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	<title>Schweiz.biz - Wirtschaftsinformationsdienst für die Schweiz</title>
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	<description>Der Informationsdienst Schweiz.biz berichtet kontinuierlich und aktuell über Schweizer Wirtschaftsthemen und Neues aus Schweizer Unternehmen.</description>
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		<title>Urteil im Strafprozess: Ehemalige Mitarbeiter zu 8 resp. 4 Jahren Gef&#228;ngnis verurteilt</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 12:22:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (dr)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chemie]]></category>
		<category><![CDATA[EMS]]></category>
		<category><![CDATA[EMS-CHEMIE AG]]></category>
		<category><![CDATA[EMS-CHEMIE HOLDING AG]]></category>

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		<description><![CDATA[EMS-CHEMIE AG, eine Tochtergesellschaft der EMS-CHEMIE HOLDING AG mit Sitz in Domat/Ems (GR) hatte am 4. Mai 2005 gegen den ehemaligen Leiter Rechnungswesen bei der EMS-CHEMIE AG, sowie gegen allf&#228;llige Mitt&#228;ter Strafanzeige wegen Betrugs bei der Staatsanwaltschaft Graub&#252;nden erstattet. Die Staatsanwaltschaft Graub&#252;nden untersuchte in der Folge den Fall und erhob am 20. April 2010 Anklage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>EMS-CHEMIE AG, eine Tochtergesellschaft der EMS-CHEMIE HOLDING AG mit Sitz in Domat/Ems (GR) hatte am 4. Mai 2005 gegen den ehemaligen Leiter Rechnungswesen bei der EMS-CHEMIE AG, sowie gegen allf&#228;llige Mitt&#228;ter Strafanzeige wegen Betrugs bei der Staatsanwaltschaft Graub&#252;nden erstattet. Die Staatsanwaltschaft Graub&#252;nden untersuchte in der Folge den Fall und erhob am 20. April 2010 Anklage gegen den ehemaligen Leiter Rechnungswesen sowie einen fr&#252;heren Aussendienstmitarbeiter der EMS-CHEMIE AG.</p>
<p>Zwischen 1995 und 2004 haben die beiden mittels Betrug, Urkundenf&#228;lschung, Geldw&#228;scherei und Missbrauch einer Datenverarbeitungsanlage die EMS-CHEMIE AG um insgesamt rund CHF 13 Millionen betrogen.</p>
<p>Im Strafprozess, welcher am 30. August 2010 begonnen hat, wurden heute, 3. September 2010, die folgenden Urteile er&#246;ffnet:</p>
<p>Der ehemalige Leiter Rechnungswesen der EMS-CHEMIE AG sowie der fr&#252;here Aussendienstmitarbeiter der EMS-CHEMIE AG wurden vom Bezirksgericht Imboden (GR) in allen Anklagepunkten schuldig gesprochen. Der ehemalige Leiter Rechnungswesen wurde zu 8 Jahren, der ehemalige Aussendienstmitarbeiter zu 4 Jahren Gef&#228;ngnis verurteilt. Damit ist das Gericht beim Urteil &#252;ber den Antrag des Staatsanwalts von 6 Jahren f&#252;r den Hauptschuldigen hinausgegangen. Das Gericht hat zudem ausdr&#252;cklich festgehalten, dass die EMS-CHEMIE AG kein Mitverschulden trifft.</p>
<p>Mit der Verurteilung wurde auch die Forderungsklage (Adh&#228;sionsklage) der EMS-CHEMIE AG gutgeheissen. Damit k&#246;nnen die bei den T&#228;tern sichergestellten Verm&#246;genswerte von rund CHF 8 Millionen nun zugunsten der EMS-CHEMIE AG beschlagnahmt werden.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.ems-group.com/ext_newsinhalt.cfm?id=121&#038;newsid=1754" target="_blank">EMS</a></p>
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		<title>Roche k&#252;ndigt „Operational Excellence“ Initiative an</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 12:13:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (dr)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pharma/Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Roche]]></category>

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		<description><![CDATA[Anpassung der Kostenstruktur; St&#228;rkung der Innovationskraft in einem ver&#228;nderten Marktumfeld Roche (SIX: RO, ROG; OTCQX: RHHBY) gab heute den Start der konzernweiten Initiative „Operational Excellence“ bekannt. Aufgrund des zunehmenden Kostendrucks im Gesundheitswesen – vor allem in den USA und Europa – sowie der j&#252;ngsten Entwicklungen bei Projekten im Sp&#228;tstadium der Roche Pipeline hat die angek&#252;ndigte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anpassung der Kostenstruktur; St&#228;rkung der Innovationskraft in einem ver&#228;nderten Marktumfeld</p>
<p>Roche (SIX: RO, ROG; OTCQX: RHHBY) gab heute den Start der konzernweiten Initiative „Operational Excellence“ bekannt. Aufgrund des zunehmenden Kostendrucks im Gesundheitswesen – vor allem in den USA und Europa – sowie der j&#252;ngsten Entwicklungen bei Projekten im Sp&#228;tstadium der Roche Pipeline hat die angek&#252;ndigte Initiative zum Ziel, die Kostenstruktur anzupassen und Produktivit&#228;tsverbesserungen &#252;ber die ganze Organisation hinweg zu beschleunigen.</p>
<p>Severin Schwan, CEO von Roche: „Wir starten diese Initiative aus einer Position der St&#228;rke. Im Gegensatz zu vielen unserer Wettbewerber sind wir nur in geringem Masse von Patentabl&#228;ufen betroffen. Ausserdem verf&#252;gen wir trotz der R&#252;ckschl&#228;ge in den vergangenen Monaten &#252;ber eine der st&#228;rksten F&#038;E Produkte-Pipelines der Industrie. Wir werden unsere Ressourcen auf Investitionen fokussieren, die Innovation vorantreiben und den langfristigen Erfolg des Unternehmens sicherstellen. Gleichzeitig wollen wir unsere Profitabilit&#228;t sch&#252;tzen, um unsere finanzielle Flexibilit&#228;t zu wahren. In diesem Zusammenhang best&#228;tigen wir den Ausblick f&#252;r das Gesamtjahr 2010.“</p>
<p>In Anbetracht der gek&#252;rzten Gesundheitsbudgets geht Roche davon aus, dass die Kostentr&#228;ger ihre Ressourcen zunehmend in diagnostische Testmethoden und Therapien investieren werden, die f&#252;r Patienten den gr&#246;ssten medizinischen Nutzen bieten. Bei „Operational Excellence“ handelt es sich deshalb nicht nur um eine Kostensenkungsmassnahme, sondern vor allem auch darum, vorausschauend die richtigen Priorit&#228;ten f&#252;r eine erfolgreiche Zukunft zu setzen.</p>
<p>In den n&#228;chsten Monaten werden alle Teile der Organisation ihre Strukturen und Prozesse &#252;berpr&#252;fen und analysieren. Informationen &#252;ber konkrete Massnahmen und m&#246;gliche Auswirkungen auf den Stellenbestand werden vor Ende des Jahres bekannt gegeben. Die Umsetzung der Massnahmen ist im Zeitraum 2011 und 2012 vorgesehen.</p>
<p><strong>&#220;ber Roche</strong><br />
Roche mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ein f&#252;hrendes, forschungsorientiertes Unternehmen, ist spezialisiert auf die beiden Gesch&#228;fte Pharma und Diagnostics. Als weltweit gr&#246;sstes Biotech-Unternehmen entwickelt Roche klinisch differenzierte Medikamente f&#252;r die Onkologie, Virologie, Entz&#252;ndungs- und Stoffwechselkrankheiten und Erkrankungen des Zentralnervensystems. Roche, ein Pionier im Diabetesmanagement, ist auch der weltweit bedeutendste Anbieter von In-vitro-Diagnostik und gewebebasierten Krebstests. Medikamente und Diagnostika, welche die Gesundheit, die Lebensqualit&#228;t und die &#220;berlebenschancen von Patienten entscheidend verbessern, sind das strategische Ziel der personalisierten Medizin von Roche. 2009 besch&#228;ftigte Roche weltweit &#252;ber 80&#8217;000 Mitarbeitende und investierte fast 10 Milliarden Franken in die Forschung und Entwicklung. Der Konzern erzielte einen Umsatz von 49,1 Milliarden Franken. Genentech, USA, geh&#246;rt vollst&#228;ndig zur Roche-Gruppe. An Chugai Pharmaceutical, Japan, h&#228;lt Roche die Mehrheitsbeteiligung. F&#252;r weitere Informationen: www.roche.com</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.roche.com/de/med-cor-2010-09-03.htm" target="_blank">F. Hoffmann-La Roche Ltd</a></p>
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		<title>Die Arbeiten am Gotthard sind im Zeitplan</title>
		<link>http://www.schweiz.biz/2010/09/03/die-arbeiten-am-gotthard-sind-im-zeitplan/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 12:05:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (dr)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[ATG]]></category>
		<category><![CDATA[BAV]]></category>
		<category><![CDATA[Gotthard]]></category>
		<category><![CDATA[NAD]]></category>
		<category><![CDATA[NEAT-Aufsichtsdelegation der eidg. Räte]]></category>
		<category><![CDATA[Projektentwicklung Bahntechnik]]></category>
		<category><![CDATA[SBB]]></category>
		<category><![CDATA[Tunnel]]></category>

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		<description><![CDATA[Die NEAT-Aufsichtsdelegation der eidg. R&#228;te (NAD) liess sich an ihrer September-Tagung &#252;ber den Fortschritt bei den NEAT-Arbeiten informieren. Gem&#228;ss aktueller Beurteilung der AlpTransit Gotthard AG (ATG) wird der auf den 15. Oktober 2010 festgelegte Hauptdurchschlag in der Ostr&#246;hre des Gotthard-Basistunnels dank guter Vortriebsleistungen mit hoher Wahrscheinlichkeit erreicht werden. Der Hauptdurchschlag in der Westr&#246;hre ist f&#252;r April 2011 vorgesehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erster Hauptdurchschlag im Gotthard-Basistunnel in Reichweite</strong><br />
Gem&#228;ss Aussagen der ATG m&#252;ssen in der Ostr&#246;hre zwischen Faido und Sedrun bis zum geplanten Hauptdurchschlag am 15. Oktober 2010 von S&#252;den her noch knapp 420 Meter und von Norden her noch knapp 35 Meter durchbrochen werden. Die erforderliche Vortriebsleitung von gut 13 Metern/Tag von S&#252;den her ist sehr anspruchsvoll. Wenn keine unvorhersehbaren geologischen oder technischen Hindernisse auftreten, kann der Hauptdurchschlagstermin eingehalten werden. Dies zeigt unter anderem der Vergleich mit bekannten Leistungswerten in anderen Abschnitten des Gotthard-Basistunnels. Die ATG legt grossen Wert darauf, dass bei den Arbeiten auf der verbleibenden Vortriebsstrecke die Einhaltung der Arbeitssicherheit an erster Stelle steht. Der seit Mai 2010 in der Ostr&#246;hre festgestellte Wasserzutritt hatte den Vortrieb im Sommer behindert. Gem&#228;ss ATG hatte dies keine Auswirkungen auf die dar&#252;ber liegenden Stauanlagen.</p>
<p>Der Hauptdurchschlag in der Westr&#246;hre zwischen Sedrun und Faido ist f&#252;r April 2011 vorgesehen. Anfang M&#228;rz 2010 hatte ein Gesteinsniederbruch in einer geologischen St&#246;rzone die Tunnelbohrmaschine zum Stillstand gebracht. Nach Umsetzung geeigneter Massnahmen konnte der Vortrieb nach Sedrun am 23. Juli 2010 wieder aufgenommen und die St&#246;rzone bis Ende Juli 2010 durchfahren werden. Der Vortriebsunterbruch von rund 5 Monaten hat keine negativen Auswirkungen auf die nachfolgenden Innenausbauarbeiten.</p>
<p>Betroffen zeigte sich die NAD vom t&#246;dlichen Unfall, der sich am 24. Juni 2010 im Tunnel von Faido ereignet hat. In Zusammenarbeit mit der Suva hat die ATG Sofortmassnahmen bei den Baustellenz&#252;gen ergriffen. Bisher haben die Bauarbeiten am Gotthard acht Todesopfer gefordert. Die Gesamtzahl der Unf&#228;lle (inkl. Bagatellunf&#228;lle) auf der Gotthard-Achse liegt leicht unter dem schweizerischen Durchschnitt und ist tendenziell r&#252;ckl&#228;ufig.</p>
<p><strong>Zusammenarbeit zwischen BAV, SBB und ATG bei der Projektentwicklung Bahntechnik</strong><br />
Die NAD setzt sich im 2010 schwerpunktm&#228;ssig mit den Risiken auseinander, die mit der komplexen Bahntechnik und dem Management der Schnittstellen zwischen der SBB als k&#252;nftiger Betreiberin und der ATG als Projektverantwortliche ergeben. Anfang Juni 2010 hat das BAV Grunds&#228;tze zur Projektentwicklung in Bezug auf die Bahntechnik und die Inbetriebsetzung der Gotthard-Achse erlassen. SBB und ATG haben sich verpflichtet, gemeinsam konsequent alle M&#246;glichkeiten zu eruieren, um kosteng&#252;nstige L&#246;sungen zu finden. Das BAV verfolgt bei der Bewilligung von Projekt&#228;nderungen eine restriktive Praxis. &#196;nderungen m&#252;ssen hinsichtlich Funktionalit&#228;t, Sicherheit und technischer Nachhaltigkeit absolut notwendig sein.</p>
<p>Beim Gotthard laufen die Installationsarbeiten f&#252;r die Bahntechnik in der Westr&#246;hre bei Bodio plangem&#228;ss. Zurzeit wird mit dem Einbau der Fahrbahn begonnen. Im 15 Kilometer langen s&#252;dlichen Tunnelabschnitt wird ab Mitte 2011 ein Versuchsbetrieb stattfinden. Im Norden laufen die Vorbereitungsarbeiten f&#252;r die Bahntechnikinstallation, ab Anfang 2012 beginnt auch dort der Einbau. Beim Ceneri hat der Verwaltungsrat der ATG das Bauprojekt Bahntechnik Mitte August 2010 genehmigt. Mit der Ausarbeitung der Ausschreibungsunterlagen soll im Oktober begonnen werden.</p>
<p><strong>Weitere Gesch&#228;fte</strong><br />
Im Rahmen der Gesamt&#252;berpr&#252;fung ihrer Strombedarfsplanung hat die SBB festgestellt, dass der Bau der &#220;bertragungsleitung Sargans-Sedrun und des geplanten Unterwerks Sedrun zur&#252;ckgestellt werden kann, ohne den Betrieb der NEAT zu beeintr&#228;chtigen. Insgesamt sollen damit bei den NEAT-Investitionen rund 17 Millionen Franken eingespart werden. Das BAV hat den Antrag der SBB genehmigt. Die NAD wird sich an ihrer Oktober-Tagung von der SBB vertieft &#252;ber die Hintergr&#252;nde der Zur&#252;ckstellung sowie die gesamte NEAT-Bahnstromversorgung informieren lassen.</p>
<p>Die NAD hat mit Befriedigung zur Kenntnis genommen, dass die Vorsteherin des EVD die volkswirtschaftlichen Auswirkungen, die sich aus der Planung, dem Bau und dem Betrieb der NEAT im internationalen, nationalen und regionalen Zusammenhang ergeben, im Rahmen der Ressortforschung des Seco analysieren l&#228;sst. Die Delegation hatte dem Departement im Mai 2010 eine diesbez&#252;gliche Empfehlung abgegeben. An ihrer November-Tagung wird sich die Delegation vom BAV &#252;ber die Resultate der zurzeit laufenden Studie zur betriebswirtschaftlichen Rentabilit&#228;t und vom Seco &#252;ber das Konzept der Studie zu den volkswirtschaftlichen Auswirkungen der NEAT orientieren lassen.</p>
<p>Die NAD hat Herrn St&#228;nderat René Imoberdorf (CSP/VS) als neuen Vertreter der Gesch&#228;ftspr&#252;fungskommission in ihrer Mitte begr&#252;sst. Er tritt die Nachfolge von Hansruedi Stadler an, der per Ende Mai 2010 aus dem St&#228;nderat ausgeschieden ist.</p>
<p>Die NAD tagte am 1. September 2010 unter dem Vorsitz ihres Pr&#228;sidenten Max Binder (SVP/ZH) in Bern. An der Sitzung nahmen Vertreter der Eidg. Finanzkontrolle (EFK), des BAV, der Eidg. Finanzverwaltung (EFV) und der ATG teil.</p>
<p>Bern, 2. September 2010 Parlamentsdienste</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.parlament.ch/d/mm/2010/Seiten/mm-nad-2010-09-02.aspx" target="_blank">Die Bundesversammlung &#8211; Das Schweizer Parlament</a></p>
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		</item>
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		<title>SES ist gegen den Ausbau von Grimsel 3</title>
		<link>http://www.schweiz.biz/2010/09/03/ses-ist-gegen-den-ausbau-von-grimsel-3/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 10:32:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (dr)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie/Versorger]]></category>
		<category><![CDATA[Grimsel 3]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Pumpspeicherkraftwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Schweizerische Energie-Stiftung]]></category>
		<category><![CDATA[SES]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Begleitgruppe KWO plus hat heute bekannt gegeben, dass sich alle Beteiligten &#252;ber den Ausbau der Pumpspeicherung an der Grimsel einig seien. Die SES lehnt das Projekt Grimsel 3 jedoch strikte ab. Der Einbau einer 600 MW Pumpe (2x Leistung AKW M&#252;hleberg) an der Grimsel hat nichts mit F&#246;rderung der Erneuerbaren zu tun. Die Investition dient einzig dem internationalen Stromhandel und dem Gesch&#228;ft mit Spitzenstrom. Damit wird der Sachzwang f&#252;r neue Atom- und Kohlekraftwerke sowie f&#252;r neue Hochspannungsleitungen verst&#228;rkt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wasserkraft steht im Volksverst&#228;ndnis f&#252;r erneuerbare Energie. Bei den Pumpspeicherkraftwerken zu unrecht. Denn entscheidend ist die Herkunft des Pumpstroms. Der stammt heute haupts&#228;chlich aus schmutzigen und gef&#228;hrlichen Kohle- und Atomkraftwerken und nicht aus Erneuerbaren.</p>
<p><strong>Pumpspeicherkraftwerke schaden dem Klima</strong><br />
Pumpspeicherkraftwerke produzieren keinen Strom, sie verbrauchen ihn – alleine die 40 Schweizer Pumpkraftwerke j&#228;hrlich etwa ein AKW M&#252;hleberg. Ein Beispiel: Linth-Limmern (GL) soll dereinst 1’500 GWh „zus&#228;tzliche Wasserkraft“ liefern. Um diesen Strom produzieren zu k&#246;nnen, muss die Axpo aber zuerst 2’000 GWh Atom- und Kohlestrom durch ihre Pumpen schicken, die das Wasser vom tieferen in den h&#246;heren See bef&#246;rdern. Das „Kraftwerk“ im Glarnerland wird faktisch nicht mehr Strom produzieren, sondern den j&#228;hrlichen Stromverbrauch um zus&#228;tzliche 500 GWh anheizen. Das ist Strom f&#252;r 100&#8217;000 Haushaltungen. Diese Entwicklung wird in Zukunft noch schlimmer. Der SES sind mindestens acht neue Projekte bekannt. Mit ihnen wird der Bedarf an Pumpstrom in Zukunft auf 3,5 AKW M&#252;hleberg steigen! Nebst einigen Tonnen Atomm&#252;ll verursacht diese Stromschieberei etwa 4&#8217;000’000 Tonnen CO2 j&#228;hrlich – im Ausland.</p>
<p><strong>Position der SES</strong><br />
Die Schweizerische Energiestiftung SES stellt sich heute gegen den Ausbau der Pumpspeicherwerke. Der Ausbau ist unn&#246;tig, erh&#246;ht den Stromverbrauch, steigert den Sachzwang f&#252;r den Bau neuer Kohle- und Atomkraftwerke und belastet damit das Klima.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.energiestiftung.ch/" target="_blank">Schweizerische Energie-Stiftung SES </a></p>
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		<item>
		<title>Repower stiftet weltweit ersten Solarpreis f&#252;r PlusEnergieBauten</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 10:29:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (dr)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie/Versorger]]></category>
		<category><![CDATA[PlusEnergieBauten]]></category>
		<category><![CDATA[Repower]]></category>
		<category><![CDATA[Solarpreis]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 3. September 2010 finden in Z&#252;rich die Preis&#252;bergaben zum 20. Schweizer Solarpreis statt. Erstmals wird dabei auch ein Preis f&#252;r PlusEnergieBauten vergeben. Der weltweit erste «Norman Foster Solar Award» f&#252;r PlusEnergieBauten mit einer Preissumme von 100 000 Franken wird von Repower gestiftet. Hintergrund dieses Engagements: Repower will damit die Innovation im energieintensiven Geb&#228;udebereich f&#246;rdern und aufzeigen, dass sich Speicherund Pumpspeicher-Kraftwerke wie das Projekt «Lago Bianco» mit Solar- und Windkraftwerken sowie zukunftstr&#228;chtigen L&#246;sungen im Bereich der Geb&#228;udebewirtschaftung ausgezeichnet erg&#228;nzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Repower sieht den Schl&#252;ssel f&#252;r die langfristige und nachhaltige Stromversorgung in einer intelligenten Vernetzung der erneuerbaren Energiequellen wie Wasser, Wind, Photovoltaik und Biomasse. Elektrizit&#228;t l&#228;sst sich problemlos in jede andere Energieform umwandeln und leicht transportieren. Dies, und der Umstand, dass praktisch jede Effizienzmassnahme wie W&#228;rmepumpen, intelligente Geb&#228;udesysteme, Elektromobilit&#228;t usw. mit dem Einsatz von Strom verbunden ist, f&#252;hren dazu, dass die Bedeutung der Elektrizit&#228;t weiter zunehmen wird. Grunds&#228;tzlich sind langfristig gen&#252;gend erneuerbare Energiequellen vorhanden; deren Aufbau und Erschliessung brauchen aber viel Pioniergeist, finanzielle Mittel und Zeit. Unter anderem m&#252;ssen Wege gefunden werden, um den Strom aus Wind- und Solarkraftwerken zwischenzuspeichern, da dieser dann produziert wird, wenn der Wind bl&#228;st bzw. die Sonne scheint und nicht unbedingt dann, wenn die Kunden ihn ben&#246;tigen. Eine weitere Herausforderung stellt der Transport des Stroms zum Beispiel von Offshore-Windkraftwerken in der Nordsee oder solarthermischen Kraftwerken in Nordafrika oder S&#252;deuropa in die Verbrauchsschwerpunkte dar.</p>
<p><strong>«Lago Bianco»: Wichtiges Projekt im richtigen Umfeld</strong><br />
Repower arbeitet in ihren Schl&#252;sselm&#228;rkten Schweiz, Deutschland und Italien am weiteren Ausbau ihres Produktionsportfolios, um damit ihre Vertriebs- und Handelsaktivit&#228;ten mit eigener Produktion zu unterlegen. Dabei setzt Repower auf eine technologische und geografische Diversifikation, die sowohl auf aktuelle wie auch auf k&#252;nftige Bed&#252;rfnisse R&#252;cksicht nimmt. Ein deutliches Schwergewicht kommt den erneuerbaren Energien zu ? Wasserkraft und Windkraft. Eines der aktuellen Projekte ist die Realisierung des 1000-MW-Pumpspeicher-Kraftwerks «Lago Bianco» im Gebiet Bernina/Puschlav. Pumpspeicher-Kraftwerke erf&#252;llen eine zunehmend wichtige Funktion im europ&#228;ischen Stromverbund. Europaweit werden derzeit neue erneuerbare Energien wie Wind- und Solarenergie gef&#246;rdert. Diese Energietr&#228;ger haben, wie erw&#228;hnt, die Eigenschaft, unabh&#228;ngig von den jeweiligen Kundenbed&#252;rfnissen Strom zu produzieren. Hier springen Pumpspeicher-Kraftwerke in die L&#252;cke. Elektrische Energie ist in grossen Mengen nicht speicherbar ? wohl aber das Wasser. Pumpspeicher-Kraftwerke nehmen in nachfrageschwachen Zeiten &#252;bersch&#252;ssigen Strom auf und pumpen damit Wasser in h&#246;her gelegene Speicher. Steigt der Strombedarf und/oder ist die Produktion aus anderen Quellen gering, k&#246;nnen sie mit dem Wasser des h&#246;her gelegenen Speichers wieder Strom produzieren. Pumpspeicher-Kraftwerke passen damit ausgezeichnet ins energiepolitische Umfeld, sie sind sogar ein Schl&#252;ssel, der das Zusammenspiel verschiedener Energieformen erst m&#246;glich macht. «&#214;konomische und &#246;kologische Interessen lassen sich bei gutem Willen in &#220;bereinstimmung bringen», sagt Felix Vontobel, stv. CEO Repower und Leiter Anlagen, zum Projekt «Lago Bianco», das in Zusammenarbeit mit den Umweltschutzorganisationen an Stelle eines urspr&#252;nglich anders geplanten Projekts erarbeitet wurde.</p>
<p><strong>Solarpreis f&#246;rdert Innovationen</strong><br />
Der Solarpreis ist ein wichtiger Treiber der Innovation ? er zeichnet Projekte aus, welche neue Wege aufzeigen. Dazu geh&#246;ren das Aussch&#246;pfen von Sparpotenzialen, Effizienzsteigerungen und neue Formen der Energieerzeugung und –nutzung. PlusEnergieBauten setzen hier neue Massst&#228;be, sind sie doch sogar in der Lage, mehr Strom zu erzeugen als sie selber verbrauchen. Repower stiftet den weltweit ersten Solarpreis f&#252;r PlusEnergieBauten («Norman Foster Award»), um Innovationen zum Durchbruch zu verhelfen und Bauherren und Architekten zu ermuntern, sich mit solchen Konzepten auseinanderzusetzen. «Wir unterstreichen damit auch unsere klare Absicht, einen Beitrag an eine intelligente Energiezukunft zu leisten», betont Felix Vontobel.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.repower.com/" target="_blank">Repower AG</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>550 Jahre Universit&#228;t Basel &#8211; Die Universit&#228;t Basel feiert vom 17. bis 19. September 2010 das «Fest der Wissenschaften» in Basel</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 09:18:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (dt)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung und Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[550-Jahr-Jubiläum]]></category>
		<category><![CDATA[Fest der Wissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläum]]></category>
		<category><![CDATA[Markt des Wissens]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Basel]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Universit&#228;t Basel richtet im Rahmen ihres 550-Jahr-Jubil&#228;ums vom 17. bis 19. September auf dem Petersplatz in Basel das «Fest der Wissenschaften» aus. Kernst&#252;ck des Festes ist der «Markt des Wissens». Mit &#252;ber 130 Vortr&#228;gen, 90 Wissens-St&#228;nden sowie Ausstellungen, F&#252;hrungen und Diskussionsrunden bietet der Markt der interessierten &#214;ffentlichkeit die M&#246;glichkeit, sich aus erster Hand &#252;ber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Universit&#228;t Basel richtet im Rahmen ihres 550-Jahr-Jubil&#228;ums vom 17. bis 19. September auf dem Petersplatz in Basel das «Fest der Wissenschaften» aus. Kernst&#252;ck des Festes ist der «Markt des Wissens». Mit &#252;ber 130 Vortr&#228;gen, 90 Wissens-St&#228;nden sowie Ausstellungen, F&#252;hrungen und Diskussionsrunden bietet der Markt der interessierten &#214;ffentlichkeit die M&#246;glichkeit, sich aus erster Hand &#252;ber aktuellen Themen aus der Wissenschaft und Forschung zu informieren. Die drei Festtage stehen aber nicht nur im Zeichen der Wissenschaft. Das Fest wird begleitet durch ein attraktives Unterhaltungsprogramm mit &#252;ber 70 Musikdarbietungen, die von Klassik bis Hip-Hop reichen, und Auftritten nationaler Musikgr&#246;ssen wie DJ Antoine und Stiller Has. Fasnachtscliquen, Vereine und Z&#252;nfte sind vor Ort mit &#252;ber 30 Beizen f&#252;r das leibliche Wohl der G&#228;ste besorgt. Der Zutritt zu allen Veranstaltungen ist kostenlos.</p>
<p>Rektor Prof. Dr. Antonio Loprieno, Projektleiter Dr. med. Raoul Furlano und Dr. Beat M&#252;nch freuen sich, Ihnen anl&#228;sslich der Medienkonferenz das «Fest der Wissenschaften» vorzustellen.</p>
<p>Medienkonferenz der Universit&#228;t Basel: «Fest der Wissenschaften» vom 17. bis 19. September 2010 / Donnerstag, 9. September 2010, 09.00 Uhr / Kollegienhaus, Fakult&#228;tenzimmer, 1. Stock / Petersplatz 1, 4051 Basel</p>
<p>Wir freuen uns auf Ihr Kommen und bitten um Ihre Anmeldung mit beiliegendem Antwortschreiben.<br />
Mit freundlichen Gr&#252;ssen</p>
<p>Hans Syfrig Fongione</p>
<p>Quelle: <a title="unibas" href="http://www.unibas.ch" target="_blank">www.unibas.ch</a></p>
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		<title>Swisscom-Statement zu Spekulationen um Fastweb</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 09:14:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (dt)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Fastweb]]></category>
		<category><![CDATA[Statement]]></category>
		<category><![CDATA[Swisscom]]></category>

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		<description><![CDATA[Swisscom hat von der gestrigen Kursentwicklung der Fastweb-Aktie und von den Spekulationen zu einem m&#246;glichen Zukauf von Minderheitsanteilen Kenntnis genommen. An dieser Stelle wiederholt Swisscom ihre bisherige Aussage:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Swisscom hat von der gestrigen Kursentwicklung der Fastweb-Aktie und von den Spekulationen zu einem m&#246;glichen Zukauf von Minderheitsanteilen Kenntnis genommen. An dieser Stelle wiederholt Swisscom ihre bisherige Aussage:</p>
<p>Ein Zukauf der Minderheitsanteile an Fastweb h&#228;tte Vor- und Nachteile. Einerseits sind wir &#252;berzeugt, dass es eine gute Investition w&#228;re, unseren Anteil von den heutigen 82% auf 100% aufzustocken. Andererseits w&#252;rde eine solche Investition unseren finanziellen Spielraum einschr&#228;nken. Es liegt an uns, die Vorteile eines Zukaufs der Minderheitsanteile gegen Alternativen abzuw&#228;gen. In dieser Angelegenheit haben wir keine Entscheidung gef&#228;llt.</p>
<p>Quelle: <a title="swissm" href="http://www.swisscom.ch/NR/exeres/38EDDA05-1A9D-4010-B150-98F5C1541118,frameless.htm?lang=de" target="_blank">www.swisscom.ch</a></p>
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		<title>EANS-Adhoc: Valora Holding AG / Valora Trade &#252;bernimmt den f&#252;hrenden norwegischen Kosmetikdistributor Engelschiøn Marwell Hauge AS (EMH)</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 09:07:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (dt)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[EMH]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmetik]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[Valora Holding AG]]></category>
		<category><![CDATA[Valora Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Valora Trade &#252;bernimmt den f&#252;hrenden norwegischen Kosmetikdistributor Engelschiøn Marwell Hauge AS (EMH) &#8211; Aufbau einer neuen umsatz- und  margenstarken Produktkategorie &#8211; Festigung der Position als einer der f&#252;hrenden Distributoren in Europa &#8211; St&#228;rkung der nordischen Plattform und der Marktstellung in Norwegen Aufbau einer neuen umsatz- und margenstarken Produktkategorie Voraussichtlich per Ende Oktober 2010 &#252;bernimmt Valora [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Valora Trade &#252;bernimmt den f&#252;hrenden norwegischen Kosmetikdistributor Engelschiøn Marwell Hauge AS (EMH) &#8211; Aufbau einer neuen umsatz- und  margenstarken Produktkategorie &#8211; Festigung der Position als einer der f&#252;hrenden Distributoren in Europa &#8211; St&#228;rkung der nordischen Plattform und der Marktstellung in Norwegen</p>
<p>Aufbau einer neuen umsatz- und margenstarken Produktkategorie</p>
<p>Voraussichtlich per Ende Oktober 2010 &#252;bernimmt Valora das sich in  Privatbesitz befindende norwegische Unternehmen EMH. EMH ist der  f&#252;hrende und seit &#252;ber 80 Jahren etablierte norwegische  Distributionsanbieter f&#252;r Kosmetikartikel. Nach der &#220;bernahme wird  Valora Trade einen k&#252;nftigen Mehrumsatz von rund CHF 70 Mio.  ausweisen und mit einem Marktanteil von &#252;ber 35% in Norwegen die  f&#252;hrende Position f&#252;r die Produktekategorie Kosmetik &#252;bernehmen. Die  erwartete EBIT-Marge f&#252;r das erworbene Unternehmen EMH liegt bei rund 4%. Das Unternehmen investiert damit in einen &#228;usserst attraktiven  Konsumentenmarkt mit lang bestehenden Gesch&#228;ftsbeziehungen.</p>
<p>Valora Trade ist bereits heute einer der gr&#246;ssten Distributionsanbieter von Markenprodukten f&#252;r den organisierten Einzelhandel. Die in den letzten Jahren erworbene Kompetenz f&#252;r Vertriebs- und Marketingl&#246;sungen wurde zunehmend in europ&#228;ischen Nischenm&#228;rkten genutzt. Der Einstieg in die Produktekategorie Kosmetik erm&#246;glicht nun eine bedeutende Erweiterung des eigenen Portfolios.</p>
<p>Festigung der Position als einer der f&#252;hrenden Distributoren in Europa</p>
<p>Valora Trade &#252;bernimmt die Mehrheit (80%) des Unternehmens EMH. Die bisherige Besitzerin des Unternehmens und Eigent&#252;merin der Sæther Gesellschaften in D&#228;nemark, Schweden und Finnland, Ellinor Sæther, wird weiterhin einen Minderheitsanteil von 20% in ihrem Besitz halten. Dar&#252;berhinaus wird sie dem Unternehmen als Verwaltungsr&#228;tin mit wichtigem Know-How und Expertise zur Seite stehen. Die rund 110 Mitarbeitenden von EMH zeichnen sich durch ausserordentlich hohe Professionalit&#228;tsstandards aus. Gemeinsam mit der bestehenden Organisation bilden sie die Basis f&#252;r die k&#252;nftige Entwicklung von Valora Trade Norwegen.</p>
<p>St&#228;rkung der nordischen Plattform und der Marktstellung in Norwegen</p>
<p>Mit der &#220;bernahme und Integration von EMH in die bestehenden Strukturen wird die Plattform der vier skandinavischen L&#228;nder gest&#228;rkt und deren Umsatz von derzeit rund CHF 500 Mio. weiter gesteigert. Zudem kann die heutige Marktstellung in Norwegen gest&#228;rkt werden. Synergien k&#246;nnen &#252;ber Skaleneffekte erzielt werden.</p>
<p>F&#252;r das Gesch&#228;ftsjahr 2010 wird kein wesentlicher zus&#228;tzlicher Betriebsergebnisbeitrag erwartet. Die Transaktion kann aus dem operativen Gesch&#228;ft finanziert werden. &#220;ber den Kaufpreis und weitereVertragsdetails wurde Stillschweigen vereinbart. &#8220;Mit der &#220;bernahme von EMH  investiert Valora in ein wachsendes Produktsegment und mit Norwegen in einen der attraktivsten Zukunftsm&#228;rkte. Damit haben wir die Weichen f&#252;r zus&#228;tzliches profitables Wachstum gestellt&#8221;, so Thomas Vollmoeller, CEO Valora Gruppe.</p>
<p>*** EMH Engelschiøn Marwell Hauge EMH wurde 1927 gegr&#252;ndet und ist mit einem Marktanteil von 35% der Marktf&#252;hrer f&#252;r Distribution und Vertrieb von Kosmetikprodukten in Norwegen. Der Umsatz des Unternehmens betrug in 2009 etwas mehr als NOK 400 Mio. (rund CHF 70 Mio.). Das Principal-Portfolio des Unternehmens besteht aus mehr als 50 exklusiven Marken wie zum Beispiel Calvin Klein, Chanel, Clarins, Dolce &amp; Gabbana, Guerlain, Hugo Boss, IsaDora, La Prairie, Max Factor, Paco Rabanne, Shiseido, Versace und anderen. EMH besch&#228;ftigt derzeit rund 110 Mitarbeiter. ***</p>
<p>Quelle: <a title="valora" href="http://www.valora.com/en/index.php" target="_blank">Valora Holding AG</a></p>
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		<title>Helvetia Gruppe: Nachhaltiges Wachstum und solider Gewinn</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 08:56:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (dt)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dienstleister]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Helvetia]]></category>
		<category><![CDATA[Helvetia Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Helvetia Versicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[Im ersten Halbjahr 2010 konnte die Helvetia Gruppe ihr Gesch&#228;ftsvolumen w&#228;hrungsbereinigt um 6.4 Prozent steigern. Mit einem Gewinn von CHF 157 Mio. schliesst die Helvetia an das Vorjahresergebnis an. Ihre strategischen Ziele f&#252;r die kommenden Jahre fasst die Helvetia unter dem Leitsatz «Spitze bei Wachstum, Rentabilit&#228;t und Kundentreue» zusammen. Die wichtigsten Kennzahlen f&#252;r das erste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im ersten Halbjahr 2010 konnte die Helvetia Gruppe ihr Gesch&#228;ftsvolumen w&#228;hrungsbereinigt um 6.4 Prozent steigern. Mit einem Gewinn von CHF 157 Mio. schliesst die Helvetia an das Vorjahresergebnis an. Ihre strategischen Ziele f&#252;r die kommenden Jahre fasst die Helvetia unter dem Leitsatz «Spitze bei Wachstum, Rentabilit&#228;t und Kundentreue» zusammen.</p>
<p>Die wichtigsten Kennzahlen f&#252;r das erste Halbjahr 2010 im &#220;berblick:<br />
* Gesch&#228;ftsvolumen: CHF 4&#8217;292 Mio. (1. Halbjahr 2009: CHF 4&#8217;126 Mio.; + 6.4 Prozent wechselkursbereinigt)<br />
* Ergebnis nach Steuern: CHF 157 Mio. (1. Halbjahr 2009: CHF 160 Mio. [*])<br />
* Solvenzrate: 219 Prozent (31.12.2009: 219 Prozent [*])</p>
<p>Mit einem Periodenergebnis von CHF 156.8 Mio. (Vorjahr: CHF 160.2 Mio.) konnte die Helvetia in einem noch immer sehr herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld ein erfreuliches Resultat erzielen. Dazu haben die soliden versicherungstechnischen Ergebnisse ebenso beigetragen  wie die umsichtige Anlagepolitik. Auch das Eigenkapital hat sich seit Jahresbeginn trotz der Schw&#228;che des Euros und einer attraktiven Dividendenaussch&#252;ttung an die Aktion&#228;re kaum verringert. Mit einer Solvenz von 219 Prozent beweist die Helvetia weiterhin Kapitalst&#228;rke.</p>
<p>Besonders erfreulich ist das anhaltend gute Wachstum von 6.4 Prozent in Originalw&#228;hrung (in CHF wechselkursbedingt 4.0 Prozent). Dazu haben das Nicht-Lebengesch&#228;ft mit 5.3 Prozent sowie der Lebenbereich mit 7.2 Prozent gleichermassen stark beigetragen. Auch geographisch ist das Wachstum breit abgest&#252;tzt: Alle L&#228;nderm&#228;rkte weisen positive Wachstumsraten aus.</p>
<p>Stefan Loacker, CEO der Helvetia Gruppe, kommentiert: «Wir freuen uns, dass immer mehr Kundinnen und Kunden der Helvetia vertrauen und die guten Resultate unseren strategischen Kurs erneut best&#228;tigen.»</p>
<p>Solider Anlageertrag und nachhaltige Versicherungstechnik<br />
Alle Gesch&#228;ftsbereiche erzielten solide Ergebnisbeitr&#228;ge. Durch eine vorsichtige Anlagepolitik und die zeitnahe Absicherung der Fremdw&#228;hrungspositionen konnten gr&#246;ssere Verluste aus der Euroschw&#228;che und r&#252;ckl&#228;ufigen Aktienm&#228;rkten verhindert werden. Vor diesem Hintergrund ist das gesamthaft erzielte Ergebnis aus Kapitalanlagen mit CHF 475 Mio. (Vorjahr CHF 515 Mio.) sowie einer annualisierten Rendite von 3.1 Prozent erfreulich stabil.</p>
<p>Zum soliden und nur knapp unter Vorjahr liegenden Gewinn in der Lebensversicherung von CHF 57.9 Mio. haben sowohl die versicherungstechnischen Resultate als auch das  Anlageergebnis beigetragen. Letztgenanntes liegt f&#252;r das Lebengesch&#228;ft jedoch w&#228;hrungsbedingt unter Vorjahr. Auch das Nicht-Lebengesch&#228;ft erwies sich mit einem Ergebnisbeitrag von CHF 85.7 Mio. wiederholt als sehr zuverl&#228;ssig. Der leichte Ergebnisr&#252;ckgang ist prim&#228;r die Folge einer Verschiebung in der Schadenstruktur. Die erh&#246;hte Anzahl kleinerer Schadenf&#228;lle im Vergleich zum Vorjahr f&#252;hrte zu einer geringeren Weiterbelastung des Schadenaufwandes an die R&#252;ckversicherer. Insgesamt erreicht die Helvetia wiederum eine ausgezeichnete Combined Ratio (netto) von 94 Prozent und ist damit im Nicht-Lebengesch&#228;ft weiter hoch profitabel.</p>
<p>Strategie 2007 bis 2010 auf der Zielgeraden<br />
Die Helvetia schliesst in diesem Jahr ihre Strategieperiode 2007 bis 2010 erfolgreich ab. Seit 2007 hat die Gruppe ihr Gesch&#228;ftsvolumen organisch und akquisitorisch um mehr als 30 Prozent gesteigert. Auch die operative Effizienz der Helvetia steigerte sich in den vergangenen vier Jahren deutlich. Eindrucksvoll ist die Erfolgsbilanz im M&amp;A-Bereich und bei Kooperationen: In den vergangenen Jahren wurden drei Gesellschaften und ein Transportversicherungsportefeuille akquiriert sowie mehrere neue Vertriebsabkommen geschlossen; alle diese Aktivit&#228;ten konnten die Marktstellung der Helvetia in den betroffenen L&#228;ndern sp&#252;rbar verbessern. Auch das Ziel einer attraktiven Kapitalrendite konnte die Helvetia trotz Finanzmarktkrise mit einem im Mehrjahresdurchschnitt &#252;ber 10 Prozent liegenden Return on Equity nachhaltig erreichen.</p>
<p>Helvetia 2015+<br />
Die Resultate der vergangenen Jahre zeigen, dass das Gesch&#228;ftsmodell der Helvetia erfolgreich ist. Der geradlinige Ausbau dieses Erfolgskurses birgt auch in Zukunft attraktives Wachstums- und Wertsteigerungspotenzial. Entlang dem Leitsatz «Spitze bei Wachstum, Rentabilit&#228;t und Kundentreue» will die Helvetia mit ihrer neuen Strategie «Helvetia 2015+» noch mehr begeisterte Kunden in den europ&#228;ischen Kernm&#228;rkten erreichen. «Helvetia steht seit mehr als 150 Jahren f&#252;r zuverl&#228;ssige Versicherungsdienstleistungen. Heute erzielt die Gruppe gesundes Wachstum mit hoher Profitabilit&#228;t und verf&#252;gt &#252;ber eine starke Kapitalausstattung. Unsere Strategie zielt darauf ab, auf diesem stabilen Fundament unsere Position in den ausgew&#228;hlten L&#228;nderm&#228;rkten nachhaltig auszubauen», erl&#228;utert CEO Stefan Loacker die k&#252;nftige Strategie der Helvetia.</p>
<p>[*] Die Angaben zum ersten Halbjahr 2009 wurden nach einer &#196;nderung im Rechnungslegungsstandard angepasst.</p>
<p>Quelle: <a title="helvetia" href="http://www.helvetia.com" target="_blank">www.helvetia.com</a></p>
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		<item>
		<title>SCHMOLZ+BICKENBACH hat die Krise &#252;berwunden und schreibt wieder schwarze Zahlen</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 08:46:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Schweiz.biz (dt)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Industrie]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[SCHMOLZ+BICKENBACH AG]]></category>
		<category><![CDATA[Stahl]]></category>
		<category><![CDATA[Stahlindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Swiss Steel AG]]></category>

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		<description><![CDATA[Markante Verbesserung der Umsatz- und der Ertragszahlen im ersten Halbjahr 2010 – Weiterhin positive Aussichten f&#252;r das zweite Halbjahr Die an der Schweizer B&#246;rse kotierte SCHMOLZ+BICKENBACH AG (SIX: STLN), ein weltmarktf&#252;hrendes Unternehmen f&#252;r Spezialst&#228;hle (u.a. Werkzeugstahl, rostfreie Langst&#228;hle, Edelbaustahl) hat nur ein Jahr nach der gr&#246;ssten Krise der Stahlindustrie den Turnaround geschafft. Das Konzernergebnis konnte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Markante Verbesserung der Umsatz- und der Ertragszahlen im ersten Halbjahr 2010<br />
– Weiterhin positive Aussichten f&#252;r das zweite Halbjahr</p>
<p>Die  an der Schweizer B&#246;rse kotierte SCHMOLZ+BICKENBACH AG (SIX: STLN), ein  weltmarktf&#252;hrendes Unternehmen f&#252;r Spezialst&#228;hle (u.a. Werkzeugstahl,  rostfreie Langst&#228;hle, Edelbaustahl) hat nur ein Jahr nach der gr&#246;ssten  Krise der Stahlindustrie den Turnaround geschafft. Das Konzernergebnis  konnte signifikant auf EUR 4.4 Mio. (EUR -149.0 Mio.) verbessert werden.  Die Umsatzerl&#246;se erreichten EUR 1&#8217;477.4 Mio. (1. Hj. 2009: EUR 1&#8217;054.2  Mio.). Das Betriebliche Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) wurde um  217,5 Mio. € gegen&#252;ber dem Vorjahr gesteigert und bel&#228;uft sich auf EUR  102.3 Mio. (EUR &#8211; 115.2 Mio.) und das EBIT auf EUR 49.2 Mio. (EUR -166.5  Mio.).</p>
<p>Die im Rahmen der Optimierungsmassnahmen vorgenommenen  Kostensenkungen und Effizienzmassnahmen zeigen Wirkung. Die seit dem  zweiten Halbjahr 2009, insbesondere aber seit dem zweiten Quartal 2010  sp&#252;rbare Erholung der Konjunktur und der Ende 2009 abgeschlossene  Lagerabbau bei den Abnehmern haben bei SCHMOLZ+BICKENBACH im ersten  Halbjahr 2010 zu einer substanziellen Erh&#246;hung von Bestellungseingang,  Abliefermengen und Auftragsbestand gef&#252;hrt.</p>
<p>Die in den letzten  Monaten festgestellte Verbesserung der Auftragssituation h&#228;lt in allen  Produktions-, Verarbeitungs- und Distributionsbetrieben des Konzerns  weiter an. Die Kapazit&#228;ten sind &#252;ber mehrere Monate ausgelastet. Das  Unternehmen rechnet deshalb f&#252;r 2010 wieder mit einem deutlich positiven  operativen Ergebnis.</p>
<p>Die im Rahmen eines neuen  Finanzierungskonzeptes mit einem internationalen Bankenkonsortium  ausgehandelten Kreditvertr&#228;ge befinden sich in der Finalisierungsphase.  Deren Unterzeichnung soll nach der abschliessenden beihilferechtlichen  Pr&#252;fung und Genehmigung durch die EU-Kommission erfolgen.</p>
<p>Das  Jahr 2009 war gekennzeichnet durch einen zum Teil dramatischen R&#252;ckgang  der Endkundennachfrage. Da sich auf allen Wertsch&#246;pfungsstufen der  Kunden und Stahlverbraucher Lagermaterial f&#252;r eine Normalbesch&#228;ftigung  befand, wurde zuerst auf das Lagermaterial zur&#252;ckgegriffen. Das  verst&#228;rkte den Nachfrageeinbruch bei den Stahlanbietern, insbesondere  bei den Stahlproduzenten. Dieser Lagerabbau bei den Kunden kam Ende 2009  zum Abschluss.</p>
<p>Nach einem noch schwachen ersten Quartal 2010 hat  sich die Konjunkturlage in den von SCHMOLZ+BICKENBACH bedienten  Marktsegmenten im zweiten Quartal deutlich verbessert. Die Stahlabnehmer  haben im ersten Halbjahr 2010 aufgrund der sich aufhellenden  Wirtschaftslage vermehrt Material disponiert und ihre sehr tiefen  Lagerbest&#228;nde wieder dem Verbrauch angepasst, wobei die Lagerreichweite  weiterhin niedriger ist als vor der Weltwirtschaftskrise. Dies machte  sich vor allem bei Kunden aus der Automobil- und  Automobilzulieferindustrie bemerkbar. Der  Bestellungseingang war damit  im Vergleich zur Vorjahresperiode deutlich h&#246;her.</p>
<p>Um die sich  abzeichnenden Lieferengp&#228;sse zu vermeiden, wurden Personalaufstockungen  vor allem mit Tempor&#228;r- resp. Leihmitarbeitern vorgenommen. Der im  Vorjahr im Rahmen der Kostensenkungsmassnahmen getroffene Entscheid, die  Stammbelegschaft wenn immer m&#246;glich zu behalten, hat sich bew&#228;hrt. Die  Kurzarbeit konnte vollst&#228;ndig ausgesetzt werden.</p>
<p>Kennzahlen<br />
Die  Umsatzerl&#246;se des Konzerns stiegen im ersten Halbjahr 2010 aufgrund der  gestiegenen Rohmaterialpreise und erh&#246;hter Absatzmengen auf EUR 1&#8217;477.4  Mio. (EUR 1&#8217;054.2 Mio.). Das betriebliche Ergebnis vor Abschreibungen  (EBITDA) nahm um 217,5, Mio. € bzw. rd. 188,8 % auf 102,3 Mio. (EUR  -115.2 Mio.) zu und war damit im Gegensatz zur Vorjahresperiode wieder  deutlich positiv.</p>
<p>Aufgrund der im Vergleich zu den Vorjahren  niedrigeren Investitionen haben sich die Abschreibungen und  Wertminderungen gegen&#252;ber dem Vorjahr nur leicht um 3,5 % erh&#246;ht.</p>
<p>Das  EBIT macht EUR 49.2 Mio. (EUR -166.5 Mio.) aus und &#252;bersteigt damit den  Vorjahreswert um 129,5 %. Das Finanzergebnis verschlechterte sich  hingegen bereinigt gegen&#252;ber dem Vorjahr um 26.9 % auf EUR -40.5 Mio.  (EUR -31,9 Mio.), was auf die h&#246;here Mittelbindung aus der gestiegenen  mengen- und preisinduzierten Gesch&#228;ftst&#228;tigkeit und die daraus  resultierende Nettoverschuldung sowie auf h&#246;here Finanzierungskosten  zur&#252;ckzuf&#252;hren ist. Das Konzernergebnis (EAT) ist aber nach dem Verlust  in der Vorjahresperiode wieder positiv ausgefallen und bel&#228;uft sich auf  EUR 4.4 Mio. (EUR -149.0 Mio.).</p>
<p>Der Cash flow vor Erwerb von  Konzerngesellschaften betr&#228;gt EUR -135.9 Mio. (EUR 118.7 Mio.), und ist  auf den Anstieg des Working Capitals aufgrund der gestiegenen Nachfrage  verbunden mit erh&#246;hten Faktorpreisen zur&#252;ckzuf&#252;hren. Die Bilanzsumme  erh&#246;hte sich auf EUR 2&#8217;608.0 Mio. (31.12.2009: EUR 2&#8217;222.0 Mio.). Die  Nettofinanzverbindlichkeiten stiegen aufgrund des ausgeweiteten  Gesch&#228;ftsvolumens auf EUR 1&#8217;086.4 Mio. (31.12.2009: EUR 917.2 Mio.). Der  Eigenkapitalanteil liegt wenig ver&#228;ndert bei 21.4% (31.12.2009: 23.7%).</p>
<p>Die  Investitionen beliefen sich auf EUR 41.3 Mio. (EUR 59.0 Mio.). Das  wichtigste Investitionsvorhaben betrifft den Neubau des Stahlwerkes von  A. Finkl &amp; Sons Co. in Chicago, der Ende 2010 abgeschlossen werden  soll.</p>
<p>Finanzierung<br />
Nachdem im April 2010 dem Antrag der  SCHMOLZ+BICKENBACH Edelstahl GmbH (DE) im Rahmen des sogenannten  &#8220;Konjunkturpaketes II&#8221; auf eine B&#252;rgschaft der Bundesrepublik  Deutschland und des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen sowie auf eine  Beteiligung der staatlichen KfW-Bank mittels eines Direktkredites  entsprochen wurde, ist die Neustrukturierung der Finanzierung unter  Fortf&#252;hrung des bisherigen Finanzierungsvolumens der Gruppe &#252;ber  insgesamt EUR 1&#8217;367 Mio. inzwischen nahezu abgeschlossen. Die  Kreditvertr&#228;ge befinden sich in der Finalisierungsphase.</p>
<p>Gegenw&#228;rtig  wird die Rechtm&#228;&#223;igkeit der vorgesehenen Beihilfe – wie auch in anderen  F&#228;llen &#8211; durch die EU-Kommission &#252;berpr&#252;ft. Die auf deutscher Seite  beteiligten Verfahrensparteien gehen nach unserer Kenntnis davon aus,  dass die zugesagte Beihilfe rechtm&#228;&#223;ig ist. Die Unterzeichnung der  Kreditvertr&#228;ge soll nach abschliessender Pr&#252;fung durch die  EU-Kommission, deren Entscheidung nach unserer Einsch&#228;tzung in den  n&#228;chsten Wochen zu erwarten ist, erfolgen.</p>
<p>Aussichten<br />
Insgesamt  hat sich die Marktlage f&#252;r die Stahlindustrie in Richtung Normalit&#228;t  gewendet. Inzwischen bestellen die Kunden von SCHMOLZ+BICKENBACH  basierend auf einer positiven Konjunkturentwicklung wieder weitgehend  normal. Zwar mussten sie in den Lagerbest&#228;nden gewisse Ausweitungen  vornehmen, eine &#220;berdisposition ist aber nicht festzustellen. W&#228;hrend  der Aufschwung zuerst von der Automobil- und Automobilzulieferindustrie  ausging, zieht die Nachfrage nun auch bei den &#252;brigen Abnehmergruppen  wie Maschinen- und Apparatebau, Prozesstechnik, Hydraulik,  Energietechnik, Luftfahrt etc. an. Die Auftragsbest&#228;nde bewegen sich  wieder auf einem Niveau, das entsprechende Anpassungen der Kapazit&#228;ten  n&#246;tig macht, um Lieferverz&#246;gerungen zu vermeiden.</p>
<p>F&#252;r die  schweizerischen Betriebe stellt die Entwicklung der W&#228;hrungsrelation  zwischen dem Euro und dem Schweizer Franken zwar eine Belastung dar.  Andererseits profitieren jedoch die anderen europ&#228;ischen Werke von  SCHMOLZ+BICKENBACH von der Euro-Schw&#228;che, weil sie sowie deren Kunden  dadurch international konkurrenzf&#228;higer werden. Die Rohstoffpreise  unterliegen nach wie vor Schwankungen. Aufgrund der positiveren  Konjunkturaussichten sowie des weiter optimierten Produktmix lassen sich  auch sukzessive die Margen wieder verbessern.</p>
<p>SCHMOLZ+BICKENBACH  erwartet, dass der positive Markttrend in den n&#228;chsten Monaten anhalten  wird. Dank der Fokussierung auf die Produktion, Verarbeitung und den  Vertrieb von hochwertigen St&#228;hlen in den Produktbereichen Edelbaustahl,  rostfreie Langprodukte und Werkzeugstahl ist das Unternehmen gut  ger&#252;stet, um vom erkennbaren konjunkturellen Wiederaufschwung  profitieren zu k&#246;nnen. Entsprechend d&#252;rften die Abliefermengen im  zweiten Halbjahr 2010 deutlich zunehmen und wieder ein ad&#228;quates  Preisniveau erreicht werden. Die Kostensenkungsmassnahmen und  Effizienzmassnahmen werden weiter planm&#228;&#223;ig umgesetzt.  SCHMOLZ+BICKENBACH geht davon aus, im zweiten Halbjahr unter  Ber&#252;cksichtigung der Werksstillst&#228;nde, welche je nach Werk  unterschiedlich im Juli oder im August sowie im Dezember stattfinden,  mindestens ein gleich hohes operatives Ergebnis wie im ersten Halbjahr  zu erreichen.</p>
<p>&#220;ber SCHMOLZ+BICKENBACH<br />
SCHMOLZ+BICKENBACH wurde  im Jahr 1919 von Arthur Schmolz und Oswald Bickenbach in D&#252;sseldorf  gegr&#252;ndet und firmiert seit 1937 unter dem Doppelnamen, der seither f&#252;r  Stahl-Tradition steht. Seit der &#220;bernahme der damaligen Swiss Steel AG  im Jahre 2003 ist SCHMOLZ+BICKENBACH an der Schweizer B&#246;rse kotiert  (SIX-K&#252;rzel: STLN). Die SCHMOLZ+BICKENBACH Gruppe ist heute der gr&#246;&#223;te  Hersteller, Verarbeiter und Distributor von Edelstahl-Langprodukten  weltweit. Insgesamt sind ca. 10.000 Mitarbeiter f&#252;r die Gruppe t&#228;tig.  Als Produzent ist SCHMOLZ+BICKENBACH weltweit die Nummer 1 sowohl bei  rostfreien Langst&#228;hlen als auch bei den Werkzeugst&#228;hlen und geh&#246;rt zu  den zehn gr&#246;ssten Unternehmen f&#252;r legierte und hochlegierte Qualit&#228;ts-  und Edelbaust&#228;hle. Im Krisenjahr 2009 erzielte der Konzern einen  Gesamtumsatz von EUR 2.05 Mia. nach EUR 4.09 Mia. im Vorjahr.</p>
<p>Quelle: <a title="schmolz" href="http://www.schmolz-bickenbach.com/investor-relations/geschaeftsberichte-finanzberichte/html" target="_blank">www.schmolz-bickenbach.com</a></p>
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