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Das Schweizer Kulturprogramm in Südosteuropa tritt in eine neue und letzte Phase

Kategorie: Finanzen | Eingetragen am 14. Dezember 2007 um 17:23 Uhr

Für das Schweizer Kulturprogramm Südosteuropa und Ukraine (SCP), das Pro Helvetia im Auftrag der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) durchführt, beginnt 2008 die Schlussphase. Es legt den Schwerpunkt künftig auf den Westbalkan und ist länderübergreifend angelegt. Die Geschäftsstellen in Rumänien, Bulgarien und der Ukraine werden nächstes Jahr geschlossen. Die Büros in Albanien, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Serbien und Kosovo werden künftig von Sarajevo aus geführt. Ziel des Programms ist, die Region durch kulturelle Aufbauarbeit in ihrer gesellschaftlichen Entwicklung und Demokratisierung zu unterstützen.

Im Rahmen des Kulturprogramms Südosteuropa und Ukraine (SCP) hat die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia im Auftrag der DEZA in den letzten Jahren mit mehrjährigen Kooperationsprojekten kulturelle Organisationen und Netzwerke aufgebaut. So etwa durch innovative Modelle für Kulturzentren, durch Projekte zur kulturellen Stadtentwicklung und durch praktische Ausbildungen in Kulturmanagement und Fotografie. Das SCP ermöglicht mit Kleinaktionen auch künstlerische Experimente, unterstützt junge Kunstschaffende und fördert die kulturelle Vielfalt auch abseits der Hauptstädte. Das Ziel von SCP ist es, in den Nationen des Westbalkans Grundlagen und Strukturen zu schaffen, die ein selbstständiges, aktives und nachhaltiges Kulturleben gewährleisten. Ein vielfältiges und regional vernetztes Kulturleben trägt zur Demokratisierung, zu Konfliktlösungen und zum Respekt für Minderheiten bei.

Fokussierung auf den Westbalkan und Programmleitung neu in Sarajevo
Mit dem Beitritt zur EU in diesem Jahr endet für Bulgarien und Rumänien die Übergangsphase, die mit dem Fall der Mauer begann. Damit scheiden sie anfangs 2008 aus dem Programm aus. Auf Ende 2008 wird das Kulturprogramm auch in der Ukraine beendet und konzentriert sich künftig auf Albanien, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Serbien und Kosovo. Die auf fünf Jahre angelegte Schlussphase des «Schweizer Kulturprogramms im Westbalkan» legt einen Fokus auf die länderübergreifende Zusammenarbeit, die Jugendkulturarbeit, eine breite kulturelle Partizipation sowie die Gleichstellung der Geschlechter. Die einzelnen Geschäftsstellen werden sukzessive reduziert, und die künftige Programmleitung arbeitet von Sarajevo aus. Die Ausrichtung auf länderübergreifende Projekte will den Zusammenhalt der ganzen Region stärken und sie auf dem Weg in die europäische Integration unterstützen.

Das Kulturmagazin «Passagen» zu Südosteuropa
Die aktuelle Ausgabe des Pro-Helvetia-Kulturmagazins «Passagen» widmet sich aus aktuellem Anlass dem Thema Südosteuropa und beleuchtet die Hintergründe der kulturellen Arbeit in dieser Region mit einer Serie von Essays, Erfahrungsberichten, Analysen und Fotografien renommierter Autorinnen und Autoren. «Passagen» stellt auch die Arbeit des SCP vor und zieht eine Zwischenbilanz der Hoffnungen und Erwartungen – in Albanien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Mazedonien, Rumänien, Serbien und der Ukraine.

Weitere Informationen zum SCP-Projekt finden Sie hier:
www.prohelvetia.ch/index.cfm?id=3545

Die «Passagen»-Nummer «Balkan in Bewegung» können Sie hier bestellen:
www.prohelvetia.ch/index.cfm?rub=719

Medienauskünfte:
Sabina Schwarzenbach, Leiterin Kommunikation,
Tel. +41 44 267 71 39, Fax +41 44 267 71 06, sschwarzenbach@prohelvetia.ch

Quelle: PRO HELVETIA



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