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Der richtige Umgang mit Industrie-Abwasser

Kategorie: Allgemeine Infos, Industrie | Eingetragen am 17. November 2020 um 14:08 Uhr

Der richtige Umgang mit Industrie-Abwasser Unternehmen, bei deren Produktionsverfahren industrielles Abwasser entsteht, haben eine große Verantwortung. Sie müssen dafür Sorge tragen, dass keine gefährlichen Schadstoffe in die Gewässer gelangen und so einen Teil der Bevölkerung einen gesundheitlichen Schaden zuführen könnten. Die dafür einzuhaltenden Vorgaben sind in der europäische Industrieemissionsrichtlinie IED und in der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) geregelt. Sie werden ständig dem aktuellen Stand der Technik angepasst.
Unternehmen, bei deren Produktionsverfahren industrielles Abwasser entsteht, haben eine große Verantwortung. Sie müssen dafür Sorge tragen, dass keine gefährlichen Schadstoffe in die Gewässer gelangen und so einen Teil der Bevölkerung einen gesundheitlichen Schaden zuführen könnten. Die dafür einzuhaltenden Vorgaben sind in der europäische Industrieemissionsrichtlinie IED und in der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) geregelt. Sie werden ständig dem aktuellen Stand der Technik angepasst.

Welche Ziele sollten sich Unternehmen bei der Entsorgung setzen?
Um einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Industrie-Abwasser zu gewährleisten, sollten die Unternehmer unterschiedliche Maßnahmen ergreifen und sich entsprechende Ziele setzen. Dazu gehört, dass die Produktionsverfahren durch unterschiedliche Umweltschutzmaßnahmen wie beispielsweise Stoffsubstitution und Stoffrückgewinnung ständig verbessert werden.

Die Druckrohre sollten den relevanten europäischen Qualitätsstandards entsprechen, die für den Transport von industriellem Prozesswasser und kommunalem Abwasser gelten. Das bedeutet beispielsweise den Einsatz von PE Rohr, das fachgerecht im Sandbett verlegt eine Nutzungsdauer von bis zu 100 Jahren erreichen kann.
Besonderes Augenmerk sollte darüber hinaus auf die Verringerung von schwer abbaubaren Stoffen und Stoffen mit Verdacht auf hormonartiger Wirkung gelegt werden. Giftige Stoffe sollten ebenfalls auf ein mögliches Minimum reduziert werden.

Kommunikation ist Trumpf
Zu einer erfolgreichen Strategie im Umgang mit dem Industrie-Abwasser gehört auch ein entsprechendes Kommunikations-Konzept. Was zunächst sehr hochtrabend klingt, kann auch in einfachen Worten erklärt werden: Die Unternehmen sollten in einem ständigen Dialog mit allen Betroffenen stehen. Dazu gehören die unmittelbaren Anwohner, regionale Zeitungen und Magazine, Umweltbehörden sowie Rechts- und Fachbehörden.

Transparenz ist in diesem Fall sehr wichtig. Bei entsprechenden Vergehen eines Unternehmens in der Vergangenheit ist es deshalb ratsam, einen Schluss-Strich unter die bisherigen Vertuschungen zu ziehen und damit zu beginnen, offen mit den Verfehlungen umzugehen. Der intakte Zustand unserer näheren Umwelt und des gesamten Planeten sollte dabei im Fokus stehen und nicht die Angst vor möglichen finanziellen Einbußen und Strafen, die dadurch entstehen könnten.

Experten zu Rate ziehen
Unternehmer, denen das entsprechende Know-how zu diesem Thema fehlt, sollten frühzeitig Experten zu Rate ziehen, die dafür sorgen, dass das Industrie-Abwasser dem aktuellen Stand der Technik entsprechend entsorgt wird und keine Gefahr besteht, dass Flüsse oder der Boden dabei vergiftet werden.

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Quelle:
Wavin
www.wavin.com



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