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Briefe brauchten 2008 etwas mehr Zeit

Kategorie: Dienstleister | Eingetragen am 13. Februar 2009 um 10:01 Uhr

2008 erreichten 95,9 Prozent der A-Post-Briefe (2007: 97,1 Prozent) und 95,9 Pro-zent der B-Post-Briefe (2007: 96,7 Prozent) ihren Empfänger rechtzeitig. Mit einem zeitweiligen Rückgang auf diesem europaweit sehr hohen Niveau musste wegen der hochkomplexen Inbetriebnahme der neuen Briefzentren (REMA) gerechnet werden. Mit guten Werten schneidet die Post bei den Paketen ab: 2008 kamen 98,0 Prozent aller PostPac Priority (2007: 97,6 Prozent) und 98,7 Prozent (2007: 97,5 Pro-zent) aller PostPac Economy rechtzeitig an.

2008 hat die Post rund 2,7 Milliarden Briefsendungen und über 100 Millionen Pakete ver-arbeitet. 95,9 Prozent der rechtzeitig als A-Post aufgegebenen Briefe trafen am Folgetag beim Empfänger ein. Im Vorjahr waren es mit 97,1 Prozent 1,2 Prozentpunkte mehr. Die Zustellung der B-Post-Einzelsendungen sollte spätestens am dritten Arbeitstag nach der Aufgabe erfolgen. Die Post hielt diese Dienstleistung 2008 in 95,9 Prozent der Fälle ein. 2007 waren es noch 96,7 Prozent gewesen, sodass ein leichter Rückgang von 0,8 Prozent-punkten zu verzeichnen ist.

Rückgang wegen Inbetriebnahme der Briefzentren
Die Resultate der Laufzeitmessungen sind 2008 wie erwartet erneut leicht zurückgegangen. Dies ist auf die etappenweise Inbetriebnahme der neuen Briefzentren Zürich-Mülligen, Eclépens und Härkingen (Projekt REMA) zurückzuführen. Die Inbetriebnahme des Zentrums Zürich-Mülligen im Herbst 2007 hat bereits für eine leichte Qualitätseinbusse gesorgt. Trotz der komplexen Umstellung auf die neue Briefverarbeitung kam es aber zu keinen grösseren Einbrüchen bei dem europaweit sehr hohen Qualitätsniveau.

Im März 2009 wird die Einführungsphase von REMA abgeschlossen sein und die neuen Verarbeitungsprozesse werden weiter stabilisiert. Die Post rechnet so mit einem klaren Qua-litätsanstieg im laufenden Jahr. Ende 2008 zeigten sich bereits erste Verbesserungen ab.

Paketzentren funktionieren bestens
Die bereits hohen Qualitätswerte bei den Paketen konnten 2008 im Vergleich zum Vorjahr noch einmal verbessert werden: Um 0,4 Prozentpunkte auf 98,0 Prozent bei den PostPac Priority und gar um 1,2 Prozentpunkte auf 98,7 Prozent bei den PostPac Economy. Diese guten Werte zeigen auf, dass die in den Paketzentren der Post eingesetzten Technologien auch zehn Jahre nach Inbetriebnahme zu den zuverlässigsten und modernsten gehören.

Wissenschaftliche und unabhängige Messungen
Für die Laufzeitmessung von Inlandbriefen werden jährlich über 100 000 Briefe verschickt. Die Messung wird vom Marktforschungsinstitut IHA GfK durchgeführt. Für die Messung der Paketlaufzeiten wird ein wissenschaftlich anerkanntes Stichprobenverfahren angewendet. Die Laufzeitmessungen der Pakete werden durch eine unabhängige Stelle überwacht.

Quelle: Die Schweizerische Post



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