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Phoenix Mecano: Fortgesetzter Wachstumskurs und Rekordumsatz

Kategorie: Industrie | Eingetragen am 22. April 2008 um 07:01 Uhr

Stein am Rhein/Kloten, 22. April 2008. Das Geschäftsjahr 2007 war für die Phoenix Mecano sehr erfolgreich. Umsatz, Betriebsgewinn und Nettoresultat wurden trotz erheblicher Kostensteigerungen für Rohstoffe wie Kupfer, Aluminium oder auch erdölbasierte Kunststoffe sowie steigender Energiekosten deutlich verbessert.

Der konsolidierte Bruttoumsatz stieg um 12,4 % von 346,5 Mio. EUR auf das Rekordniveau von 389,4 Mio. EUR. Währungsbereinigt betrug die Umsatzsteigerung 13,4 %. Zu diesem Umsatzwachstum trug die in 2007 erstmals konsolidierte MCT-Gruppe (vormals Leonhardy-Gruppe) 10,5 Mio. EUR oder 3 % bei. Der konsolidierte Auftragseingang der Phoenix Mecano-Gruppe stieg in 2007 um 9,7 % auf 392,8 Mio. EUR und lag damit leicht über dem konsolidierten Bruttoumsatz.

Bruttoumsatz nach Sparten
Alle Sparten der Phoenix Mecano-Gruppe trugen mit zweistelligen Steigerungsraten zum Umsatzwachstum bei. Die Gehäusetechnik konnte ihre Umsätze um 11,5 % steigern, die Sparte Mechanische Komponenten um 10,9 %. Das Wachstum der kleinsten Sparte, ELCOM/EMS, stieg um 17,0 % (bzw. 2,1 % ohne die MCT-Gruppe).

Betriebsergebnis
Das Betriebsergebnis erhöhte sich um 8,4 % auf 38,8 Mio. EUR. Die Betriebsergebnismarge erreichte erneut ein zweistelliges Niveau (10,0 % nach 10,3 % i. V.). Besonders erfreulich entwickelten sich die Sparten Gehäusetechnik mit einem Gewinnwachstum von 18,3 % und die Sparte ELCOM/EMS mit einer Ausweitung des Betriebsergebnisses um 24,3 %. In der Sparte Mechanische Komponenten reduzierte sich das Betriebsergebnis von 4,4 Mio. EUR auf 1,0 Mio. EUR. Das schwierige Wettbewerbsumfeld sowie erhöhte Entwicklungskosten führten zu einer Margenreduktion. Die Gruppe hat hierauf mit Ergebnissteigerungs- und Kostensenkungsmassnahmen reagiert.

Periodenergebnis
Das Finanzergebnis verbesserte sich im Vorjahresvergleich von -4,6 Mio. EUR auf -1,8 Mio. EUR. Zum einen war das Finanzergebnis des Vorjahres durch einen einmaligen Währungsbuchverlust in Höhe von 2,9 Mio. EUR aus einer Kapitalherabsetzung bei einer Tochtergesellschaft belastet. Zum anderen verbesserte sich das Nettozinsergebnis – einhergehend mit der weiter reduzierten Nettoverschuldung – von -1,7 Mio. EUR auf -0,9 Mio. EUR. Der Steueraufwand erhöhte sich von 4,3 Mio. EUR auf 7,1 Mio. EUR. Das Periodenergebnis aus fortgeführten Geschäftsaktivitäten stieg in 2007 um 11,1 % auf 29,9 Mio. EUR. Der Periodengewinn aus fortgeführten und eingestellten Geschäftsaktivitäten betrug somit 30,0 Mio. EUR nach 27,8 Mio. EUR im Vorjahr.

Eigenfinanzierungsgrad und Nettoverschuldung
Die Eigenkapitalquote stieg leicht auf 63,5 % (i. V. 63,3 %). Die Nettoverschuldung sank trotz des in 2007 gestarteten Aktienrückkaufprogramms per Bilanzstichtag auf 4,3 Mio. EUR (13,0 Mio. EUR im Vorjahr). Damit verfügt die Gruppe über ausreichend finanziellen Spielraum für die weiteren Wachstumsschritte und die Finanzierung der Anfang 2008 erworbenen Beteiligungen am Systemhaus SL System & Lineartechnik GmbH sowie am auf das Geschäftsfeld Photovoltaik ausgerichteten Transformatorenhersteller Datatel Elektronik GmbH.

1. Quartal 2008
Der Auftragseingang stieg um 10.0 % auf 115,9 Mio. EUR. Ohne die neu akquirierten Firmen Datatel und SL System & Lineartechnik betrug das Wachstum 4,0 %. In Lokalwährung ergab sich ein Plus von 6,9 %.

Der Bruttoumsatz lag bei 110,1 Mio. EUR, entsprechend einem Plus von 5,8 % gegenüber Vorjahr. Obwohl im 1. Quartal 2008 zwei Arbeitstage weniger zur Verfügung standen, blieb der Bruttoumsatz auf dem sehr hohen Vorjahresniveau stabil.

Die Book-to-Bill Ratio erhöhte sich auf 105,2 %. Das Betriebsergebnis nahm um 6,4% auf 13,3 Mio. EUR zu. Der EBITDA stieg um 4,2 % auf 17,2 Mio. EUR. Das Periodenergebnis von 9,3 Mio. EUR ist 1,1 % höher als im Vorjahr.

Ausblick
Soweit keine massiven Verschlechterungen des Umfeldes auftreten, wird unser Geschäftsmodell, verbunden mit den noch zu hebenden Optimierungspotentialen und den gezielten Akquisitionen in Wachstumsfeldern, eine weiterhin stetige Gewinnentwicklung ermöglichen. Aus diesem Grund streben wir auch für das laufende, von Prognoseunsicherheiten geprägte Jahr einen Umsatz und ein Betriebsergebnis über Vorjahr an. Darüber hinaus werden wir weiterhin intensiv nach Möglichkeiten suchen, unseren starken Cashflow und die hervorragenden Bilanzrelationen für Akquisitionen einzusetzen.

Dividende und Aktienrückkaufprogramm
Der Verwaltungsrat wird der Generalversammlung vom 6. Juni 2008 eine um 50% erhöhte Dividende von CHF 9.- vorschlagen. Des weiteren beabsichtigen wir das laufende Aktienrückkaufprogramm in Höhe von bis zur 30 Mio. CHF voraussichtlich bis Mitte 2008 abzuschliessen.

Quelle: Phoenix Mecano Management AG



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