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Generalversammlung der VP Bank: Alle Anträge angenommen

Kategorie: Finanzen | Eingetragen am 24. April 2009 um 22:07 Uhr

Vaduz, 24. April 2009 – An der 46. Generalversammlung der VP Bank wurden sämtliche
Anträge des Verwaltungsrates angenommen.

An der diesjährigen Generalversammlung der VP Bank genehmigten die 711 anwesenden Aktionärinnen und Aktionäre alle Anträge des Verwaltungsrates. So wurden die Geschäftsberichte genehmigt, der Auszahlung einer Dividende von CHF 2.50 pro Inhaberaktie und CHF 0.25 pro Namenaktie zugestimmt sowie die Entlastung von Verwaltungsrat, Group Executive Management und Revisionsstelle beschlossen.

Wiederwahl in den Verwaltungsrat
Turnusgemäss stand die Wiederwahl von Hans Brunhart als Mitglied des Verwaltungsrates an. Er wurde für eine weitere Amtsdauer von drei Jahren gewählt. In der im Anschluss an die Generalversammlung abgehaltenen ausserordentlichen Sitzung des Verwaltungsrates wurde Hans Brunhart als Präsident des Verwaltungsrates bestätigt. Auch Ernst & Young wurde für eine weitere Mandatsdauer von einem Jahr als Konzernprüfer und Revisionsstelle gewählt.

Anspruchsvolle Zeit für das Private Banking
Die VP Bank Gruppe kämpfte im vergangenen Geschäftsjahr mit den Folgen der Krise auf den Finanzmärkten und musste einen Konzernverlust hinnehmen. Trotz der schwierigen Marktbedingungen hielt sich die operative Ertragskraft stabil. Die VP Bank hatte wegen des wirtschaftlichen Umfelds einen Wertberichtigungsbedarf auf den eigenen Finanzanlagen. Die Eigenkapitalbasis ist weiterhin solid, und die Tier 1 Ratio liegt auf hohem Niveau. Massnahmen zur Kostensenkung und Ertragssteigerung wurden bereits initiiert. Hans Brunhart, Präsident des Verwaltungsrates, führt aus: «Wir sind der Auffassung, dass eine gut kapitalisierte, bei der Kundschaft fest verankerte, in verschiedenen Märkten und klaren Geschäftssegmenten tätige Bank wie die VP Bank Gruppe auch die derzeitigen und wohl noch einige Zeit anhaltenden unsicheren Rahmenbedingungen gut meistern wird.»

Korrekturmassnahmen eingeleitet
Die VP Bank reagierte bereits Ende 2008 auf die negative Marktentwicklung: In einem ersten Schritt wurde eine signifikante Kostenentlastung der Jahresplanung 2009 durchgeführt. So wurden Massnahmen ergriffen, um den geplanten Geschäftsaufwand zu entlasten. Auf der Ertragsseite werden derzeit alle Organisationseinheiten und Wachstumsprojekte der VP Bank Gruppe im Detail analysiert und entsprechende Optimierungspotenziale zur nachhaltigen Effizienzsteigerung und Kostensenkung realisiert. Adolf E. Real, Chief Executive Officer, schloss seine Rede wie folgt: «Nach einem schwierigen Jahr und einem unter den Erwartungen liegenden Jahresergebnis sieht sich die VP Bank mit einem operativen Ertrag von CHF 331 Mio. dennoch längerfristig gut positioniert. Unsere Strategie, Marktposition und Kompetenz ermöglichen uns im Jahr 2009 die konsequente Weiterentwicklung des Unternehmens, auch bei veränderten Rahmenbedingungen. Dazu soll vor allem der kontinuierliche Ausbau des dualen Geschäftsmodells in den deutschsprachigen Ländern sowie an den neuen Standorten im Mittleren und Fernen Osten beitragen. Wir setzen klar auf die Qualität unserer Dienstleistungen und die politische Stabilität Liechtensteins sowie die Rechtssicherheit, die für die Privatsphäre unserer Kunden bürgt.»

Quelle: Verwaltungs- und Privat-Bank Aktiengesellschaft



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