eigener Aktien insgesamt CHF 56 Mio.</p>
<p>Im Ergebnis beliefen sich die liquiden Mittel am 30. Juni 2010 auf CHF 279 Mio. Zusammen mit einer hohen Profitabilit&#228;t (ROE = 28%) verleiht dies der Gruppe einen hohen Grad an Flexibilit&#228;t.</p>
<p><strong>AUSBLICK (unter Vorbehalt unvorgesehener Ereignisse)</strong></p>
<p>In einem nach wie vor unsicheren Wirtschaftsumfeld erwartet Straumann f&#252;r 2010 weiterhin ein Marktwachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich.</p>
<p>Aufgrund ihrer klinisch bew&#228;hrten, innovativen Produkte, organisatorischen St&#228;rke, Marktpr&#228;senz sowie differenzierter Dienstleistungen ist die Gruppe &#252;berzeugt, ein &#252;berdurchschnittliches Wachstum zu erzielen. Mit dem Anspruch «simply doing more» f&#252;r Kunden und Patienten wird sie auch 2010 in alle Gesch&#228;ftsbereiche, in ihre Innovationspipeline sowie in ihre Marketing- und Vertriebsorganisation investieren, um &#252;berlegene Behandlungsl&#246;sungen und Dienstleistungen anzubieten.</p>
<p>All dies ber&#252;cksichtigend und unter der Annahme, dass es keine weiteren unerwarteten negativen W&#228;hrungseffekte geben wird, erwartet die Gruppe f&#252;r das Gesamtjahr 2010 einen Umsatz (in Schweizer Franken) und eine operative Marge auf mindestens dem gleichen Niveau wie im Vorjahr – trotz zus&#228;tzlicher Betriebsaufwendungen in der zweiten Jahresh&#228;lfte in Zusammenhang mit der Einf&#252;hrung neuer Produkte/Technologien in den Bereichen Digitalisierung und Regeneration.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.straumann.com/de-HQ/com-index/com-media-relations/ci_media_releases.htm" target="_blank">Straumann</a></p>
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		<title>Erfolgreiches erstes Semester: Wachstum in die Zukunft investiert (Galencia-Gruppe)</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 09:23:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (dt)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pharma/Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Galenica AG]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[Erfolgreiches erstes Semester: Wachstum in die Zukunft investiert Die Galenica Gruppe blickt auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2010 zur&#252;ck und dies trotz eines schwierigen Umfelds. Der Nettoumsatz stieg um 12,5% auf CHF 1‘526,8 Mio. Erstmals in dieser Periode integriert sind die Verk&#228;ufe von OM Pharma und Sun Store. Da die Gruppe das Gewinnwachstum 2010 wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erfolgreiches erstes Semester: Wachstum in die Zukunft investiert<br />
Die Galenica Gruppe blickt auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2010 zur&#252;ck und dies trotz eines schwierigen Umfelds. Der Nettoumsatz stieg um 12,5% auf CHF 1‘526,8 Mio. Erstmals in dieser Periode integriert sind die Verk&#228;ufe von OM Pharma und Sun Store. Da die Gruppe das Gewinnwachstum 2010 wie geplant vollumf&#228;nglich in zukunftsgerichtete Projekte investiert, betrug der EBITDA CHF 217,5 Mio. (+2,9%) und der EBIT CHF 164,1 Mio. (+11,3%). Der  Gruppengewinn bewegte sich mit CHF 117,4 Mio. auf Vorjahresniveau (+1,3%). F&#252;r das Jahr 2010 prognostiziert die Galenica Gruppe einen Gewinn in Vorjahresh&#246;he und best&#228;tigt damit ihr Wachstumsziel. Das Gewinnwachstum wird in klinische Studien und in die Vermarktung von Ferinject® investiert.</p>
<p>Ferinject® durchlief das Mutual Recognition Procedure von weiteren 11 europ&#228;ischen L&#228;ndern in Rekordzeit und ist mittlerweile in 16 L&#228;ndern zugelassen. Mehrere klinische Studien in verschiedenen therapeutischen Bereichen bewiesen das grosse Potenzial, das in diesem Medikament steckt. Der Phosphatbinder PA21 hat in der klinischen Phase II sehr vorteilhaft abgeschnitten. Vifor Pharma wird die Phase III Studien in Europa und den USA durchf&#252;hren.<br />
Galexis hat mit Procter&amp;Gamble Prestige Products einen Exklusivvertrag f&#252;r den Vertrieb von Parfum- und Kosmetikartikeln in der Schweiz abgeschlossen. Das Apothekennetz von GaleniCare ist weiter gewachsen und umfasst mittlerweile 273 eigene Verkaufspunkte (+5) und 125 unabh&#228;ngige Partnerapotheken (+16).</p>
<p>GALENICA GRUPPE<br />
Galenica vermochte ihren Nettoumsatz im ersten Halbjahr 2010 um 12,5% auf CHF 1‘526,8 Mio. zu steigern. Dies obwohl der Druck zur Reduktion der Gesundheitskosten in vielen L&#228;ndern Europas massiv zugenommen hat, was die pharmazeutische Branche und mit ihr auch Galenica trifft. Zudem macht sich der hohe Schweizer Franken bei den Verk&#228;ufen im Ausland negativ bemerkbar. Die Verk&#228;ufe von Januar bis Juni 2010 von OM Pharma und Sun Store sind erstmals konsolidiert. Sie machen 11,9% des Wachstums aus. Aufgrund der beschlossenen Reinvestition des  Gewinnwachstums in Projekte zur Sicherung der Zukunft beliefen sich das konsolidierte Betriebsergebnis vor  Abschreibungen (EBITDA) auf CHF 217,5 Mio. (+2,9%) und das Betriebsergebnis nach Abschreibungen (EBIT) auf CHF 164,1 Mio. (+11,3%). Daraus resultierte ein konsolidierter Gewinn von CHF 117,4 Mio. (+1,3%). Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle G&#252;ter betrugen im ersten Halbjahr 2010 CHF 36,1 Mio., was einem Plus von +14,6% gegen&#252;ber dem Vorjahr entspricht.</p>
<p>PHARMA<br />
Der Gesch&#228;ftsbereich Pharma erwirtschaftete einen Umsatz von CHF 286,8 Mio. (+35,8%). Darin erstmals ber&#252;cksichtigt sind die Verk&#228;ufe von OM Pharma. Pharmapolitische Herausforderungen in vielen L&#228;ndern sowie der starke Schweizer Franken beeinflussten die Verkaufszahlen negativ. Aufgrund strategisch bedeutender, hoher Investitionen in Forschung &amp; Entwicklung sowie Marketing &amp; Verkauf nahm der EBITDA um 10,4% auf CHF 162,9 Mio. ab. Der EBIT sank leicht auf CHF 129,3 Mio. (-2,9%).</p>
<p>Vifor Pharma Rx<br />
Die Verk&#228;ufe der intraven&#246;sen Eisenprodukte Ferinject® und Venofer® entwickelten sich ausgezeichnet und stiegen um 24,8% auf CHF 126,2 Mio.; in der Schweiz erreichten die Verk&#228;ufe CHF 18,5 Mio. (+15,2%). Die globalen Ums&#228;tze des oralen Produkts Maltofer® betrugen CHF 25,8 Mio. (+8,7%). Vifor Pharma hat damit ihre Stellung als weltweite Marktf&#252;hrerin im Bereich der Eisenpr&#228;parate weiter gefestigt. Ohne Ber&#252;cksichtigung der Eisenmedikamente generierte die Gesch&#228;ftseinheit Rx in der Schweiz einen Umsatz von CHF 24,4 Mio. (+25,1%) auf vergleichbarer Basis. CellCept wird in den USA durch Nachahmerprodukte bedr&#228;ngt; wie erwartet sanken die Lizenzeinnahmen aus diesem Produkt entsprechend um 41,4% auf CHF 102,9 Mio.</p>
<p>Ferinject®: Starkes Wachstum und exzellente Studienresultate. In allen M&#228;rkten, in denen Ferinject® eingef&#252;hrt ist, weist das Produkt ein starkes Wachstum auf. Vifor Pharma hat das Mutual Recognition-Verfahren (MRP) f&#252;r Ferinject® in 11 weiteren europ&#228;ischen L&#228;ndern abgeschlossen; in Frankreich, Island und Malta ist das Pr&#228;parat bereits  zugelassen. Um die medizinische Evidenz f&#252;r die Wirksamkeit von Ferinject® in Indikationsbereichen ausserhalb der Dialyse aufzubauen, f&#252;hrt Vifor Pharma neun klinische Studien in sieben verschiedenen Therapiegebieten durch. Die klinische Phase der Gastroenterologie-Studie FERGI-COR ist abgeschlossen und hat die Wirksamkeit sowie das vorteilhafte Sicherheits- und Vertr&#228;glichkeitsprofil von Ferinject® zur Korrektur der Eisenmangelan&#228;mie bei Patienten mit entz&#252;ndlicher Darmerkrankung eindr&#252;cklich bewiesen. In Zusammenarbeit mit Luitpold Pharmaceuticals, Inc., laufen die Arbeiten zur Registrierung von Ferinject® in den USA (unter dem Namen Injectafer®) plangem&#228;ss; das Einreichen des Zulassungsantrags ist f&#252;r 2012 vorgesehen.</p>
<p>Venofer®: Gesteigerter Marktanteil. Dank der Zusammenarbeit mit Fresenius Medical Care (FMC) stieg der Marktanteil von Venofer® in den USA trotz verst&#228;rkter Konkurrenz auf 69%. PA21: Kooperation mit FMC. Der Phosphatbinder PA21 hat in der Phase II-Studie ausgezeichnete Resultate gezeigt. Basierend auf den positiven Ergebnissen wird Vifor Pharma die Studien der Phase III in Europa und den USA durchf&#252;hren. In den USA erfolgen diese in Zusammenarbeit mit FMC, welche auch als Partnerin f&#252;r die zuk&#252;nftige Vermarktung des Produkts in den USA vorgesehen ist.</p>
<p>Vifor Pharma Consumer Healthcare<br />
Im ersten Halbjahr 2010 erh&#246;hte sich der Umsatz der Consumer Healthcare Produkte von Vifor Pharma – unter erstmaliger Ber&#252;cksichtigung der Verk&#228;ufe von OM Pharma – um 94,8% auf CHF 110,4 Mio. Die Integration von OM Pharma verl&#228;uft nach Plan. In der Schweiz wurde ein gemeinsames Verkaufsteam f&#252;r die Produkte von OM Pharma und Vifor Pharma gebildet. Schweiz. Der in der Schweiz erzielte Umsatz betrug CHF 37,7 Mio. Die OTC-Produkte wuchsen um 1,2%, w&#228;hrend im gleichen Zeitraum der Schweizer OTC-Markt um 1,7% zur&#252;ckging. In der Schweiz wurde Equazen IQ™ in einer fl&#252;ssigen Form lanciert. Die Verk&#228;ufe des neuen Perskindol® Active Patch &#252;bertrafen die Erwartungen. Die Antibrumm®-Linie wurde um ein Spezialprodukt gegen Zecken erweitert. Vifor Pharma brachte mit Revalid N® eine st&#228;rkende und aufbauende Haarpflegelinie neu auf den Markt, die Ampullen, Shampoo und Kapseln umfasst.</p>
<p>Export. Der starke Schweizer Franken beeintr&#228;chtigte die Exportums&#228;tze, die sich auf CHF 72,6 Mio. beliefen.</p>
<p>LOGISTICS<br />
Mit CHF 985,4 Mio. blieb der Umsatz von Galexis, Alloga und Unione Farmaceutica Distribuzione nicht auf Vorjahresniveau, wobei sich besonders die Preis- und Margensenkungsmassnahmen des Bundes auswirkten. Ebenso sind die Verk&#228;ufe von Globomedica, die durch ein Management-buyout aus der Galenica Gruppe herausgel&#246;st wurde, nicht mehr ber&#252;cksichtigt. Dank der Leistungssteigerung bei Galexis und der erfolgreichen Integration von Globopharm sowie dem Verkauf einer nichtbetrieblichen Liegenschaft stieg der EBIT auf CHF 12,9 Mio. und der ROS auf 1,3%.</p>
<p>Exklusivvertrag mit P&amp;G Prestige Products<br />
Procter&amp;Gamble Prestige Products beauftragt Galexis seit 1. Juli 2010 mit dem Vertrieb ihrer Parf&#252;m- und Kosmetikartikel in der Schweiz.</p>
<p>Die Integration von Globopharm in Alloga wurde Ende Mai abgeschlossen; s&#228;mtliche Partner werden nun von Burgdorf aus bedient.</p>
<p>RETAIL<br />
Der Umsatz des Gesch&#228;ftsbereichs Retail wuchs um 80,7% auf CHF 528,6 Mio. Erstmals ber&#252;cksichtigt wurden die Verk&#228;ufe von Sun Store, die 72,4% zum Umsatzanstieg beitrugen. Die Wachstumsstrategie bei gleichzeitiger Konzentration zahlt sich aus: Auch auf vergleichbarer Basis resultierte ein Umsatzplus von 8,3%, wovon 3% akquisitionsbedingt sind. Der EBIT betrug CHF 22,3 Mio. (+67,8%). Der Gesch&#228;ftsbereich vermochte also die schwierige Situation auf dem Schweizer Pharma- und Apothekenmarkt erfreulich gut zu meistern.</p>
<p>Wachsendes Apothekennetz<br />
Die Integration der Sun Store Apotheken verl&#228;uft planm&#228;ssig; erste Synergien in der Logistik, im Einkauf, bei den Finanzen und bei der IT wurden bereits umgesetzt.</p>
<p>Das Apothekennetz von GaleniCare umfasste Ende Juni 2010 273 eigene Verkaufspunkte und damit f&#252;nf mehr als Ende 2009. 125 unabh&#228;ngige Partnerapotheken (+16) arbeiten eng mit GaleniCare zusammen. MediService f&#252;hrte im Pharma Care Konzept neue medizinische Dienstleistungen f&#252;r ausgew&#228;hlte Patientengruppen in den Bereichen Onkologie, Cystische Fibrose und Stoffwechselkrankheiten ein.</p>
<p>&#220;BRIGE: HEALTHCARE INFORMATION<br />
Der Umsatz von HealthCare Information stieg um 3,1% auf CHF 24,0 Mio. Der EBIT belief sich auf CHF 3,3 Mio. (+54,0%).</p>
<p>Erh&#246;hte Nachfrage<br />
Dank einer wachsenden Sensibilit&#228;t gegen&#252;ber der Medikationssicherheit in den Spit&#228;lern und der verst&#228;rkten Anstrengungen der Versicherer zur Eind&#228;mmung der Kosten erh&#246;hte sich die Nachfrage nach den INDEX-Produkten von e-mediat. Die Praxismanagementsoftware TriaMed® wird bereits bei rund 600 Mandanten eingesetzt. Mit durchschnittlich zwei bis drei Installationen pro Woche hat sich der Roll-out von TriaPharm® in den Amavita Apotheken deutlich intensiviert.#</p>
<p>AUSBLICK 2010<br />
Galenica Gruppe<br />
Der Umsatz von Galenica wird weiterhin vom global wachsenden politischen Druck auf das Gesundheitswesen und dem starken Schweizer Franken negativ beeinflusst. Dem gegen&#252;ber werden die Verkaufszahlen von Ferinject® weiter ansteigen. Die Zusammenarbeit mit Fresenius Medical Care wird intensiviert, was nicht zuletzt die Position von Venofer® im Bereich der Dialyse st&#228;rkt.</p>
<p>Da das Gewinnwachstum vollumf&#228;nglich in die Aktivit&#228;ten zur Aussch&#246;pfung bestehender Potenziale investiert wird, prognostiziert die Galenica Gruppe f&#252;r 2010 einen konsolidierten Gewinn in Vorjahresh&#246;he.</p>
<p>&#196;nderung in der Generaldirektion: Philippe Milliet verl&#228;sst die Galenica Gruppe Philippe Milliet, Leiter Generaldirektion Santé, hat entschieden, seine Karriere neu auszurichten und per 31. August 2010 von seiner Position als Generaldirektor zur&#252;ckzutreten. Er wird der Generaldirektion der Galenica Gruppe noch eine gewisse Zeit f&#252;r spezifische Mandate zur Verf&#252;gung stehen.</p>
<p>Der Verwaltungsrat dankt Philippe Milliet f&#252;r seinen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Galenica Gruppe und insbesondere der Generaldirektion Santé und bringt seine Wertsch&#228;tzung f&#252;r das berufliche Engagement, die grosse Kompetenz und die Qualit&#228;t der Arbeit von Philippe Milliet zum Ausdruck. Der Verwaltungsrat bedauert seinen R&#252;cktritt und w&#252;nscht ihm alles Gute f&#252;r seine Zukunft.</p>
<p>Die Leitung von HealthCare Information wird Jean-Claude Clemençon, Leiter Gesch&#228;ftsbereich Logistics, unterstellt. Die Leitung des Gesch&#228;ftsbereichs Retail &#252;bernimmt Felix Burkhard, Leiter Amavita. Beide rapportieren direkt an Etienne Jornod, Pr&#228;sident und Delegierter des Verwaltungsrats der Galenica Gruppe. Diese F&#252;hrungsorganisation wird beibehalten, bis der neue Gruppen-CEO seine Funktion antritt; sein Name wird im M&#228;rz 2011 bekannt gegeben.</p>
<p>Pharma<br />
Ferinject® wird in weiteren europ&#228;ischen L&#228;ndern auf den Markt gelangen. Mehrere klinische Studien in verschiedenen therapeutischen Bereichen sind im Gange, um die medizinische Evidenz dieses Medikaments zu untermauern. Nach Gespr&#228;chen mit den europ&#228;ischen und amerikanischen Beh&#246;rden wird die Phase III der klinischen Entwicklung des Phosphatbinders PA21 konkretisiert.</p>
<p>Die Aktivit&#228;ten von Vifor Pharma Consumer Healthcare konzentrieren sich auf die Integration von OM Pharma und die Realisierung weiterer Synergien. Registrierung und Markteinf&#252;hrung von Perskindol® Actiflex und Perskindol® Dolo Hot in der Schweiz sind f&#252;r die zweite Jahresh&#228;lfte 2010 vorgesehen.</p>
<p>Logistics<br />
Ein Ausbau der IT-Infrastruktur bei Galexis soll Leistungsreserven und Ausfallsicherheit erh&#246;hen. Die Schaffung einer IT-Integrationsplattform f&#252;r die Kunden von Alloga wird deren Anbindung beschleunigen und erleichtern.</p>
<p>Retail<br />
Der Gesch&#228;ftsbereich Retail wird seine bew&#228;hrte Strategie der Expansion bei gleichzeitiger Konzentration weiterf&#252;hren. Coop Vitality wird um mindestens zwei neue Standorte wachsen, ebenso wie Sun Store mit je einer Er&#246;ffnung in Locarno und an attraktiver Lage am Bahnhof in Biel.</p>
<p>&#220;brige: HealthCare Information<br />
Die klinischen Funktionen der INDEX-Produkte werden erweitert und die M&#246;glichkeiten der Darstellung von Fachinformationen auf neuen elektronischen Medien ausgedehnt. Die grafische Oberfl&#228;che von TriaPharm® und TriaOne® wird markant verbessert.</p>
<p>Quelle: <a title="galencia" href="http://www.galenica.com" target="_blank">www.galenica.com</a></p>
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		<item>
		<title>„Roche Continents“: vierte Studienwoche von Roche f&#252;r 100 Studierende</title>
		<link>http://www.schweiz.biz/2010/07/28/roche-continents-vierte-studienwoche-von-roche-fuer-100-studierende/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 08:02:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (jr)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pharma/Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Roche]]></category>
		<category><![CDATA[Roche Continents]]></category>
		<category><![CDATA[Salzburger Festspiele]]></category>

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		<description><![CDATA[100 Studierende aus Europa entdecken Gemeinsamkeiten zwischen Kunst, Naturwissenschaft und Innovation Roche und die Salzburger Festspiele laden heuer zum vierten Mal zur Studienwoche „Roche Continents“. Studierende der Naturwissenschaften, Kunst und Musik, die 43 verschiedene Nationalit&#228;ten vertreten, kommen in Salzburg zusammen, um das Thema Kreativit&#228;t in ihren Studienf&#228;chern zu diskutieren und Ber&#252;hrungspunkte zwischen den auf den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>100 Studierende aus Europa entdecken Gemeinsamkeiten zwischen Kunst, Naturwissenschaft und Innovation</strong></p>
<p>Roche und die Salzburger Festspiele laden heuer zum vierten Mal zur Studienwoche „Roche Continents“. Studierende der Naturwissenschaften, Kunst und Musik, die 43 verschiedene Nationalit&#228;ten vertreten, kommen in Salzburg zusammen, um das Thema Kreativit&#228;t in ihren Studienf&#228;chern zu diskutieren und Ber&#252;hrungspunkte zwischen den auf den ersten Blick so unterschiedlichen Disziplinen herauszufinden. Die Studienwoche, die 2007 erstmals stattgefunden hat, soll die Studierenden anregen, sich auf eine ungew&#246;hnliche und neue Zusammenarbeit einzulassen und gemeinsam das Konzept der Kreativit&#228;t und Innovation in Kunst, Musik und Wissenschaft zu ergr&#252;nden. Auch dieses Mal ist die Konzertreihe „Kontinente“ der Salzburger Festspiele fester Bestandteil des Programms und erm&#246;glicht den Studierenden, sich mit dem Werk eines zeitgen&#246;ssischen Komponisten zu befassen.</p>
<p>Franz B. Humer, Verwaltungsratspr&#228;sident von Roche, sagte: „Innovation ist und bleibt zentral f&#252;r die forschende Pharmaindustrie: es braucht frische Ideen und den Mut, neue Wege zu beschreiten und ungew&#246;hnliche Hypothesen auszuloten. Nur so kann echter Fortschritt entstehen und ich freue mich deshalb, dass junge Menschen aus verschiedenen akademischen Disziplinen in Salzburg gemeinsam arbeiten.“ Helga Rabl-Stadler, die Pr&#228;sidentin der Festspiele, f&#252;gte an: „Kunst war und ist ein Ideenlabor. Gerade in einer Zeit, da viel Angst vor der Ver&#228;nderung zum Schlechten herrscht, ist Mut zu Neuem die einzige Chance der &#196;nderung zum Besseren. Die Salzburger Festspiele wollen auch im 90. Jahr ihres Bestehens dem Neuen viel Raum geben und k&#246;nnen dies auch Dank der finanziellen und moralischen Unterst&#252;tzung von Roche.“</p>
<p>In diesem Jahr steht der Komponist Wolfgang Rihm im Zentrum der von Roche gesponserten Konzertreihe „Kontinente“. Rihm, 1952 in Karlruhe geboren, ist Komponist, Professor f&#252;r Komposition und Autor zahlreicher B&#252;cher und setzt sich f&#252;r die Interessen der Musikschaffenden ein. Bisher hat Rihm mehr als 400 Kompositionen geschaffen, darunter auch Lieder und Streichquartette.</p>
<p>Er verf&#252;gt &#252;ber ein grosses Wissen nicht nur im Bereich der Musik, sondern auch in der Literatur und Philosophie, wo er seine Inspiration unter anderem bei Paul Celan, Friedrich Nietzsche oder James Joyce findet. Unter den Komponisten, die Rihm beeinflusst haben, finden sich Namen wie Luigi Nono, Pierre Boulez oder Karlheinz Stockhausen.</p>
<p><strong>&#220;ber Roche Continents</strong><br />
Roche f&#246;rdert traditionell Kunst und Kultur. Das Projekt „Roche Continents“ ist aus der Partnerschaft zwischen Roche und den Salzburger Festspielen hervorgegangen und sponsert “Kontinente”, eine neue Konzertreihe mit den Werken zeitgen&#246;ssischer Komponisten. „Roche Continents“ richtet sich an Studierende und junge Wissenschaftler im Alter von 20 bis 29 Jahren aus ganz Europa. Im Rahmen von „Roche Continents“ besuchen die Studierenden Auff&#252;hrungen zeitgen&#246;ssischer Musik und entdecken die Gemeinsamkeiten der Kreativit&#228;t in Kunst und Wissenschaft. Die Teilnehmer treffen in Salzburg bis zu 100 weitere Studenten aus ganz Europa, um sich mit Themen aus Kunst und Wissenschaften auseinanderzusetzen. An den Salzburger Festspielen besuchen Sie gemeinsam Auff&#252;hrungen von Werken eines herausragenden zeitgen&#246;ssischen Komponisten.</p>
<p><strong>&#220;ber die Salzburger Festspiele</strong><br />
2010 feiern die Salzburger Festspiele ihr 90-Jahr Jubil&#228;um. Mitten im Ersten Weltkrieg reifte in den Gr&#252;nderv&#228;tern, Hugo von Hofmannsthal, Max Reinhardt, Richard Strauss, Alfred Roller und Franz Schalk, der Entschluss, die gegeneinander gehetzten V&#246;lker durch Festspiele miteinander zu vers&#246;hnen.</p>
<p>Die Salzburger Festspiele waren von Anfang an als Projekt gegen die Krise erdacht, gegen die Sinnkrise, gegen den Werteverlust, gegen die Identit&#228;tskrise der einzelnen Menschen, aber auch ganzer V&#246;lker.</p>
<p>K&#252;nstlerisch ma&#223;st&#228;bliche Auff&#252;hrungen in den Sparten Oper, Schauspiel und Konzert anzubieten, die &#252;ber einen komprimierten Zeitraum von f&#252;nf bis sechs Sommerwochen veranstaltet werden in einer Stadt, deren unversehrt erhaltene barocke Architektur selbst bereits die sch&#246;nste Kulisse bildet – dies ist die Idee der Salzburger Festspiele.</p>
<p>Als das gr&#246;&#223;te und bedeutendste Festival der Welt sind die Salzburger Festspiele oft bezeichnet worden, und tats&#228;chlich l&#228;sst sich dieser Ruf durch zahlreiche Superlative belegen – nicht nur, was die Zahl der Veranstaltungen, der j&#228;hrlichen Besucher oder der angebotenen Karten angeht. Wer immer Rang und Namen hat – Dirigenten, Regisseure, S&#228;nger, Schauspieler und Virtuosen von Weltruf – gibt sich im Juli und August ein Stelldichein an der Salzach.</p>
<p><strong>&#220;ber Roche</strong><br />
Roche mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ein f&#252;hrendes, forschungsorientiertes Unternehmen, ist spezialisiert auf die beiden Gesch&#228;fte Pharma und Diagnostics. Als weltweit gr&#246;sstes Biotech-Unternehmen entwickelt Roche klinisch differenzierte Medikamente f&#252;r die Onkologie, Virologie, Entz&#252;ndungs- und Stoffwechselkrankheiten und Erkrankungen des Zentralnervensystems. Roche, ein Pionier im Diabetesmanagement, ist auch der weltweit bedeutendste Anbieter von In-vitro-Diagnostik und gewebebasierten Krebstests. Medikamente und Diagnostika, welche die Gesundheit, die Lebensqualit&#228;t und die &#220;berlebenschancen von Patienten entscheidend verbessern, sind das strategische Ziel der personalisierten Medizin von Roche. 2009 besch&#228;ftigte Roche weltweit &#252;ber 80&#8217;000 Mitarbeitende und investierte fast 10 Milliarden Franken in die Forschung und Entwicklung. Der Konzern erzielte einen Umsatz von 49,1 Milliarden Franken. Genentech, USA, geh&#246;rt vollst&#228;ndig zur Roche-Gruppe. An Chugai Pharmaceutical, Japan, h&#228;lt Roche die Mehrheitsbeteiligung. F&#252;r weitere Informationen: www.roche.com</p>
<p>Alle erw&#228;hnten Markennamen sind gesetzlich gesch&#252;tzt.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.roche.com/de/media/media_releases.htm" target="_blank">Roche</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Roche mit gutem Halbjahresergebnis</title>
		<link>http://www.schweiz.biz/2010/07/22/roche-mit-gutem-halbjahresergebnis/</link>
		<comments>http://www.schweiz.biz/2010/07/22/roche-mit-gutem-halbjahresergebnis/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 06:09:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (jr)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pharma/Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Halbjahresergebnis]]></category>
		<category><![CDATA[Roche]]></category>

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		<description><![CDATA[Steigerung des Betriebsgewinns deutlich &#252;ber dem Verkaufswachstum – Kerngewinn je Titel zweistellig gewachsen – Ausblick best&#228;tigt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Roche Gruppe</strong></p>
<ul>
<li>Konzernverk&#228;ufe steigen im ersten Halbjahr um 5% in lokalen W&#228;hrungen (3% in Franken , 7% in US-Dollar) auf 24,6 Milliarden Franken.</li>
<li>Betriebsgewinn (vor Sonderpositionen) erh&#246;ht sich deutlich um 11% in lokalen W&#228;hrungen (10% in Franken) auf 8,8 Milliarden Franken, und steigt damit erneut st&#228;rker als die Verk&#228;ufe.</li>
<li>Konzerngewinn steigt um 37%; geringerer Sonderaufwand f&#252;r die Integration von Genentech.</li>
<li>Kerngewinn je Aktie nimmt um 11% in lokalen W&#228;hrungen und um 9% in Franken zu.</li>
<li>Ausblick f&#252;r das Gesamtjahr 2010 best&#228;tigt.</li>
</ul>
<p><strong>Kennzahlen (Januar–Juni)</strong></p>
<table>
<thead>
<tr>
<th></th>
<th>In Millionen CHF</th>
<th></th>
<th>Ver&#228;nderung   in %</th>
<th></th>
<th>In % der Verk&#228;ufe</th>
<th></th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td></td>
<td><strong>2010</strong></td>
<td><strong>2009</strong></td>
<td><strong>In   CHF</strong></td>
<td><strong>In LW</strong><strong>1</strong></td>
<td><strong>2010</strong></td>
<td><strong>2009</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>Verk&#228;ufe</td>
<td>24636</td>
<td>24006</td>
<td>+3</td>
<td>+5</td>
<td>100,0</td>
<td>100,0</td>
</tr>
<tr>
<td>Forschung und Entwicklung</td>
<td>4471</td>
<td>4518</td>
<td>-1</td>
<td>+1</td>
<td>18,1</td>
<td>18,8</td>
</tr>
<tr>
<td>Betriebsgewinn vor Sonderpositionen</td>
<td>8756</td>
<td>7970</td>
<td>+10</td>
<td>+11</td>
<td>35,5</td>
<td>33,2</td>
</tr>
<tr>
<td>Freier Geldfluss aus operativen T&#228;tigkeiten</td>
<td>6426</td>
<td>6778</td>
<td>-5</td>
<td>-4</td>
<td>26,1</td>
<td>28,2</td>
</tr>
<tr>
<td>Den Inhabern von Roche-Titeln zuzurechnender Konzerngewinn vor   Sonderpositionen</td>
<td>5653</td>
<td>5213</td>
<td>+8</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>Konzerngewinn</td>
<td>5565</td>
<td>4051</td>
<td>+37</td>
<td></td>
<td>22,6</td>
<td>16,9</td>
</tr>
<tr>
<td>Kerngewinn je Titel (CHF)</td>
<td>6,91</td>
<td>6,32</td>
<td>+9</td>
<td>+11</td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>1 LW = Lokale W&#228;hrungen</p>
<p><strong>Pharma</strong></p>
<ul>
<li>Verk&#228;ufe wachsen um 4% in lokalen W&#228;hrungen (1% in Franken und 6% in US-Dollar). Ohne Ber&#252;cksichtigung der wie erwartet geringeren Verk&#228;ufe von Tamiflu steigt der Umsatz um 6% in lokalen W&#228;hrungen und damit &#252;ber dem Markt.</li>
<li>Hauptwachstumstr&#228;ger sind die f&#252;hrenden Krebsmedikamente sowie Lucentis, Actemra/RoActemra und Mircera; die Verk&#228;ufe der Onkologieprodukte nehmen um 9% in lokalen W&#228;hrungen auf 11,1 Milliarden Franken zu.</li>
<li>Betriebsgewinn vor Sonderpositionen steigt um 9% in lokalen W&#228;hrungen (7% in Franken).</li>
<li>Der FDA-Beratungsausschuss sprach sich f&#252;r das Zur&#252;ckziehen der Zulassung von Avastin bei nicht vorbehandeltem fortgeschrittenem HER2-negativem Brustkrebs in den USA aus. Der endg&#252;ltige Entscheid der FDA wird bis September 2010 erwartet.</li>
<li>US-Marktzulassung f&#252;r neuartiges Brustkrebsmedikament T-DM1 (fortgeschrittener HER2-positiver Brustkrebs) gest&#252;tzt auf positive Phase-II-Ergebnisse beantragt.</li>
<li>Positive Studienergebnisse (Phase-III) mit Avastin bei fortgeschrittenem Eierstockkrebs erzielt.</li>
</ul>
<p><strong>Diagnostics</strong></p>
<ul>
<li>Verk&#228;ufe der Division Diagnostics steigen um 9% in lokalen W&#228;hrungen (7% in Franken, 12% in US-Dollar) und wachsen damit deutlich schneller als der weltweite IVD-Markt: Hauptwachstumstr&#228;ger sind die Bereiche Professional Diagnostics, Diabetes Care und Applied Science.</li>
<li>Der Betriebsgewinn steigt markant um 45% in lokalen W&#228;hrungen (47% in Franken).</li>
<li>Gr&#246;sste je durchgef&#252;hrte Zulassungsstudie ATHENA in dieser Indikation belegt den hohen medizinischen Nutzen des cobas 4800 HPV-Tests als Vorsorgeuntersuchung auf Geb&#228;rmutterhalskrebs.</li>
</ul>
<p><strong>Unvorhersehbare Ereignisse vorbehalten.</strong><br />
Severin Schwan, CEO von Roche zum Halbjahresergebnis 2010: «In den ersten sechs Monaten erzielte Roche in einem zunehmend anspruchsvolleren Marktumfeld ein gutes operatives Ergebnis und weist eine sehr erfreuliche Entwicklung beim Konzerngewinn aus. Die Verk&#228;ufe der Division Pharma wuchsen ohne die wie erwartet deutlich tiefere Nachfrage nach Tamiflu &#252;ber dem Weltmarkt; der Umsatz der Division Diagnostics entwickelte sich sogar deutlich schneller als der Markt. Wir sind damit weiterhin auf Kurs, unsere Ziele f&#252;r 2010 zu erreichen. Im Juli konnten wir zudem das Zulassungsgesuch f&#252;r unser neuartiges Medikament T-DM1 zur Behandlung von HER-2 positivem Brustkrebs in den USA einreichen. F&#252;r Patientinnen, bei denen bestehende Therapien nicht mehr wirken, bedeutet dies neue Hoffnung.»</p>
<p><strong>Roche-Gruppe</strong></p>
<p><strong>Gute Halbjahresergebnisse</strong><br />
Die Roche-Gruppe erzielte im ersten Halbjahr 2010 ein gutes operatives Ergebnis. Der Konzernumsatz stieg w&#228;hrungsbereinigt um 5% (3% in Franken; 7% in US-Dollar) auf 24,6 Milliarden Franken. Die Division Pharma steigerte ihre Verk&#228;ufe um 4% in lokalen W&#228;hrungen (1% in Franken; 6% in US-Dollar) auf 19,4 Milliarden Franken. Die Nachfrage nach den Krebsmedikamenten Avastin, MabThera/Rituxan, Herceptin, Xeloda und Tarceva nahm erneut stark zu; insgesamt erh&#246;hten sich die Verk&#228;ufe der Onkologieprodukte im ersten Halbjahr um 9% in lokalen W&#228;hrungen, womit Roche die f&#252;hrende Marktposition festigte. Weitere wichtige Wachstumstr&#228;ger der Division Pharma waren das Augenheilmittel Lucentis, Actemra/RoActemra f&#252;r rheumatoide Arthritis und das An&#228;miemedikament Mircera. Diese Erfolge konnten die wie erwartet wesentlich geringeren Verk&#228;ufe von Tamiflu mehr als ausgleichen. Ohne Tamiflu lag das Verkaufswachstum bei 6% in lokalen W&#228;hrungen und damit erneut &#252;ber dem Marktdurchschnitt. Die Division Diagnostics verzeichnete in der ersten Jahresh&#228;lfte 2010 einen Anstieg der Verk&#228;ufe auf 5,3 Milliarden Franken, was einem Zuwachs von 9% in lokalen W&#228;hrungen (7% in Franken; 12% in US-Dollar) entspricht. Damit konnte die Division ihre f&#252;hrende Position am Markt weiter ausbauen. Den gr&#246;ssten Beitrag zu diesem kr&#228;ftigen Wachstum leisteten Professional Diagnostics mit dem Immunoassay-Gesch&#228;ft, Diabetes Care mit den Messger&#228;ten Accu-Chek Aviva und Accu-Chek Performa sowie dem neu lancierten Accu-Chek Mobile, gefolgt von Applied Science mit starkem Wachstum im Bereich Zellanalyse.</p>
<p>Der Betriebsgewinn des Konzerns vor Sonderpositionen stieg deutlich um 11% in lokalen W&#228;hrungen (10% in Franken) und lag somit erneut erheblich &#252;ber dem Verkaufswachstum. Dazu beigetragen haben neben dem Umsatzzuwachs weitere Produktivit&#228;tsverbesserungen. Die Division Pharma steigerte ihren Betriebsgewinn (vor Sonderpositionen) um 9% in lokalen W&#228;hrungen und 7% in Franken auf 8,0 Milliarden Franken. Grund daf&#252;r waren haupts&#228;chlich die h&#246;heren Verk&#228;ufe und Kostensynergien durch die Integration von Genentech. Der Betriebsgewinn der Division Diagnostics wuchs markant um 45% in lokalen W&#228;hrungen und 47% in Franken auf 947 Millionen Franken, was dem starken Verkaufswachstum und den laufenden Programmen zur Steigerung der operativen Effizienz zuzuschreiben war.</p>
<p>Der Konzerngewinn wuchs um 37% auf 5,6 Milliarden Franken, was auch darauf zur&#252;ckzuf&#252;hren ist, dass der Sonderaufwand f&#252;r die Integration von Genentech im ersten Halbjahr 2010 erheblich geringer ausfiel als noch 2009. Ohne Sonderpositionen stieg der den Inhabern von Roche-Titeln zuzurechnende Konzerngewinn um 8% (in Franken). Der Kerngewinn pro Titel, der weder Sonderpositionen noch Abschreibungen und Wertminderungen auf immaterielles Anlageverm&#246;gen enth&#228;lt, wuchs um 11% in lokalen W&#228;hrungen (9% in Franken).</p>
<p>Der freie Geldfluss aus operativen T&#228;tigkeiten blieb mit 6,4 Milliarden Franken sehr solide. Roche beschleunigte die R&#252;ckzahlung der zur Finanzierung der vollst&#228;ndigen &#220;bernahme von Genentech im ersten Halbjahr 2009 am Kapitalmarkt aufgenommenen 48,2 Milliarden Franken. Am 30. Juni 2010 waren bereits 27% der Darlehen und Anleihen zur&#252;ckgezahlt. Des Weiteren wird Roche in der zweiten Jahresh&#228;lfte 2010 die am 1. M&#228;rz 2012 f&#228;llige Anleihe in H&#246;he von 2,5 Milliarden US-Dollar fr&#252;hzeitig tilgen. Damit wird Roche bis Ende 2010 bereits ein Drittel der zur Finanzierung der Genentech-Transaktion aufgenommenen Mittel zur&#252;ckbezahlt haben.</p>
<p><strong>Ausblick f&#252;r das Gesamtjahr 2010 best&#228;tigt</strong><br />
Trotz der tieferen Verk&#228;ufe von Tamiflu (erwartete Abnahme von 3,2 Milliarden Franken im Vorjahr auf 1 Milliarde Franken im laufenden Jahr) und des anspruchvolleren Marktumfelds best&#228;tigt Roche aufgrund des guten Halbjahresergebnisses den Ausblick f&#252;r das Gesamtjahr 2010.</p>
<p>Ausserordentliche Ereignisse vorbehalten, erwartet Roche f&#252;r den Konzern und die Division Pharma  im Jahr 2010 ein w&#228;hrungsbereinigtes Verkaufswachstum im mittleren einstelligen Bereich (ohne die Verk&#228;ufe von Tamiflu). F&#252;r die Division Diagnostics erwartet Roche ein deutlich &#252;ber dem Markt liegendes Wachstum.</p>
<p>Roche strebt zudem eine zweistellige Steigerung des Kerngewinns je Titel zu konstanten Wechselkursen an.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.roche.com/de/media/media_releases.htm" target="_blank">Roche</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Roche f&#252;hrt neues Immunoassay-Modul f&#252;r Hochdurchsatzlabore ein</title>
		<link>http://www.schweiz.biz/2010/07/20/roche-fuehrt-neues-immunoassay-modul-fuer-hochdurchsatzlabore-ein/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 16:33:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (jr)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pharma/Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Immunoassays]]></category>
		<category><![CDATA[Modular Analyzer]]></category>
		<category><![CDATA[Roche]]></category>

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		<description><![CDATA[Neues Modul cobas e 602 erm&#246;glicht Integration von Immunoassays und klinischer Chemie auf einer Plattform
Roche (SIX: RO, ROG; OTCQX: RHHBY) gab heute die Markteinf&#252;hrung des cobas e 602 Moduls f&#252;r Immunoassays als j&#252;ngste Erweiterung ihrer cobas 8000 Plattform bekannt. Dieses Produkt ist nun in Europa sowie in allen L&#228;ndern Lateinamerikas und der Region Asien-Pazifik erh&#228;ltlich, die das CE-Zeichen anerkennen.*]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Inklusive der neuesten Biomarkertests von Roche laufen auf dem Immunoassay-Modul mehr als 80 verschiedene Immunoassays – von Tests mit hohem medizinischem Wert f&#252;r Herz- und Infektionskrankheiten &#252;ber Tests auf Knochenmarker, rheumatoide Arthritis, Tumormarker bis hin zur Schwangerschaftsvorsorge – mit einem Durchsatz von 170 Tests pro Stunde. Roche bietet jetzt 7 zus&#228;tzliche Konfigurationen f&#252;r die cobas 8000 Modular Analyzer Series durch Kombination der bereits fr&#252;her eingef&#252;hrten Module f&#252;r klinische Chemie mit dem neuen Immunoassay-Modul an.</p>
<p>„Mit der k&#252;rzlichen Einf&#252;hrung der klinisch-chemischen Module cobas c 701 und c502 haben wir neue Massst&#228;be in punkto Effizienz von Hochdurchsatztests gesetzt. Das Modul e602 wird die Testkapazit&#228;ten unserer Kunden erheblich erweitern, indem klinisch-chemische Tests und Immunoassays nahtlos in einem System integriert werden,“ so Daniel O’Day, Chief Operating Officer bei Roche Diagnostics. „Dank seines breiten Testmen&#252;s in Verbindung mit einem optimierten Arbeitsablauf st&#228;rkt das neue Modul cobas e 602 unser Angebot im Segment des Serumarbeitsplatzes.“</p>
<p>Die cobas 8000 Modular Analyzer Series ist das j&#252;ngste Mitglied der modularen cobas Plattform-Familie von Roche. Es erf&#252;llt die speziellen Bed&#252;rfnisse von Hochdurchsatzlaboren mit etwa 3 bis 15 Millionen Tests pro Jahr und erm&#246;glicht ihnen die schnelle und effiziente Bereitstellung von hochwertigen Testergebnissen aus einer einzelnen Patientenprobe. Die cobas 8000 Systemfamilie erg&#228;nzt die cobas 6000 Modular Analyzer f&#252;r mittelgrosse Labore und die cobas 4000 Systeme f&#252;r Labore mit geringem Probenaufkommen.</p>
<p>Mit rund 15 Milliarden US-Dollar ist der Serumarbeitsplatz-Markt eines der gr&#246;ssten Segmente der In-vitro-Diagnostik.</p>
<p><strong>&#220;ber die cobas 8000 Modular Analyzer Series</strong><br />
Mit der Einf&#252;hrung des Hochdurchsatz-Immunchemie-Moduls erhalten Kunden die M&#246;glichkeit, ihre klinisch-chemischen und immunchemischen Tests auf vielf&#228;ltige Weise in einer individuellen Konfiguration zu konsolidieren. Die cobas 8000 Modular Analyzer Series bietet nicht nur 19 verschiedene Konfigurationen, sondern auch zahlreiche innovative Gestaltungs- und Prozesselemente wie zum Beispiel den Modul-Probenpuffer in jedem Modul, unabh&#228;ngige Transport- und R&#252;ckwege, Verteiler und viele weitere Funktionen zur Optimierung der Probenverteilung f&#252;r ein H&#246;chstmass an Effizienz und Produktivit&#228;t. Dieses j&#252;ngste Mitglied der modularen cobas Systemplattformen verwendet dieselbe Bedieneroberfl&#228;che sowie dieselben Testverfahren und Reagenzien wie die anderen cobas Systeme und erm&#246;glicht dadurch die Standardisierung und Vergleichbarkeit der Ergebnisse verschiedener Analysenysteme.</p>
<p>In den kommenden Monaten wird Roche die cobas 8000 Modular Analyzer Series durch die Einf&#252;hrung eines neuen Moduls f&#252;r klinische Chemie – cobas c 702 – erweitern und dadurch den Kunden noch mehr Konfigurationen anbieten. Das Modul cobas c 702 beinhaltet einen innovativen Reagenzmanager, der durch ein intelligentes kontinuierliches Reagenzkassettenmanagement ohne Unterbrechung des Routinebetriebs f&#252;r noch h&#246;here Effizienz und Produktivit&#228;t im Labor mit hohem Probendurchsatz sorgt.</p>
<p><strong>&#220;ber Roche</strong><br />
Roche mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ein f&#252;hrendes, forschungsorientiertes Unternehmen, ist spezialisiert auf die beiden Gesch&#228;fte Pharma und Diagnostics. Als weltweit gr&#246;sstes Biotech-Unternehmen entwickelt Roche klinisch differenzierte Medikamente f&#252;r die Onkologie, Virologie, Entz&#252;ndungs- und Stoffwechselkrankheiten und Erkrankungen des Zentralnervensystems. Roche, ein Pionier im Diabetesmanagement, ist auch der weltweit bedeutendste Anbieter von In-vitro-Diagnostik und gewebebasierten Krebstests. Medikamente und Diagnostika, welche die Gesundheit, die Lebensqualit&#228;t und die &#220;berlebenschancen von Patienten entscheidend verbessern, sind das strategische Ziel der personalisierten Medizin von Roche. 2009 besch&#228;ftigte Roche weltweit &#252;ber 80’000 Mitarbeitende und investierte fast 10 Milliarden Franken in die Forschung und Entwicklung. Der Konzern erzielte einen Umsatz von 49,1 Milliarden Franken. Genentech, USA, geh&#246;rt vollst&#228;ndig zur Roche-Gruppe. An Chugai Pharmaceutical, Japan, h&#228;lt Roche die Mehrheitsbeteiligung. F&#252;r weitere Informationen: www.roche.com.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.roche.com/de/media/media_releases.htm" target="_blank">Roche</a></p>
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