Unternehmensmitteilung von Schweizerische Energie-Stiftung · Für die Darstellung auf SCHWEIZ.BIZ aufbereitet; gegebenenfalls gekürzt.
Sehr geehrte Damen und Herren
Sehr geehrte Medienschaffende
Zürich, 30. Oktober 2026 – Die Schweizerische Energiestiftung lanciert den Erneuerbaren-Radar, eine öffentlich zugängliche Informationsplattform zum Ausbau der erneuerbaren Stromproduktion in der Schweiz. Sie zeigt, wie weit konkrete Projekte fortgeschritten sind, was ihr Beitrag zur Energiewende sein kann und welche Faktoren den Ausbau begünstigen oder bremsen. Damit schafft die Energiestiftung eine übersichtliche Faktengrundlage für die energiepolitische Debatte. Die Plattform richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit, Politik und Medien.
Mit dem Stromgesetz hat die Schweizer Stimmbevölkerung im Juni 2024 ehrgeizige Ziele für den Ausbau der erneuerbaren Stromproduktion und entsprechende Umsetzungsmassnahmen verabschiedet. Zur gleichen Zeit hat das Parlament verschiedene zusätzliche Massnahmen beschlossen – beispielsweise zur Verfahrensbeschleunigung bei Windprojekten und zur Unterstützung von alpinen Solaranlagen.
Übersicht über Ausbau gewinnen
Um den Erfolg dieser Massnahmen einzuschätzen und Potenziale zu identifizieren, muss für die Politik und die Bevölkerung sichtbar sein, wo und wie schnell der Ausbau vorankommt. Genau hier setzt der Erneuerbaren-Radar an und versucht, diese Übersicht zu schaffen.
Konkrete Projekte und Einordnung
Der Erneuerbaren-Radar zeigt die konkreten Projekte für die Stromproduktion und ihren tatsächlichen Realisierungsstand. Er beobachtet unter anderem die 16 Wasserkraftprojekte, die im Stromgesetz besondere Berücksichtigung gefunden haben, den Ausbau von Windenergie und alpiner Solaranlagen sowie den Zubau der Photovoltaik auf Gebäuden.
Die einzelnen Projekte und ihr aktueller Projektstand werden konkret beschrieben. Grafiken stellen dar, wie gross ihr jeweiliger Beitrag zur Energiewende im Vergleich zu anderen Projekten und zur Gesamtproduktion sein könnte.
Grundlage für energiepolitischen Diskurs
Die Plattform dient dabei nicht nur als Dokumentation. Sie ordnet auch Herausforderungen und Erfolgsfaktoren ein, die bei der Realisierung der Projekte auftauchen. Das soll zum Verständnis beitragen, warum bestimmte Projekte schneller als andere vorankommen.
«Die Ziele des Stromgesetzes sind gesetzt. Jetzt müssen wir wissen, ob und wie die Projekte tatsächlich vorankommen und was Erfolgsfaktoren bei der Umsetzung sind», sagt Léonore Hälg, Leiterin des Fachbereichs Erneuerbare Energien bei der Energiestiftung.
«Der Erneuerbaren-Radar macht diese Entwicklung transparent und schafft damit eine wichtige Grundlage für eine faktenbasierte energiepolitische Debatte.»
Transparenz für Politik, Medien und Öffentlichkeit
Der Erneuerbaren-Radar richtet sich an Politiker:innen, Medienschaffende und alle Interessierten. Mit interaktiven Grafiken und Visualisierungen erhalten sie einen einfachen Zugang zu den Daten und erleben den Fortschritt der Energiewende in der Schweiz auf einfache Art. Die Energiestiftung ergänzt und aktualisiert die Plattform regelmässig mit den verfügbaren Daten. Der Fokus liegt auf dem Ausbau seit 2025 – dem Jahr des Inkrafttretens des Stromgesetzes.
Zugang zum Erneuerbaren-Radar
Link: https://erneuerbaren-radar.energiestiftung.ch
(bis Donnerstagabend passwortgeschützt: radar26)
Erscheinungsbild
Die Gestaltung des Erneuerbaren-Radars lehnt an das neue Erscheinungsbild der Energiestiftung an, das sie im Zuge ihres 50-Jahr-Jubiläums auffrischt. Die neue Wort- und Bildmarke (Logo) knüpft dabei an die bewährte rot-weisse Rechteck-Form an und funktioniert neu in allen Landessprachen. Die Ablösung des bisherigen Auftritts geschieht fliessend. Die französischsprachige Website und ein Teil der Sozial-Media-Kanäle erscheinen bereits im neuen Kleid.
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Quelle:
Schweizerische Energie-Stiftung
energiestiftung.ch
