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Zusatzkredit für die Durchmesserlinie

Kategorie: Politik | Eingetragen am 21. September 2007 um 14:51 Uhr

Der Regierungsrat hat einen Zusatzkredit von 93,8 Millionen Franken für den Bau der neuen Durchmesserlinie bewilligt und damit den von den Zürcher Stimmberechtigten im Jahr 2001 genehmigten Staatsbeitrag von 580 Millionen Franken erhöht.

Die Stimmberechtigten des Kantons Zürich genehmigten im Jahr 2001 einen Staatsbeitrag von 580 Millionen Franken für den Bau der neuen Durchmesserlinie. Dem Kredit wurde auf der Grundlage der Planungsstudie mit einer Kostengenauigkeit von +/- 30 Prozent zugestimmt. Der Kanton Zürich übernahm 40 Prozent der Gesamtkosten von 1450 Millionen Franken (Preisbasis 2000). In der Folge wurde dem Regierungsrat jährlich über den Projektfortgang sowie die Kostenentwicklung Bericht erstattet. Bei der Berichterstattung Ende 2006 betrug die Kreditüberschreitung nach Abzug der Teuerung noch 1,6 Prozent oder 23 Millionen Franken. Die anteilmässigen Mehrkosten für den Kanton Zürich wurden auf 9,2 Millionen Franken veranschlagt (40 Prozent).

Ende August 2007 informierten die SBB den Kanton Zürich schriftlich über Mehrkosten für ausgeschriebene Bauarbeiten. Die Gründe für die Mehrkosten von gesamthaft 234,5 Millionen Franken liegen in der guten Wirtschaftslage und in den behördlich verfügten Auflagen im Plangenehmigungsverfahren.

Aufgrund der zeitlichen Dringlichkeit hat nun der Regierungsrat einen Zusatzkredit von 93,8 Millionen Franken (40 Prozent der gesamten Mehrkosten) bewilligt und den Kantonsrat mit einem Schreiben darüber informiert. Nur dank diesem Vorgehen kann der Terminplan eingehalten werden und die Bauarbeiten können wie geplant am 20. September 2007 beginnen.

Die Durchmesserlinie kostet demnach insgesamt 1822,5 Millionen Franken. Die Kosten setzen sich wie folgt zusammen: Aus 1450 Millionen Franken gemäss der Planungsstudie 2000, plus 234,5 Millionen Franken Mehrkosten sowie 138 Millionen Franken Teuerung. Für die Teuerung ist kein zusätzlicher Kredit notwendig; diese wurde bereits mit der Volksabstimmung im Jahr 2001 genehmigt.



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