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Erneuerung der PostAuto-Flotte

Kategorie: Dienstleister | Eingetragen am 5. Dezember 2007 um 11:43 Uhr

Bis Ende Jahr nimmt PostAuto 122 neue Fahrzeuge in Betrieb – vom Minibus bis zum Doppelstock-Postauto. Bei den Neubeschaffungen standen ein grösseres Fassungsvermögen und neuste Motorentechnologie im Vordergrund. Nächstes Jahr verkehren mehr als die Hälfte der Postautos mit einem Russpartikelfilter. Auf den PostAuto-Linien ab Chur besteht ab Fahrplanwechsel fast die ganze Flotte aus neuen Fahrzeugen.

Die PostAuto Schweiz AG ist mit ihren rund 2000 Fahrzeugen die grösste Busunternehmung im regionalen Personenverkehr und ist im ganzen Land präsent. Jährlich ergänzt sie ihre Flotte mit 120 bis 150 Neubeschaffungen. Alle Postautos, die 2007 in Betrieb kommen, erfüllen die Euro-4-Norm. Die Mehrheit dieser Fahrzeuge übertrifft dank Russpartikelfiltern und neuster Motoren die anspruchsvollste europäische Abgasnorm für Busse, die EEV-Norm (Enhanced Environmentally Friendly Vehicle). Damit leistet PostAuto einen nachhaltigen Beitrag zu sauberer Luft.

Nachrüstung mit Russpartikelfiltern
Im Rahmen eines Aktionsplans hat die PostAuto Schweiz AG innerhalb der letzten 14 Monate bei rund 340 Fahrzeugen einen Russpartikelfilter einbauen lassen. Die dafür nötigen Investitionen in der Höhe von rund CHF 5 Mio. werden durch das Unternehmen selber getragen. Damit sollen einerseits die Feinstaubemissionen gesenkt und andererseits die Auswirkungen der Sanktionen für Unternehmen, die von Nachrüstungen der Fahrzeuge absehen, begrenzt werden. Ab 1. Januar 2008 kürzt der Bund die Rückerstattung der Mineralölsteuer für eingesetzte Busse ohne Russpartikelfilter. Über 50 Prozent aller Postautos – das sind gut 1000 Fahrzeuge – fahren ab Anfang nächstes Jahr mit einem Russpartikelfilter.

Noch komfortabler nach Flims und Lenzerheide
Am augenfälligsten wird die Erneuerung der PostAuto-Flotte in Chur sein. In Graubünden lösen 24 neue MAN-Busse auf einen Schlag den Grossteil der Neoplan-Fahrzeuge ab. Ab Ende Jahr kommen dort zudem drei neue Doppelstock-Postautos zum Einsatz. Damit erfahren die von Pendlern und Touristen stark frequentierten Verbindungen ab der PostAuto-Station Chur, zum Beispiel nach Flims/Laax und Lenzerheide, eine zusätzliche Aufwertung.

Quelle: Die Schweizerische Post



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